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 4209  Review zu: The Crow - Wicked Prayer 22.02.2007
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Ein Review von Danny Walch



Während eines grausamen Rituals tötet Luc Crash (David Boreanaz), der charismatische und brutale Anführer der satanischen Biker-Bande "Four Horsemen", seinen Freund und ehemaligen Mitgefangenen Jimmy Cuervo (Edward Furlong) und dessen Freundin Lily (Emmanuelle Chriqui), um sich dämonische Kräfte anzueignen. Doch mithilfe der Macht der Krähe - The Crow - kehrt Jimmy noch vor Vollendung des apokalyptischen Rituals aus dem Reich der Toten zurück. Er will Rache für den Mord an seiner Geliebten und verhindern, dass Crash das Ritual beendet, denn dann wäre er als "Lord of the Flies" für alle Zeiten unsterblich …

Cover The Crow - Wicked Prayer
Cover vergrößern




Im Handel ab:15.02.2007
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH
Originaltitel:The Crow: Wicked Prayer
Genre(s): Horror
Thriller
Regie:Lance Mungia
Darsteller:Yuji Okumoto, Marcus Chong, Tito Ortiz, Tara Reid, David Boreanaz, Rosemberg Salgado, Edward Furlong, Emmanuelle Chriqui, Danny Trejo, Dave Baez, David Lea, Richard Cumba, Kristina Santoro, Kelsey Landry, Ashley Christensen, Gil Medina, Rena Owen, Marty Fresca, Jorge Jimenez, Ryan Smith, Macy Gray, Vanessa Sorensen, Dennis Hopper, Liz Katz, Candace Rea, Erin Balentine, Daymond John
FSK:16
Laufzeit:ca. 95 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Das Bild von THE CROW: WICKED PRAYER liegt im anamorphen 1,78:1-Format vor. Die Schärfe ist meist hoch, was klare Kanten sowie eine Menge Details hervorzaubert. Dabei hält sich Rauschen in angenehmen Grenzen und die Kompression arbeitet bis auf wenige Ausnahmen, welche auf Hintergründen Blockrauschen produzieren, recht sauber.

Die Farbgebung unterliegt diversen Stilmitteln, von denen der starke Gelb/Braun-Filter den größten Einfluss hat. Als natürlich kann man die Töne in den meisten Szenen demnach nicht bezeichnen. Dafür bestechen Sie mit einer sehr guten Sättigung. Der Kontrast wirkt ausbalanciert und lässt auch in Nachtszenen nichts vom Geschehen absaufen. In Zusammenarbeit mit dem tiefen Schwarz ergibt sich ein recht plastischer Bildeindruck. Zu guter Letzt kann man der Vorlage eine überzeugende Reinheit bescheinigen, denn Schmutz oder analoge Defekte sind nicht zu erkennen.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Tonal hat der Film zwei Tracks im Dolby Digital-Format 5.1 zu bieten, welche in den Sprachen Deutsch und Englisch vorliegen. Klanglich unterscheiden sich die Mixe nicht wesentlich voneinander. Sie enthalten erstaunlicherweise eine Menge direktionaler Surroundeffekte, wenngleich man kein Dynamikgewitter wie bei teuren Produktionen erwarten sollte. Trotzdem wird der hintere Bereich durch diese dezenten Umgebungsklänge sowie die Musikuntermalung angenehm belebt. Auch der Subwoofer darf sich des Öfteren hinzuschalten, wobei auch hier das gleiche Prinzip wie bei den Effekten gilt: Großproduktionen haben in der Regel mehr Druck! Die Stimmen sind in beiden Sprachfassungen zu jeder Zeit perfekt verständlich, wobei man der deutschen Synchronisation zudem eine sehr gute Qualität zusprechen kann. Das Tonspektrum sorgt mit präzisen Höhen und satten Bässen für ein klares, dynamisches Klangbild.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Leider hat Eurovideo weder Untertitel noch echte Extras auf den Silberling gepackt. Lediglich ein paar Trailer bekommt der Käufer zu sehen. Das ist mehr als schade, denn zu WICKED PRAYER existieren nicht weniger als vier Audiokommentare, welche auf der US-Disk zu finden sind.

