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 3024  Review zu: Sennentuntschi 27.12.2011
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Ein Review von Danny Walch



1975, in einem einsamen Bergkaff in den Graubündner Alpen: Ein Mann wird in der Kirche erhängt aufgefunden – offenbar Selbstmord. Während des Trauerzuges taucht eine stumme und zerlumpte junge Frau auf, die mit ihrem wilden Äußeren den Dorfbewohnern unheimlich ist. Man ist schnell überzeugt, dass die Frau, die anscheinend von der nahe gelegenen Höhenalp gekommen ist, vom Teufel, besessen und für den Tod des Kirchdieners verantwortlich ist. Nur der Dorfpolizist Reusch (Nicholas Ofczarek) glaubt nicht an Spukgeschichten und nimmt sich ihrer an. Dabei stößt er auf ein altes und unaussprechlich düsteres Geheimnis …

Cover Sennentuntschi
Cover vergrößern




Im Handel ab:01.12.2011
Anbieter: Highlight Communications / Constantin Film
Genre(s): Horror
Regie:Michael Steiner
Darsteller:Roxane Mesquida, Carlos Leal, Joel Basman
FSK:16
Laufzeit:ca. 115 min
Audio:Schweizerdeutsch: DTS-HD High Resolution Audio 5.1
Deutsch: DTS-HD High Resolution Audio 5.1

Bildformat:High Definition (2.35:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray
Regionalcode:B
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Die Drehorte
  • Fotogalerie
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 25615 kbps
Auflösung: 1080p / 24 fps / 16:9


Der Blu-ray-Transfer von SENNENTUNTSCHI besitzt das originale Bildformat von 2,35:1. Die Bildqualität ist wie man es von einer relativ neuen Produktion erwarten kann sehr gut, aber nicht makellos. Es fällt auf, dass das Bild zeitweise leicht soft wirkt. Das Filmkorn ist nicht immer in voller Ausprägung zu sehen. Hier wurde wohl leicht gefiltert. Trotzdem macht die Schärfe vor allem in Naheinstellungen eine überzeugende Figur und zeigt viele Feinheiten. Totalen wirken überwiegend ebenfalls klar, aber manchmal wie erwähnt etwas weicher. Nachgeschärft wurde nur unwesentlich. Die Kompression arbeitet dagegen absolut sauber. Die Farben erscheinen satt und natürlich. Die tollen Landschaftsaufnahmen der schweizer und österreichischen Alpen kommen so bestens zur Geltung. Die Kontrastbalance präsentiert sich ausgewogen, aber nicht zu steil. Das Schwarz ist satt, aber niemals zu dominant, helle Töne neigen nicht zum Überstrahlen. Das Ergebnis ist ein durchaus sehr plastisches Bild, das nur in wenigen Sequenzen etwas abfällt. Schmutz sowie analoge Defekte sind schlussendlich auf dem Ausgangsmaterial für diesen Blu-ray-Transfer nicht zu sehen.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Verfügbare Tonspuren:

Deutsch: DTS-HD High-Res Audio / 5.1 / 48 kHz / 2046 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)
Schweizerdeutsch: DTS-HD High-Res Audio / 5.1 / 48 kHz / 2046 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit)


