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 3119  Review zu: The Most Dangerous Game - Genie des Bösen 06.08.2010

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Ein Review von Carlito Brigante



Dem russischen Sportjäger Graf Zaroff tappen auf seiner einsamen Insel ahnungslose Überlebende eines Schiffbruchs in die Falle. Da der Graf ohnehin schrecklich gelangweilt davon ist, immer nur auf Tiere zu schießen, eröffnet er aus Spaß am Töten die Jagd auf die Gestrandeten. In diesem wahnsinnigen Spiel fällt seine erste Wahl auf Robert Rainsford und Eve Trowbridge. Die gestrandeten Gäste sind auf der unbekannten und mysteriösen Insel auf sich alleine gestellt und müssen von nun an einen Weg finden, den wahnsinnigen Grafen in diesem lebensgefährlichen Spiel auszutricksen. Eine schreckliche Hetzjagd durch die Nacht nimmt ihren unheilvollen Lauf...

Cover The Most Dangerous Game - Genie des Bösen
Cover vergrößern




Im Handel ab:02.06.2010
Anbieter: HMH - Hamburger Medien Haus
Originaltitel:The Most dangerous Game
Genre(s): Horror
Thriller
Regie:Ernest B. Schoedsack, Irving Pichel
Darsteller:Joel McCrea, Fay Wray, Leslie Banks, Robert Armstrong, Noble Johnson, Steve Clemente, Oscar 'Dutch' Hendrian, William B. Davidson, Lon Chaney Jr., Cornelius Keefe, Walter McGrail, Buster Crabbe, James Flavin, Arnold Gray, Hale Hamilton, Landers Stevens, Phil Tead
FSK:16
Laufzeit:ca. 63 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 2.0
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
(s/w)
Medien-Typ:1 x DVD
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Interviews
  • Bildergalerie
  • Wendecover
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Der Film hat mittlerweile fast 80 Jahre auf dem Buckel. Da sind große Wunder nicht zu erwarten oder nur mit einer teuren und aufwendigen Restaurierung. Das vorhandene Resultat ist aber angesichts der Umstände noch ganz gut.

Die Werte gelten für beide Fassungen, die sich nicht großartig unterscheiden. Die Nachkolorierung sieht zwar recht zurückhaltend und deshalb weitgehend natürlich aus, ist aber trotzdem unnötige Spielerei. Die Kompression ist mangelhaft, was sich im unruhigen Bild und der Blockbildung zeigt. Die Schärfe ist schwach, sieht das Bild doch reichlich weich und fast matschig aus. Es gibt Doppelkonturen. Innenaufnahmen sehen oft ein wenig besser aus. Der Kontrast ist recht steil, was zu leichten Überstrahlungen führt. Aufgrund des Alters gibt es auch Helligkeitsschwankungen und kleinere Schäden am Film. Es gibt ein leichtes Bildrauschen und kompressionsbedingte Unruhen in homogenen Flächen.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Beide Fassungen (Farbe & S/W) liegen jeweils in Deutsch und Englisch in Dolby Digital 2.0 Mono vor. Die deutsche Synchronisation stammt aus dem Jahre 1976 für den damaligen, verspäteten Kinostart. Sie ist zwar jünger und wirkt deshalb auch technisch nicht so alt, klingt aber nicht so natürlich und hat auch einige Eigenheiten bei der Übersetzung. Man sollte auf jeden Fall zur besseren OF greifen. Auch wenn diese leicht asynchron ist. Die Originalfassung verrät ihr Alter durch einige Dinge wie dumpfer Klang und ein wenig Rauschen. Die Dialoge sind durchaus verständlich, wenn auch nicht immer klar und sauber. Es gibt leider keinerlei Untertitel.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Die Extras bestehen aus der Originalen SW-Fassung (ca. 60 min), den drei Featurettes Ray Harryhausen über die Filmmusik (ca. 3 min), James D'Arc, Kurator der Merian C. Cooper-Papiere (ca. 5 min), John Morgan über Film-Komponist Max Steiner (ca. 7 min), einer Bildergalerie und einem deutschen Trailer. Die Extras liegen alle nur in Englisch ohne Untertitel vor.

Die beiden Interviews mit James D'Arc und John Morgan wurden eigentlich in 16:9 aufgenommen, liegen auf der DVD aber nur im gestauchten 4:3-Format vor. Die Personen sehen so verzerrt aus.

Bewertung  5 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


THE MOST DANGEROUS GAME (USA, 1932) basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Richard Connell und hat sich als einflussreicher Filmklassiker etabliert, der als Muster für viele andere mehr oder minder offizielle bzw. offensichtliche Remakes oder Adaptionen der gleichen Idee diente. Im Laufe der Jahre reihten sich Werke A GAME OF DEATH (1945), RUN FOR THE SUN (1956, Der Sonne entgegen), BLOODLUST (1961), THE WOMAN HUNT (1973), OPEN SEASON (1974), DEADLY PREY(1987), SURVIVING THE GAME (1994) oder HARD TARGET (1995) aneinander. Mal gelungene und mal weniger brauchbare Kopien der Originalstory.

