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 4709  Review zu: Verschwörung im Berlin-Express 28.11.2005
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Ein Review von Michael Holland



Winter 1945. In den USA dreht Humphrey Bogart gerade The Big Sleep und das zerstörte Europa erlebt das erste kriegsfreie Weihnachten.

Auf dem Stockholmer Hauptbahnhof sind allerlei Menschen dabei, den Nonstop-Express nach Berlin zu besteigen. Unter ihnen der zynische Arzt Henry und seine Geliebte Marie, die sich treffen, um Henrys Ehefrau Karin für immer aus dem Weg zu schaffen. Auch Gunnar, ein erfolgloser Schriftsteller auf einem Selbstverwirklichungstrip und nur Gutes im Sinne, reist ebenso nach Berlin, wie ein älteres, exzentrisch-aristokratisches Schwulenpärchen und zwei Nonnen, die eine Gruppe baltischer Flüchtlinge begleiten.

Auf der Fahrt nach Berlin verstrickt sich die skurrile Reisegesellschaft - allen voran der tollpatschige Gunnar - immer tiefer in das Mordkomplott von Henry und Marie. Doch wer ist hier Opfer und wer Täter?

Cover Verschwörung im Berlin-Express
Cover vergrößern




Im Handel ab:12.12.2005
Anbieter: Universum Film / Legend Films International
Originaltitel:Skenbart - en film om tåg
Genre(s): Komödie
Thriller
Regie:Peter Dalle
Darsteller:Gustav Hammarsten, Magnus Roosmann, Anna Björk, Kristina Törnqvist, Robert Gustafsson, Peter Dalle, Lena Nyman, Gösta Ekman, Lars Amble, Jakob Stefansson, Claes Ljungmark, Lakke Magnusson, Marie Göranzon, Hanna Ekman, Ella Bjurling, Sara Nygren, Andreas Nilsson, Margreth Weivers, Nils Erik Larsson, Vladimir Dikanski, Peter Balog, Kola Krauze, Mats Wennberg
FSK:12
Laufzeit:ca. 96 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Schwedisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
(s/w)
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Einleitung durch den Regisseur
  • Interview mit dem Regisseur
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Da wir es, vom Schlussgag mal abgesehen, mit einem in Schwarz-Weiß gedrehten Film zu tun haben, entfällt natürlich eine genauere Analyse der Farbgebung. Trotzdem ist es erstaunlich, wieviele Nuancen dieses Bild aufweist: Von "echten" Grautönen über leicht grünstichige Aufnahmen bis hin zum nostalgischen Sepia-Einschlag bekommt man so ziemlich alle möglichen Abstufungen geboten. Sattes Schwarz findet sich auf Grund des nicht gerade vorbildlichen Kontrastes allerdings nur höchst selten. Selbst richtig dunkle Passagen zeigen diesbezüglich lediglich mehr oder weniger müde Ausprägungen.

Immerhin beschränkt sich störendes Rauschen bloß auf Hintergründe und tritt zudem nicht übermäßig deutlich auf. Falls also ein Filter am Werk war, verrichtete er seine Arbeit behutsam und gibt deshalb der Schärfe genügend Raum zur Entfaltung. Obwohl sie sich niemals auf perfektem Niveau bewegt und gerade bei weiteren Distanzen deutliche Schwächen vor allem im Abbilden von Details zeigt, kann sie insgesamt doch als "okay" bezeichnet werden. Kleine Probleme, wie ein manchmal unruhiger Bildstand beziehungsweise dezente Nachzieheffekte, sind vorhanden, aber ignorierbar. Von Schmutz oder Beschädigungen blieb das Master zum Glück verschont.

