Jackie Chan – Kung Fu Master – Die Suche nach dem Meister aller Klassen [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Marcus Kampfert

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Eines Tages trifft der König des Kampfsports den kleinen Jungen Zhang Yi-shan (Zhang Yishan), der unbedingt so werden will wie er. Jackie erklärt sich bereit, Zhang in die hohe Kunst des Kung-Fu einzuweisen. Womit er aber so überhaupt nicht gerechnet hat … auch er selbst hat nochso einiges zu lernen im Leben. In altbekannter Tradition vereint „Jackie Chan und die Kung-Fu Kids“ durch und durch choreographierte Fights, Slapstik und Humor vom Feinsten. Jackie-Chan-Filme haben ein breites und begeistertes Publikum, nicht nur Eastern-Fans werden an diesem Streifen ihre wahre Freude haben.


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Im Handel ab: 17.02.2011
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH / MIG Film GmbH
Originaltitel: Xun Zhao Cheng Long
Genre(s): Komödie
Drama
Regie: Fang Gangliang, Jiang Ping
Darsteller: Jackie Chan, Zhang Yishan, Tang Yan, Yuen Wah, Yuen Bo
FSK: 12
Laufzeit: ca. 83 min
Audio: Deutsch: Dolby Digital 5.1 Mandarin: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ: 1 x DVD-9
Regionalcode: 2
Verpackung: Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Wendecover
  • Premiere
  • Galerie
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

revimg_bild-8982084 Müsste man nur die Schärfe bewerten, so würde der Transfer überdurchschnittlich ausfallen, denn trotz vieler anderer technischer Einschränkungen ist die Schärfe erstaunlich hoch. Das liegt wohl am Dreh in HD. Auch die Farben, der Kontrastumfang und der Schwarzwert gehen in Ordnung, wenngleich dunklere Abschnitte etwas mehr Kontrast zur Detailabbildung vertragen hätten können. Das größte Problem des Transfers ist aber die Kompression. Abgesehen von Nachziehern und damit einhergehenden Unschärfen bei größeren Bildbewegungen sind es vor allem die vielen digitalen Artefakte in Form von Blockmustern und Klötzchenbildung, die besonders häufig an Objektkanten auffallen. Dadurch wirkt das Bild oft unruhig und letzten Endes „billig“ – schade!

6von10-8615554  6 von 10 Punkten

revimg_ton-4574934 Der 5.1-Ton ist deutlich frontbetont und bietet selbst dort nur selten richtige Rechts-Links-Aktivitäten. Wenn doch, dann wirkt alles recht unmotiviert und wenig auf das Bild abgestimmt. Die Musik ist im Verhältnis zum Rest teilweise etwas laut zugemischt, bietet aber immerhin ansatzweise Räumlichkeit. Die Action-Effekte sind soundtechnisch bewusst überbetont, wie es in Martial Arts Filmen üblich ist. Die Stimmen kommen sauber und klar aus dem Center. Der Sub bleibt stumm und der gesamte Mix wird von Mitten dominiert. Der O-Ton ist inhaltlich, abgesehen von den Stimmen, identisch, läuft aber nicht lippensynchron zum Bild, was aber aufgrund der wohl eher selten in Deutschland benötigten Sprache (Mandarin) weniger stört – wer des Mandarin allerdings mächtig ist und diese Tonspur wählt, muss von der Tonwertung nochmals mindestens einen Punkt dafür abziehen.

6von10-8615554  6 von 10 Punkten

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Das knapp einstündige Making Of und der fast 40-minütige Clip von der Premiere sowie der Originaltrailer werden lediglich in Mandarin ohne optionale Untertitel und in stark komprimierter Qualität deutlich verpixelt dargeboten. Somit ist deren Inhalt weder optisch noch tonal wirklich genießbar bzw. zu gebrauchen. Den ebenfalls aufgespielten US-Filmtrailer unterscheiden vom Original lediglich die fest integrierten englischen Untertitel. Zuletzt gibt es noch eine Bildergalerie in Form einer knapp vierminütigen selbstlaufenden Slideshow mit bildschirmfüllenden Aufnahmen aus dem Film, vom Set und mit einigen Original-Kinoplakaten zum Abschluß. Untermalt wird die Galerie vom Titelsong. Tja, so kann es gehen: Fast zwei Stunden Bonusmaterial und doch fast nichts Brauchbares dabei – auch hier wird wie beim Bildtransfer eine deutlich bessere Bewertung unnötig verschenkt!

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Technisches Fazit:  5von10-5051370  5 von 10 Punkten

Auch wenn der Film mit Jackie Chan wirbt, so hat dieser nur sehr wenig Screen Time, in der er allerdings meist als Kung Fu Kämpfer (als Darsteller bei Dreharbeiten) zu sehen ist. Somit ist die auf dem Backcover angegebene Story doch schon fast eine Mogelpackung. Kung Fu lehrt Jackie Chan den jungen Zhang indes in körperlicher Weise überhaupt nicht, er gibt ihm lediglich eine sehr kurze Einweisung in den Geist des Kung Fu. Vielmehr geht es um den jungen Zhang, der lernen muss, seinen eigenen Weg zu gehen und sich seiner chinesischen Herkunft bewusst zu werden. Dafür reist er von Indonesien aus seinem Vorbild bis nach Peking zu einem Filmdreh hinterher. Auf dieser Reise lernt er viel über sich selbst. Erstaunlich ist immer wieder, dass die Chinesen praktisch jede Alltagssituation dazu nutzen, sich mit Martial Arts zu beschäftigen. Selbst eine harmlose Herumtollerei und Kissenschlacht wird noch mit kunstvollen Kung Fu-Bewegungen ausgeführt. So werden Martial Arts in vielfältiger Weise gezeigt, obwohl es nur eine Handvoll richtiger Kämpfe gibt, die zudem mit der eigentlichen Story nur am Rande zu tun haben. Ansonsten präsentiert der verquaste Streifen den gewohnten Mix aus humordurchsetzten, teil slapstickhaften Sequenzen und dramatischen Untertönen, die manchmal sogar fast kitschig ausfallen. Gerade weil Jackie Chan eigentlich nicht wirklich mitspielt und der Film ansonsten eher beliebig ist, muss vom Blindkauf abgeraten werden – vielleicht doch lieber erst ausleihen! Die DVD weist in allen technischen Wertungsbereichen deutliche Mängel auf, die Extras sind leider trotz fast 2 Stunden Laufzeit praktisch unbrauchbar.

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DVD Player: Panasonic S100-EG S
AV-Receiver: Pioneer VSX 1014S
Plasma-TV: Panasonic TH-50PZ70E

Center-Speaker: 2 x Teufel Concept S FCR (Front- & Back-Center)

Front-Speaker: Teufel Concept S Saeule
Surround-Speaker: Teufel Concept S Saeule
Subwoofer: Teufel Concept S SW