Outpost – Operation Spetsnaz – Black Edition

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Ein Review von Carlito Brigante

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1945. Eine bestens ausgebildete russische Spezialeinheit – die Spetsnaz – wird attackiert. Die Angreifer sind jedoch gefährlicher als jeder bisher bekannte Feind, handelt es sich doch um Nazi-Zombies. Nun, eigentlich ist es zunächst nur einer dieser ungeliebten Spezies aber ein Nazi-Zombie ist schließlich einer zu viel. Als einige russische Elite-Kämpfer gefangen genommen und zu einem geheimen Labor abtransportiert werden, spitzt sich die Lage zu. Dort verwahrt, drohen ihnen unmenschliche Foltermethoden und schreckliche Experimente …

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Im Handel ab: 29.11.2013
Anbieter: WVG Medien GmbH / Splendid Entertainment
Originaltitel: Outpost – Operation Spetsnaz
Genre(s): Splatter
Horror
Regie: Kieran Parker
Darsteller: Velibor Topic, Ivan Kamarás, Ben Lambert
FSK: JK/SPIO
Laufzeit: ca. 87 min
Audio: Deutsch: DTS-HD 5.1
Englisch: DTS-HD 5.1
Bildformat: High Definition (2.40:1) – 1080p
Medien-Typ: 1 x Blu-ray
Regionalcode: B
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch, Holländisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Wendecover
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

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Das Bild (2,40:1; 1080p) macht einen weitgehend ordentlichen Eindruck. Die Schärfe liegt auf hohem Niveau, allerdings sorgen die gewählten anderen stilistischen Mittel dafür, dass diese Qualität nicht immer voll zur Geltung kommt. Der Kontrast wurde recht steil gewählt, was zu leichten Überstrahlungen bei hellen und zum Verschlucken von Details in dunklen Flächen führt. Und man muss sagen, dass der Film fast durchweg sehr dunkel ist. Im unterirdischen Bunker gibt es nur wenige Lichtquellen, weshalb man immer wieder nur wenig bis gar nichts sieht. Dazu kommt, dass die Farben massiv bearbeitet wurden, d.h. sie wurden entzogen, bis der Films einen monochromatischen Look hatte, der fast wie Schwarzweiß aussieht. Einzig die Farbe Rot kommt noch zur Geltung. Die Kompression arbeitet unauffällig.

8 von 10 Punkten

revimg_ton-6916629Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1

Es gibt optionale deutsche und niederländische Untertitel.

Obwohl es immer wieder Szenen mit räumlicher Kulisse gibt, bleibt der Gesamteindruck doch leider etwas zu frontlastig. Viele Szenen bleiben unter ihren Möglichkeiten und beschränken sich entweder zu sehr auf die Front oder die Rears werden schlicht und einfach zu leise angespielt. Der Überfall auf den Konvoi zu Beginn, die Nazi-Wunderwaffe oder bestimmte Geräusche in den Gängen der Bunker-Anlage sind noch die besten Beispiele für einen relativ gelungenen Surroundsound. Auch kommt hier der Subwoofer gut zur Geltung und unterstreicht das Potenzial. Schade, dass es nicht rundum stimmig ausgereizt wurde.

8 von 10 Punkten

revimg_bonus-1522452Die Extras bestehen aus Interviews (ca. 18 min, OmU) mit diversen Cast & Crew-Mitgliedern samt Bildern von den Dreharbeiten und einem Trailer zu OUTPOST – BLACK SUN.

2 von 10 Punkten

revimg_fazit-3614123Technisches Fazit:    8 von 10 Punkten

Der dritte Teil der OUTPOST-Reihe OUTPOST III – RISE OF THE SPETSNAZ (UK, 2013) geht neue Wege. Dieses Mal stehen russische Soldaten im Mittelpunkt, auch wenn der Titel falsch ist und “Rise of the Spetsnaz” dem Film nicht gerecht wird, da einerseits gar keine explizit benannten Spezialtruppen auftauchen und die russischen Spezialkräfte (Spetsnaz) 1945 auch noch gar nicht existierten. Auch geriet das zweite Sequel actionreicher als Teil 1 und Teil 2. Dazu kommt, dass der Film blutiger ist, da die Gewaltschraube angezogen wurde.

Inhaltlich ist man eher auf ausgetretenen Pfaden unterwegs: Nazi-Experimente mit dem Wunsch, den perfekten, unbesiegbaren Soldaten zu erschaffen. Die Handlung ist eine Art Prequel zu den anderen Teilen, fiel aber mehr als dünn aus, was den Alibi-Plot auf Dauer etwas redundant erscheinen lässt. Immer wieder wird durch die Tunnel der Bunker-Anlage gerannt, gekämpft, gehetzt, was schon bald langweilt. Und weil man sich der mangelnden Handlung wohl bewusst war, setzte man dafür in der Umsetzung auf konsequente und rabiate Action. Blut und Splatter ersetzen Spannung, Thrill und Dramaturgie. Kein Wunder, dass das Ganze nicht recht munden will. Was bleibt, ist ein unbefriedigendes Versatzstück, ein halbgares Genre-Puzzle, wenig originell, aber halbwegs brauchbar für knappe 80 Minuten Laufzeit (ohne Abspann).

ANMERKUNG: Zur Rezension lag die ungekürzte SPIO/JK-Fassung (Black Edition) vor. Es gibt aber auch eine zensierte Version mit FSK-Freigabe, die mehr als sieben Minuten an Material vermissen lässt. Finger weg!

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