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 3954  Review zu: Tropfen auf heiße Steine 31.08.2005
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Ein Review von Michael Holland



Im Jahre 1970: Sie sitzen in der erdrückenden Enge einer spießigen deutschen Zweizimmerwohnung zwischen Pril-Blumen und verspiegeltem Schlafzimmerschrank und reden. Ihr Thema sind die erotischen Erfahrungen mit ihren Freundinnen. Leopold hat den jungen Franz auf der Straße getroffen. Auf einen Drink ist der mitgegangen. Gleich wird Franz wieder gehen. Seine Freundin wartet auf ihn. Aber dann leitet Leopold das Gespräch in eine andere Richtung, und führt Franz ins Innere seiner geheimsten Träume. Danach ist Franz sich sicher – er wird bleiben, für immer!

Der ältere und der junge Mann leben jetzt zusammen. Franz macht den Haushalt und wartet darauf, dass Leopold heim kommt. Sie spielen ihre Rollen gut, viel zu gut. Sie leben eine eheähnliche Beziehung, wie sie in Ehen kaum mehr zu finden ist. Trotz Verliebtheit und leidenschaftlichem Sex degeneriert der beruflich frustrierte Leopold zunehmend zum fiesen Psycho-Sadisten und demütigt seinen devoten Gespielen mit schlechter Laune und wohl dosierter, sexueller Belohnung nach bekanntem Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip. Es entwickelt sich ein schwules, sadomasochistisches Liebesdrama höchster psychologischer Brisanz.

Doch dann betreten die ehemaligen Freundinnen der beiden den eng umgrenzten Lebensraum. Und alles könnte sich ändern...

Cover Tropfen auf heiße Steine
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Im Handel ab:23.08.2005
Anbieter: PRO-FUN media Home Entertainment
Originaltitel:Gouttes d'eau sur pierres brûlantes
Genre(s): Drama
Satire
Romanze
Regie:François Ozon
Darsteller:Bernard Giraudeau, Anna Thomson, Malik Zidi, Ludivine Sagnier
FSK:12
Laufzeit:ca. 82 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.66:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:0
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentar von Regisseur & Crew
  • François Ozon über... (Texttafeln)
  • Galerien
  • Filmographien
  • Web-Link
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Die blasse, steile, einfach schlechte Optik der UK-Scheibe noch deutlich in Erinnerung, legte der Rezensent die DVD ein - um wenig später nahezu vollkommen begeistert zu sein. Zunächst fällt eine kräftige Farbgebung positiv auf: Sie setzt immer wieder klare Akzente (zum Beispiel in Form eines hellblauen Slips oder roten Pullovers), bleibt aber trotzdem jederzeit natürlich. Nahezu keinen Anlass zur Kritik bietet zudem der fast jederzeit äußerst gelungene Kontrast. Nur manchmal umgibt er auf Grund nicht ganz stimmiger Ausprägung die handelnden Personen mit einem leichten "Heiligenschein". Auf den angenehm satten, jedoch nie zu dominanten Schwarzwert hat dies keinen Einfluss. Ebenfalls sehr erfreulich: das Fehlen jeglicher Verschmutzungen, Beschädigungen oder Dropouts.

Einen echten Kritikpunkt stellt allerdings das permanent auftretende, feine Grieseln dar, welches sich stellenweise zum recht heftigen Rauschen mausert. Allerdings bringt der Verzicht auf entsprechende Filterung eine beeindruckend knackige Schärfe mit sich. Über längere Distanzen beziehungsweise während Kameraschwenks wirkt zwar alles wenig überraschend etwas weich und verschwommen, doch selbst dann bleiben noch viele Details klar sichtbar. Und in Nahaufnahmen ist es problemlos möglich, Fältchen oder Bartstoppeln zu zählen, den Faltenwurf bei Kleidungsstücken zu sichten oder - ganz uncharmant - Schminkfehler im Gesicht der Damen zu orten. Auch die hervorragende Kantenabbildung und eine tolle Plastizität schmeicheln dem Auge.

