Ohne jede Spur [Blu-ray] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Carlito Brigante

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In diesem tödlichen Spiel sind selbst die Spieler unwissend darüber, wer mit im Spiel ist!
Mary Walsh (Brittany Murphy) begleitet ihren Freund Kevin (Dean Cain) zu einer ambulanten Operation ins Krankenhaus. Als sie ihn dort wieder abholen will, ist er auf mysteriöse Weise verschwunden. Niemand kann ihr über das Verbleiben ihres Freundes Auskunft geben. Es gibt keinerlei Nachweis darüber, dass Kevin je hier war und die Polizei beginnt an Marys Zurechungsfähigkeit zu zweifeln. Nun muss sie nicht nur ihren Freund wiederfinden, sondern auch beweisen, dass sie nicht verrückt ist. Als ein Fremder plötzlich behauptet, Kevins Aufenthaltsort zu kennen und 10 Millionen Dollar Lösegeld verlangt, bleibt ihr nur eine Stunde um den Forderungen nachzukommen und das Leben ihres Freundes zu retten …


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Im Handel ab: 07.04.2011
Anbieter: Sunfilm Entertainment
Genre(s): Thriller
Regie: Michael Feifer
Darsteller: Brittany Murphy, Mimi Rogers, Peter Bogdanovich
FSK: 16
Laufzeit: ca. 90 min
Audio: Deutsch: DTS-HD Master Audio 7.1 Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1
Bildformat: High Definition (1.85:1) – 1080p
Medien-Typ: 1 x Blu-ray
Regionalcode: B
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

revimg_bild-5196909 Das Bild (1,85:1; 1080i/25) enttäuscht ein bisschen für eine Blu-ray. Die Schärfe ist nur stellenweise wirklich gut. Zu oft wirkt das Bild zu weich und detailarm. Der Kontrast ist steil, was zu leichten Überstrahlungen und dem Verschlucken von Details bzw. eingeschränkter Durchzeichnung führt. Es gibt ein dezentes Rauschen, was allerdings in einigen dunklen Szenen und Flächen verstärkt auftritt. Die Kompression bleibt überwiegend unauffällig, könnte aber noch besser sein, angesichts partiell ganz leichter Unruhen.

7von10-7281771  7 von 10 Punkten

revimg_ton-2479779 Deutsch: DTS-HD Master Audio 7.1 Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1 Beide Fassungen präsentieren eine saubere, klare und jederzeit verständliche Dialogwiedergabe. Die Abmischung ist ein bisschen frontlastig ausgefallen, was allerdings auch der Natur des eher ruhigen Filmes zuzuschreiben ist. Es gibt nur wenige Impulse, aus Musik, Umgebungsgeräuschen und Soundeffekten, die sich zu einem annehmbaren Raumklang verbinden. Die Rears bleiben überwiegend zu unterfordert und vor allem zu leise. Dem Ton fehlt aber auch generell etwas Kraft und Volumen. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

7von10-7281771  7 von 10 Punkten

revimg_bonus-2224967 Es gibt KEINE Extras.

1von10-6541159  1 von 10 Punkten

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Technisches Fazit:  7von10-7281771  7 von 10 Punkten

Der Film ABANDONED (Originaltitel; USA, 2010) bekommt besonderes Augenmerk, weil dies der letzte Film von Brittany Murphy (8 MILE, SIN CITY) ist, bevor sie verstarb. Allerdings hätte man ihr einen besseren Film als Erbe gewünscht, denn dies ist nur routiniert, behäbige Schonkost auf TV-Film-Niveau und mit billigem Videolook. Das Thema von OHNE JEDE SPUR (dt. Titel) ist alt. Schon THE LADY VANISHES (1938) von Hitchcock hatte diese Ausgangslage und in den letzten Jahren auch Werke wie THE FORGOTTEN oder FLIGHTPLAN (dessen deutscher Untertitel lautet übrigens ebenfalls: “Ohne jede Spur”!). Regisseur Michael Feifer (ED GEIN, B.T.K., BOSTON STRANGLER, BUNDY: AN AMERICAN ICON) konnte den Motiven aber nichts Neues abgewinnen und verharrt im abspulen seiner Plotelemente. Mehr hat er aber dem Ganzen nicht beizufügen. Zu Anfang passiert eine gefühlte Ewigkeit fast gar nichts, bevor der Film zum Schluss hin überhastet sein Ende ansteuert. Es gibt zwei Plottwists, die man mehr oder minder erahnt, die aber schwach umgesetzt wurden. Es gibt zwar, neben Brittany Murphy, noch weitere bekannte Gesichter im Film wie Dean Cain (LOIS & CLARK), Mimi Rogers (LOST IN SPACE, AUSTIN POWERS, THE X-FILES), Peter Bogdanovich (THE SOPRANOS), eigentlich ja eher Regisseur und Autor, und Tim Thomerson (NEMESIS, NEAR DARK), aber auch die spielen sichtbar unterfordert und am Rande der Arbeitsverweigerung. Kein Wunder, bei dem mangelhaften Umfeld. OHNE JEDE SPUR fehlt es an Tempo, Spannung und Thrill. Er krankt an einem schwachen Drehbuch, schwachen Darstellern und einer schwachen Inszenierung.