Letztlich ein ordentliches Ergebnis, welches sehr knappe sieben Punkte erhält.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Wenn die Lokomotive schnauft, sich murmelnde Menschenmassen auf dem Bahnhof versammeln oder Gleise quietschen, zeigt der deutsche Dolby Digital 5.1-Track seine Stärken. Dann nämlich breitet sich eine so lebendige wie homogene Umgebungsambienz im heimischen Wohnzimmer aus und darf sogar der Subwoofer einige kleine Lebenszeichen senden. Auch musikalische Einlagen verteilen sich angenehm auf allen Lautsprechern. Hinzu kommen von fähigen Sprechern vorgetragene Dialoge, welche jederzeit perfekt verständlich, wunderbar ausbalanciert und hervorragend in das tonale Geschehen integriert sind. Als nachteilig erweisen sich allerdings die über größere Strecken vorherrschende Frontlastigkeit sowie seltene akustische Ungereimtheiten. Beispielsweise hält zu Beginn unser im weiteren Handlungsverlauf noch relativ wichtige Veteran einen sinnfreien Monolog. Obwohl er auf Grund der nachfolgenden, langen Kamerafahrt das Bild verlässt, ertönt seine Stimme unbeirrt weiter aus dem Center. Ins Gewicht fällt solch ein minimaler Patzer zwar nicht, man bemerkt ihn aber.

Freunde der Originalfassung haben diesmal leider das Nachsehen. Da die schwedische Spur lediglich in Dolby Digital 2.0 Stereo vorliegt, müssen sie auf Räumlichkeit aller Art zwangsweise verzichten. Hinzu kommt, dass Sprache immer völlig vom Geschehen losgelöst und zu oft sehr steril wirkt. Auch der generell dumpfe, fast schon muffige Klang sorgt nicht gerade für einen besonderen Hörgenuss.

Bildet man den Mittelwert beider Alternativen (Deutsch: knappe sieben Punkte, Schwedisch: vier Punkte), verbleiben nach Aufrunden...

Bewertung  6 von 10 Punkten




Direkt nach Einlegen des Silberlings wird man vom Regisseur Peter Dalle höchstselbst begrüßt, welcher in 26 Sekunden seiner Hoffnung Ausdruck verleiht, der Zuschauer möge diesen Film richtig verstehen. Aha...

Die animierte und soundunterlegte Hauptauswahl bietet dann durchweg vertonte, teils bewegte Untermenüs. Ein Klick auf "Extras" gibt zunächst den Kinotrailer in Deutsch und Schwedisch frei, wobei sich beide nicht nur sprachlich recht stark voneinander unterscheiden. Das nachfolgende Interview mit Peter Dalle kommt fast 17 Minuten lang als spannende, manchmal leicht sarkastische Plauderei über die moderne Filmindustrie, persönliche Einflüsse, Genre-Grenzen, Literatur oder Historisches daher. Sonderlich viel Spezifisches zur VERSCHWÖRUNG IM BERLIN-EXPRESS ist letzten Endes zwar nicht zu erfahren; dennoch lohnt dieses Feature unbedingt jeden Blick.

Im direkten Anschluss darf man ein 20minütiges Making Of mit Schwerpunkt auf den Special Effects ansehen. Dafür wurde eine recht ungewöhnliche Form gewählt: Während bestimmte Szenen ablaufen, erläutert Dalle in Audiokommentar-Manier wichtige Aspekte ihrer Entstehung. Erneut ein kleines, aber überaus feines und hochgradig informatives Extra! Analog zu allen anderen Boni (ausgenommen die Trailer) und natürlich dem Hauptfilm beinhaltet es fairerweise optionale deutsche Untertitel.

Quantitativ wäre bei dieser Ausstattung noch wesentlich mehr möglich gewesen, qualitativ kann man allerdings rein gar nichts kritisieren. Deshalb vergeben wir hier gute vier Punkte.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Es fährt ein Zug nach Nirgendwo (okay, beziehungsweise Berlin)... Der Krieg ist gerade vorbei - doch in den hiesigen Waggons fängt er eben erst an. Eingestiegen sind nämlich höchst individuelle Gestalten aus der cineastischen Kreativkiste. Beispielsweise hätten wir da fluchende Nonnen, welche baltische Flüchtlinge begleiten. Diese wiederum sind an ordentliche Nahrung nicht gewöhnt und reihern sich nach dem Genuss einiger Orangen schier alle Organe aus dem Leib...

