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 3833  Review zu: StudioCanal Collection: Ran 29.11.2009
BMV-Medien

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Ein Review von Danny Walch



Der einst gefürchtete und nun greise Fürst Hidetora verteilt seine Güter unter seinen drei Söhnen. Der älteste Sohn soll sein direkter Nachfolger werden, doch er treibt ein hinterlistiges Spiel. Er bringt die Geschwister um ihr rechtmäßiges Erbe und beschwört einen erbarmungslosen Krieg herauf.

Cover StudioCanal Collection: Ran
Cover vergrößern




Im Handel ab:18.09.2009
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment / Arthaus
Originaltitel:Ran
Genre(s): Drama
Kriegsfilm
Regie:Akira Kurosawa
Darsteller:Tatsuya Nakadai, Akira Terao
FSK:12
Laufzeit:ca. 162 min
Audio:Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0
Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Italienisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Spanisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Japanisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Japanisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Bildformat:High Definition (1.85:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Mediabook
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Holländisch, Italienisch, Französisch, Spanisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Die Kampfkunst der Samurai; Akira Kurosawa – Ein Porträt von Catherine Cadou
  • A.K. – Doku-mentation von Chris Marker
  • „Akira Kurosawa – Epos und Innenleben“
  • „Die Samurai“
  • 20-seitiges Booklet mit einem Text des Filmkritikers David Jenkins
  • BD-Live
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Technische Daten:

Codec: VC-1 Video Advanced Profile 3
Bitrate: 16869 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9


Der Blu-ray-Transfer von RAN besitzt das Bildformat 1,85:1. Leider ist die Bildqualität nicht das, was man von einem guten HD-Transfer erwartet. Das Ausgangsmaterial besitzt eine sehr geringe analoge Auflösung und folglich eine sehr grobe Körnung. Diese wurde mittels Filtereinsatz zurechtgebügelt, so dass Konturenschärfe sowie Detailzeichnung zusätzlich ausgebremst werden. Mit Nachschärfen hat man versucht, die Konturen dann wieder zu stabilisieren, was aber zu deutlichen Doppelkonturen geführt hat. Die Schärfewerte ähneln insgesamt eher einem DVD-Upscale, sind aber allen bisher erhältlichen Scheiben zumindest überlegen. Die Kompression arbeitet sauber und zeigt keine auffälligen digitalen Artefakte. An den Farben gibt es auf den ersten Blick nichts auszusetzen. Die Töne erscheinen durchweg sehr satt und natürlich. Allerdings schleicht sich bald schon der Eindruck ein, dass hier die Farben künstlich übersteuert wurden, denn intensive Rottöne wirken etwas zu grell. Die Kontrastbalance erscheint etwas zu dunkel im Vergleich mit der sehr guten britischen DVD, bietet aber in dunklen Sequenzen eine noch angenehme Durchzeichnung bei einem tiefen Schwarzwert. Schmutz sowie analoge Defekte sind zwar durchaus noch auf dem Ausgangsmaterial vorhanden, stören aber in Anzahl sowie Ausprägung nicht.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Verfügbare Tonspuren:

Französisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1850 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Japanisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1813 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 943 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 929 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Italienisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1696 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Japanisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 932 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)
Spanisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 940 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 768 kbps / 16-bit)


