X-Men – Erste Entscheidung [Blu-ray] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Danny Walch

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Als Sci-Fi Abenteuer der Spitzenklasse erzählt “X-Men – Erste Entscheidung” die Weltgeschichte der 60er Jahre neu und enthüllt, wie Professor X und Magneto zu Erzfeinden wurden! Als junge Mutanten sind Charles Xavier (James McAvoy) und Erik Lehnsherr (Michael Fassbender) enge Freunde und beginnen damit, Menschen mit Superkräften um sich zu sammeln. Bereits ihre erste Mission erfordert übermenschliche Fähigkeiten: Sie müssen die Welt vor dem nuklearen Untergang retten! Doch bald spalten sich die Mutanten in zwei feindliche Lager…

Erlebe die dramatischen Anfänge der “X-Men”-Saga – mit spektakulären Spezialeffekten und knallharter Action!


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Im Handel ab: 14.10.2011
Anbieter: 20th Century Fox Home Entertainment
Originaltitel: X-Men: First Class
Genre(s): Action
Fantasy
Regie: Matthew Vaughn
Darsteller: Jennifer Lawrence, Michael Fassbender, Rose Byrne, January Jones, James McAvoy, Nicholas Hoult, Kevin Bacon, Zoë Kravitz, Jason Flemyng, Lucas Till, Morgan Lily, Edi Gathegi
FSK: 12
Laufzeit: ca. 132 min
Audio: Deutsch: DTS 5.1 Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 Französisch: DTS 5.1
Bildformat: High Definition (2.35:1) – 1080p
Medien-Typ: 1 x Blu-ray und 1 x DVD
Regionalcode: B
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Französisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Digital Copy
  • Entfallene Szenen: Havoks Training Teil 1 (erweitert) / Banshees Training Teil 1 (erweitert) / Havoks Training Teil 2 (erweitert) / Banshees Training Teil 2 (erweitert) / Hank und Raven im Labor (erweitert)
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

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Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1) Bitrate: 23296 kbps

Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG von 20th Century Fox liegt auf dieser Scheibe im Bildformat 2,35:1 vor. Wie man es nich anders von einem nagelneuen Blockbuster erwartet, gestaltet sich die Bildqualität fast makellos. Die Schärfewerte liegen nahe am Optimum, lediglich einige Totalen wirken etwas softer, aber niemals unscharf. Konturen wirken jedoch stets knackig und wurden nicht nachgeschärft. Vor allem Naheinstellungen beeindrucken mit einer Fülle an Details. So macht es ob der tollen Arbeit der Make-Up-Crew unheimlich Spaß, die komplexen Strukturen von Mystiques blauer Haut zu begutachten. Eine sehr dezente Schicht Filmkorn stört das Filmvergnügen überhaupt nicht und lässt den Look des Films natürlich und nicht digital oder steril wirken. Die Kompression arbeitet sauber und produziert keine erkennbaren Artefakte. Die Farben wirken durchweg sehr bunt und leicht knallig, das heißt übersättigt. Allerdings handelt es sich hier wohl um künstlerische Absicht. Die Kontrastbalance wirkt etwas hart und tendiert im Weiß zu leichtem Überstrahlen. Das Schwarz auf der anderen Seite der Farbskala könnte tiefer kaum sein und verschluckt nur wenige Details in dunklen Bildbereichen. Die Plastizität des Transfers ist super und besitzt eine große Tiefe – auch ohne 3D. Schmutz oder analoge Defekte findet man hier selbstverständlich nirgends auf dem Ausgangsmaterial. Dieser tollen Blu-ray geben wir verdiente 9,5 Punkte in der Bildwertung.

9von10-6847378  9 von 10 Punkten

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Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 3967 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) Französisch: DTS Audio / 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit Deutsch: DTS Audio / 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit

Isolierter Score: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 448 kbps

Leider gibt es bei X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG keinen deutschen HD-Sound, sondern nur eine DTS 5.1-Tonspur. Dagegen trumpft das englische Original mit DTS-HD Master Audio 5.1 auf. Die Unterschiede in der Abmischung fallen nicht allzu gravierend aus, da wohl beide Tracks auf demselben Ausgangsmaterial basieren. Das HD-Pendant hat lediglich etwas mehr Druck und Volumen zu bieten. Allgemein macht der Film in den Actionszenen sehr viel Dampf und versorgt die Lautsprecher mit präzisen, dynamischen Effekten aus allen Richtungen. Die Front bietet markante Rechts-Links-Wechsel und die Räumlichkeit kann durchweg überzeugen. Ruhigere Sequenzen wirken leider etwas frontlastig, denn es fehlt etwas an Umgebungsklängen. Dafür kommt die Filmmusik sehr räumlich und breit daher. Der Subwoofereinsatz präsentiert sich vorbildlich und unterstützt die Fähigkeiten der Mutanten beziehungsweise deren Effekte mit mächtig viel Druck sowie Tiefgang – so macht das Spaß! An der Dialogwiedergabe gibt es in beiden Sprachfassungen nichts auszusetzen und die Qualität der deutschen Synchronisation kann durchaus als gut bezeichnet werden. Die allgemeine Klangqualität bietet einen sehr satten und klaren Sound mit wunderbar differenziert aufgelösten Höhen, prägnanten Mitten sowie kernigen Bässen.

