Bad Boys Hong Kong [DVD] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Carlito Brigante

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Michael Mak (Shawn Yue) ist der Sohn eines reichen Hongkongers. Statt sein Leben als Millionärsprössling zu genießen, arbeitet Michael jedoch als Cop. Als er seine Geliebte zurückgewinnen will, muss er sie dem chinesischen Ex-Polizisten Lincoln Lin (Aloys Chen) ausspannen. Der weilt momentan jedoch in Hongkong, um den Mörder seines Bruders zu suchen. Ihre Wege kreuzen sich alsbald und Michael willigt ein, Lincoln bei seinen Recherchen zu helfen, um dessen Abreise zu beschleunigen. Als sie dabei einer Gang auf die Spur kommen, die reiche Mitbürger ausnimmt und quält geraten sie immer tiefer in den Sog brutaler Gewalt…


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Im Handel ab: 28.11.2008
Anbieter: WVG Medien GmbH / Splendid Entertainment
Genre(s): Action
Regie: Jingle Ma
Darsteller: Shawn Yue, Shaun Tam
FSK: 16
Laufzeit: ca. 99 min
Audio: Deutsch: Dolby Digital 5.1 Kantonesisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat: 16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ: 1 x DVD-9
Regionalcode: 2
Verpackung: Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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revimg_bild-3658596 Die Bildqualität kann weitgehend überzeugen. Die Schärfe ist gut und weist nur kleinere Mängel in den Details auf. Die Farben wurden bearbeitet und bieten so satte, kräftige Werte, die stimmig sind. Der Kontrast macht seine Sache gut und bietet neben einem guten Schwarzwert klare Bilder auch in den dunkelsten Szenen. Ab und zu kommt ein dezentes Hintergrundrauschen durch, aber das fällt zum Glück nicht weiter ins Gewicht.

8von10-2832457  8 von 10 Punkten

revimg_ton-3300530 Beide Tonspuren, die in DD 5.1 vorliegen, machen eine solide Figur. Die Abmischung beschert eine gute räumliche Tonkulisse mit diversen Umgebungsgeräuschen, Soundeffekten und musikalischer Untermalung. Eine bessere Tonspur zu bestimmen fällt nicht leicht, da beide Spuren uneinheitlich sind. Mal hat die eine die Nase vorn, mal die andere, je nach Szene. Die deutsche Tonspur kommt z. B. manchmal ein bisschen lauter daher und wirkt so kräftiger, dafür klingt die kantonesische OF weitaus natürlicher und schöner. Echte technische Mängel gibt es aber keine. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

8von10-2832457  8 von 10 Punkten

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Einzige Extras sind ein nichtssagendes, oberflächliches Making of (ca. 16 min) voller Promo-Gewäsch und Phrasen ohne wirklichen Informationswert sowie ein Trailer.

2von10-9047253  2 von 10 Punkten

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Technisches Fazit:  7von10-4377329  7 von 10 Punkten

Das Hong Kong-Kino ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Wenn man dafür einen Vertreter braucht, ist BAD BOYS HONG KONG, oder wie er in Wirklichkeit heißt: PLAYBOY COPS (HK, 2008), exemplarisch. Zwar ist der Film eine typische Hochglanz-Produktion, die verspielt und durchaus stylisch daherkommt, inhaltlich aber stellt er sich als eine absolute Nullnummer heraus. Weder die Story noch die Action können auch nur ansatzweise überzeugen und die Aufmerksamkeit des Zuschauers für eine Minute fesseln. Alles hat man schon so oft gesehen und dazu meistens viel besser. Die Handlung ist so dünn wie schwachsinnig. Ja, es gibt viele Fights, denn geprügelt wird sich hier regelmäßig. Dafür braucht man nicht einmal Gründe. Jede noch so kleine Ausrede wird dafür benutzt, sich gegenseitig zu vermöbeln. Aber die Kämpfe sehen allesamt nicht besonders aus. Auf Shootouts wurde stattdessen weitgehend verzichtet. Lediglich der Showdown mit Kettensäge und etwas mehr Blut setzt sich da wohltuend ab. Allerdings kommt das reichlich spät und wird auch durch das rührselige und kitschige Ende gleich wieder zerstört. Regisseur Jingle Ma (HOT WAR, SEOUL RAIDERS, TOKYO RAIDERS, SILVER HAWK, THE KOREAN JOB) liefert ganz einfach eine uninspirierte Kopie anderer Filme ab. Der ehemalige Kameramann konzentriert sich wie so oft auf die Bilder, doch Ästhetik allein reicht einfach nicht für einen guten Film. Alles was bleibt, ist ein weiterer austauschbarer Film, der durch nichts in Erinnerung bleibt und damit zur Bedeutungslosigkeit verdammt ist. ANMERKUNG: Das rote Siegel auf dem DVD-Cover mit der KJ Freigabe wurde nur aufgrund von Trailern auf der DVD vergeben, der Hauptfilm selbst hat von der FSK eine Freigabe ab 16 erhalten.