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 6248  Review zu: The Devil's Rejects - Special Edition - Director's Cut 22.05.2006
BMV-Medien

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Ein Review von Marcus Kampfert



Auge um Auge. Zahn um Zahn.
Das ist – im blutigsten Sinne des Wortes – das Lebensmotto der Familie Firefly. Doch als ihre Ranch vom Kugelhagel des rachedurstigen Sheriff Wydell (William Forsythe) und seiner Männer durchsiebt wird, können Otis (Bill Moseley) und seine Schwester Baby (Sheri Moon Zombie) entkommen. Auf ihrer Flucht durch den Süden Amerikas hinterlassen sie zusammen mit ihrem Vater, Captain Spaulding (Sid Haig), eine grausame Spur des Wahnsinns. Aber Wydell will sie stellen und auch er kennt dabei weder Tabus noch Grenzen...

Cover The Devil's Rejects - Special Edition - Director's Cut
Cover vergrößern




Im Handel ab:07.04.2006
Anbieter: Sunfilm Entertainment
Originaltitel:The Devil's Rejects
Genre(s): Horror
Thriller
Regie:Rob Zombie
Darsteller:Sid Haig, Bill Moseley, Sheri Moon, William Forsythe, Ken Foree, Matthew McGrory, Leslie Easterbrook, Geoffrey Lewis, Priscilla Barnes, Dave Sheridan, Kate Norby, Lew Temple, Danny Trejo, Dallas Page, Brian Posehn, Elizabeth Daily, Tom Towles, Michael Berryman, P.J. Soles, Deborah Van Valkenburgh, Ginger Lynn Allen, Jossara Jinaro, Chris Ellis, Mary Woronov, Daniel Roebuck, Duane Whitaker, Michael 'Red Bone' Alcott, Juanita Cuzman, Juanita Guzman, Sean Moran, Jordan Orr, Kelvin Brown, Glenn Taranto, Jessica Helmer, Mike Bellesfield, Nicholas Marino, Steve Railsback, John H. Tobin, Robert Trebor
FSK:Keine Jugendfreigabe
Laufzeit:ca. 106 min
Audio:Deutsch: DTS 6.1
Deutsch: Dolby Digital Surround EX
Englisch: Dolby Digital Surround EX
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Doppel Amaray Case im Schuber
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Musikvideo(s)
  • Audiokommentar von Regisseur Rob Zombie
  • Audiokommentar von Bill Moseley / Sid Haig / Sheri Moon
  • Dokumentation "30 Days in Hell: The Making of 'The Devil's Rejects" (ca. 140 min)
  • Deleted Scenes
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Bezieht man das Budget und die Intentionen des Regisseurs mit ein, so darf man mit dem anamorphen Bildtransfer durchaus zufrieden sein. Dann nämlich ist das teils grobkörnige, fast schon grieselige Rauschen als Stilmittel anzusehen oder dem eingeschränkten Produktionsetat zuzurechnen. Die Farben sind erdig gewählt, passen aber zum Ort des Geschehens. Der Kontrast bekommt nur selten Probleme mit der detaillierten Abgrenzung von Feinheiten in dunklen oder schattigen Szenen; der nicht ganz perfekte Schwarzwert rettet allerdings einiges vor dem ´Absaufen`. Erstaunlich ist die Schärfe in Anbetracht des Rauschgrades, denn diese präsentiert sich in Nahaufnahmen als exzellent und bietet selbst in Totalen noch eine Vielzahl kleinerer Details, bleibt jedoch die letzte Feinzeichnung schuldig. Analoge Fehler sind dem Transfer fremd und die Kompression zeigt sich nur sehr selten durch geringfügige Bewegungsunschärfen und Blockbildung in homogenen Farbflächen.

Keine tadellose Transferleistung, aber eine, mit der es sich gut leben lässt.

Nun folgt noch ein kurzer Vergleich mit der US-DVD. In den folgenden drei Screenshots erkennt man deutlich, dass die Veröffentlichung von Sunfilm deutlich mehr Schärfe sowie einen größeren Bildausschnitt bietet. Oben jeweils Sunfilm, unten die US-DVD von Lion's Gate.


















Bewertung  7 von 10 Punkten




Hier wurde viel Aufwand betrieben. Alle vorhandenen Tonspuren sind mit 6.1 Kanälen ausgestattet, sei es, dass der 7. hochgemischt (DD 5.1 EX in Deutsch und Englisch) oder diskret beigesteuert wird (DTS ES Discrete in Deutsch).

