Zipang – Auf der Jagd nach dem goldenen Schwert [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Matthias Schmieder

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Eine bunte Truppe von Abenteurern um den Schwertkämpfer Jigoku macht sich auf die Suche nach dem mystischen, sagenumwobenen Land des Goldes „Zipang”, Seit jeher lockt es mit unermesslichen Reichtümern Abenteurer aller Länder an. Mächtige Gegner und unüberwindbare Hindernisse stellen sich ihnen in den Weg. Als sie endlich, das mächtige goldene Schwert, den Schlüssel zum Tor der Welt von Zipang finden beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Zahl der Gegner wächst, Schattenkrieger, Kopfgeldjäger, Ninjas, und andere finstere Schurken versperren den Weg zum mächtigen König von Zipang. Können sie das Geheimnis des Königs lüften…


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Im Handel ab: 30.05.2005
Anbieter: Splendid Entertainment
Originaltitel: Jipangu
Genre(s): Action
Regie: Kaizo Hayashi
Darsteller: Masahiro Takashima, Narumi Yasuda, Mikijiro Hira, Haruko Wanibuchi, Bengal, Shirô Sano, Chiyonosuke Azuma, Mikio Narita, Michiru Akiyoshi, Shu Ken, Yukio Yamato
FSK: 12
Laufzeit: ca. 98 min
Audio: Deutsch: DTS 5.1 Deutsch: Dolby Digital 5.1

Japanisch: Dolby Digital 2.0

Bildformat: Letterbox (1.85:1)
Medien-Typ: 1 x DVD-9
Regionalcode: 2
Verpackung: Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

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Das Bild des aus dem Jahr 1992 stammenden Filmes kommt im 1.85:1 Letterbox-Format daher. Sehr erfreut war ich über die Farbwiedergabe. Das Bild wurde nämlich in überwiegend satte und durchaus natürlich wirkende Farben getaucht. Weniger zufrieden kann man jedoch mit der restlichen Performance sein, denn das Bild ist sehr unruhig und grobkörnig, was durch ein permanentes Rauschen zusätzlich verstärkt wird. Der Kontrast neigt bei hellen Flächen zu deutlichem Überstrahlen und auch die Schärfe kann nur in Nahaufnahmen halbwegs überzeugen. Kanten und feine Details wirken unsauber und verschwommen. Immer wieder sind auch Kompressionsartefakte und Beschädigungen des Materials zu beobachten. Für einen knapp über zehn Jahre alten Film ist diese Leistung nicht gerade rühmlich, dennoch reicht es gerade noch für…

6von10-9167482  6 von 10 Punkten

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Die Firma AFN stattete die Disk mit gleich drei Tonspuren aus. Neben einem deutschen Dolby Digital 5.1-Track und einer japanischen Spur in DD 2.0, kann man zudem eine DTS-Spur in der hiesigen Landessprache auswählen. Auch wenn alle Tracks durchaus passabel klingen, helfen nur eiserne Durchhalteparolen die wirklich grausige Synchronisation bis zum Ende durchzustehen. Sieht man jedoch einmal von dieser ab, bietet sowohl die DD5.1, als auch die DTS-Spur einige wohl platzierte Umgebungsgeräusche, die für eine gewisse Räumlichkeit sorgen. Dennoch erfährt man über die gesamte Spielzeit keine direktionalen Effekte, lediglich der Score darf sich ab und an auch auf die hinteren Lautsprecher ausbreiten. Alle Tonspuren geben sich sehr zurückhaltend und bieten kaum Dynamik. Dialoge werden hauptsächlich aus dem Center wiedergegeben, klingen jedoch sehr blechern. Die Wiedergabe der DTS-Tonspur ist hierbei noch deutlich dumpfer, was der Verständlichkeit nicht gerade zugute kommt. Aus tonaler Sicht kann die DVD nicht wirklich überzeugen. Die DTS-Spur klingt zudem wesentlich schlechter als die Dolby-Komprimierte und hätte somit eingespart werden können.

6von10-9167482  6 von 10 Punkten

revimg_bonus-6096998 Zusatzmaterial bietet die Disk leider nicht an.

1von10-8003411  1 von 10 Punkten

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Technisches Fazit:  5von10-6274192  5 von 10 Punkten

Die Bild- und Tonqualität der DVD aus dem Hause AFN ist zwar nicht berauschend, aber durchaus vertretbar. Wer sich den Inhalt des Filmes durchliest und den dick gedruckten Lettern der Hülle glaubt „EIN MEISTERWEK DES FANTASY-GENRES!”, freut sich auf einen Mix aus Fantasy, Swordsplay und Abenteuer. Doch was der Film letzten Endes bietet, spottet jeder Beschreibung. Neben der wirklich haarsträubenden Story besteht das gesamte (Mach-)Werk aus übelst choreographierten Kämpfen (wenn man das überhaupt so nennen darf!), und mega schlechten Trick-Effekten. Zur allgemeinen Belustigung tragen zudem immer wieder Ninjas bei, welche mit allen möglichen Gimmicks – die sogar einen James Bond vor Neid erblassen lassen würden – versuchen, den Helden des Filmes zu stoppen. Die Spitze des Lächerlichen wird jedoch durch die unglaublich schlechte Austattung des Filmes (zum Beispiel der Latex-Elefant) und die unterirdischen Schauspielkünste der Darsteller erreicht. ZIPANG – AUF DER JAGD NACH DEM GOLDENEN SCHWERT ist ein Film, den die Welt nicht braucht. Selbst Trash-Fans werden Probleme haben mit diesem Streifen zurecht zu kommen. Fazit: Ungenießbar!