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 2985  Review zu: StudioCanal Collection: Der Prozess 20.11.2012
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Ein Review von Danny Walch



Der kleine Angestellte Josef K. wird beschuldigt, ein Verbrechen begangen zu haben. Er ist sich keiner Schuld bewusst. Alle Nachforschungen nach den Gründen der Anklage bleiben erfolglos, und auch alle Versuche, seine Unschuld zu beweisen, scheitern.

Cover StudioCanal Collection: Der Prozess
Cover vergrößern




Im Handel ab:20.09.2012
Anbieter: STUDIOCANAL GmbH / Arthaus
Originaltitel:Le procès
Genre(s): Drama
Kriminalfilm
Regie:Orson Welles
Darsteller:Anthony Perkins, Romy Schneider, Orson Welles, Jeanne Moreau
FSK:16
Laufzeit:ca. 119 min
Audio:Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0
Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Französisch: DTS-HD Master Audio 2.0
Bildformat:High Definition (1.66:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Mediabook
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Orson Welles: Architekt des Lichts
  • Welles / Kafka und „Der Prozess“
  • Tempo Profil: Orson Welles
  • Interview mit Steven Berkoff
  • Geschnittene Szene
  • Booklet
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 27371 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9


Der Blu-ray-Transfer von DER PROZESS besitzt das Bildformat 1,66:1, was dem damaligen, korrekten Euro-Widescreen-Format entspricht, da der Film hauptsächlich in Frankreich gedreht wurde. Leider hat Studio Canal auch bei diesem Werk die Finger nicht vom Rauschfilter lassen können. Das Filmkorn wirkt durchweg etwas digital und bröselig und zeigt stehende Strukturen, was besonders unangenehme Auswirkungen bei Kamerabewegungen hat, denn dann tendiert das Bild gelegentlich zum Verschmieren. Das künstlich wirkende Korn führt auch dazu, dass Konturen nicht immer klar gezeichnet werden, sondern mitunter fransig wirken. Dennoch kann sich die Feinzeichnung durchaus sehen lassen, denn es sind viele Details in Gesichtern oder den opulenten Kulissen zu sehen. Auch Totalen wirken bis auf die erwähnten Aussetzer überwiegend klar, wenngleich doch sichtbar nachgeschärft. Die Kompression arbeitet sauber und zeigt keine zusätzliche Blockbildung. Die Kontrastbalance des Schwarz-Weiß-Transfers zeigt sich in ausgezeichneter Verfassung. Sehr feine und detaillierte Grauabstufungen ergeben mit einem satten, aber nicht zu dominanten Schwarz sowie einem reinen Weiß eine tadellose Durchzeichnung und Plastizität. Schmutz sowie analoge Defekte wurden weitestgehend eliminiert.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1848 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Französisch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1837 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 2121 kbps / 24-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)


