Samuel Fuller's Shark [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Quickie von Danny Walch

Unsere Wertung: 3von10-2552084

Waffenschmuggler Caine heuert auf der Flucht vor der Polizei bei einem Wissenschaftler an, der mit seiner überaus attraktiven Assistentin die Unterwasserwelt des Roten Meeres erforschen will. Schnell wird klar, dass ihr Interesse nicht der Meeresfauna, sondern einem gesunkenen Schiff mit Goldschatz gilt. Das Gewässer wimmelt jedoch von Haien, so dass die Bergung zum lebensgefährlichen Unterfangen wird. Mit Caines Hilfe können sie die Beute zwar an Bord schaffen, doch teilen will keiner …

Das Vollbild von SHARK wurde offensichtlich von deutschen Bändern abgetastet und weist eine ziemlich miese Qualität auf. Nicht nur ist das Material sehr grobkörnig und verrauscht, auch bei der Detailzeichnung und Kantentrennung stimmt fast gar nichts. Noch schlimmer wirken die ausgewaschenen Farben und der extrem steile Kontrast, der in dunklen Szenen kaum mehr etwas erkennen lässt. In Sachen Sound sieht es nicht viel besser aus. Englisch und Deutsch in Dolby Digital 2.0 wird angeboten, jedoch klingen beide Tracks dumpf. Die Stimmen sind nicht immer gut zu verstehen. Deutsche Untertitel sind vorhanden, an Bonusmaterial winken zwei Biografien, ein englischer Werberatschlag sowie eine allgemeine Trailershow.

In SAMUEL FULLER’S SHARK sehen wir den damals jungen Burt Reynolds als Kleinkrimineller, der auf einem vermeintlichen Forschungsschiff anheuert. Regisseur Samuel Fuller gilt seit THE BIG RED ONE als Kultregisseur, doch auch so jemand liefert mal Müll ab. Abgesehen von den spannenden Unterwasser-Szenen, bei denen ein Stuntman bei einem Haiangriff sein Leben ließ, ist der Film eher als dröge anzusehen. Die Abenteuerfilm-Sequenzen wirken antiquiert und actionarm. Recht gut anzuschauen sind die Darstellerleistungen, aber neben den Hai-Szenen sind sie auch das einzig Gute.

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