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 8215  Review zu: X-Men 3 - Der letzte Widerstand - Special Edition 21.11.2006

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Ein Review von Marcus Kampfert



In X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND dem absoluten Höhepunkt der X-MEN Filmtrilogie, droht ein „Heilmittel“ gegen Mutationen den Lauf der Geschichte für immer zu verändern. Zum ersten Mal haben Mutanten nun die Wahl: Entweder sie entscheiden sich dafür, ihre Einzigartigkeit zu bewahren und so ein isoliertes und von der Welt entfremdetes Leben zu führen, oder sie geben ihre Kräfte auf, um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Die unterschiedlichen Standpunkte der Mutantenanführer Charles Xavier, der an das Gute im Individuum glaubt, und Eric Lehnsherr (Magneto), der ganz im Sinne Darwins davon überzeugt ist, dass sich die stärkere Rasse durchsetzen wird, werden auf eine ultimative Probe gestellt. Der Krieg der Kriege, der alle Kämpfe beenden soll, steht kurz bevor...

Cover X-Men 3 - Der letzte Widerstand - Special Edition
Cover vergrößern




Im Handel ab:23.10.2006
Anbieter: 20th Century Fox Home Entertainment
Originaltitel:X-Men: The Last Stand
Genre(s): Action
Fantasy
Science Fiction
Regie:Brett Ratner
Darsteller:Patrick Stewart, Hugh Jackman, Ian McKellen, Halle Berry, Famke Janssen, Anna Paquin, Kelsey Grammer, Rebecca Romijn, Shawn Ashmore, Ellen Page, Ben Foster, Aaron Stanford, James Marsden, Olivia Williams, Daniel Cudmore, Vinnie Jones, Dania Ramirez, Shohreh Aghdashloo, Cameron Bright, Michael Murphy, Andrew Abud, Lloyd Adams, Emy Aneke, Ron Blecker, Cayden Boyd, Zoltan Buday, Julian Christopher, Chris Claremont, Eric Dane, Bill Duke, R. Lee Ermey, Alex Ferris, Lance Gibson, Donna Goodhand, Benita Ha, Robert Hayley, Anthony Heald, Bryce Hodgson, Chelah Horsdal, Adrian Hough, Ron James, Shauna Kain, Peter Kawasaki, James Leard, Mi-Jung Lee, Doug Lennox, Ken Leung, Donlea Maxwell, Mei Melançon, Vince Murdocco, Tanya Newbould, Brenna O'Brien, Omahyra, Aaron Pearl, Luke Pohl, John Pyper-Ferguson, Haley Ramm, Julian Richings, Josef Sommer, Makenzie Vega, Clayton Dean Watmough, Connor Widdows, Susan Wilkey, Kea Wong, Desiree Zurowski, Denis Corbett
FSK:12
Laufzeit:ca. 99 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital Surround EX
Bildformat:16:9 (2.40:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Steelbook
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentare
  • Unveröffentlichte Szenen
  • Alternative Enden
  • Easter Eggs
  • „The Simpsons Movie“-Preview
  • Brett Rattners „Produktionstagebuch“
  • X-Men - Evolution der Trilogie
  • Featurettes
  • Tagebücher
  • „X3: The Excitement Continues“
  • X-Men Nahaufnahmen
  • Analyse der Szene „Golden Gate Brücke“
  • „Animatic Galerie“
  • Bildergalerie
  • Konzept
Zusatzinfos:
  • X-Men 3

    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
  • buch.de - einfach schnell


    Am anamorphen Transfer der FOX-DVD gibt es wirklich nur wenig zu meckern. Knallig-bunte Farben von hoher Sättigung, welche aber nie zum Überstrahlen führen, ein gelungener Schwarzwert, teils hervorragende Kontrastwerte und eine über die Filmlänge gesehen exzellente Schärfe sorgen für plastische, sehr saubere Bilder. Ein dezentes Rauschen trübt nur selten den Gesamteindruck und auch die einige Male in Totalen leicht nachlassende Schärfe vermag die Wertung nicht zu mindern. Was aber letztendlich die volle Punktwertung wirklich verhindert, ist der teils deutlich zu steile Kontrast, welcher in Tageslichtaufnahmen hin und wieder für überstrahlende weiße Flächen sorgt (sehr heller Himmel gegen Sonnenstrahlen auf zum Beispiel Patrick Stewarts Kopf, der dadurch mit dem Hintergrund verschmilzt). Gleiches gilt auch in Szenen von sehr geringer Ausleuchtung, wo ebenfalls einige Details im umgebenden Dunkel verschwinden. Schade, denn ansonsten präsentiert sich der Transfer von einer sehr sauberen, ruhigen und artefaktfreien Seite.

