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 6643  Review zu: The Jacket 11.03.2006
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Ein Review von Michael Holland



Jack Starks (Adrien Brody) bekommt im Golf-Krieg eine Kugel in den Kopf und wird nach Hause geschickt. Aufgrund des traumatischen Erlebnisses leidet er unter Amnesie. Zurück in der Heimat wird er plötzlich mit einem Mord an einem Cop in Verbindung gebracht, an den er sich jedoch nicht erinnern kann. Um aufzuklären, was wirklich geschah, wird er in eine Nervenheilanstalt eingewiesen und mit schweren Psychopharmaka behandelt. Dort ist er den experimentellen Methoden von Dr. Becker (Kris Kristofferson) hilflos ausgeliefert. Der sperrt ihn in eine Zwangsjacke – THE JACKET – verpackt in einen Leichenschrank. Starks hyperventiliert, hat albtraumhafte Visionen, die ihm seinen baldigen Tod offenbaren und kann in die Zukunft reisen.

Fieberhaft versucht er nun, das Geflecht aus Vergangenheit und Zukunft, aus Wahrheit und Fantasie zu entwirren und seinen Tod aufzuhalten.

Cover The Jacket
Cover vergrößern




Im Handel ab:23.02.2006
Anbieter: Paramount Home Entertainment / Highlight Video
Originaltitel:The Jacket
Genre(s): Thriller
Mystery
Regie:John Maybury
Darsteller:Adrien Brody, Keira Knightley, Kris Kristofferson, Jennifer Jason Leigh, Kelly Lynch, Brad Renfro, Daniel Craig, Steven Mackintosh, Brendan Coyle, Mackenzie Phillips, Laura Marano, Jason Lewis, Richard Dillane, Jonah Lotan, Angel Coulby, Paul Birchard, Nigel Whitmey, Ian Porter, Anthony Edridge, Kerry Shale, Angus MacInnes, Richard Durden, Tristan Gemmill, Colin Stinton, Tara Summers, Angelo Andreou, Teresa Gallagher, Anne Kidd, Charneh Demir, Frances Brady-Stewart, Lolly Susi, Garrick Hagon, Fish
FSK:12
Laufzeit:ca. 99 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.40:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Der Look von THE JACKET – Special Effects Featurette
  • Projektentwicklung und Deleted Scenes
  • Filmografien (Textseiten)
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Kühle, manchmal sogar blasse Farben wechseln sich - je nach Location - mit warmem Sepia-Touch oder fast comicartig satten Tönen ab. Diese stete optische Achterbahnfahrt trägt als Stilmittel ebenso zur surrealen Atmosphäre bei wie harte Kontraste, welche helle Bildteile häufig zu stark betonen. Allerdings führt dies nur selten zu echter Steilheit; gerade finstere Szenen sind trotz allem oft sehr ordentlich durchzeichnet und gewähren noch vielen Details Raum zur Entfaltung (siehe beispielsweise ab 13:50 -> Gesicht im Dunkel). Zudem überzeugt der Schwarzwert, obwohl er manchmal noch etwas kräftiger sein dürfte.

Weniger Positives kann dagegen bezüglich des Schärfeverhaltens gesagt werden: Bereits auf mittlere Distanz verschwimmt alles recht deutlich; Kanten wirken schon bei Nahaufnahmen etwas weich, wenn sie nicht sogar schlimmstenfalls als dezente Doppelkonturen daherkommen. Eine gute Plastizität ist auf Grund all dessen bloß in Close Ups wirklich gegeben, was aber an sichtbaren Stabilitätseinbußen während Kameraschwenks oder schnellen Bewegungen natürlich nichts ändert. Auch ein nur zurückhaltendes, jedoch permanentes Rauschen fällt deutlich auf. Von Verschmutzungen beziehungsweise Schäden bleibt das blutjunge Master zwar erwartungsgemäß verschont; dafür zeigt sich die Kompression hin und wieder in Form leichter Blöckchenbildung auf homogenen Flächen oder als partielles Flimmern. Eine höhere Videobitrate (aktuell: 4,88 Mbps) wäre ohne Zweifel möglich gewesen, da der Silberling lediglich 7,17 GB Datenvolumen aufweist, ergo entsprechend viel ungenutzter Platz zur Verfügung steht. Darüber hinaus hätte man auf die unnötige DTS-Spur verzichten können. Übrigens: Liebe Verantwortliche bei Highlight, den Layerwechsel inmitten einer Dialogszene zu setzen, ist keine unbedingt tolle Wahl.