Die Filmemacher, die Regisseure Ernest B. Schoedsack (KING KONG, MIGHTY JOE YOUNG) und Irvin Pichel (SHE, O.S.S.) und die Produzenten Merian C. Cooper (KING KONG, RIO GRANDE) und David O. Selznick (GONE WITH THE WIND, REBECCA) schufen nicht nur einen unterhaltsamen Abenteuerfilm mit exotischen Schauplätzen, sondern darüber hinaus versahen sie ihn für die damalige Zeit mit einem mutigen Ansatz. THE MOST DANGEROUS GAME lässt sich auch als psychopathologische Studie lesen, die von der Verbindung von Sex und Gewalt erzählt. Der Film enthält ungewöhnlich viele sexuelle Konnotationen und geht auch in den Dialogen zum Teil deutlich auf den Lustgewinn durch die Menschenjagd, durch Mord und Folter, ein.

>>He talks of wine and women as a prelude to the hunt. We barbarians know that it is after the chase, and then only, that man revels. You know the saying of the Ogandi chieftains: "Hunt first the enemy, then the woman." It is the natural instinct. The blood is quickened by the kill. One passion builds upon another. Kill, then love! When you have known that, you have known ecstasy.<< [Count Zaroff]

Doch auch die Geschichten hinter dem Film sind ebenso spannend, wie das Werk selbst. Wie weithin bekannt ist, wurde in den gleichen Kulissen gedreht wie KING KONG (1933). Es wurden teilweise die gleiche Crew und Teile des Cast (Fay Wray, Robert Armstrong) verwendet. Da man dazu parallel beide Filme praktisch zur gleichen Zeit gefilmt hat, konnte man Zeit und Kosten sparen. Schließlich war TMDG immer als Low Budget-Film angelegt. Das Regieduo Ernest B. Schoedsack (Actionregie) und Irvin Pichel (Dialogregie) machte das Beste daraus. Der Film ist kurz und straff. Er beschränkt sich auf das nötigste in Sachen Exposition und Handlung. Er steuert schnell auf sein eigentliches Ziel: Die Jagd, die ein einziger Showdown ist. Diese ist dann auch der Höhepunkt in all ihrem Tempo, der Spannung und der Raffinesse aus Musik (Max Steiner) und Kameraführung (Henry W. Gerrard).

In der Besetzung sticht besonders Leslie Banks als Graf Zaroff hervor. Er spielt großartig auf als triebgesteuerter Exil-Russe, der seine Gelüste kaum unter Kontrolle hat. Dies war erst Banks zweiter Film, war er doch zuvor gefeierter Theaterstar in England. Die linke Gesichtshälfte von Banks ist seit dem Ersten Weltkrieg gelähmt, was ihm dieses zwiegespaltene, halb dämonische halb freundliches, Aussehen verleiht. Joel McCrea liefert eine gute und solide Darstellung des Helden ab, während Fay Wray in der etwas eindimensionalen Darstellung einer angsterfüllten Frau stecken bleibt. Sie schreit, weint, wird ohnmächtig. Zumindest darin war sie unschlagbar. Dazu liefert sie sexuelle Spannung in der sonst von Männern dominierten Umgebung. Sie ist die eigentliche Beute, sie ist der Preis für den Gewinner.

Der Film fiel leider diversen Kürzungen zum Opfer. Die Preview-Version war seinerzeit ca. 78 Minuten lang. Gerade die Szenen im Trophäenraum, in dem viele abgetrennte Köpfe der Gejagten ausgestellt wurden, waren deutlich länger. Außerdem waren weitere Leichen von gestrandeten Seeleuten zu sehen, einer z. B. an einem Baum befestigt und von Pfeilen durchbohrt. Dazu gab es eine explizite Beschreibung von Zaroff, wie diese Männer gejagt und getötet wurden. Das war einfach zu viel für die damalige Zeit, denn dem Publikum war es zu hart. Bedauerlicherweise gilt das Material als unwiederbringlich verschollen.

ANMERKUNG: Der Film ist im Original natürlich ein Schwarzweißfilm. Auf der vorliegenden DVD wird aber die 2007 erstellte, zum 75-jährigen Jubiläum des Films, nachträglich colorierte Fassung als Hauptfilm präsentiert. Ray Harryhausen war zwar daran beteiligt, eine Notwendigkeit dafür besteht aber nicht. Man sollte sich also auf jeden Fall zuerst und vorwiegend die originale Schwarzweißfassung anschauen und die Farbfassung lediglich als unnötigen Gimmick der Neuzeit begreifen.






© DVD-Palace Home Entertainment




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