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 4957  Review zu: Two-Lane Blacktop - Asphaltrennen 23.04.2008
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Ein Review von Danny Walch



Ein frisierter 55er Chevy ist der Hauptdarsteller in Monte Hellmans Kult-Klassiker aller Autorennfilme. Mit ihm sind der Fahrer und sein Mechaniker (Sänger James Taylor und der Beach Boy Dennis Wilson in ihrem jeweils einzigen Ausflug ins Schauspielfach) unterwegs von einem Dragsterrennen zum nächsten. Gehalten wird nur zum Tanken, Essen oder für notwenige Reparaturen. Nach einem dieser Aufenthalte gesellt sich das Mädchen (Laurie Bird) zu ihnen. Von nun an sind sie zu dritt. Als sie immer wieder mit dem Fahrer eines Pontiac GTO zusammentreffen, beschließen sie ihn zu einem neuen Rennen herauszufordern: Ein Überlandrennen quer durch die USA - der Preis für den Gewinner: Die Fahrzeugpapiere des Unterlegenen!

Cover Two-Lane Blacktop - Asphaltrennen
Cover vergrößern




Im Handel ab:28.03.2008
Anbieter: Alive AG / Pierrot Le Fou
Originaltitel:Two-Lane Blacktop
Genre(s): Drama
Regie:Monte Hellmann
Darsteller:James Taylor, Warren Oates, Laurie Bird, Dennis Wilson, David Drake, Richard Ruth, Rudy Wurlitzer, Jaclyn Hellman, Bill Keller, Harry Dean Stanton, Don Samuels, Charles Moore, Tom Green, W.H. Harrison, Alan Vint, Illa Ginnaven, George Mitchell, A.J. Solari, Katherine Squire, Melissa Hellman, Jay Wheatley, James Mitchum, Kreag Caffey, Tom Witenbarger, Glen Rogers
FSK:16
Laufzeit:ca. 98 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case im Schuber
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentar des Regisseurs
  • Dokumentation "On the Road Again: Two-Lane Blacktop Revisited"
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Der anamorphe 2,35:1-Transfer gleicht anscheinend dem der amerikanischen Criterion-DVD und macht für sein Alter eine gute Figur. Das Bild ist in Totalen recht scharf, lediglich bei Nahansichten macht sich ein Detailmangel auf Grund von Filtereinsatz bemerkbar. Auch das Filmkorn wurde dadurch zum Großteil eliminiert. Die Kompression fällt nicht durch Blockbildung negativ auf und bleibt selbst bei einfarbigen Hintergründen relativ stabil. Positiv stechen die satten Farben hervor, die in einigen Szenen allerdings durch einen Blaufilter leicht verfremdet wurden, welcher den Tönen einen Teil ihrer Natürlichkeit beraubt. Nur in wenigen Szenen wirkt das Geschehen etwas zu matt und blass. Der Kontrast kann durch ein angenehmes Maß an Plastizität punkten, während das Schwarz eine ordentliche Tiefe annimmt. Schmutz und Defekte wurden auf ein absolutes Minimum reduziert und fallen nie störend auf.

Bewertung  6 von 10 Punkten




In Sachen Audio stehen ein englischer Dolby Digital 5.1-Track sowie die deutsche Synchronisation in Dolby Digital 2.0 (Mono) zur Verfügung. Während letztere sehr laut und direkt, aber ohne besondere Differenzierung der einzelnen Soundelemente klingt, hört sich ersterer etwas dumpf und hohl an. Es wäre gut möglich, dass das daran liegt, dass die Originaldialoge „on set“ aufgenommen wurden, zumindest wirkt das so. Surroundeffekte gibt es wie Bass eigentlich nicht. Lediglich minimale Umgebungsgeräusche füllen die hinteren Boxen. Die Stimmen sind in beiden Sprachfassungen gut zu verstehen, wirken im Original aber etwas zischelig und in Deutsch ein bisschen zu dominant. Immerhin hat man auf bekannte Synchronsprecher wie Christian Brückner (Stammsprecher von Robert De Niro) und Arne Elsholtz (Stammsprecher von Tom Hanks) zurückgegriffen, was der deutschen Fassung eine tolle Qualität verleiht.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Deutsche Untertitel für den Hauptfilm sind vorhanden. Dies gilt leider nicht für den Audiokommentar von Regisseur Monte Hellmann und Produzent Gary Kurtz. Beide nehmen sich zwar einige Sprechpausen, lassen sich aber dann wieder interessante Informationen über die Entstehung, aber auch Vermarktung des Films entlocken. So findet man zum Beispiel heraus, dass die Veröffentlichung für den Heimvideomarkt auf Grund der Musikrechte immer schwierig war. Die knapp dreiviertelstündige Dokumentation „On the Road Again - Two-Lane Blacktop Revisited“ verbirgt sich hinter dem entsprechend bezeichneten Menüpunkt. In dieser begeben sich Regisseur Hellmann, seine Tochter und ein paar Filmstudenten zu den Originalschauplätzen von ASPHALTRENNEN. Während der Fahrt erzählt der Regisseur über die Entstehung des Films. Zuletzt winkt noch der Trailer nach Aufmerksamkeit.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