Der Figurenreigen wirbelt weiter... Und kommt beim obligatorischen Arzt nebst seiner hübschen Geliebten zur Ruhe, einem von Mordgedanken beseelten Pärchen. Als potenzielles Opfer fungiert die kränkelnde Ehefrau des Doktors. Leider gerät das Meuchelinstrument, ein Schächtelchen mit ungesund hoch dosierten Pillen, in die Hände zweier alternder, von Beziehungsproblemen geplagter Schwuler, was den Anschlag entscheidend erschwert...

Gönnen wir dem Personenkarussell noch einen Schubs... Um beim verwundeten Veteranen zu landen, der als Running Gag immer neue Pein erleiden muss und deshalb schließlich in Ganzkörper-Bandagen endet. Protagonistisch versucht mittendrin ein trotteliger Autor, ganz einfach unbeschadet nach Berlin zu gelangen, um dort neu zu beginnen. Ob ihm das hehre Vorhaben glückt?

"Alter Schwede!" möchte man angesichts dieses auf Zelluloid gebannten Irrsinns nicht nur einmal ausrufen. Was Nordlicht Peter Dalle hier abliefert, sucht wahrhaft seinesgleichen. Weg mit spießigen Konventionen! Vergesst die Regeln! Wo "normale" Komödien mehr oder weniger treu einem vorhersehbaren Rezept folgen, um dabei - je nach persönlichem Komikzentrum - unterschiedlich gut zu munden, schmeißt Dalle einfach sämtliche Zutaten in die cineastische Brühe, kocht alles kräftig auf und bringt einen subversiv-schrägen Eintopf auf den Tisch. Da ist für jeden was dabei: Wer zynischen Humor mag, wird aus dem Lachen ebenso wenig herauskommen wie Menschen mit Hang zum politisch-moralisch unkorrekten Witz. Auch dem Slapstick Verfallene beziehungsweise Fans knisternd spannender Sequenzen dürfen sich Nachschlag holen. Abgerundet wird das Ganze durch einige Prisen schräge Philosophie (man interpretiere Wittgenstein wörtlich und sehe, was dabei herauskommt) sowie gepfefferte Rundumschläge, beispielsweise gegen den gemeinhin unbeliebtesten Teil der Filmindustrie: "Einen Kritiker in Verlegenheit bringen? Das ist so, als würde man einen Kadaver zum Cancan tanzen bringen!" Damit noch lange nicht genug, besteht stets die Gefahr, sich an den doppelbödigen Dialogen zu verschlucken. Also bitte langsam essen und gut kauen, denn nichts ist hier so, wie es scheint...

Ohne Ausnahme ebenso spielfreudige wie talentierte Mimen servieren das waghalsige Konglomerat in einer alle Sinne ansprechenden Schale, gefertigt aus suggestiver Musik, Anleihen bei diversen Klassikern - von Hitchcock bis Monty Python - sowie die Atmosphäre unterstützenden Visualisierungen (beispielsweise extremen Nahaufnahmen). Im Sinne geistiger Nahrung gibt der zum Drehbuch umgeschriebene cineastische Gourmetführer schließlich noch manche wahrhaftige Passage preis. Kleine Kostprobe gefällig? Bitte: "Ich bin jetzt alt - na ja, und er ist es auch. Es war nicht immer so wie jetzt. Aber man wächst zusammen. Und eine geteilte Hölle ist immer noch besser als eine für sich allein."

Gesamturteil: Leute, die gern mal über den Tellerrand schauen, sollten sich diesen grenzgenialen Genre-Cocktail unbedingt zu Gemüte führen. Bon Appétit! Dies natürlich umso mehr, da er auf DVD ohne größere Mängel präsentiert wird. Obwohl trotzdem noch einiges ungenutztes Potenzial offen bleibt, also ein klarer Kauftipp!

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Mörderjagden im Speisewagen






© DVD-Palace Home Entertainment




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