Abschließend sei auf den leider etwas unruhigen Bildstand und selten vorhandenes, dezentes Flimmern verwiesen, obwohl beides niemals wirklich stört. Da die Kompression so kompetent wie unauffällig ihren Dienst verrichtet (angesichts 8,24 Mbps nach Abzug sämtlicher Tonspuren kein Wunder), Artefakte jeglicher Art also ausbleiben, reicht es hier unter dem Strich trotz allem zu knappen acht Punkten.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Die angesichts des Bildes empfundene Freude erlischt leider beim Sound: Auf Grund der Tatsache, dass sich die gesamte Handlung innerhalb einer Wohnung abspielt, darf man praktisch keinerlei Effekte, außer vielleicht klirrenden Gläsern oder raschelnden Kleidern, erwarten. Dies wäre an sich okay, wenn nicht die deutsche Synchronfassung (Dolby Digital 5.1) die wenigen Umgebungsgeräusche sowie Dialoge derart leise wiedergeben würde, dass man den Volumenpegel sehr entschlossen nach oben schrauben muss, um dem Plot zu folgen. Später ist dann leider Nachregeln angesagt, da Musik aller Art in ganz normaler Lautstärke abgemischt wurde, also entsprechend aus den Boxen dröhnt. Von diesem allgemeinen Problem abgesehen, erklingt der Score sehr klar und differenziert, verdammt dabei aber neben dem Subwoofer (welcher genrebedingt niemals etwas zu tun bekommt) die Rears ebenfalls zur Arbeitslosigkeit. Sie dürfen lediglich in einer einzigen Szene mitmischen, nämlich dem nachfolgend noch näher betrachteten Song "Tanze Samba mit mir". Das ist für DD 5.1 einfach zu wenig; außerdem wirken die Stimmen allgemein etwas zu hoch. Positiv vermerkt sei jedoch, dass sämtliche Synchronsprecher als professionell bezeichnet werden müssen.

Wer konzentriert dem eben beschriebenen Sound lauscht, zwischendrin gern mal wieder etwas mehr Lautstärke hätte, dabei indes den falschen Knopf seiner Fernbedienung drückt und dadurch versehentlich auf die deutsche DD 2.0 Stereo-Spur umschaltet, riskiert einen mittelschweren Schock. Hier rangieren nämlich alle akustischen Bestandteile auf dem gleichen (hohen) Volumenlevel; ergo wird man im eben geschilderten Fall von mindestens einer der vier handelnden Personen unhöflich angebrüllt. Erstaunlicherweise wirken hier Stimmen deutlich voluminöser, hallen aber leicht unrealistisch nach. Sonst fallen, ihre logischerweise nicht mehr gegebene Konzentration auf den Center sowie das oben erwähnte, einmalige Ansprechen der Rears außen vor gelassen, keine wesentlichen Unterschiede auf.

Multilingual begabte Zuschauer sollten sowieso das Original bevorzugen - nicht allein der unschlagbar sinnlichen französischen Sprachmelodie wegen. Zwar kann auch hier der DD 5.1-Track keine besonderen Effekt-Highlights setzen, klingt dafür jedoch stets einen Tick luftiger und lebendiger. Zudem treten die besagten extremen Lautstärkeschwankungen nicht auf; die Dialoge wurden der Musik angenehm angepasst, bewegen sich allerdings immer etwas zu sehr in tiefen Regionen. Ungleich schlimmer, nämlich gnadenlos dumpf und steril, kommt diesbezüglich der ebenfalls wieder vorhandene DD 2.0 Stereo-Ton daher.

Für Fazit-Freunde eine schnelle Zusammenfassung: Letzten Endes erfüllen alle Spuren ihren Zweck, überzeugen darüber hinaus aber in keiner Weise wirklich; den besten Eindruck hinterlässt noch der französische DD 5.1-Sound. Dafür kann es nur eine adäquat durchschnittliche Wertung geben.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Offensichtliche Hingabe steckt in den fast durchgängig von Filmsequenzen begleiteten oder animierten Menüs. Darüber hinaus sind sie alle soundunterlegt, weshalb man Gelegenheit erhält, zwei der wichtigsten Songs ("Tanze Samba mit mir" und "Träume") bereits vor Ansicht des Werkes zu hören. Mehr dazu im Fazit.

