Nachtschicht: Tod im Supermarkt [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Quickie von Danny Walch

Unsere Wertung: 5von10-7569118

Ausgerechnet eine Ladendiebin bezichtigt den Wachmann eines Supermarktes, sie zum Sex gezwungen zu haben. Doch es gibt niemanden, der ihre Aussage bestätigen will. Wenige Stunden später wird die Leiche des Wachmanns auf dem Sperrmüll gefunden. Das Ermittlerteam sieht sich mit einem rätselhaften und äußerst gefährlichen Fall konfrontiert.

Der anamorphe 1,78:1-Transfer der vierten Episode von NACHTSCHICHT macht für eine TV-Produktion eine gute Figur. Zwar kann die Schärfe nicht mit Kinofilmen mithalten, jedoch kommen Kanten- und Detailzeichnung wesentlich besser zur Geltung als bei vielen anderen TV-Filmen. An den Farb- und Kontrastwerten gibt es rein gar nichts zu mäkeln und auch das Rauschverhalten zeigt dank der guten Kompression keine allzu gravierenden „Grieselorgien“, obwohl das Filmmaterial doch noch etwas grob erscheint. Schmutz oder Defekte sind auf der Vorlage für das DVD-Master nicht zu sehen. Der deutsche Stereo-Track wurde in Dolby Digital 2.0 enkodiert und klingt in etwa so, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Ein paar dezente Stereoeffekte gibt es zwar zu hören, jedoch konzentriert sich das tonale Geschehen auf die Dialoge und die damit verbundene Ermittlungsarbeit. Die Stimmen wirken warm sowie natürlich und sind zu jeder Zeit sehr gut zu verstehen. Am klaren Klang gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Das Bonusmaterial besteht lediglich aus Darstellerinfos sowie Trailern.

TOD IM SUPERMARKT ist der vierte Fall der NACHTSCHICHT des KDD (Kriminal-Dauerdienst). Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern erinnert das Drehbuch jedoch mehr an eine typische Krimi-Episode, wie man sie aus unzähligen TV-Serien kennt. Den Unterschied macht einmal mehr die gelungene wie opulente optische Umsetzung durch Regisseur Lars Becker, welcher es dank geschickt eingesetzter filmischer Raffinessen schafft, das Ganze durch und durch stylisch und gar nicht wie eine Serie aussehen zu lassen. Die exzellenten Darsteller – namentlich Katharina Böhm und Armin Rohde – komplettieren einen storymäßig zwar unspektakulären, aber trotz allem kurzweiligen Krimi in Spielfilmlänge.

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