DVD: Anleitung zu den verschiedenen Formaten

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DVD (in der am meisten anerkannten Digital Versatile Disc-Version) ist ein Medium mit hoher Dichte, das viel mehr Daten aufnehmen kann als eine CD. Die DVD-Technologie teilt einige grundlegende Aspekte der CD-Technologie, nämlich:

Form und Größe der StützeDie Aufzeichnung von Daten (jeglicher Art, also Audio, Video und Computer) entlang einer Spirale.Die Unterteilung der Oberfläche des Trägers in Pits und Lands und dann in Übergänge zwischen Pits und Lands, um die binäre Struktur zu bestimmen, aus der sich die Daten zusammensetzen.

Die Ähnlichkeiten hören jedoch hier auf: Die DVD-Technologie basiert auf viel schmaleren Spuren als CDs, da DVDs 0,74-Mikrometer breite Spuren haben, im Gegensatz zu 1,6 Mikrometer breiten CD-Spuren.

Genau dies erhöht die Gesamtkapazität von DVDs im Vergleich zu CDs exponentiell.Arten von DVDs:

Single Layer: die beschreibbaren und wiederbeschreibbaren DVDs auf dem heutigen Markt mit einer Kapazität von 4,7 GB. Im Englischen heißen sie “DVD Single Layer”.
Double Layer: DVDs mit 2 beschreibbaren Layern auf derselben Seite. Im Englischen heißen sie “DVD Dual Layer”.

Sowohl Single-Layer- als auch Double-Layer-DVDs können ein- oder doppelseitig sein. Eine doppelseitige DVD besteht aus einer (bei Single-Layer-DVD) oder zwei (bei Double-Layer-DVD) beschreibbaren Schichten für jede Seite.

Um die “B-Seite” des Trägers zu verwenden, ist es jedoch erforderlich, den Träger physisch zu drehen (ein bisschen wie bei alten Audiokassetten oder besser Vinyl-Schallplatten). Auf dem Markt gibt es (bisher) keine Geräte, die eine doppelte Leseoptik (eine hoch und eine niedrig) verwenden, abgesehen von den “Jukebox”-Lösungen, die ausgesprochen teuer sind und daher nicht auf Geräten für den Heimgebrauch implementiert werden.

DIE UNTERSTÜTZUNGSBEREICHEDVD-Medien haben wie CDs mehrere Bereiche; der Reihe nach:

Lead-In: Startbereich (oder Eingang) der Medien, befindet sich am äußersten Teil der ScheibeDatenbereich: der Bereich, in dem die Daten enthalten sindLead-Out: End- (oder Ausgangs-) Bereich der Stütze, der sich in der Nähe des “Donut” befindet (dh des Kunststoffteils mit dem zentralen Loch).

Unbrauchbarer Bereich: der “Donut”Mittlerer Bereich: Bereich, in dem Lead-In und Lead-Out der zweiten Schicht geschrieben werdenDBL: Akronym für “Dummy Bonded Layer”, es ist eine zusätzliche Schicht, die nicht zum Schreiben verwendet werden kann, um die Dicke der Disc auf 1,2 mm zu bringen (ohne DBL würde die Disc nur 0,6 mm dick bleiben)

DIE BRANCHENJeder Sektor besteht aus 2064 Byte, aufgeteilt in 12 Gruppen zu je 172 Byte. Die erste Gruppe beginnt mit einem 12 Byte großen Header, der 4 Byte ID (Identification Data), 2 Byte IEC (Identification Data Error Correction) und 6 reservierte Byte enthält. Die letzte Gruppe schließt mit 4 Byte CRE (Error Detection Code, auf Englisch EDc, Error Detection Code).

FEHLERBEHEBUNG

Die DVD-Technologie basiert auf einer höheren Datendichte als die CD-Technologie. Dies bedeutet, dass die Fehlerkorrektur genauer sein muss als bei CDs. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Burst-Fehler zu korrigieren bzw. zu verhindern, und um dieses Ergebnis zu erhalten, werden 16 Sektoren verteilt

(das Verfahren ist das des Verschachtelns, durch das die Daten über einen großen Bereich verteilt werden) und bilden einen Block von 192 Gruppen (16 Sektoren x 12 Gruppen pro Sektor = 192 Gruppen) und die Bytes zur Fehlerkorrektur werden unter

Verwendung der RSPC-Technik (“Reed-Solomon-Produktcodes”) zu den Datenblöcken verkettet. In der Praxis werden 10 Byte Reed-Solomon-Daten am Ende jeder Gruppe zur Fehlerkorrektur hinzugefügt, und 16 Reed-Solomon-Datengruppen werden am Ende jedes Blocks zur Fehlerkorrektur hinzugefügt.

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