Neben einer Trailershow steht dann der originale TROPFEN AUF HEISSE STEINE-Trailer zur Ansicht bereit; wahlweise in Deutsch oder Französisch. Als nächstes offeriert das Extras-Menü zwei audiovisuell sehr ansprechende Galerien: Die erste erzählt in 27 Einzelmotiven das Geschehen nach, während in der anderen vier Kinoposter angeschaut werden können. Anschließend gibt es Filmographien sowie extrem knappe Biographien des Regisseurs und der Darsteller. Wesentlich aussagekräftiger: "François Ozon über...". Hier äußert der Kreative seine Gedanken zu bestimmten Themen oder Einflüssen seiner Arbeit, so unter anderem "Paare", "Deutschland" oder "Existenzen am Rande". Spannende neun Texttafeln!

Über die Qualität des Audiokommentars als wichtigstes Feature können wir keine Aussage treffen, da der Rezensent nicht gut genug französisch spricht, um ihm zu folgen; Untertitel fehlen - entgegen des Hauptfilms, welcher sie in Deutsch bietet - leider. Da sich neben Ozon aber auch Kameramann, Ausstatter, Script Supervisor und Kostümbildnerin zu Wort melden, darf wohl von einem interessanten Blick hinter die Kulissen ausgegangen werden. Zum Schluss weist ein Web-Link auf die - im Vergleich zu einigen anderen Anbietern geradezu mustergültige - Homepage des Labels PRO-FUN hin.

Insgesamt eine durchaus gelungene, aber etwas magere Ausstattung, welche sich durch den Schnitzer beim Audiokommentar selbst abwertet. Frankophile Zuschauer mit entsprechend umfassenden Sprachkenntnissen sollten die nachfolgende Wertung angemessen erhöhen.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Egal, ob es nun primär an der Vorlage in Form eines nie gespielten Stücks von Rainer Werner Fassbinder oder François Ozons Inszenierung liegt: Auffällig ist die offensichtlich bühnenhafte Ausrichtung des Werkes. Nicht nur, dass wenige, begrenzte Sets, die Unterteilung in einzelne Akte und gerade mal vier Rollen an eine Theater-Aufführung erinnern. Auch beim Aufbau nähert sich TROPFEN AUF HEISSE STEINE stark einer klassischen Tragödie an: Wir folgen dem Handlungsanstieg zum Höhepunkt mit nachfolgendem Abfall inklusive Katastrophe. Und im retardierenden Moment, also der Szene eines Dramas, welche durch absichtliche Verzögerung des Ablaufs einerseits spannungsfördernd wirkt und andererseits den Konflikt auf die endgültige Spitze treibt, tobt sich Ozon noch einmal so richtig aus. Kurz vor Schluss legen nämlich alle Darsteller zu Tony Holidays "Tanze Samba mit mir" (!) eine heiße Sohle aufs Parkett, die man unbedingt gesehen haben sollte! Von ausgefeilter Choreographie oder gar Synchronität der Bewegungen kann zwar keine Rede sein - aber dafür ist das Ganze dermaßen grotesk, anrührend komisch und mit so viel sympathischer Freude an der Sache versehen, dass man dieses wilde Gezappel einfach lieben muss. Zumal eine solche Sequenz in all ihrem eigentlich unpassenden Spaß die sich grundsätzlich stetig verdüsternde Handlung auflockert. Für den Zuschauer praktisch ein Akt der Befreiung, scheint hier den Protagonisten tatsächlich ein vager "Vielleicht wird alles wieder gut"-Hoffnungsschimmer zu leuchten.

