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 4737  Review zu: Shorts Attack Volume 1 - Love and Desaster 02.02.2006
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



01 CARAVAN
DAG MORK > NORWAY, 2002 > SHORT FICTION > OV NORW > ST ENGLISH > 9:00 MIN
CAMPDRAMA Die Camperin bekommt Besuch vom unliebsamen Ex-Liebhaber - da löst sich die Bremse...

02 VERGISSMEINNICHT
TILL ENDEMANN > GERMANY, 2004 > SHORT FICTION > OV GER > ST ENGLISH > 15:00 MIN
LIEBESFILM IM SENIORENMILIEU Ein Film über die Unvergänglichkeit der Liebe und den "Tag danach".

03 FUNKEL
PATRIK METZGER > GERMANY, 2002 > ANIMATION > WITHOUT DIALOGUE > 15:00 MIN
LIEBESBEWÄLTIGUNGS-FILM Marie erwacht im fremden Bett neben einem Kerl, den sie nicht kennt.

04 CUL DE SAC. (LA CULOTTE D'UNE ZOUAVE)
MARC SALMON > FRANCE, 1997 > SHORT FICTION > OV FRENCH > ST ENGLISH > 13:00 MIN
ROADMOVIE MIT SCHLÜPFER Zum Erstaunen eines Liebespaares blockiert ein riesiger Käfig mit einem Tiger die Landstraße.

05 NOODLES
JORDAN FELDMAN > FRANCE, 2003 > SHORT FICTION > WITHOUT DIALOGUE > 5:30 MIN
LEIDENSCHAFTS-FILM Mittagszeit in einem japanischen Restaurant. Die Erscheinung von Francoise löst bei den Gästen eine Kette von Reaktionen aus: den "Nudel-Wip".

06 TERMINAL
AITZOL ARAMAIO > SPAIN, 2003 > SHORT FICTION > WITHOUT DIALOGUE > 11:00 MIN
ANNÄHERUNGSFILM Er ist Busfahrer und beobachtet täglich eine junge drogenabhängige Frau. Als sie tagelang nicht auftaucht, glaubt er schon sie sei tot.

07 QUAK
WOLFGANG DINSLAGE > GERMANY, 2000 > SHORT FICTION > WITHOUT DIALOGUE > 7:30 MIN
KUSSFILM IM FROSCHAMBIENTE Der Froschforscher, seine Assistentin und die Frösche. Wer wird wohl wen küssen?

08 ROOF SEX
PES > USA, 2002 > SHORT FICTION > WITHOUT DIALOGUE > 1:10 MIN
SESSEL-SEX-FILM Wieviele Stellungen können zwei liebende Sessel ausprobieren? Jede Menge!

Cover Shorts Attack Volume 1 - Love and Desaster
Cover vergrößern




Im Handel ab:19.01.2006
Anbieter: Alive AG / interfilm Berlin Management GmbH
Originaltitel:Shorts Attack Volume 1 - Love and Desaster
Genre(s): Special
Romanze
Drama
Regie:Diverse
Darsteller:Diverse
FSK:12
Laufzeit:ca. 78 min
Audio:Norwegisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:4:3 Vollbild (1.33:1)
Letterbox (1.85:1)
Letterbox (1.66:1)
teils s/w
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
Zusatzinfos: Zu beziehen unter distribution@interfilm.de bei interfilm Berlin.

Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Natürlich können Kurzfilme in technischen Belangen aktuellen Blockbustern nicht das Wasser reichen, weshalb die nachfolgenden Wertungen entsprechend nachsichtig zu betrachten sind. Trotzdem verzeichnet das Bild aller Beiträge bis auf seltene Ausnahmen keine wirklich groben Fehler und weiß somit durchaus zu gefallen.

Sämtlichen Segmenten gemein sind recht häufig auftretende Blitzer. Hin und wieder müssen sogar leichte Beschädigungen in Kauf genommen werden. Die Schärfe schwankt zwischen „deutlich überdurchschnittlich“ (NOODLES) und „fürchterlich“ (TERMINAL), bleibt allerdings meist auf angenehmem Niveau. Bezüglich der Farbgebung zeigen sich gleichfalls große Unterschiede: Mal treten übertrieben satte Töne zur Pulverisierung des Sehnervs an (ROOF SEX), manchmal wirkt alles aber auch ziemlich blass (VERGISSMEINNICHT). Rauschen stellt darüber hinaus keine Ausnahme, sondern eher die Regel dar (FUNKEL). Obwohl der Kontrast generell wenig Grund zur Klage liefert, haben schlechte Drehbedingungen teils doch deutlichen Einfluss darauf (CARAVAN).

