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 6849  Review zu: The Dark Hours 16.01.2006

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Ein Review von Michael Holland



Die attraktive Psychiaterin Dr. Samantha Goodman beurteilt den Geisteszustand von Straftätern und - sie experimentiert mit einem neu entwickelten Serum illegal an den Insassen einer Psychiatrie. Doch Dr. Goodman hat noch ein Geheimnis. Um dieses zu lüften fährt sie mit ihrem Mann und ihrer Schwester zu einem romantischen Wochenende in eine Waldhütte.

Als die drei plötzlich unerwarteten Besuch erhalten soll sich ihr Leben ändern. Ein entlaufener Triebtäter lädt sie zu einem Spiel auf Leben oder Tod ein, Wahrheit oder Lüge - sie haben die Wahl. Nach und nach geraten alle Beteiligten an ihre Grenzen. Erniedrigungen, Geständnisse und vor allem Schmerzen fordern ihren Tribut. Nichts ist wie es scheint an einem quälenden, brutalem Wochenende....

Cover The Dark Hours
Cover vergrößern




Im Handel ab:30.01.2006
Anbieter: WVG Medien GmbH / Splendid Entertainment
Originaltitel:The Dark Hours
Genre(s): Thriller
Horror
Regie:Paul Fox
Darsteller:Kate Greenhouse, Aidan Devine, Gordon Currie, Iris Graham, Dov Tiefenbach, David Calderisi, Jeff Seymour, Trevor Hayes, Bruce McFee, Kathryn Haggis
FSK:16
Laufzeit:ca. 79 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Scheinbar kommen heutzutage nicht einmal mehr Independent-Produktionen ohne stilistische Verfremdungen aus. Während im ersten Teil des Films kühle, blaustichige Farben regieren, führen nachfolgend erdige Töne das Zepter. Hübsch, aber gewöhnungsbedürftig. Der Kontrast verzeichnet oft deutliche Schwächen; gerade im späteren Handlungsverlauf wirkt alles zu dunkel, wodurch Einzelheiten verloren gehen. Auch ein satter, doch häufig zu dominanter Schwarzwert verstärkt diesen negativen Effekt.

Außerdem schwankt die Schärfe sichtlich. Während sie zu Beginn noch recht gelungen daherkommt, selbst auf lange Distanzen Details einigermaßen ordentlich abbildet und Kanten sauber zeichnet, haben wir es nach Ablauf des ersten Fünftels mit einer arg weichen Optik zu tun. Sogar kameranahe Gesichter zeigen dann keine klaren Züge mehr. Man kann auf Grund des deutlichen Unterschiedes vermuten, dass er beabsichtigt war; visuelle Qualität sieht aber trotzdem anders aus. Während mittelstarkes Grieseln den Sehgenuss zusätzlich mindert und manchmal gar zum leichten Blockrauschen anwächst, bleiben Verschmutzungen zum Glück aus.

Insgesamt eine höchst durchschnittliche Leistung, welche ihre adäquate Wertung nach sich zieht.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Beim Ton fällt die Bewertung nicht ganz leicht. Zunächst hätten wir da diesen unglaublich differenzierten, beim genauen Hinhören mit vielerlei feinen Details versetzten Score, welcher quasi heimtückisch durch das ganze Zimmer kriecht und überall bedrohliche Spuren hinterlässt. Auf der anderen Seite steht allerdings ein seltsam kraftloses, steriles Klangbild, welches unter seinen theoretischen Möglichkeiten bleibt. Und das sogar, obwohl es eigentlich alles richtig macht: Immer mal wieder auftretende Effekte (fahrendes Auto, Hupen) oder Umgebungsgeräusche (pfeifender Wind, knarrende Balken) breiten sich auf sämtlichen Lautsprechern aus und sorgen grundsätzlich für Stimmung. Gleiches lässt sich über teils dem Geschehen angepasste, entsprechend nicht auf den Center beschränkte Dialoge beziehungsweise Schreie et cetera sagen.

Dennoch - irgendwie klingt der Sound insgesamt gedrückt, manchmal sogar etwas muffig, was für beide Spuren (Deutsch und Englisch, jeweils Dolby Digital 5.1) gilt. Außerdem kann die Synchronisation zwar relativ überzeugen, ihre Stimmen wirken aber wie so oft leicht abgehoben. Im Original ist dies nicht der Fall; dafür kommt Sprache jedoch allgemein recht leise daher, was die Verständlichkeit erschwert.

Summa summarum bleiben hier also "bloß" sieben Punkte.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Von der animierten und soundunterlegten Hauptauswahl kann man auf stumme, starre Untermenüs sowie eine Trailershow mit acht Titeln (THE DARK HOURS nicht inklusive) zugreifen. Das war es leider schon - Untertitel finden sich außerdem nirgends.