    Sehr gute neun Punkte sind absolut verdient.

    Bewertung  9 von 10 Punkten




    Wow, hier geht sie mal wieder ab, die sprichwörtliche „Post“! Eine Fülle großer Actioneffekte sorgt für ein Klanggewitter sondergleichen. Etliche direktional ausgerichtete Signale werden extrem dynamisch und von ordentlichem Bassgrummeln flankiert aus den Boxen gefeuert. Dazu kommen ein sehr weiträumig angelegter Score sowie eine Schar kleinerer Hintergrundgeräusche, welche erfreulicherweise auch in leiseren Momenten des Films zuhauf zu hören sind. So ist etwa der Kampf auf der Golden Gate Bridge nicht nur visuell einer der vielen Höhepunkte des Films, sondern auch akustisch ein Genuss. Die Stimmen gehen in diesem Signal-Bombardement nie unter, was zwar gelegentlich etwas unrealistisch anmutet, die Verständlichkeit des Gesagten aber natürlich fördert. Klang und Volumen sind stets dem Geschehen angepasst, wodurch die Dialoge selten vordergründig herausragen. Der Nutzen einer DTS-Spur muss leider wie so oft auch hier hinterfragt werden. Die Entscheidung für diese oder das gleichfalls gelungene Dolby-Pendant dürfte wieder eine rein geschmackstechnische sein, da sich die Spuren inhaltlich nur durch den Ausgangspegel und einer subjektiv minimal differenzierteren Signalwiedergabe zu Gunsten der DTS-Variante unterscheiden. Das Original liegt hier mal nicht wie häufig vorn, da die Stimmwiedergabe auch in der Synchro sehr ordentlich gelang. So liegen alle verfügbaren Tonspuren auf demselben Level – letztendlich entscheidet der persönliche Gusto über die Qual der Wahl.

    Da es so schön differenziert rumst und scheppert wie nur selten in diesem Jahr, gibt es für die Vertonung den Palace-Award.

    Bewertung  10 von 10 Punkten




    Zu den Extras könnte man eine eigene Abhandlung schreiben, so umfangreich sind diese. Da einen solchen Text aber wohl eh niemand lesen mag, verlegt sich der Rezensent auf eine stichpunktartige Aufführung aller Beiträge mit kurzer Erläuterung.

    Schon beim Einlegen der Disk muss der Anwender eine erste Entscheidung fällen. Diese betrifft nicht, wie noch oft anzutreffen, die Menü- und Trailersprachenwahl, sondern die des Aussehens der Auswahlscreens und der darin anwählbaren Punkte. Entscheidet man sich für die „Bruderschaft“, so stehen auf der Filmdisk nach einigen Filmvorschauen für kommende Highlights in den braun eingefärbten Menüs zwölf gelöschte oder erweiterte Szenen sowie ein unterhaltsamer wie anekdotenreicher Audiokommentar der Produzenten Avi Arad, Lauren Shuler Donner und Ralph Winter auf dem Plan. Entscheidet man sich hingegen für den „Widerstand“, sind die Menüs nicht nur farblich wie inhaltlich etwas anders designt (Hauptton ist ein Blau-Grau), sondern es werden weitere 14 Deleted Scenes und ein Regiekommentar von Brett Ratner geboten. Allein diese beiden Auswahlen sorgen bei vollständiger Auskostung für mehr als drei Stunden zusätzlicher Laufzeit. Im Inside Look gibt es zwei Mini-Trailer zu THE SIMPSONS MOVIE und ERAGON.

