Salvage [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Carlito Brigante

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Es ist Weihnachten. Die Bewohner einer kleinen, ruhigen Straße in einer kleinen ruhigen britischen Stadt, freuen sich auf das Fest im Kreise ihrer Familien, als sie sich plötzlich in einer Welt aus Gewalt, Terror und Paranoia wiederfinden. Eine Gruppe schwerbewaffneter Soldaten stürmt die Straße, und bedroht die Menschen mit vorgehaltenen Waffen in deren eigenen Häusern. Sind es wirklich Soldaten oder Terroristen – oder noch schlimmer, durch und durch von Paranoia getriebene Killer? Mit wachsender Furcht wird den Bewohnern klar, dass die Bedrohung weit größer ist als sie es je erahnen konnten. Der Kampf ums nackte Überleben hat begonnen.


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Im Handel ab: 10.03.2011
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH / MIG Film GmbH
Originaltitel: Salvage
Genre(s): Horror
Regie: Lawrence Gough
Darsteller: Neve McIntosh, Shaun Dooley, Linzey Cocker, Dean Andrews, Shahid Ahmed
FSK: 18
Laufzeit: ca. 78 min
Audio: Deutsch: Dolby Digital 5.1 Deutsch: Dolby Digital 2.0 Englisch: Dolby Digital 5.1

Englisch: Dolby Digital 2.0

Bildformat: 16:9 (1.77:1) anamorph
Medien-Typ: 1 x DVD-9
Regionalcode: 2
Verpackung: Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Wendecover
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

revimg_bild-5550980 Der Low Budget-Film wurde digital gefilmt, liegt aber trotzdem nur in schwacher Qualität auf DVD vor. Die Schärfe ist nur mäßig. Das Bild (1,78:1; anamorph) sieht durchweg weich und detailarm aus. Der Kontrast ist steil, was zu Überstrahlungen in hellen Flächen und zum verschlucken von Details in den dunklen Szenen führt. Die Farben sind bewusst etwas kraftlos und trüb gehalten worden, um diesen blassen Look zu erschaffen, der die triste und hoffnungslose Atmosphäre unterstützt. Es gibt ein leichtes Rauschen und auch die Kompression macht gelegentlich durch Unruhen auf sich aufmerksam.

6von10-2770524  6 von 10 Punkten

revimg_ton-8197004 Sowohl die deutsche Synchron-, als auch die englische Originalfassung liegen in Dolby Digital 5.1 vor. Zusätzlich gibt es eine deutsche DD 2.0 Spur. Die Verständlichkeit aller Spuren ist gut. Die Abmischung ist allerdings ziemlich frontlastig ausgefallen. Die hinteren Boxen werden so gut wie nie eingesetzt und können deshalb auch keinen Raumklang erzeugen. Die wenigen Male, wo die Rears ins Geschehen eingreifen, bleiben zu wenig, zu unspektakulär und damit auch kaum im Gedächtnis. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

7von10-4273878  7 von 10 Punkten

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Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar, einem Behind the Scenes-Bericht (ca. 10 min), Interviews (ca. 45 min) und einem Trailer. Die Extras liegen alle in Englisch OHNE optionale Untertitel vor.

4von10-7696828  4 von 10 Punkten

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Technisches Fazit:  6von10-2770524  6 von 10 Punkten

SALVAGE (UK, 2008) kommt mit einer interessanten Grundidee daher, doch die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Man wollte einen mysteriösen, beklemmenden Thriller mit Horroranleihen schaffen, doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier weit auseinander, denn der Low Budget-Film hat viele Schwächen. Lawrence Gough, der hiermit sein Spielfilmdebüt ablieferte, hat trotz kurzer Laufzeit nur wenig zu erzählen. Das Erzähltempo ist langsam und die Inszenierung dröge. So verwundert es nicht, dass die Minimalhandlung lustlos vor sich hin plätschert. Zwar gibt sich der Film ernsthaft, ambitioniert und realistisch, doch es mangelt an Atmosphäre, Intensität, Beklemmung und vor allem Spannung. Die Charaktere nerven schon mal, wenngleich die darstellerischen Leistungen durchaus gelungen sind. Allerdings sieht der Film jederzeit nach Low Budget aus, was auch nicht gerade hilfreich ist. Andere Filme haben es auch geschafft, trotz niedrigem Budget wenigstens visuell ansprechend auszusehen. SALVAGE ist leider ein nicht wirklich gelungener Genrebeitrag, der zu langatmig und erst recht zu spannungs- und einfallslos daherkommt. ANMERKUNG: Auf dem Cover wurde “Epidemie” falsch geschrieben und als “Epedemie” unter die Leute gebracht. Herzlichen Glückwunsch zu diesem orthographischen Volltreffer.