Letztlich decken die hier zu sichtenden visuellen Leistungen von drei bis acht Punkten fast jede mögliche Stufe ab. Entsprechendes Interesse vorausgesetzt, können die Einzelwertungen natürlich beim Reviewer erfragt werden. Im Mittelwert stehen glatte...

Bewertung  6 von 10 Punkten




Ähnliches ist über den Dolby Digital 2.0 Stereo-Ton zu sagen, welcher in erster Linie zweckmäßige Ausprägungen zeigt. Da viele der hier vereinten Kurzfilme auf Dialoge verzichten, dient häufig Musik als einziges „echtes“ akustisches Element. Teils bietet sie verblüffend viel Kraft und tatsächlich recht überzeugende Bässe (NOODLES), um an anderen Stellen leider ziemlich zu plärren (TERMINAL). Meist hält sich der Score allerdings angenehm unauffällig im Hintergrund (QUAK). Wenn doch gesprochen wird, weisen die Stimmen stets gute Verständlichkeit auf, können aber wahlweise etwas zu dumpf klingen (CARAVAN) oder sehr realistisch ihrem Umfeld angepasst sein (VERGISSMEINNICHT).

Ansonsten nutzen manche Beiträge ihre stereotonalen Möglichkeiten voll aus und punkten mit reichem Effektaufkommen (FUNKEL) beziehungsweise einigen atmosphärischen Umgebungsgeräuschen (CARAVAN). Negativ zu vermerken ist jedoch wiederum, dass oft leichtes (ROOF SEX) bis starkes Rauschen (CUL-DE-SAC.) auftritt.

Insgesamt präsentiert sich der Sound etwas schwächer als das Bild, wofür das arithmetische Mittel diesmal nur knappe sechs Punkte ergibt.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Extras im herkömmlichen Sinne existieren keine; allerdings war dies wohl auch nicht zu erwarten. Vielmehr stellt die gebotene Vielfalt den größten Bonus dar und erhält spontan zwei Punkte. Leichte Abwertung erfolgt aber leider, da zwar alle Segmente mit Dialogen glücklicherweise nicht synchronisiert wurden, aber bloß englische Untertitel (fest eingebrannt) bieten, was einen Teil des Publikums ausschließt. Der deutsche Beitrag VERGISSMEINNICHT steht übrigens löblicherweise in zwei Versionen – also auch als reine Sprachfassung – zur Verfügung. Übrig bleiben wackelige...

Bewertung  2 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Kurzfilme fristen immer noch ein rechtes Schattendasein und werden vom „normalen“ Zuschauer höchstens als Randerscheinung (beispielsweise im Vorprogramm aktueller Großproduktionen) wahrgenommen. Das ist äußerst bedauerlich, weil sie schon allein wegen ihrer Kürze schneller auf den Punkt kommen, die Handlung verdichten und zum Finale führen müssen. Darüber hinaus wird der Fokus häufig auf eine einzige bestimmte, nicht sehr umfangreiche Idee gelegt. Letztlich resultieren aus diesen beiden Faktoren oft ein straffes Tempo und experimentelle, erfrischende Herangehensweisen. Zum Glück gibt es aber Kreativfirmen wie interfilm, welche dem Kurzfilm seinen angemessenen Platz einräumen – jetzt sogar auf DVD.

Im vorliegenden Fall dreht sich alles um LOVE AND DESASTER, was ja oftmals das Gleiche ist. Entsprechend startet der bunte Reigen mit CARAVAN: Hier darf der geneigte Zuschauer (erneut) erfahren, dass Frauen eigentlich vom Hausdrachen abstammen und in jedem verknallten Mann ein trotteliger Superheld schlummert. Spielfreudige Darsteller geben der ansatzweise bizarren Geschichte zusätzlichen Pfiff und garantieren für einen durchaus netten Anfang, welcher sechs Punkte erhält.

Danach folgt auch schon der absolute Höhepunkt dieser Zusammenstellung, nämlich VERGISSMEINNICHT. Voller Respekt und Hingabe erzählt Regisseur Till Endemann von der Liebe im Alter, ohne jemals kitschige Untiefen zu durchschiffen. Vielmehr gelingen ihm unzählige magische Momente und anrührende Augenblicke. Eigentlich ist die ebenso traurige wie schöne Zweitebene inklusive Story-Wendung unnötig – es hätte schon genügt, diesen beiden Menschen im Herbst des Lebens einfach nur zuzuschauen, ihre Weisheit, Geduld und Güte auf sich wirken zu lassen. Endemanns Beitrag ist ein herzzerreißendes Meisterwerk, nichts weniger. Volle zehn Punkte!