    Die Special Edition im hochwertigen SteelBook bringt aber noch eine weitere Scheibe mit, die ebenfalls vollgestopft mit allerlei Sehenswertem daherkommt. Die Beiträge teilen sich wie folgt auf die einzelnen Menüpunkte auf:

    Dokumentationen:
    Brett Ratners Produktionstagebuch:
    In rund 41 Minuten gibt es einen sehr persönlichen, etwas verwackelten Einblick in die Dreharbeiten aus der Sicht des Regisseurs. Dabei wird jeder Tag visualisiert und von Cast & Crew kommentiert – sehenswert.

    X-Men: Evolution einer Trilogie:
    Weitere 43 Minuten lang dürfen Cast & Crew einzelne Aspekte der Story, der Figuren und der Dreharbeiten erläutern. Wiederum recht informativ und einem Making Of ähnlich.

    X3: Die Faszination hält an:
    Mit 20 Minuten Laufzeit kürzer als die vorgenannten Dokumentationen und auch nicht mehr ganz so ergiebig in Sachen Informationsausbeute. Immerhin kommen hier noch Beteiligte zu Wort, die bisher nichts zu sagen hatten.

    Featurettes:
    X-Men ganz nah:
    Dahinter verbergen sich etliche Texttafeln im Stile der Comics, welche auch deren Inhalt wiedergeben. Hier gibt es nämlich Fakten zu Eigenschaften aller Mutanten, wie sie in gleicher Form auch in den Heftchen zu finden waren/sind. Leider ein rein englischsprachiges Vergnügen.

    Analayse einer Szene: Golden Gate Bridge:
    Wie der Titel erahnen lässt, wird hier das Konzept und die aufwändige Umsetzung dieser wichtigen Filmsequenz in Wort und Bild erläutert. Reichliche Szenen vom Set und aus dem Streifen ergänzen die Ausführungen der beteiligten Crew in rund zwölf Minuten.

    Animatics:
    Animatics sind eine Form von computergenerierter, bewegter Storyboards, welche der Vorab-Visualisierung besonders aufwändiger Szenen dienen. Sie sollen Cast & Crew bei der Umsetzung des Geforderten helfen. Die kurzen Clips zeigen gleich 20 verschiedene Ausschnitte des Films als Animatics, was sich letztendlich auf knappe 25 Minuten Laufzeit summiert.

    Produktionsclips:
    Hier verbergen sich Beiträge unterschiedlicher Laufzeit zu bestimmten (Rand-)Themen der Produktion. Cast & Crew geben jeweils unterstützt von Filmausschnitten oder Szenen vom Set Auskunft. Die Themen sind: Prophezeiungen (04:21 Minuten) - Andeutungen in den einzelnen Teilen auf jeweils nachfolgende Ereignisse, X-Men Politik (04:00) - Thematik im Film, Kleidung vs. Kostüme (04:01) - selbsterklärend, Geständnisse auf dem Schminkstuhl (02:57) - zu Besuch in der Maske, Waffenauswahl (03:00) - Vorstellung verschiedenster Hilfsmittel der Mutanten, Effekte am Set (02:25) - Ersatzeffekte für das Spiel der Darsteller, Fliegen lernen (05:18) - Wirework (Seilarbeit) in X-MEN 2.

    Blogs:
    Der FOX-Blog präsentiert hier diverse Clips, die keine spezifische Zuordnung besitzen.

    Produktions-Teaser (00:57) - Zeitrafferclip mit Szenen über die Entstehung des Films, Live aus dem Trainings-Raum (03:14) - Übungseinheiten für die aufwändigen Fights, Marvel Cameos (03:01) - Produktionsbeteiligte als Nebendarsteller im Film, Die Magie des Schnitts (07:04) - im Cutter-Raum.

    Bildergalerien:
    Charaktere:
    Porträts von allen Filmfiguren in unterschiedlicher Anzahl und Größe.

    Storyboardentwürfe und Modelle:
    Zu fünf wichtigen Filmsequenzen stehen hier gezeichnete Storyboards sowie Entwürfe für Set, Kostüme, Choreographie et cetera zur Verfügung. Relativ umfangreich.