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Der mittlerweile vierte Teil des THE CROW-Franchise beschreitet in vielerlei Hinsicht neue Wege. Statt des aus den Vorgängern bekannten Gothic-Flairs haben wir es hier mit einem Western-Setting à la JOHN CARPENTER'S VAMPIRE oder den Werken von Robert Rodriguez, namentlich den DESPERADO- und FROM DUSK TILL DAWN-Filmen, zu tun. Dementsprechend nimmt sich der Film auch deutliche Anleihen bei diesen Vorbildern sowie gängigen Westernklassikern wie ZWEI GLORREICHE HALUNKEN, von welchem unter anderem die Vorstellung der Baddies geklaut wurde. Optisch dominieren Gelb- und Brauntöne das Ambiente; schnelle Stakkatoschnitte sowie eine überzeugende Kameraarbeit stellen weitere positive Aspekte von WICKED PRAYER dar.

Auch der Charakter der untoten Hauptfigur hat sich grundlegend geändert. Der schauspielerisch lange Zeit abgetauchte Edward Furlong (TERMINATOR 2, AMERICAN HISTORY X) spielt eine „Krähe“, welche im Vergleich zu seinen Vorgängern fast wie ein Gartenzwerg wirkt. Dies ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig und geschmacksabhängig, aber nicht zwangsweise schlecht, da ja nicht jeder Wiederauferstandene unbedingt groß und muskulös sein muss. Furlongs schauspielerische Leistung ist gar nicht so übel, im Gegensatz zu der seiner Kollegen, womit wir beim ersten der zwei großen Probleme des Films sind: Die Schauspielerischer agieren mitunter miserabel. Die größte Enttäuschung stellt dabei mit weitem Abstand der Charakter von Dennis Hopper dar, der einem in seiner Rolle nur noch leid tun kann. Was ein ehemaliger Star heute für einen Scheck noch alles bereit ist zu tun, sieht man hier eindrucksvoll. Weiter geht es mit der peinlichen Leistung des bösen Satanistenpaares David „Angel“ Boreanaz (BUFFY) und Tara Reid (AMERICAN PIE), bei der man des Öfteren nicht weiß, ob man vor lauter unfreiwilliger Komik lachen oder auf Grund der erbärmlichen Leistung weinen soll. Ebenfalls böse erwischt hat es Danny Trejo, welcher gegen Ende des Films seine schwabbeligen Pfunde um die Hüften in einem – natürlich unfreiwilligen – zum Schreien komischen Indianertanz zur Schau stellt. Der Rest der Besetzung, in welcher sich weitere bekannte Namen wie die Sängerin Macy Gray oder MATRIX-Darsteller Marcus Chong befinden, spielt unauffällig.

Das zweite große Manko von WICKED PRAYER hängt wohl anscheinend mit dem ersten zusammen. Es scheint so, als hätte man nach Abzug der Schauspielergagen kaum mehr Geld für den Film übrig gehabt. Morde geschehen grundsätzlich im Off oder verdeckt – hier gibt es kaum Effekteinstellungen zu sehen. Die Qualität der Kulissen lässt vor allem gegen Ende stark nach und die wenigen Kampfszenen sind langweilig choreografiert. Alles in allem wirken einige Szenen sogar richtiggehend trashig auf Grund der genannten Mängel. Als Fazit kann man also festhalten, dass WICKED PRAYER nur hartgesottenen Fans zu empfehlen ist, da die negativen Aspekte des Films doch stark überwiegen, wenngleich nicht alles schlecht ist.

Die DVD wartet mit einer guten Technik auf, enthält jedoch kein nennenswertes Bonusmaterial.






© DVD-Palace Home Entertainment




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