Taboo – Das Spiel zum Tod [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Markus Sellmann

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Ein einsames Schloss, drei Frauen, drei Männer und ein Spiel: Tabu. Elizabeth initiiert es. Jeder muss eine heikle Frage mit “ja” oder “nein” beantworten, z.B. ein Laster erotischer Natur eingestehen. Alles bleibt anonym – so scheint es. Ein Jahr später treffen sie sich wieder in dem Schloss, welches inzwischen Christian gehört, der Alleinerbe des Vermögens seiner Familie geworden ist und sich mit Elizabeth verlobt hat. Man will gemeinsam Silvester feiern. Es sieht nach einer fröhlichen Neujahrsnacht aus, aber dann wird Elizabeth unverhofft wieder mit dem Tabuspiel konfrontiert. Doch dieses Mal endet jede Szene mit dem vermeintlichen Tod eines ihrer Gäste! Wer ist der Mörder? Wer überlebt das tödliche Spiel? Oder ist das alles nur ein schrecklicher Alptraum?


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Im Handel ab: 20.05.2003
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
Originaltitel: Taboo
Genre(s): Horror
Regie: Max Makowski
Darsteller: Nick Stahl, Eddie Kaye Thomas, January Jones, Lori Heuring, Derek Hamilton, Amber Benson
FSK: 18
Laufzeit: ca. 77 min
Audio: Deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround Englisch: Dolby Digital 2.0 Surround Französisch: Dolby Digital 2.0 Surround Italienisch: Dolby Digital 2.0 Surround Spanisch: Dolby Digital 2.0 Surround
Bildformat: 16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ: 1 x DVD-9
Regionalcode: 2
Verpackung: Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Hebräisch, Arabisch, Hindi,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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revimg_bild-1882881 Obwohl der Film aus dem Jahre 2002 noch etwas jüngeren Datums ist, kann der Transfer nicht wirklich überzeugen. Das fängt an bei dem nicht anamorphen 1.85:1 Transfer, dem es vor allem an Detailschärfe fehlt. Gelegnentlich tritt leichtes Rauschen auf, dass sich in größeren Flächen und auch in bewegten Gesichtern bemerkbar macht. Die Farbigkeit geht im Großen und Ganzen in Ordnung, wirkt aber manchmal etwas flau. Der Kontrast ist auch o.k., obwohl ich mir gerade in dunkleren Sequenzen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Vorlagenbedingte Bildfehler sind nicht auszumachen, aber die Kompression macht sich in gelegentlicher Blockbildung bemerkbar. So bleibt unterm Strich ein berfriedigender Mittelwert mit knappen…

6von10-4692470  6 von 10 Punkten

revimg_ton-9880873 Das Mittelmaß findet auch beim Sound seine Fortsetzung. Alle Sprachspuren sind „nur“ in analogem Dolby Surround vorhanden. Da der Film sowieso recht dialogorientiert daherkommt, spielt sich das Klanggeschehen vorwiegend auf der Front ab und konzentriert sich eher auf den Center. Die nahezu ständige „Gewitterunternalung“ kann den Raum recht gut öffnen und verteilt sich sowohl auf die komplette Front, als auch auf die Rearspeaker. Tiefbassattacken sind systembedingt nicht zu erwarten. Angenehm räumlich spielt auch der Musicscore auf. Für Dolby Surround kein schlechter Mix, doch für einen Film aus dem Jahre 2002 sollte in Sachen Mehrkanalton einfach mehr möglich sein…

7von10-6866992  7 von 10 Punkten

revimg_bonus-8921311 Mehr als ein einfaches Standbildmenü und ein paar Trailer hat die DVD leider nicht zu bieten.

1von10-3515212  1 von 10 Punkten

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Technisches Fazit:  5von10-4942688  5 von 10 Punkten

„Taboo – Das Spiel zum Tod“ ist ein kleiner bösartiger Thriller mit geschickten Wendungen, der aber ansonsten in recht konventionellem Gewand daherkommt. Die Darsteller sind zwar durchaus bemüht, doch gelingt es ihnen nicht ihren Charakteren so etwas wie emotionale Tiefe zu verleihen. Ihr Spiel ist zu oberflächlich-klischeehaft angelegt und überzeugt nur bedingt. Klischeehaft ist auch die dramaturgische Ausarbeitung der Spannungsmomente, die immer wieder in genreübliche Platitüden verfällt (Stichwort: Dauergewitter). Für Thrillerfreunde empfiehlt sich hier aber in jedem Fall der Gang zur Videothek. Technisch bietet die Scheibe in allen Belangen solides Mittelmaß und kann weder beim Bild noch beim Ton zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Über die nicht vorhandenen Extras hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.