9von10-6847378  9 von 10 Punkten

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Untertitel für X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG gibt es in Deutsch, Englisch sowie einigen weiteren Sprachen. Das Bonusmaterial beginnt mit der isolierten Filmmusik, die als separate Tonspur anwählbar ist. Anschließend folgt das interaktive Feature “Cerebro Mutantendetektor”, wo man per Enter-Taste Mutanten markieren muss und so sein Mutantenverzeichnis füllt. Wer alle findet, bekommt eine Belohnung. Der 70 Minuten lange Beitrag “Die Kinder des Atoms – Die Entstehung von X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG” (HD) besterht aus sieben Teilen, die sich alle mit verschiedenen Aspekten der Produktion befassen. Da wären zum Beispiel Spezialeffekte, Make-Up, Drehbuch, Casting etc. Inhaltlich wird eine interesse, kaum werbelastige Mixtur aus Aufnahmen vom Set und den Werkstätten sowie Interviews mit beteiligten geboten – absolut sehenswert! Anschließend folgen 13 entfallene Szenen (HD), wobei die Mehrheit nur Erweitungen von bereits vorhandenen Sequenzen darstellen. Teilweise interessante Clips, teilweise aber auch belanglos.

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Technisches Fazit:  8von10-2369200  8 von 10 Punkten

Mit X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG folgt nach drei X-MEN-Filmen sowie dem Spin-Off X-MEN ORIGINS: WOLVERINE das erste Prequel des Comic-Stoffs aus dem Hause Marvel, welches die Vorgeschichte von Magneto (Michael Fassbender; UNDERWORLD) und Professor Charles Xavier (James McAvoy; WANTED) erzählt. Regie führte niemand geringerer als Matthew Vaughn, der mit DER STERNWANDERER sowie KICK-ASS große Erfolge im Kino feierte. Der Film spielt im Jahr 1962 kurz vor der Kuba-Krise. Die USA stationieren Atomraketen in der Türkei, worauf sich die Sowjetunion provoziert fühlt und ihrerseits Atomraketen vor der Haustür der Amerikaner – in Kuba – aufstellen möchte. Präsident Kennedy reagiert mit einer Seeblockade, welche die Sowjets aber zu durchbrechen gedenken. Diese brenzlige Situation möchte der mächtige Mutant Sebastian Shaw (Kevin Bacon; TREMORS) ausnutzen, um zwischen den Supermächten einen Krieg anzuzetteln, der die verhassten normalen Menschen vernichtet. Denn in den 1960er Jahren werden die Mutanten politisch gefürchtet und verfolgt. Lediglich Professor Xavier glaubt an das Gute und die Versöhnung und versucht versteckte Mutanten zu rekrutieren, um sie einerseits zu lehren mit ihren Begabungen umzugehen und andererseits für das Gute auf der Erde kämpfen zu lassen. Ein Mitglied der Teams ist der mental instabile Erik “Magneto” Lehnsherr, dessen Mutter von Shaw während der Nazi-Herrschaft umgebracht wurde. Folglich sinnt Magneto auf Rache an Shaw und bringt so die Mission von Xavier, die Menschheit vor dem Dritten Weltkrieg zu bewahren, in große Gefahr… Der Film nimmt sich viel Zeit, die Kindheit und Jugend von Magneto und Xavier vorzustellen, was die späteren Handlungsmotive der beiden Charaktere grundlegend beeinflusst und erklärt. Insofern ist diese Phase enorm wichtig, wird aber auch wunderbar von Vaughn umgesetzt. Der nächste Abschnitt enthält dann die Vorstellung der Mitglieder der ersten Generation der X-Men sowie deren Fähigkeiten. Witzig dabei ist, dass mitunter Seitenhiebe auf die späteren X-MEN zu sehen sind. So gibt es zum Beispiel Cameo-Auftritte von Storm und Wolverine, wobei letzterer sehr lustig ausgefallen ist. Die junge Mystique (Jennifer Lawrence; WINTER’S BONE) ist die einzige Mutantin außer Xavier und Magneto, die auch in den später spielenden Filmen vorkommt. Neu dabei sind Riptide (Álex González), der teuflische Azazel (Jason Flemyng; PRIMEVAL, TRANSPORTER 2, KAMPF DER TITANEN), Bast (Nicholas Hoult; KAMPF DER TITANEN), Banshee (Caleb Landry Jones; DER LETZTE EXORZISMUS), Darwin (Edi Gathegi; NEW MOON) und Havok (Lucas Till; BATTLE LOS ANGELES). Gegen Ende des Films zieht dann der Actionanteil deutlich an und man bekommt das übliche, aber äußerst unterhaltsame Krawallkino geboten, wenngleich die CGI-Effekte teilweise nicht überzeugen können (U-Boot am Strand). Im Endeffekt ist das auch recht egal, denn bei X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG stimmt einfach die Mischung aus Handlung, Charakterentwicklung und Action, so dass Fans auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen und auch der normale Kino- und Actionfreund nicht unzufrieden sein wird. Die Blu-ray Disc aus dem Hause 20th Century Fox zeigt X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG in sehr guter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial könnte aber weitaus umfangreicher sein für solch eine Blockbuster-Produktion.

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Blu-ray Player: Oppo BDP-93EU
AV-Receiver: Denon AVR-2311
LED-TV: Toshiba 55YL768G

Center-Speaker: Magnat Quantum 613

Front-Speaker: Magnat Quantum 605
Surround-Speaker: Teufel “The Egg” MO 4 FCR
Subwoofer: Elac SUB 111.2