ASPHALTRENNEN ist ein äußerst nihilistisches Roadmovie aus dem Jahr 1969 vom damaligen Jungregisseur Monte Hellmann, in welchem die Autorennen der Protagonisten gar nicht im Mittelpunkt der Handlung stehen. Vielmehr ist der Film eine Anklage an die Jugend der 1960er Jahre. Im krassen Gegensatz zu den Idealen der Hippie-Bewegung bildete sich eine Sub-Gesellschaft von weißen Jugendlichen der Mittelschicht, deren zielloses Leben in ein Vagabundendasein führte. Diese sogenannten „Drifter“ am Rande der Gesellschaft stellen nicht den Kern der Handlung von ASPHALTRENNEN dar. Der Film hat weder einen richtigen Anfang noch ein richtiges Ende. Er beginnt bei einem Drag-Rennen und endet auch dort so abrupt, wie er angefangen hat. Eine endlose Schleife im Leben zweier zielloser junger Männer, die Tag ein, Tag aus mit ihrem aufgemotzten 1955er Chevrolet 210 Coupé durchs Land ziehen, um sich den Kick durch illegale Rennen zu holen. Der Film umfasst eine „Episode“ ihres monotonen Lebens, in welchem eine junge Anhalterin sowie ein Rennen gegen einen Pontiac GTO durch den halben Kontinent nach Washington eine gewisse Abwechslung in den grauen Alltag bringen.

Die Ziellosigkeit und Austauschbarkeit der Charaktere wird auch dadurch symbolisiert, dass keine der Figuren im Film einen Namen besitzt. Da gibt es den Fahrer, den Mechaniker, die Anhalterin und den GTO-Konkurrenten, keine dieser Personen wird jedoch mit Namen genannt. Außerdem haben sich die Charaktere nur wenig zu sagen, die Dialoge sind sehr karg ausgefallen. Auch optisch sorgt Regisseur Hellmann mit einem tristen Blaufilter dafür, dass das Leben der beiden Chevy-Insassen trostlos erscheint. Für die Hauptrollen verpflichtete Hellmann zwei Musiker, welche die Generation, die der Film anklagt, verkörpern. Der Fahrer wird von Countrymusiker James Taylor gespielt, während Beach-Boys-Schlagzeuger Dennis Wilson den Mechaniker verkörpert. Den Part des eher konservativen GTO-Fahrers übernahm dagegen der unvergleichliche Warren Oates (BRING MIR DEN KOPF VON ALFREDO GARCIA). Insgesamt ist ASPHALTRENNEN ein visionärer filmischer Meilenstein, der mehr auf Gesellschaftskritik denn auf Rennszenen abzielt. Wer hier einen THE FAST & THE FURIOUS sucht, liegt hier grottenfalsch. Wer einen nihilistischen Film, der die depressive Stimmung unter der Jugend der späten 1960er abseits von „Flower Power“ und „Make Love & Peace“ dokumentiert, zu schätzen weiß, der liegt hier goldrichtig.

Die DVD aus dem Hause Pierrot Le Fou kommt im schicken Pappschuber daher und weist eine gute technische Qualität für einen fast 40 Jahre alten Film auf. Die Extras sind hochinteressant!






© DVD-Palace Home Entertainment




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