Der Sound von DER PROZESS liegt in Deutsch, Englisch und Französisch als DTS-HD Master Audio 2.0 (Mono)-Mix vor. Leider klingt die deutsche Tonspur mit Abstand am schlechtesten, da sie sehr mittenebtont und leicht belegt und dumpf wirkt. Geräusche und Musik kommen bei den anderen Sprachen besser zur Geltung, da die Höhen klarer aufgelöst werden. Alle drei Tracks leiden aber unter dezenten Verzerrungen, die sich in einer etwas kratzigen und zittrigen Musikwiedergabe bemerkbar machen. Die französische und englische Tonspur haben ein leichtes Hintergrundrauschen mit gelegentlichem Knacken zu verzeichnen, die deutsche Tonspur ist davon kaum betroffen. Da es sich um Mono-Tracks handelt, sind weder Tiefbass noch Effekte angesagt. Die Dialogwiedergabe ist in allen Sprachfassungen problemlos verständlich, wenngleich phasenweise etwas dünn oder zischelig. Die deutsche Synchronisation ist unvollständig, da die deutsche Urfassung immer geschnitten war. Entsprechende Passagen sind mit Untertiteln versehen. In der deutschen Fassung wird Anthony Perkins von Reinhard Glemnitz und nicht von seinem Stammsprecher Eckhart Dux gesprochen, während sich Romy Schneider hörbar selbst synchronisiert hat.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch sowie Französisch. Das Bonusmaterial beginnt mit dem 31 Minuten langen Feature "Welles, Kafka und DER PROZESS", welches den Entstehungsprozess des Films retrospektiv dokumentiert. Interviews mit Beteiligten geben Aufschluss über die Dreharbeiten, Welles' Kafka-Vision und die Arbeit mit dem legendären Regisseur am Set. In "Orson Welles: Lichtarchitekt" geht es in 24 Minuten um den visuellen Stil des Films, der von Orson Welles erschaffen wurde. Beteiligte erläutern in Interviews die Besonderheiten von Welles' Vision sowie den Effekten im Film. Der 31 Minuten lange Beitrag "Tempo Profil: Orson Welles" ist ein Interview mit Orson Welles, in welchem dieser seinen Regiestil, seine Karriere und Motivation erläutert. Das 13 Minuten lange Interview mit Steven Berkoff dreht sich um die Interpretation von Kafkas DER PROZESS, da Berkoff selbst mehrere Werke von Kafka fürs Theater umgesetzt hat. Er kennt den Stoff und den Autor und hat einiges zu dem Thema zu sagen. Die geschnittene Szene besitzt eine Länge von sieben Minuten und ist eher uninteressant. Zum Schluss gibt es noch den Kinotrailer zu DER PROZESS zu sehen.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Mit DER PROZESS versuchte sich Regielegende Orson Welles (CITIZEN KANE, A TOUCH OF EVIL) im Jahr 1962 an einem Stoff, den man allgemein für unverfilmbar hielt: Franz Kafkas "Der Prozess" aus dem Jahr 1915! Nicht nur gelang ihm dieses Kunststück, er schaffte es auch, sich relativ nah an die Vorlage zu halten, was einen entsprechend hohen Aufwand in Sachen Produktionsdesign bedurfte. DER PROZESS ist Welles' einziger Film, bei dem er völlig freie Hand hatte und machen konnte, was er wollte. Entsprechend stark fällt das Ergebnis aus. Die Handlung zeigt den gehobenen Büroangestellten Josef K. (Anthony Perkins; PSYCHO), der eines Morgens aufwacht und von einem hereinplatzenden Kommissar einer Ermittlungsbehörde eines Verbrechens beschuldigt wird. K. weiß nicht einmal, wessen er beschuldigt wird, trotzdem macht er sich auf, um seine Unschuld zu beweisen. Er sucht Hilfe bei dem Advokaten Hastler (Orson Welles), damit dieser ihn vor dem mysteriösen Gericht verteidigt. Als Hastler jedoch nach K.s Meinung scheinbar untätig Zeit verschwendet, begibt dieser sich selbst in die Tiefen des Bürokratieapparats - mit fatalen Folgen...

Ein absolut genialer Film, den uns Orson Welles hier vorsetzt. Dieser Film ist nach Meinung des Autors sogar besser als CITIZEN KANE. Die Welt, in der Josef K. lebt, ist absurd und erschreckend zugleich. Alles wird dominiert von einem durch Bürokratie zerfressenen Justizapparat, dem sich alle Menschen wie im Kollektiv unterordnen. Der Idealist K. passt nicht in dieses System und versucht sich dagegen aufzulehnen und sein Schicksal selbst zu lenken. Doch je mehr er sich zur Wehr setzt, desto mehr verliert er sich in dem Labyrinth aus Akten, Paragraphen sowie Menschen, die sich mit dem System arrangiert haben und es zu ihrem Vorteil und K.s Nachteil nutzen. Das Produktionsdesign wirkt phasenweise extrem surreal und erinnert mit seinem expressionistischen Stil an Klassiker wie METROPOLIS. Terry Gilliams BRAZIL scheint sich an DER PROZESS einiges abgeschaut zu haben, denn dieser Film erinnert stark an Welles' Meisterwerk. Der Regisseur hielt sich so eng wie möglich an Franz Kafkas Vorlage, nahm sich aber ausgerechnet beim Finale die Freiheit, dieses etwas umzuändern. Die Darsteller spielen wie vom anderen Stern, Anthony Perkins liefert wohl die beste Leistung seiner Karriere ab, während Orson Welles als Advokat Hastler mit einem unvergleichlichen Moment in den Film tritt. Jeanne Moreau (FAHRSTUHL ZUM SCHAFOTT) und vor allem Romy Schneider (SISSI) spielen verführerische Sirenen, die sich von den Verlierern des Systems magisch angezogen fühlen. Man kann eigentlich DER PROZESS gar nicht genug loben, um zu beschreiben, wie genial er ist. Einfach ansehen!

Die Blu-ray Disc von Studio Canal zeigt das Werk in guter Bild- und Tonqualität, wobei es aber bei beiden noch Luft nach oben gäbe. Das Bonusmaterial ist nett und informativ.




Blu-ray Player: Panasonic DMP-BDT320
AV-Receiver: Yamaha RX-V2067
LED-TV: Toshiba 55YL768G

Center-Speaker: Magnat Quantum 613
Front-Speaker: Magnat Quantum 605
Surround-Speaker: Klipsch RB-51
Subwoofer: Elac SUB 111.2






© DVD-Palace Home Entertainment




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