Grundsätzlich sorgt eine solche Vielzahl an möglichen Signalen in den erweiterten Surroundspuren natürlich für Atmosphäre, deren Einsatz ist aber bei einem solchen Film dennoch etwas fragwürdig. Während Musik stets dynamisch sowie überaus räumlich und stimmungsvoll aus allen verfügbaren Boxen erschallt (übrigens ein hervorragend ausgewählter Soundtrack), beschränkt sich die Wiedergabe von Hintergrundgeräuschen meist auf eine erweiterte Front mit wenigen Ausflügen auf die Rears, denen dann auch der 7. Kanal nicht wirklich auf die Sprünge hilft. Nur in den Action-Einlagen, welche in der Regel aus Schusswechseln bestehen, sorgen die direktional angeordneten Effekte auch mal für eine separate Ansteuerung des zusätzlichen Lautsprechers. Sehr gelungen ist die saubere wie klare Stimmwiedergabe, die bisweilen allerdings etwas aufgesetzt wirkt, wenn etwa bei größerer Entfernung des Sprechers kaum Einbußen bei dessen akustischer Wahrnehmung zu hören sind. Nicht wirklich überraschend gelten alle Aussagen für beide deutschen Spuren, während die englische noch einen Tick räumlicher sowie in der Stimmwiedergabe natürlicher klingt.

Alles in allem durchaus ordentliche Mixe, denen es aber an inhaltlicher Substanz zur Nutzung der erweiterten Surround-Kanäle fehlt. Pulver verschenkt!

Bewertung  7 von 10 Punkten




Kommen wir nun zum Prunkstück der Doppel-DVD – den Extras.
Wie vom Anbieter Sunfilm gewohnt, finden sich diese in komplett animierten und musikunterlegten Menüs wieder. Auch die Kapitelanwahl bietet bewegte sowie vertonte Szenenfenster. Des Weiteren sind alle Video-Features deutsch untertitelbar.

Auf der Filmdisk stehen gleich zwei Audiokommentare zum Anhören bereit. Während der von Regisseur Rob Zombie sachlich-nüchtern, aber jederzeit kompetent sowie informativ ausfällt, bieten die Darsteller Sheri Moon Zombie, Bill Moseley und Sid Haig im zweiten vor allem eine lockere Plauderei mit vielen Anekdoten von den Dreharbeiten. Wer genauer hinhört, entdeckt aber auch einige interessante Insider-Infos von der Produktion. Dazu kommen der Filmtrailer sowie eine Trailershow des Anbieters, welche auch die Vorschau auf den Erstling HAUS DER 1000 LEICHEN beinhaltet.

Den Beginn auf Disk Zwei macht gleich das beste Feature der gesamten Extras: die Making Of-Dokumentation "30 Days in Hell", welche in satten 145 Minuten den gesamten Produktionsprozess in einer Art Tagebuch wiedergibt. Immer wieder unterbrochen durch eingestreute Themenclips ist man so von Anfang bis Ende bei den Dreharbeiten dabei. Im Laufe des Beitrags kommen praktisch sämtliche Filmbeteiligte aus Cast & Crew zu Wort.

Von Interesse sind nun eigentlich nur noch die rund 13 Minuten Deleted Scenes, welche hintereinander weg gezeigt werden, teils aber nur aus um wenige Sekunden verlängerte Einstellungen bestehen. Einige blutige Mini-Sequenzen sind hier zu sehen. Die letzte Szene, deren Inhalt wir hier nicht verraten, hätte aber der Erklärung wegen durchaus im Film verbleiben dürfen. Die "Bloopers" stellen die üblichen Outtakes dar, welche sich hier immerhin auf gute fünf Minuten summieren. Unkommentierte Aufnahmen von den Make-up Tests zeigen, dass der schmuddelige Look der Firefly-Familie regelrecht ´choreographiert´ wurde.

Was nun folgt, hat mit dem Film als solches nur noch am Rande zu tun und umfasst Mini-Clips, welche meist kaum länger als 2 Minuten dauern: Bloody Stand-up lässt einen geschminkten Nebendarsteller am Set 'dummes Zeug' in die Kamera reden. Dann sind die zwei Commercials aus dem Film hier als separate Clips anwählbar; ein Musik Video von Buck Owens sowie ein kurzer Nachruf auf den verstorbenen Nebendarsteller Matthew McGrory sind ebenfalls vorhanden. Zu guter Letzt kann man sich den TV-Ausschnitt der fiktiven "The Morris Green Show" in voller Länge (ca. 13 Minuten) zu Gemüte führen. Das alles ist jedoch nur noch Material für absolute Fans und Allesgucker.

Insgesamt bringt es das Bonusmaterial circa 370 Minuten Informatives (inklusive der zwei Audiokommentare) plus weitere etwa 40 Minuten Unterhaltsames. So viel boten zuletzt nur Scheiben wie STAR WARS EPISODE 1-3, die MATRIX- oder HERR DER RINGE-Reihe sowie HELLBOY (in der Deluxe-Ausgabe)!

