A lonely place to die – Todesfalle Highlands [Blu-ray] – Review – DVD-PALACE ® Home Entertainment

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Ein Review von Carlito Brigante

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Unheimliche Laute hallen durch den einsamen schottischen Bergwald. Noch unheimlicher wird es, als die fünf Bergsteiger die Ursache entdecken: Ein kleines Mädchen wurde lebendig in einer Kiste vergraben, durch ein Atemrohr sind ihre Rufe nach draußen gedrungen. Wer kann so etwas Grausames getan haben?

Anna spricht nur Kroatisch und kann nichts erzählen. Dem Kind muss so schnell wie möglich geholfen werden. Deshalb wollen Alison und Rob die Abkürzung über den senkrecht abfallenden “Devil’s Drop” wagen, während die anderen sich mit Anna auf den meilenweiten Weg ins nächste Dorf machen. Doch die Kidnapper haben die Gruppe bereits im Visier und machen die einsame Wildnis zur Arena eines blutigen Überlebenskampfes …


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Im Handel ab: 17.01.2012
Anbieter: ASCOT ELITE Home Entertainment
Originaltitel: A lonely place to die
Genre(s): Thriller
Regie: Julian Gilbey
Darsteller: Melissa George, Ed Speleers, Eamonn Walker, Sean Harris, Karel Roden
FSK: 18
Laufzeit: ca. 94 min
Audio: Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Bildformat: High Definition (2.35:1) – 1080p
Medien-Typ: 1 x Blu-ray
Regionalcode: B
Verpackung: Blu-ray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Wendecover
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

revimg_bild-4909445 Der digital gedrehte (Red One-Kamera) Film macht auf Blu-ray eine gute Figur. Der Transfer besticht durch eine knackige Schärfe, die ein detailreiches Bild (2,35:1; 1080p) erzeugt. Der Kontrast ist ausgewogen. Schwächen gibt es jedoch in beiden Bereichen am Ende, wenn in der Dunkelheit ein stärkeres Rauschen sichtbar wird, der Kontrast nicht immer überzeugt und der Schwarzwert mehr zu einem trüben Grau tendiert. Die Farben wurden einem Color Grading unterzogen und sehen je nach Szene mal kräftig und mal entsättigt und gewollt ein wenig blasser aus. Die Kompression arbeitet unauffällig. Wenn man vom Manko im Finale absieht bekommt man eine wunderbare Qualität präsentiert.

8von10-9294470  8 von 10 Punkten

revimg_ton-6226957 Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 Der Ton überzeugt ebenso wie das Bild. Die deutsche Synchronfassung ist zwar ganz gut, kommt aber einen Tick leiser und weniger kräftig daher, als die englische OF. Diese wirkt auch etwas räumlicher, da die hinteren Lautsprecher die Musik, die Umgebungsgeräusche und die Soundeffekte lauter abgeben, was einfach gelungener klingt. Die OF wirkt so insgesamt differenzierter, voluminöser und auch druckvoller. Daran hat auch der Subwoofer seinen Anteil, der einen satten Basssound beisteuert. Der Ton macht hier eben einfach viel Spaß und unterstützt so das Sehvergnügen enorm. Man fühlt sich zum Teil in das Geschehen hineinversetzt. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

8von10-9294470  8 von 10 Punkten

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Die Extras bestehen leider nur aus drei Trailern (einer davon wahlweise in Deutsch oder Englisch plus ein alternativer Trailer). Zum Vergleich: Die UK-Blu-ray bietet zusätzlich ein ca. 70 minütiges Making of, einen Audiokommentar vom Regisseur Julian Gilbey und seinem Co-Autor (und Bruder) William Gilbey und eine Featurette über das Bergsteigen.

1von10-2724869  1 von 10 Punkten

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Technisches Fazit:  7von10-9973003  7 von 10 Punkten

A LONELY PLACE TO DIE (UK, 2011) ist ein Genre-Mix aus Survival- und Entführungs-Thriller und Bergsteiger-Drama. Regisseur Julian Gilbey (auch: RISE OF THE FOOTSOLDIER, 2007) präsentiert darin neben schönen Landschaftsaufnahmen der schottischen Highlands reißende Flüsse, einige aufregende und schweißtreibende Kletterszenen und atemlose Verfolgungsjagden durch Wälder, über Berge und Abhänge, bevor er am Schluss mit seinem Spielfilm (nicht nur) eine Wendung macht und mit einer urbanen Umgebung für sein Finale aufwartet. Der Film ist erfrischend kompromisslos in seiner Inszenierung. Er ist zwar heftig, aber eigentlich auch nicht übermäßig explizit in seiner Darstellung. Die Freigabe ab 18 dürfte auch der Brutalität und Kaltblütigkeit geschuldet sein, mit der einige Leute im Film vorgehen. Punkten kann das Werk auch mit einer ansprechenden Besetzung, die aus Melissa George (30 DAYS OF NIGHT; TRIANGLE; ALIAS), Alec Newman (SPOOKS; LONG TIME DEAD), Ed Speleers (ERAGON), Garry Sweeney (THE ACID HOUSE), Kate Magowan (STARDUST; KIDULTHOOD), Sean Harris (PROMETHEUS; HARRY BROWN), Karel Roden (RUNNING SCARED; THE BOURNE SUPREMACY; CAT RUN), Stephen McCole (RUSHMORE; HIGH TIMES) und Eamonn Walker (LORD OF WAR; TEARS OF THE SUN) besteht. A LONELY PLACE TO DIE ist vielleicht nicht rundum perfekt, aber es könnte auch daran liegen, dass er mit Erwartungen spielt, sie nicht einlöst und man sich auf etwas Neues einlassen muss. Der Umschwung von der Wildnis hin zur Stadt wird nicht jedem Zuschauer schmecken und zusagen, aber man kann ja nicht alles haben. Das Werk ist aber ein durchaus spannendes Spektakel, welches nur in der geteilten Dramaturgie am Schluss etwas von seinem “Drive” und seinem Erzähltempo verliert. Was bleibt, ist immer noch ein sehenswertes Stück Film.