Da Ali G Show – Borat Edition [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Quickie von Danny Walch

Unsere Wertung: 4von10-7495553

Sacha Baron Cohen ist wieder da! Als kasachischer Reporter „Borat“ ist er im Dienste seines Präsidenten für die „ruhmvolle Nation Kasachstan“ unterwegs. Der „lustigste Mann der Welt“ (Süddeutsche Zeitung), der über 1,5 Mio. Deutsche ins Kino lockte, sucht an der Uni Cambridge nach Prostituierten-Partys, stellt sich im Fitnessstudio für Schwule etwas ungeschickt an und bringt bei der englischen Fuchsjagd den jagenden Adel ebenso wie gutmeinende Tierschützer gegen sich auf.

In über drei Stunden „Da Ali G Show“ blasen auch Cohens Charaktere Ali G sowie Bruno, der schwule Österreicher, zum politisch unkorrekten Angriff auf die Lachmuskeln. Zu den Opfern ihrer satirischen Auftritte werden US-Politiker, das FBI, Hollywood-Produzenten, Mode-Designer und Waffenfanatiker.

Je nach Episode sowie deren Alter kommt Vollbild oder anamorphes 1,78:1-Widescreen zum Zug. Die Qualität schwankt zwischen unscharf und ordentlich, wobei die Kompression regelmäßig zu wünschen übrig lässt. Die Farben wirken mal frisch, mal ausgebleicht; selbiges gilt auch für Kontrast und Schwarzwert. In Sachen Sound gibt es nur wenig Aufregendes. Die Episoden wurden mit dem Sprecher des BORAT-Kinofilms neu synchronisiert und offerieren soliden Stereo-Sound im Dolby Digital 2.0-Gewand. Die Stimmen sind dabei immer gut verständlich, egal ob auf Deutsch oder Englisch. An Extras gibt es die Promo-Episoden „Borat at Henley Regatta“ sowie „Borat meetz Baseball“ und ein paar Trailer.

Leider entpuppen sich die Borat-Inhalte auf der Disk lediglich als Extrakte der ebenfalls auf der Scheibe befindlichen DA ALI G SHOW-Komplettepisoden. Nichts desto trotz stellt die DVD die ideale Ergänzung zum BORAT-Kinofilm dar – egal ob davor oder danach. Sacha Baron Cohens urkomische Versuche, als Kasache Borat die Gesellschaft der USA sowie Großbritanniens zu verstehen, gipfeln regelmäßig in Lachkrämpfen, wenn man sich auf den zugegebenermaßen flachen Humor einlässt. Insgesamt eine technisch recht schwache Scheibe mit gutem Inhalt.

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