Kinowelt und Studio Canal bieten auf dieser Disk eine ganze Palette an Tonspuren an, von welchen nachfolgend nur die deutsche Synchronisation in DTS-HD Master Audio 2.0 (Stereo) sowie das japanische Original in DTS-HD Master Audio 5.1 besprochen werden. Letzteres bietet zwar von hinten nicht allzu viel Action in Form von direktionalen Effekten, aber dezente wie passende Umgebungsklänge sowie eine phasenweise sehr räumliche Musik. Vorne sind durchaus Stereoaktivitäten auf der Front ortbar. Tiefenbass gibt es sowohl hier als auch bei der deutschen Synchronisation nicht. Diese hat ebenfalls Zweikanalaktivitäten zu bieten und kann bei gesetztem Surround-Flag im Receiver dezente Musik und Geräusche bieten. Das Original ist hier aber etwas prägnanter, da gezielt auf 5.1 abgemischt. Auch der Klang wirkt hier einen Hauch satter und klarer. Jedoch kann man mit dem Klang allgemein recht zufrieden sein, da Mitten sowie Höhen gut angesteuert werden ohne eine besondere Dynamik anzubieten, aber auf der anderen Seite auch keine Verzerrungen oder Störgeräusche enthalten. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen darüber hinaus problemlos verständlich.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Untertitel für RAN sind in Deutsch, Englisch sowie diversen weiteren Sprachen verfügbar. Im Bonusmaterial, welches leider nicht in HD vorliegt, sticht die mit 71 Minuten sehr ausführliche Dokumentation "AK" von Chris Marker heraus. Hier wohnt man in aller Ausführlichkeit den Dreharbeiten zu RAN bei und darf mit Hilfe von haufenweise Aufnahmen vom Set einen tiefen Blick hinter die Kulissen wagen. Man erkennt dabei auch die Leidenschaft des Filmemachers Akira Kurosawa, wenn er aufs richtige Wetter für eine Einstellung wartet oder penibel den Darstellern erklärt, was er gerne von ihnen hätte. Das Ganze ist mit einem Off-Kommentar versehen und mittels Untertiteln übersetzt. Danach folgt die fast dreiviertelstündige Dokumentation "Akira Kurosawa: Epos und Innenleben", in welcher Weggefährten sowie Experten auf die Arbeitsweise und den Charakter des japanischen Regisseurs eingehen. Auch Kurosawas Tochter Kazuko darf interessante Erinnerungen an ihren Vater sowie die Arbeit mit ihm beitragen. Anschließend steht der 14 Minuten lange Beitrag "Akira Kurosawa – Ein Porträt von Catherine Cadou" zur Auswahl. Hier wird Kurosawa von seiner Französisch-Übersetzerin Catherine Cadou interviewt, wobei neben der professionellen Seite auch persönliche Aspekte als Tageslicht kommen.

Als mit knapp einer Stunde Laufzeit ebenfalls recht beachtlich erweist sich die nächste Dokumentation „Die Samurai“. In diesem Feature dreht sich alles um den Samurai-Mythos. Vom Alltag bis zur Erklärung der verschiedenen gesellschaftlichen Stände bis zum Untergang wird hier nichts ausgelassen und der Zuschauer umfassend informiert. Dazu passend folgt noch "Die Kampfkunst der Samurai" mit 42 Minuten Länge, in welcher ein Experte die Kampfszenen und -stile in RAN erläutert. Zuletzt gibt es noch den Kinotrailer zu betrachten. Das BD-Live-Feature bot zum Testzeitpunkt noch keine filmspezifischen Inhalte.