Da fehlt also nicht viel zur Referenz – Hut ab Sunfilm für diesen umfassenden Lizenzeinkauf bei einem Film, welcher auf DVD sicherlich erfolgreich, aber mitnichten ein Blockbuster werden dürfte!

Bewertung  10 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


Dass THE DEVIL´S REJECTS erst die zweite Regie von Rob Zombie nach seinem Debüt HAUS DER 1000 LEICHEN, welches übrigens auch das Prequel zum vorliegenden Streifen darstellt, ist, mag man angesichts der versierten und routinierten Arbeit gar nicht glauben. Zwar bedient sich Rob Zombie bekannter Stilmittel und verheimlicht nie seine Regievorbilder, doch wirkt das Ganze dennoch stets professionell sowie eigenständig genug, um mindestens als "straightes B-Movie" durchzugehen. Eigentlich sind es nur die durchgeknallte Thematik und die damit verbundenen Ausflüge ins "Geschmacklose", welche den Film vom durchproduzierten Mainstream unterscheiden. Erstaunlich auch, dass Mister Zombie mit weniger als zehn Millionen Dollar auskommt, während Regiekollegen wohl locker das Drei- bis Vierfache dafür verpulvert hätten, ohne, dass der Film auch nur einen Deut anders aussähe! Der Audiokommentar und das gelungene überlange Making Of im Bonusmaterial zeigen zudem, dass er ein disziplinierter Arbeiter ist, der sich auf seine Crew sowie Darsteller einlässt, sie führt, aber nie wirklich 'regiert'. Ein Konzept, das hier voll aufzugehen scheint!

Der Film ist – auch das würde man ihm im Vorfeld wohl gern absprechen – viel weniger Gewalt verherrlichend als es scheint, denn vieles erstickt in Andeutungen, Morde werden nur selten explizit gezeigt und sind immer Zeichen der verzweifelten Lage. Obwohl dem so ist, wird er dennoch wie der weitaus horriblere Vorgänger dem Exploitation-Genre zugerechnet. Natürlich darf man weder Mitleid mit den Protagonisten haben noch sollte man deren Aktionen gutheißen. Wegschauen hilft aber auch nicht, denn solche Fälle gibt es immer wieder - sie werden nur selten so "ehrlich" auf Zelluloid gebannt. Die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt im Lauf der Geschichte zusehends. Das Werk erinnert passagenweise an Oliver Stones NATURAL BORN KILLERS, welcher thematisch zumindest anfangs sehr ähnlich gelagert ist, das Finale hingegen an THELMA & LOUISE; es fällt aber weniger pathetisch wie poetisch aus.

THE DEVIL´S REJECTS ein Meisterwerk oder Kultfilm zu nennen, wäre wohl zuviel der Ehre. Dennoch bietet er ein "gutes" Stück kurzweiliger Unterhaltung, deren Inhalt man allerdings nicht allzu viel Beachtung schenken sollte. Letztendlich ist er eine Schlachteplatte, ein Roadmovie, ein Rächerfilm – Moral und Tabus sind außen vor, Ethik sowie Gerechtigkeitssinn werden stark verzerrt oder verbogen. Eine klare Überzeichnung der Figuren und deren Handlungen sorgt dafür, dass einem trotz der drastischen Handlung "nicht der Kamm schwillt"! Dass dies auch den Herren Zensoren nicht passierte, erweist sich als erstaunlich, denn die FSK ist in Sachen Sex & Gewalt nicht gerade als "moderate Anstalt" bekannt. Dennoch kam der Film ohne Schnitte davon und wird auf dieser Doppel-Disk somit komplett uncut präsentiert!

In Amerika war Ähnliches nur bei einem Indie-Label möglich. Der ursprüngliche Rechteinhaber Universal sprang ob des kontroversen Inhaltes ab und überließ Lion's Gate das Feld, welche sich in Übersee als Anbieter für die "besonderen Werke" etabliert haben. An deren DVD-Umsetzung orientiert sich die deutsche Sunfilm und bietet praktisch das komplette Bonusmaterial dieser Disks auf. Neben zwei Audiokommentaren erweist sich das knapp zweieinhalbstündige Making Of als wahrer Quell an Informationen und kann praktisch als Referenz herhalten. Auch Bild sowie Ton bieten erstaunlich gute Werte und so ist dieses Release ein Highlight des laufenden DVD-Jahres. Wer sich auf den provokativen Film einlassen möchte, kann das auf zwei prallvoll gefüllten, technisch hervorragend umgesetzten Disks tun!

Review: Marcus Kampfert
Bildvergleich: Danny Walch






© DVD-Palace Home Entertainment




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