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Es fällt schwer, den vorliegenden Film zu rezensieren, ohne in Spoiler aller Art auszubrechen. Wer bereits die Pointe kennt, wird vermutlich sowieso einige Hinweise darauf entdecken...

Wenige Locations, geringe finanzielle Mittel, nur 18 Tage Drehzeit: Bei THE DARK HOURS riecht alles nach Ramsch. Regisseur Paul Fox beweist aber überaus nachdrücklich, dass "preiswert" nicht immer auch "billig" bedeuten muss. Sein - das schon mal vorweg - schlicht grandioser Schocker beginnt unspektakulär, macht aber selbst hier vielen anderen Genre-Vertretern etwas vor. Er zeichnet Samantha parallel als Ärztin (distanziert, professionell, gar kalt) und privaten Menschen (unsicher, fragil, ängstlich). Fast scheint es, als wäre sie selbst eine der gespaltenen Persönlichkeiten, über die sie aus beruflichen Gründen urteilt. Da muss schon mal der Chef mahnen: "Zu ihrer Aufgabe gehören auch Mitgefühl und Zuneigung!" Gleichzeitig wirkt Samantha aber verloren, fast allein; denn immer, wenn sie dem geliebten Gatten eine schreckliche Eröffnung machen möchte, kommt etwas dazwischen. Insgesamt gelingt Fox ein unbequemes Psycho-Drama, welches die Weichen für alles Folgende stellt.

Als Samantha nämlich Mann und Schwester endlich die furchtbare Information übermitteln kann, steht ein Soziopath vor der Tür. Analog zu Tucholskys Zitat hat auch dieses Monster ein freundliches Gesicht, aber finsterste Absichten. Sofort treten Seelendoktorin und Finsterling in einen nervenzerfetzenden Krieg, umschleichen einander, wenden alle möglichen Tricks an - schließlich wissen beide um die Beeinflussbarkeit des menschlichen Hirns. Der gestörte Täter will "spielen", Samantha möchte (natürlich) überleben. Ihre Familie muss zwangsweise mitleiden und wird dies in sämtlichen Varianten - von physischer Gewalt bis hin zum psychischen Terror - tun. Man zerrt hässliche Wahrheiten ans Licht, die beiden Intelligenzbestien schenken sich wenig. An diesem Punkt kommt dem Zuschauer erstmals der Gedanke, dass der Plot schon ein wenig überkonstruiert wirkt und im Sinne der Hochspannung Kollege Zufall zu oft eingreift. Sei es drum: Man kaut praktisch an den Nägeln, was als einziges zählt.

Doch damit gibt sich Fox ebenfalls nicht zufrieden und reißt sein Handlungsruder erneut herum. Der zersetzende Thriller mutiert zum Genre-Bastard zwischen den Welten. Noch konsequenter als zuvor analysiert der Film nun vor allem das Thema "Schuld", wartet mit visuell gekonnten Versatzstücken auf und bietet erstmals einen Spezialeffekt größter Heftigkeit - sensible Gemüter dürfte er noch lange in ihren Albträumen verfolgen. Kleine Anmerkung: FSK 16?! Okay... Obwohl Vielseher Vorteile darin besitzen, die finale Pointe zu erahnen, trifft sie dennoch mitten ins Mark, das letzte, unglaublich kalte Bild vergisst keiner so schnell. Dann ist plötzlich Schluss. Man sitzt wie vor einem großen Haufen Puzzleteile, fängt an nachzudenken, rekapituliert kleine Hinweise, gräbt tiefer, findet Verbindungen, fügt einzelne Stücke zu anderen... Je mehr man grübelt, desto logischer, doppelbödiger und besser erscheint das eben Gesehene.

Fazit: Auf den Schultern hervorragender Darsteller, die ungeachtet ihrer extremen Rollen Overacting stets vermeiden, erbaut Fox ein intensives Kammerspiel ganz großen Kalibers. Ausnahmsweise stimmt sogar der uns vom Cover anblinzelnde Werbespruch: "Bis an die Schmerzgrenze und noch einen Schritt weiter" steht dort zu lesen. In der Tat. THE DARK HOURS ist summa summarum schon jetzt einer der besten Thriller, die man anno 2006 zu sehen bekommt. Wieso finden solche Perlen eigentlich (fast) nie ihren verdienten Weg ins Kino?!

Leider erweist sich die deutsche DVD zwar als weniger große Offenbarung, geht technisch allerdings schon in Ordnung - vor allem der Sound bietet wenig Angriffsfläche für Kritik. Ein paar Extras (hier wäre primär an Audiokommentare oder Interviews zu denken) hätte man sich auf Grund der Filmqualität jedoch sehnlich gewünscht.

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 Schuldfragen






© DVD-Palace Home Entertainment




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