Schade - unter Berücksichtigung sämtlicher Mängel erhält das Bild leider nur sechs Punkte.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Grundsätzlich unterscheiden sich die zwei vorhandenen Dolby Digital 5.1-Spuren (Deutsch und Englisch) tatsächlich bloß bezüglich der Sprache. In beiden Fällen verteilt sich der stets zwischen "minimalistisch" und "fast pompös" pendelnde Score ebenso weiträumig wie differenziert über alle Lautsprecher, überdeckt dabei jedoch nie eingestreute Effekte oder feine akustische Spitzen. Wo sie szenisch hingehören, darf man sich zudem über trockene, druckvolle Bässe freuen. Nicht zuletzt ist für ein reiches Aufkommen an Effekten gesorgt: Da peitschen zu Beginn Schüsse aus sämtlichen Richtungen, fällt eine Tür mit brachialem Donnern zu oder gewähren einfach nur disharmonische Intermezzi Einblicke in die Psyche unseres Protagonisten. Auch pfeifender Wind oder quer durch den gesamten Hörraum fliegende Wortfetzen sorgen für nachhaltige Atmosphäre. Und wenn ein Schrei ausgehend von der Front langsam auf die Rears fließt, ist man als Zuschauer kurzzeitig im Soundhimmel angekommen. Daran rütteln selbst die vielen stillen, nur durch Dialoge unterbrochenen Szenen nicht, obwohl sie schon wie Fremdkörper wirken, manchmal sogar das klanglich homogene Gefühl stören.

Bezüglich der Sprachwiedergabe kann man lediglich anmerken, dass Dialoge im deutschen Track allgemein etwas besser verständlich sind, was allerdings durch leichte Reduzierung des Umgebungssounds erkauft wird. Dass es Highlight sich erneut nicht nehmen ließ, die Synchronfassung ebenfalls als DTS-Mix zu präsentieren, mag theoretisch ehrenhaft sein. Praktisch fallen die erzielten Unterschiede zum Dolby-Bruder (neben höherer Lautstärke ein ganz dezent hellerer Klang) jedoch nur für beinharte Akustik-Fetischisten ins Gewicht.

Insgesamt ein tolles Ergebnis, welches lediglich mehr Konsequenz hinsichtlich des gesamten tonalen Aufkommens vermissen lässt. Deshalb: Glückwunsch zu guten acht Punkten!

Bewertung  8 von 10 Punkten




Nach Einlegen des Silberlings muss man entweder etwas Zeit aufwenden oder zwei automatisch startende "Zugaben" entschlossen überspringen: Zunächst läuft nämlich ein verzichtbarer Anti-Raubkopierer-Spot ab, welchem der Vorschauclip von DAS ENDE - ASSAULT ON PRECINCT 13 folgt. Erst dann weist eine Filmszene den Weg zur bewegten und vertonten Hauptauswahl inklusive teilanimierter sowie soundunterlegter Untermenüs. Hat man die vier Titel (darunter THE JACKET) umfassende Trailershow angesehen und auch dem "Besonderen Filmtipp" (FANTASTIC FOUR) Aufmerksamkeit geschenkt, wird es Zeit für echte Extras.

In "Der Look von THE JACKET" (9:03) spricht Regisseur John Maybury darüber, wie sehr Stummfilm-Ästhetik und das englische Avantgarde-Kino sein Werk beeinflusst haben. Auch ein Special Effects-Verantwortlicher sowie die Vorspann-Designerin kommen zu Wort. Wer sich für optische Aspekte interessiert, sollte sich dieses Feature unbedingt gönnen.

Was sich dann hinter "Projektentwicklung und Deleted Scenes" (28:16) verbirgt, ist theoretisch bereits aus dem Titel ableitbar. Praktisch muss man sich ein mehrteiliges Interview mit vielen Beteiligten vorstellen, welches an passenden Stellen von entfallenem beziehungsweise alternativem Material unterbrochen wird, um im direkten Anschluss Raum für allgemeine Erläuterungen (unter anderem hinsichtlich der Figurenzeichnung oder stilistischer Belange) zu geben. Ein ungewöhnlicher, aber durchaus funktionierender Ansatz mit interessanten Informationen. Besonders empfohlen seien hier übrigens die drei in ihrer Aussage grundsätzlich identischen, aber ansprechend variierten alternativen Enden, obwohl sie den individuellen Interpretationsspielraum bezüglich des letztlich gewählten Finales stark beschränken.

Vier (unvollständige) Filmografien auf ebenso vielen Texttafeln und optionale deutsche Untertitel (im Hauptfilm sogar für Hörgeschädigte) komplettieren diese qualitativ gelungene Ausstattung, die quantitativ allerdings noch einiges mehr hätte bieten dürfen - beispielsweise ein Making Of.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Mit cineastischem Talent ist es immer so eine Sache: Mancher Filmemacher kommt sein Leben lang nicht über "Laienspiel Hinterhupfingen"-Niveau hinaus, während andere Kreative bereits bei ihrem zweiten Versuch nur knapp am Meisterwerkstatus scheitern. Voller Freude dürfen wir berichten: THE JACKET-Regisseur John Maybury zählt zur letztgenannten Kategorie.