Bewertung  7 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Akira Kurosawas epochales Meisterwerk RAN stammt aus dem Jahr 1985, als das Genre bereits längst aus der Mode war. Mit französischer Mithilfe wurde aber ein 12 Millionen Dollar teures Werk auf die Beine gestellt, welches einen Abgesang auf die Samurai-Ära darstellt und damit nicht ganz zufällig an das Italo-Western-Genre erinnert. "Ran" bedeutet auf Japanisch soviel wie "Chaos" oder "Umsturz" und genau das wird hier in Sachen Story geboten. Die Handlung dreht sich um den Fürsten Hidetora, der sein in 50 Jahren zusammenerobertes Riesenreich unter seinen drei Söhnen Taro, Jiro und Saburo aufteilt, um sich zur Ruhe zu setzen. Taro, der älteste soll die erste Burg bekommen und der neue Führer des Ichimonji-Klans werden, während ihn seine Brüder von der zweiten und dritten Burg unterstützen sollen. Saburo erinnert seinen Vater daran, dass er selbst durch Verrat an die Macht kam und wird dafür von jenem verbannt. Die geschwächten Familienbande nutzt Taros Frau Kaede aus, um ihren Mann anzustacheln, die Macht an sich zu reißen. Es kommt zum Machtkampf zwischen Vater und Sohn, in dessen Folge Fürst Hidetora als gedemütigter Verlierer hervorgeht. Er wendet sich an seinen zweiten Sohn Jiro, aber auch dieser hat für seinen Vater nichts mehr übrig. Hidetora und sein Gefolge werden zu Outlaws und ziehen ziellos und hungernd durchs Land. In seiner Verzweifelung besetzt Hidetora die dritte Burg seines verbannten Sohnes Seburo. Diesen Zug haben Taro und Jiro jedoch bereits geahnt und so kommt es zu einer sehr einseitigen Schlacht, in welcher Hidetoras Truppen grausam aufgerieben werden und Jiro seinen Bruder Taro hinterrücks ermorden lässt. Der Fürst selbst will Seppuku, also rituellen Selbstmord begehen, leider aber ist sein Schwert zerbrochen. So zieht der entmachtete Fürst gedemütigt und vom Wahnsinn befallen von dannen. In der Wüste wird er von seinem dritten Sohn Saburo aufgelesen, der seinem Vater immer noch treu ergeben ist. Zusammen planen sie einen Gegenangriff auf Jiro, der sich mittlerweile mit Taros Witwe Kaede verbündet hat - auf professioneller wie privater Ebene. Und bald kommt es zur unvermeidlichen Entscheidungsschlacht zwischen den verfeindeten Parteien...

Was sich im ersten Absatz noch relativ durchschaubar anhört, ist im Film dann doch ein ziemlich umfangreiches, aber hochspannendes Geflecht von Beziehungen zwischen knapp einem Dutzend Hauptfiguren. Hier sollte der Zuschauer stets aufpassen, um nichts zu verpassen. Neben der grandios ausgearbeiteten Storyline ist die fantastische Optik von RAN das andere Highlight des Werkes. Nicht nur wunderbare Landschaftsaufnahmen werden hier geboten, auch Kulissen sowie Kostüme sind vom Feinsten. Riesige Armeen mit hunderten Statisten, die aufeinander einstürmen, aber auf der anderen Seite sehr sorgfältig choreografierte Action darbieten, machen dem Freund von Historienfilmen viel Freude. Um die Übersicht zu erhalten, hat Akira Kurosawa jede der Parteien mit einer eindeutigen Farbe versehen. Das führt leider dazu, dass die Schlachten etwas zu "steril" wirken. Man hat teilweise das Gefühl, als sehe man einen martialischen Mannschaftssport, da die jeweils in der passenden Farbe bemalten Rüstungen und Fahnen schon wie ein Trikot wirken. Die Darsteller spielen allesamt auf hohem Niveau. Besonders beeindruckend sicherlich die Performance von Tatsuya Nakadai als Fürst Hidetora. Die Schlacht-Sequenz in der dritten Burg nach der verheerenden Niederlage, wenn der Fürst nach dem gescheiterten Seppuku-Versuch ekstatisch und verwirrt durch die Burg und das Tor geschlagen und gebrochen in die Wildnis torkelt, stellt einen absolut legendären Gänsehaut-Moment dar. Insgesamt stellt RAN ein grandioses Spätwerk von Akira Kurosawa dar, welches auch der Mainstream-Zuschauer auf jeden Fall einmal gesehen haben sollte. Auf jeden Fall sollte man keine leicht verdauliche Kost erwarten, sondern ein echtes Genre-Schwergewicht.

Die Blu-ray Disc von Kinowelt kann in Sachen Bild für einen 25 Jahre alten Film nicht überzeugen. Dafür wird guter Sound sowie umfangreiches wie interessantes Bonusmaterial geboten.






© DVD-Palace Home Entertainment




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