    Trailer:
    Hier finden sich nicht nur eine Variante zur Vorschau auf den Film, sondern derer gleich drei.
    Trailer A (01:32) - Standard-Kinovorschau
    Trailer B (02:20) - längere Version
    erweiterter Trailer (06:54) - zeigt die komplette Szene rund um die „Ersterwähnung des heilenden Medikaments“, um dann zu einem rasanten Zusammenschnitt einiger Action-Sequenzen zu wechseln.

    Etwas umständlich ist die Menünavigation geraten. Um aus den Unterpunkten heraus zu manövrieren, muss man sich immer erst durch die Vorstufen hangeln – ein direkter Sprung in die Hauptauswahl ist häufig nicht vorgesehen. Gelungen ist dafür die Möglichkeit, sich die etlichen Teilclips eines Menüpunktes mit „Alle Abspielen“ gleichzeitig anzuwählen.
    Während die Auftaktscreens beider Disks noch aufwändig animiert und musikuntermalt sind, reichte es wohl auf Grund der Masse der Verzweigungen nicht mehr zur Fortführung der „Lebendigkeit“ für diese.

    Solch umfangreiches Material, welches zudem nur selten Promocharakter besitzt sowie lediglich in Ansätzen von gegenseitigen Lobpreisungen durchsetzt ist, war im DVD-Jahr 2006 nicht allzu häufig anzutreffen. Zwar gibt es auch Einzelfilme mit noch mehr Material, dennoch verteilt der Rezensent auch hier den Award. Die schmückende Verpackung im beliebten SteelBook, welches allerdings „nur“ das Standard-Filmmotiv ziert, tut ihr Übriges, um die Edition auch von außen als „hochwertig“ zu etablieren.

    Bewertung  10 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  10 von 10 Punkten


    Nachdem Bryan Singer das Projekt X-MEN 3 zu Gunsten seines Kindheitstraums einen Superman-Streifen drehen zu können verließ (wie wir wissen drehte er in der Zwischenzeit SUPERMAN RETURNS), übernahm für einige Wochen der noch unerfahrene Matthew Vaughn (LAYER CAKE) das Zepter. Doch nach künstlerischen Differenzen mit der Kreativabteilung des Films warf er bald das Handtuch. Letztendlich sprang Brett Ratner ein, der sich als Regisseur solider Actioner wie der RUSH HOUR-Reihe mit Hong Kong-Superstar Jackie Chan durchaus für den Job empfahl. Doch X-MEN ist gewiss nicht nur für die Marvel-Fangemeinde weit mehr als nur ein Krawall-Movie. Ausgefeilte Charaktere, bombastische Effekte und fantastische, comichafte Sets sollte es ja auch wieder geben. Den Zweiflern sei gesagt, dass Ratner durchaus selbst Anhänger der gezeichneten Helden ist und somit genügend Fingerspitzengefühl mitbrachte, um sowohl Action als auch Charaktertiefe nicht außer Acht zu lassen. Ihm gelingt es sogar zusätzliche Figuren aus dem vielfältigen Marvel-Universum zu integrieren. Da wären zum Beispiel Dr. Henry „Hank“ McCoy alias „Beast“ (Kelsey Grammer), der erste Vertreter der Mutanten im Weißen Haus oder „Juggernaut“ (Vinnie Jones), der mit seinem gestählten Körper durch praktisch jede Wand dringen kann. Beide sind „Helden“ der ersten Stunde und wurden bereits in den frühen 1960ern in den Comics vorgestellt. Mit „Dark Phoenix“, dem Alter Ego der in Teil 2 verstorbenen „Jean Grey“ (Famke Janssen), ist eine weitere wichtige Figur verteten. Die jungen Wilden, welche in der zweiten Verfilmung für frischen Wind sorgten, werden um den beflügelten „Angel“ ergänzt, der sich auf die Seite der Bruderschaft um Professor Xavier (Patrick Stewart) schlägt.