Inhaltlich seien jetzt keinerlei Worte verloren, da jeder weitere Hinweis zusätzlich zum obigen, offiziellen Text dem Mosaik-Charakter dieses verschachtelten Puzzles schaden würde. Stattdessen möchten wir konstatieren, dass Maybury seinem ungewöhnlichen Thriller geradezu perfekt eine albtraumhafte Struktur verleiht. Fremde tauchen plötzlich wie aus dem Nirgendwo auf, um teilweise zu bleiben, aber auch in einigen Fällen ebenso schnell wieder zu verschwinden... Zeitebenen dienen ausschließlich dazu, wild zwischen ihnen zu springen... Deutlich reduzierte audiovisuelle Mittel nehmen unvermittelt fast gigantische Züge an und kehren dann ohne Vorwarnung zu ihrem einstigen Minimalismus zurück...

Man weiß nie so recht, wo Jacks zumindest seitens der Ärzteschaft attestierter, angeblicher (oder vielleicht doch tatsächlich existenter?) Wahnsinn endet, um die Realität beginnen zu lassen - oder vielleicht sogar etwas viel Schlimmeres. Passend dazu spielt Maybury virtuos mit Kameraeinstellungen und Spezialeffekten. Daraus resultierend gehört THE JACKET auch optisch zu den aufregendsten Veröffentlichungen der letzten Zeit. Doch unser eindeutig begnadeter Regisseur geht noch viel weiter. Er wirft dem Publikum in regelmäßigen Abständen Köder in Form eines Dialoges, Bildes oder Namens hin und führt das Leckerli sofort ad absurdum, sobald der zermürbte Zuschauer gedanklich danach greift. Ähnliches gilt für die handelnden Personen: Man erfährt nur wenig über diese Menschen, kennt kaum ihre Vorgeschichte, hat aber trotzdem eine an Sicherheit grenzende Ahnung davon, wer sie im Inneren sind. Gezielt zeichnende Pinselstriche, umrahmt von Drehbuchzeilen beziehungsweise seitens des alles beobachtenden Kameraauges gnadenlos kühl eingefangen, machen es möglich. Tiefenpsycholgische Betrachtungen müssen dabei natürlich zwangsweise grober Charakterisierung weichen, doch effektiv ist dieses Vorgehen allemal.

Unterstützend wird darstellerisch zwar selten auszeichnungswürdige Kunst, aber durchweg zweifellos Solides geboten, was allerdings angesichts des versammelten Ensembles nicht überrascht. Schließlich vereint es Oscar-Preisträger Adrien DER PIANIST Brody, STOLZ UND VORURTEIL-Darling Keira Knightley, James Bonds nächste Reinkarnation Daniel Craig, unsere sträflich unterschätzte, aber stets verlässliche Nebenrollen-Königin Jennifer Jason Leigh (zuletzt in THE MACHINIST als seelisch zerfetzte Prostituierte wieder mal grandios aufspielend) sowie den in BLADE 3 leider nicht mehr als einsames Highlight fungierenden Kris Kristofferson - was sollte denn da großartig schief gehen?!

Letztlich dürfen wir hier den mittlerweile selten gewordenen Fall eines Mystery-Thrillers sehen, welcher nicht bloß fordert und fasziniert, sondern ungeachtet jeder aufgefahrenen audiovisuellen Großinvasion seinen Inhalt über der Form positioniert - nicht umgekehrt. Zudem sollte man sich darauf einstellen, um mehr als bloß zwei oder drei Ecken zu denken. Freunde gepflegten Rätselratens dürfen allein schon fürs vielfältig interpretierbare Finale den heimischen Weinvorrat zwecks fruchtbarer Diskussionen mit Gleichgesinnten checken. Persönliche Anmerkung zum Schluss: Es ist eine (r)echte Schande, dass THE JACKET nie regulär ins deutsche Kino kam. Liebe Verleiher, beim nächsten Mal bitte etwas mehr Mut und Vertrauen zum Publikum!

Na ja, umso mehr darf man sich nun über die DVD-Auswertung freuen, da sie nicht bloß hervorragenden Sound bietet, sondern auch der schwierig umsetzbaren Optik relativ souverän begegnet und sogar ein paar sehr sinnige Extras aufweist. Kauftipp!

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Albträumen Marke Eigenbau






© DVD-Palace Home Entertainment




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