Doch natürlich verblasst er schnell wieder, denn es kann einfach kein Happy End geben. Und erneut beweist Ozon seine ganze Meisterschaft, indem er die letzte Szene zu einem der intensivsten, unvergesslichsten Erlebnisse des Gegenwartskinos erhebt. Dazu braucht es bloß wenige Zutaten: eine quälend lange, ruhige Kamerafahrt. Einen an sich fast schon naiv-kitschigen, im hiesigen Kontext allerdings bitteren, nahezu höhnischen Song ("Träume", gesungen von Françoise Hardy). Und natürlich eine Schauspielerin wie Anna Thomson, manchmal auch als "Anna Levine" geführt: Ob Augen, Busen oder Mund, alles wirkt ein entscheidendes Qäntchen zu groß, um noch als "schön" bezeichnet zu werden. Zudem scheint Miss Thomson (übrigens eine Waise, die nicht einmal ihr wahres Alter kennt) irgendwie immer aus einer anderen Welt zu stammen und in ihrer quasi naturgegebenen, ausgelaugten Traurigkeit die Last der ganzen Erde auf den schmalen Schultern zu tragen. Weshalb sie - hier ebenfalls - ausschließlich als Hure, schräger Außenseiter (gern sterbend) oder allgemein sehr gebrochener Charakter besetzt wird, aber natürlich hervorragend geeignet ist, den vorliegenden Film kongenial zu beschließen. Zwar quasi als Parodie ihrer selbst - extrem tief dekolletiert, verzweifelt und in resignierter, geradezu symbolträchtiger Haltung -, jedoch trotzdem stolz genug, um nicht lächerlich zu wirken, sondern unglaublich zu berühren. Ozon bezeichnet die von ihr verkörperte Vera als seinen favorisierten Charakter; Thomson schenkt der Figur eine üppige fleischliche Hülle und - viel wichtiger - eine echte, höchst fragile Seele. Dagegen kommen die drei anderen Protagonisten (Frankreich-Star Bernard Giraudeau, der umwerfend charmante Malik Zidi und Ozons hier meist splitternackter Liebling Ludivine Sagnier), ungeachtet brillant-pointierter Leistungen, nie an.

Ansonsten kriegt man das, was man von Ozon erwartet. Wie Fans wissen, bleibt sich der Regie-Wunderknabe inhaltlich treu, allerdings ohne Wiederholungen im Genre. So fügt er hier seinem bekannteren Repertoire aus rückwärts erzähltem Liebesfilm (5x2), herzzerreißender Psycho-Studie (UNTER DEM SAND), knallbuntem Musical (8 FRAUEN), sinnlichem Thriller (SWIMMING POOL) sowie Tabubruch-Farce (SITCOM) zwar generell eine weitere entlarvende Analyse zwischenmenschlicher Befindlichkeiten hinzu. Doch der junge Wilde verdichtet Fassbinders Vorlage darüber hinaus zum Abbild einer muffigen Ära, gleichsam einem allgemeingültigen Sittengemälde emotionaler Grausamkeit und nicht zuletzt einer genialen Abhandlung in menschlicher Einsamkeit sowie Verlust der eigenen Identität. Dabei versackt seine Inszenierung allerdings nie im trockenen Intellektuellen; Ozon ist wie gewohnt mit Lust bei der Sache, streut abstruse Ideen ein, setzt Highlights allerorten und kümmert sich zum Glück in keiner einzigen Szene um Konventionen. Provokation voraus! Daraus resultiert dann allerdings die bei ihm ebenfalls fast zwangsläufige formale Künstlichkeit des Geschehens, welche man lieben oder eben angestrengt finden und hassen mag, obwohl Werke wie 8 FRAUEN beziehungsweise SITCOM weitaus artifizieller waren. Hinsichtlich dieses gewöhnungsbedürftigen Grundtones fehlt es denn leider auch an ironischen Brüchen, die sonst großzügig eingeflochten werden. So unter anderem mit Blick auf schwule Klischees, welche Ozon nur bestätigt, um sie später wieder ad absurdum zu führen. Symptomatisch beispielsweise folgender Dialog zwischen Anna (leicht bekleidet) und Leopold: "Wollen Sie sich nicht zu mir setzen, Mädchen?" - "Ich ziehe mir vielleicht doch besser etwas an..." - "Das ist aber wirklich nicht nötig. Wissen Sie, Sie sind auch so ein hübscher Anblick." - "Ach, wirklich? Dass Sie einen Blick dafür haben, sieh' an!" - "Warum nicht?" - "Ich hab' nur gemeint..."

Ebenfalls sehr sehenswert ist, neben der doppelten Anna und dem Film, die nun endlich erfolgte deutsche DVD-Umsetzung, welche vor allem durch ein tolles Bild die technisch arg schwachen Scheiben aus UK, USA oder Hongkong mit ihren verwaschenen Letterbox-Transfers weit hinter sich lässt. Wer also einen der genannten Silberlinge sein Eigen nennt, sollte ruhigen Gewissens umschwenken! Und alle bisher nicht in den Genuss dieser TROPFEN AUF HEISSE STEINE gekommenen Ozon-Jünger beziehungsweise thematisch Interessierten müssen ohnehin einen intensiven Blick riskieren...

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 gefährlichen Liebschaften (inklusive Anna-Thomson-Bonus)






© DVD-Palace Home Entertainment




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