    Die Story spinnt den Faden der Vorgänger fort. Ein Wissenschaftler, dessen Sohn Angel ja selbst von einer Mutation betroffen ist, findet einen Jugendlichen mit der Eigenschaft, anderen Gleichgearteten derer Fähigkeiten zu berauben. Diese macht man sich zu Nutze, um daraus ein Medikament zu formen, welches die Mutanten „heilt“. Durch die Droge werden nämlich die erweiterten Fähigkeiten gänzlich und unwiderruflich unterdrückt. Was zunächst nach einem Segen aussieht, ist jedoch nur ein weiterer Versuch der „normalen“ Menschen, der ihnen unheimlichen Subspezies habhaft zu werden und sie einzusperren. Dies erkennen die Anhänger der Bruderschaft um Storm (Halle Berry), Wolverine (Hugh Jackman) und Iceman (Shawn Ashmore), aber auch Magneto (Ian McKellen), ihr ärgster Widersacher, welcher darin die Möglichkeit sieht, erneut gegen die Menschheit in eine entscheidende Schlacht zu ziehen. Hilfe erhält er unverhofft von der zurückgekehrten Jean Grey, die nun aber von ihrem Alter Ego Dark Phoenix beherrscht wird, deren Superkräfte völlig außer Kontrolle sind und die nicht mal Professor Xavier aufzuhalten vermag. Eine Ausgangssituation, die perfekt für große Actionsequenzen geeignet ist und die es dann auch tatsächlich auf der Leinwand zu sehen gibt. Wie von den Vorgängern gewohnt, erwarten den Zuschauer dabei nicht nur der geforderte Bombastsound, sondern auch Effekte sondergleichen. Selten gelang es so perfekt computergenerierte Bilder in das Gesamtgeschehen einzubinden, ohne dass man diese wirklich erkennen kann. Natürlich erahnt der Zuschauer diese durch ihre fantastische Anmutung, rein technisch sind sie jedoch eine Augenweide und als Effekte kaum auszumachen.

    Darüber hinaus überzeugen Story und Charakterzeichnung. Die weitere Vertiefung der bereits bekannten Marvel-Helden gelingt ebenso wie die Integration der „Neuen“. Inszenatorisch blieb Ratner kurzweilig und durchaus humorig, was ja auch schon immer einen Teil des Charmes der Spielfilmserie ausmachte. Einzig das Ende enttäuscht insofern, als dass bereits nach knappen 90 Minuten Schluss ist – hier legten die Vorgänger gerade erst mit dem Showdown los (zumindest Teil Zwei dauert gute 20 Minuten länger)!

    Zusammenfassend kann man konstatieren: Experiment Regisseurwechsel insgesamt gelungen. Und obwohl X-MEN eigentlich ursprünglich offenbar nur als Trilogie geplant war, lässt ein nachgeschobenes Ende hinter dem Abspann die Möglichkeit einer weiteren Fortsetzung wieder offen – also nicht zu früh abschalten!

    So wie die Filme in punkto Action und Charakterzeichnung von Teil zu Teil zulegten, gilt dies auch für die DVD-Umsetzung. Bild sowie Ton gerieten noch eine Spur besser als im Vorgänger und zumindest in Sachen Boxenarbeit gibt es dafür den Palace-Award. Die Extras waren bereits seit dem Erstling ein Steckenpferd der Reihe und erreichen auf X-MEN 3 ihren vorläufigen Höhepunkt mit deutlich mehr als fünf Stunden Laufzeit. Ein weiterer Award, der dazu führt, dass der Rezensent letztendlich auch den „BIG DISC AWARD“ zückt. Die Edition im SteelBook zählt zum Besten, was in diesem Jahr auf dem digitalen Medium seine Umsetzung fand und sollte nicht nur Anhänger der Reihe vollauf zufrieden stellen.




    BIG SOUND AWARD BIG X-TRA AWARD BIG DISC AWARD


    Und das meinen unsere Kollegen...

    Fazit: 4,5/5
    "X-Men: Der letzte Widerstand" wird vermutlich vorerst der letzte Film und somit der Abschluss der Trilogie sein. Die Story und der Titel deuten zumindest darauf hin, wenngleich sich die Macher natürlich wieder ein Hintertürchen offen gelassen haben. Zwar zeichnete sich nun Brett Ratner und nicht mehr Bryan Singer verantwortlich, doch der Look und die Machart des Films ist praktisch gleich geblieb [...]
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