Ein
Review von Carlito Brigante

Eine Ölplattform mitten im Ozean. Während des schlimmsten Tropensturms seit langem steigt eine mörderische Kreatur aus den Tiefen des Meeres an die Oberfläche, denn die Bohrungen sind in ihr Revier eingedrungen. Doch für die Menschen an Bord der Plattform gibt es kein Entkommen und keine Aussicht auf Hilfe vom Festland. Sie müssen sich dem unbekannten Wesen stellen. Es geht nur noch um das nackte Überleben, denn die Bestie will ihre Angreifer vernichten. Der Besatzung bleibt nur die Flucht nach vorne: das Monster töten, um selbst zu überleben.
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| Im Handel ab: | 01.12.2011 |
| Anbieter: |
Eurovideo Bildprogramm GmbH
/ MIG Film GmbH
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| Originaltitel: | The Rig |
| Genre(s): |
Horror
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| Regie: | Peter Atencio |
| Darsteller: | William Forsythe, Art LaFleur, Sarah Laine, Marcus Paulk, Carmen Perez |
| FSK: | 16 |
| Laufzeit: | ca. 91 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 5.1
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| Bildformat: | 16:9 (2.35:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Deutsch,
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| Extras/Ausstattung: |
- Trailer von anderen Filmen
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Wendecover
- Audiokommentar
- Behind the Scenes
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Cover gibt ein falsches Bildformat (2,35:1) an, in Wirklichkeit ist es jedoch 1,78:1 (anamorph). Die Qualität des digital gedrehten Werkes ist bestenfalls Durchschnitt. Die Schärfe ist gerade mal gut. Viele Szenen wirken ein wenig weich und detailarm. Bei schnellen Bewegungen knickt die Schärfe weiter ein. Der Kontrast fällt ein bisschen steil aus, was zu den üblichen Überstrahlungen bei hellen und dem Verschlucken von Details in dunklen Flächen führt. Die Farben wurden scheinbar entsättigt und sehen bewusst blass und kraftlos aus. Es gibt ein deutliches Bildrauschen, welches in den vielen dunklen Szenen besonders auffällt. Auch die Kompression könnte angesichts wiederholt leichter Unruhen in Form von Blockbildung besser sein.
6 von 10 Punkten

Das Cover gibt ein falsches Tonformat für die englische Originalversion an. Statt des angekündigten DD 2.0 ist sie tatsächlich in DD 5.1 vorhanden. Eine deutsche Synchronisation ist in DD 5.1 und zusätzlich in DD 2.0 Stereo vorhanden.
Beide Dolby Digital 5.1-Spuren unterscheiden sich zum Teil gravierend voneinander. Die englische OF ist viel räumlicher abgemischt als die deutsche Fassung, bei der die Rears recht still bleiben. Die Synchro ist in den Dialogen ein bisschen lauter als die OF ausgefallen, dafür gibt es an einigen Stellen keine Musik, wo in der OF welche zu hören ist. Die OF kommt mit einem Live-Sound vom Set daher, weshalb sie einerseits natürlicher und authentischer als die sterile deutsche Version klingt, aber die Stimmen sind auch halliger. Verständlichkeitsprobleme gibt es deshalb aber nicht.
Es gibt optionale deutsche Untertitel.
6 von 10 Punkten

Die Extras bestehen aus Behind the Scenes-Bildern (ca. 23 min, nur Englisch, keine UT), mit unkommentierten Aufnahmen von den Dreharbeiten und einem Originaltrailer.
Zum Vergleich: Auf der US-Disc von Anchor Bay gibt es noch einen Audiokommentar.
2 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 5 von 10 Punkten
THE RIG (US, 2009) ist ein trashiger C-Film-Monster-Horror nach Schema F. Alles was man hier zu sehen bekommt, ist schon mal dagewesen, was die Sache überraschungsfrei macht, da es eigentlich keine eigenständigen Ideen gibt.
Das Drehbuch ist eher schlicht, mit einer Ansammlung aus oberflächlichen Abziehfiguren ohne Tiefe und Sinn, die allein dem Bodycount dienen, der nicht mal wirklich hoch ist. Die Story bedient sich aller möglichen Horrorfilmklischees, darunter einem beschränkten Schauplatz, innerfamiliärer Konflikte und ähnlichem. Die Handlung spielt sich zum Großteil im Halbdunkel ab, weshalb nicht viel vom eigentlichen Geschehen zu sehen ist. Den Rest muss man ahnen.
Die handwerkliche Umsetzung ist bestenfalls mittelmäßig, das Endresultat ebenso einfältig wie spannungsarm. Wer einen Sinn für Trash hat, wird vielleicht dennoch fündig, denn allein das Monster ist einen Blick wert, wird es doch von einem Mann im Gummianzug verkörpert, ist also absolut "Old-School". Wenn einer nach dem anderen dran glauben muss, sind die "Kills" schnell und dabei nur ansatzweise blutig oder brutal, so dass Splatter-Freunde enttäuscht sein dürften.
THE RIG ist eigentlich lieblose Dutzendware, aber auch dafür ist sicher ein Publikum vorhanden.
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