Eher in Richtung „Desaster“ führt anschließend FUNKEL, um sich den bösen Folgen eines One Night Stands zu widmen. Mancher kennt das: Man wacht am nächsten Morgen auf, schaut seine/n Partner/in für eine Nacht an und würde aus Gründen der Verdrängung am liebsten gleich wieder anfangen zu trinken... Ähnlich geht es der hiesigen Protagonistin, welche durch eine auf den ersten Blick simple, bei näherem Hinsehen allerdings unglaublich detaillierte Animation stolpert. Obwohl darüber hinaus viele gelungene Ideen sowie interessante Farbspiele von erzählerischem Anspruch zeugen, kann das zu lang(atmig)e Gesamtwerk ein üppiges Straffungspotenzial nicht leugnen. Dafür gibt es letztlich fünf Punkte.

Nun stellt CUL DE SAC., ein „Roadmovie mit Schlüpfer“, die Verbindung zwischen kleinem und großem Tod her. Wie nämlich Céline weiß, muss man(n) für die Liebe Opfer bringen, gern auch in Form eines Körperteils oder gleich des Lebens. Ihr Freund wird es am eigenen Leib erfahren, während nur 13 Minuten ausreichen, um beeindruckende Spannung zu erzeugen. Von Schillers „Der Handschuh“ stark beeinflusst, erfreut diese in vielerlei Hinsicht bissige Komödie vor allem durch intelligente Dialoge und eine wunderbare Pointe. Neun Punkte!

Ebenfalls im komischen Fach angesiedelt, aber weitaus weniger fies präsentiert sich als nächstes NOODLES. Ebenso nichtssagend wie niedlich fragt der Fünfminüter, wieso eigentlich immer ein unsympathischer Typ den freien Blick auf attraktive Mitmenschen blockieren muss. Auf Grund seiner unschlagbaren visuellen Komik erhält dieser nette kleine Film noch sieben Punkte.

Genug gelacht; wir befinden uns jetzt im todtraurigen TERMINAL. Vom ersten Augenblick an regieren tiefste Melancholie, omnipräsente Musik und schmerzhafte Gefühle. Zwei Menschen, die ob ihrer übermächtigen Angst vor dem eigenen Ich nicht zueinander finden können, werden von ausdrucksstarken Bildern und subtilen Gesten begleitet. Die Kamera fungiert dabei als gnadenloser Beobachter, ohne jemals voyeuristische Züge zu zeigen, und fängt ungeschönt verlorene Seelen im Moloch einer anonymen Großstadt ein. Nach elf verstörend intensiven Minuten ist alles vorbei – billige Lösungen, wundersame Wendungen oder rosarote Wölkchen sucht man vergebens. Was bleibt, ist nur ein wenig verzweifelte Hoffnung. Diese Ballade in fast schon deprimierendem Moll verdient sich neun Punkte.

Mit QUAK kommt danach wieder ein wesentlich optimistischerer Aspekt der Liebe zum Vorschein, nämlich das Märchenhafte. Wer hat nicht schon mal vom metaphorischen Frosch gehört, welcher bei professioneller Kusstechnik zum stattlichen Prinzen mutiert?! Eine wissenschaftliche Assistentin will es endlich genau wissen... Nicht nur der Verzicht auf Dialoge lässt Erinnerungen an Stummfilme erwachen; auch bestimmte visuelle Mittel (Schwarz/Weiß-Bild, intensives Spiel mit Licht und Schatten, extreme Nahaufnahmen) führen zurück in gute alte cineastische Zeiten. Hinzu gesellen sich von subtiler Komik bis hin zum Slapstick alle möglichen Humorkategorien. Den Darstellern hat das offensichtlich viel Spaß bereitet, weswegen sie sich ohne Ausnahme lustvoll zum Affen machen. So viel Freude an der Sache bringt sieben Punkte.

Ganz zum Schluss dürfen wir – zumindest als Zuschauer – dem ROOF SEX frönen: Zwei verliebte Sessel (!) üben den sehr amüsanten Stellungskrieg. Kurz, abgefahren, charmant holprig animiert und in einen herrlich gemeinen Schlussgag mündend, erhält dieser gelungene Rausschmeißer acht Punkte.

Eine kurze Rechnung verrät das gleiche Ergebnis als Mittelwert aller Beiträge. Letztlich bekommt man also qualitativ hochwertige 78 Minuten (bereits abzüglich Vor- und Abspanne) geboten, deren DVD-Umsetzung zwar erwartungsgemäß keine Bäume ausreißt, aber ohne Frage gefällt. Die etwas verhaltene technische Gesamtwertung muss deswegen in Relation zu produktionsbedingten Einschränkungen sowie (vermutlich) weltweit nicht existierenden Extras gesehen werden.

Subjektive Filmwertung gesamt: 8 von 10 Liebesdingen






© DVD-Palace Home Entertainment




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