Bad Cops [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Carlito Brigante

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Gomez und Tavares: Die beiden ungleichen Cops sind beste Freunde und gehen durch dick und dünn. Dick könnte das Erbe von Tavares Onkel sein, und dünn ist Gomez Nervenkostüm, wenn jemand seiner hübschen Schwester Gina an die Wäsche will. Auf der rasanten Juwelenjagd von der Côte d’Azur nach Paris wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.


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Im Handel ab: 14.03.2008
Anbieter: Sunfilm Entertainment / Tiberius Film GmbH
Originaltitel: Gomez Contre Tavarés
Genre(s): Actionkomödie
Regie: Gilles Paquet-Brenner, Cyril Sebas
Darsteller: Stomy Bugsy, Titoff, Jean Benguigui, Noemie Lenoir
FSK: 12
Laufzeit: ca. 95 min
Audio: Deutsch: DTS 5.1 Deutsch: Dolby Digital 5.1 Französisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ: 1 x DVD-9
Regionalcode: 2
Verpackung: Amaray Case im Schuber
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

revimg_bild-3572766 Das Bild hat ein Problem und das heißt Schärfe. Diese ist alles andere als wirklich gut, sieht das Bild doch weitgehend etwas weich und unscharf aus. Von richtiger Detaildarstellung keine Spur. Der Kontrast ist dafür um so besser. Die Farben sind mehr als kräftig und wegen des massiven Einsatzes von Farbfiltern alles andere als natürlich oder zurückhaltend. Es gibt ein starkes Rauschen, welches sicher auch auf die verbesserungswürdige Kompression zurückzuführen ist. Immerhin ist das Bild frei von Artefakten und Defekten jeglicher Couleur.

6von10-5790431  6 von 10 Punkten

revimg_ton-8964316 Die beiden DD 5.1-Spuren sind sich weitgehend ähnlich. Die Abmischung ist dabei solide, wenn auch sicher nicht referenzverdächtig. Die Dialoge sind stets klar und verständlich. Verzerrungen oder Fehler gibt es nicht. In den Actionszenen sorgen Umgebungsgeräusche, Soundeffekte und Musik für die nötige Untermalung. Da alle Elemente gut auf die Boxen verteilt werden, entsteht so eine räumliche Klangkulisse mit Dynamik und detaillierter Nuancierung. Die zusätzliche DTS-Fassung bietet nur wenig mehr, ist sie doch eigentlich nur etwas lauter, lässt aber ein Mehr an Kraft oder Druck vermissen. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

8von10-9820177  8 von 10 Punkten

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Die Extras bestehen aus einem relativ brauchbaren Making of (ca. 50 min), das etwas albern und selbstverliebt daherkommt, aber zumindest einiges über den Film und seine Entstehung verrät. Dazu gibt es nur noch einen Teaser und einen Trailer, die beide wahlweise in Französisch oder Deutsch vorliegen.

4von10-7896402  4 von 10 Punkten

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Technisches Fazit:  7von10-6601169  7 von 10 Punkten

BAD COPS, oder wie er im Original heißt: GOMEZ VS TAVARES (Frankreich/Belgien, 2007), ist die Fortsetzung des Filmes PAYOFF – DIE ABRECHNUNG bzw. GOMEZ & TAVARES von 2003. Dass die Franzosen erstklassige Genrefilme machen können, hatten sie in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen. Zeitweilig ließen sie sogar amerikanische Filme hinter sich. BAD COPS allerdings ist ein Riesenrückschritt. Diese Actionkomödie krankt an mindestens zwei schwerwiegenden Sachen: Sie ist weder komisch noch bietet sie vernünftige Action. Der Witz bedient nur unteres Niveau und bleibt letztendlich auf der Strecke. Die wenigen Actionszenen wie Verfolgungsjagden und Schießereien sind leider etwas dilettantisch und absolut unspannend in Szene gesetzt worden. Alle Klischees des „Buddy Movies“ werden bedient. Nichts ist neu, nichts ist wirklich überzeugend. Die Figuren wollen und sollen „cool“ sein, nerven aber allesamt recht schnell. Abgeliefert wird en masse Pseudo-Gepose auf Pubertätsniveau, welches vielleicht Seher unter 14 Jahren aufregend und amüsant finden könnten. Wer mehr als drei Filme des gleichen Musters gesehen hat (48 HOURS, LETHAL WEAPON, BAD BOYS, etc., etc.), weiß nicht nur wie der Hase läuft, sondern auch wie es deutlich besser geht. Auch von der Bildgestaltung her ist der Film eigenwillig, denn er ist in verschiedene Farben getaucht. So steht Rot für Paris, Gelb für Marseille, etc. So richtig motiviert ist aber nichts davon und konsequent halten wollte man sich anscheinend auch nicht an das eigene Konzept. So wirkt vieles eindeutig übertrieben und substanzlos. Nichts gegen ‚Style over Substance’, aber das sollte man doch den Richtigen überlassen. Will der Film wie mögliche Vorbilder à la Tony Scott oder Michael Bay aussehen, ist es hier doch nicht mehr als eine kunterbunte Spielerei. Fazit: Das Gesamtresultat ist mehr als unausgegoren und der Film somit gescheitert.