Sonne, Sylt und kesse Krabben

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Ein Review von Fabian Sell

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Bei einem Schönheitswettbewerb gewinnen die süßen Blondinen Katrin und Ingrid eine Reise nach Sylt. Im Ferienparadies angekommen, lassen sie sich von den zahlreichen FKK-Stränden, den Nachtclubs und den attraktiven Männern verzaubern. Natürlich sind sie nicht die einzigen Urlauber, die dem „Reizklima“ der Insel auf den Grund gehen wollen. Auch Konservenfabrikant Weber hätte gegen einen heißen Flirt nichts einzuwenden. Doch sein allzu direktes Auftreten steht seinem Erfolg im Wege…

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Im Handel ab: 23.06.2006
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
Originaltitel: Sonne, Sylt und kesse Krabben
Genre(s): Komödie
Regie: Jerzy Macc
Darsteller: Christine Schuberth, Achim Strietzel, Maria Körber, Wolfgang Gruner, Rose Renée Roth, Gerhard Bormann, Sigrid von Richthofen, Klaus Hagen Latwesen, Ingrid Steeger, Eric Wedekind, Monica Marc, Horst Heuck, Hans Irle, Ina Lane, Monika Rohde, Jörn Hinck, Gaby Glöckler
FSK: 16
Laufzeit: ca. 75 min
Audio: Deutsch: Dolby Digital 1.0 Mono
Bildformat: Letterbox (1.66:1)
Medien-Typ: 1 x DVD-9
Regionalcode: 2
Verpackung: Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Biografie Ingrid Steeger
  • Fotogalerie
  • Pressemitteilungen
  • Werbung
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb

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Das Bild liegt im Letterbox-Format (1.66;1) vor. Gegenüber der ursprünglichen Version aus dem Jahre 1971 hat Anbieter Kinowelt Home Entertaiment kaum Änderungen vorgenommen, so dass qualitativ bei Weitem nicht das Niveau heutiger Produktionen erreicht wird. Stets begleitet den Transfer ein leichtes Bildrauschen. Unter anderem sind teils sehr starke Fädenbildung sowie Dropouts zu erkennen.

Farblich präsentiert sich die DVD zwar natürlich, die Sättigung lässt jedoch stark zu wünschen übrig. Der Kontrast ist durchgehend sehr blass und zeichnet Konturen schlecht ab. Schärfetechnisch werden nur mäßige bis höchstens durchschnittliche Werte erreicht. Details sind zu erkennen, allerdings wirken diese meist unscharf und verschwommen. Gute drei Punkte.

3 von 10 Punkten

revimg_ton-6428041Auch tonal scheinen sich die Restaurationsarbeiten stark in Grenzen gehalten zu haben. Zur Enttäuschung des verwöhnten Heimkinofreundes liegt lediglich ein Dolby Digital 1.0 Mono-Format in Deutsch vor, das jegliche Form von Dynamik und Vitalität vermissen lässt. Der Klang ist leicht dumpf und wird von einem dröhnenden Unterton begleitet.

2 von 10 Punkten

revimg_bonus-2187895Das Bonusmaterial fällt leider sehr mager aus. Wirkliche Highlights gibt es nicht, alle Extras erweisen sich als sehr gewöhnlich und sind nach einigen wenigen Minuten bereits komplett angesehen. So gibt es eine Fotogalerie mit diversen Bildern aus dem Hauptfilm, eine Biographie von Ingrid Steeger sowie einige Werbeplakate und Pressemeldungen, die zum Kinostart verbreitetet wurden. Unter dem Auswahlpunkt „Weitere Highlights“ befinden sich zudem vier Trailer zu anderen Produktionen des Anbieters.

2 von 10 Punkten

revimg_fazit-2428064Technisches Fazit:    2 von 10 Punkten

Die Sexfilm-Welle der 60er- sowie 70er Jahre: Eine Filmepoche, welche vor allem durch die grandiose EIS AM STIEL-Reihe dominiert wurde und in der Folge zahlreiche Nachahmer fand. Diese schafften es jedoch nur selten jene exzellente Mischung des Vorbilds aus Erotik und interessanter Story unter einen Hut zu bringen.

SOMMER, SYLT UND KESSE KRABBEN mag Anhänger des damaligen Trends gefallen, ist filmisch und im Vergleich zu anderen Lustspiel-Produktionen allerdings eine Enttäuschung. Die Story (zwei „kesse“ Blondinen gewinnen einen Urlaub in ein Ferienparadies mit ausgedehntem FKK-Strand) ist sichtlich einfallslos.

Und dennoch zeigt sich Jerzy Macc, Regisseur von SOMMER, SYLT UND KESSE KRAPPEN, stets redlich bemüht, eine interessante Geschichte zu erzählen. Ein Fehlschlag auf ganzer Linie. Die Charaktere könnten stereotypischer gar nicht mehr sein (vom sexbessenen Macho über den gebildeten Dichter bis hin zur verkorksten Oma sind alle präsent), die Handlungen ist stets vorhersehbar und die Witze einfach belanglos.

Fans wird’s nicht stören. Nackte Haut gibt es – wie gewohnt – massenhaft zu sehen. Berühmte Schauspieler der damaligen Lustspielfilme, unter anderem Ingrid Steeger und Christine Schuberth, sind zahlreich vertreten. Eine in punkto Technik und Bonusmaterial misslungene DVD müssen Interessenten bei dieser Veröffentlichung jedoch leider in Kauf nehmen.

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