Die beiden Tonspuren auf dieser Disc enthalten das Original in Schweizerdeutsch sowie die Synchronisation in Hochdeutsch. Beide Tracks wurden in DTS-HD High Resolution 5.1 abgemischt und unterscheiden sich vom Klang her nicht voneinander. Direktionale Effekte werden dezent, aber bestimmt eingesetzt, während Umgebungsklänge sowie der tolle Score räumlich aus allen Boxen schallen. So wird des Öfteren eine sehr gute Räumlichkeit erzeugt. Die Front bietet klar ortbare Rechts-Links-Aktivitäten, während der Tiefbass an den richtigen Stellen durch seine Kernigkeit überzeugt. Die Dialogwiedergabe ist in beiden Sprachfassungen absolut einwandfrei und bestens zu verstehen. Durch die Synchronisation in Hochdeutsch geht zwar ein wenig von der Atmosphäre flöten, aber auch die Version in Hochdeutsch wurde mit überzeugenden Sprechern besetzt. Die allgemeine Klangqualität bietet einen satten und klaren Sound, der in den Höhen sehr dynamisch wirkt und auch Mitten wie Bässe nahezu perfekt wiederzugeben vermag.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Untertitel für SENNENTUNTSCHI gibt es leider nur in Englisch, aber nicht auf Deutsch. Doof, wenn man den schwierigen Originalton auf Schweizerdeutsch hören möchte und nur einen Bruchteil davon versteht. Das Bonusmaterial bietet ein viertelstündiges Making Of (HD), welches Einblicke in die Entstehung des Films mit Interviewsequenzen sowie Setaufnahmen gibt. Teile davon sind auf Englisch, da man den Film wahrscheinlich auch auf dem nicht deutschsprachigen Raum vermarkten möchte. Enttäuschend fällt der Menüpunkt zu den Drehorten auf, da man hier nur eine Liste mit den Orten samt Landkarte vorfindet. Nach einem Klick starten dann Filmszenen an diesen Orten, aber keine Aufnahmen vom Ort selber. Danach gibt es nur noch eine Fotogalerie (HD) mit sehr schönen HD-Aufnahmen der Natur an den Drehorten sowie eine Trailershow (HD) mit Titeln aus dem Programm von Constantin. Immerhin gibt es noch ein Wendecover ohne FSK-Logo dazu.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Die schweiz-österreichische Koproduktion SENNENTUNTSCHI hat einen langen und steinigen Weg voller Probleme und Skandale hinter sich. Ursprünglich bereits im Jahr 2008 gedreht, verzögerten sich Fertigstellung und Kinostart um Jahre, was nicht zuletzt an diversen Produzentenwechseln, Firmenpleiten sowie Fördergeldmissbrauchs- und Sex-Skandalen lag. Als letzter rettender Anker sprang schlussendlich der Schweizer Ableger der Constantin Film ein und sicherte die Fertigstellung des Films, der dann schließlich im Jahr 2010 in die Schweizer Kinos kam. Der Film der einstigen Schweizer Regie-Hoffnung Michael Steiner dreht sich um eine alte Volkssage aus dem Kanton Graubünden, wonach die Almbauern, die sogenannten Sennen, sich auf ihren einsamen Almen Strohpuppen ("Sennentuntschis") bastelten, um sich sexuelle Befriedigung zu verschaffen. Der Sage nach wird die Puppe dann lebendig und zieht der Person, die sich an ihr vergangen hat, die Haut ab, um sie dann selber mit Stroh zu stopfen. Die Handlung des Films verläuft in mehreren Erzählebenen und beginnt in der Gegenwart, wo im Gebirge die Leiche eines seit 30 Jahren vermissten jungen Mannes gefunden wird. Nun springt SENNENTUNTSCHI ins Jahr 1975 und zeigt uns in zwei Handlungssträngen, was damals passiert sein könnte. Der erste Handlungsstrang zeigt den Dorfpolizisten Sebastian Reusch, der auf der Straße eine verwirrte, stumme, junge Frau aufsammelt, welcher offensichtlich irgendetwas widerfahren ist. Die abergläubische Dorfgemeinde wird durch den Dorfpfarrer aufgestachelt zu dem Glauben, es handele sich bei der jungen Frau um Sennentuntschi, einen Dämon, der die Almhirte heimsucht. Der zweite Handlungsstrang spielt auf einer Alm oberhalb des Dorfes im Gebirge, wo Erwin, Martin und Albert in der Einsamkeit die Ziegen hüten. Des Abends vergnügen sie sich mit selbstgebranntem Absinth - und einer Strohpuppe! Das Unheil nimmt aber seinen Lauf, als die drei am nächsten Morgen bemerken, dass sie sich nicht an der Strohpuppe vergangen haben, sondern an der gleichen jungen Frau, deren Indentität unten im Dorf Sebastian Reusch versucht herauszufinden...

Das Marketing zu SENNENTUNTSCHI mag dem Zuschauer eher einen Horrorfilm suggerieren und tatsächlich geht es gegen Ende nicht gerade zimperlich zur Sache, was die Gewaltdarstellungen betrifft. Dennoch muss man sagen, dass das Werk von Michael Steiner nicht viel Horror im klassischen Sinn bietet, sondern eher einen packenden Thriller darstellt vor der wunderschönen Naturkulisse der Schweizer Alpen - obwohl der Film zu großen Teilen in Österreich gedreht wurde. Steiner versucht den Zuschauer immer wieder zu verwirren, indem er surreale Elemente einbaut, so dass man nicht weiß, ob das Gezeigte jetzt eher ein "Märchen für Erwachsene" (Aussage der Macher aus dem Making Of) oder doch eher ein Thriller/Drama sein soll, wo sich alles rational erklären lässt. Die Handlung hat zwar ein paar kleinere Längen, was angesichts der fast zwei Stunden Spieldauer nicht zu vermeiden war, aber bietet trotzdem einen tollen Spannungsbogen mit einer flexiblen, verschachtelten Erzählweise, die aber den Zuschauer nicht überfordert oder verwirrt. Die Schachtelung der Ereignisse dient hier einzig und allein dazu, den Zuschauer möglichst lange im Dunkeln über die Hintergründe des Geschehens zu lassen und ihn phasenweise auf falsche Fährten zu locken. Die Kameraaufanhmen sind vorzüglich und der Score von Adrian Frutiger passt wie die Faust aufs Auge, erinnert aber frappierend an Danny Elfmans Filmmusik aus Tim Burtons SLEEPY HOLLOW - ein Film mit dem SENNENTUNTSCHI mehr als nur diese Ähnlichkeit aufweist. Auf Seiten der Darsteller sticht vor allem die Französin Roxane Mesquida (GOSSIP GIRL) als Sennentuntschi positiv heraus, und das nicht nur, weil sie in den freizügigen Sex-Szenen wirklich alles zeigt und das auch noch schön anzusehen ist. Aber auch die anderen Darsteller spielen durch die Bank wunderbar. Wer also ein atmosphärisches Gruselmärchen mit europäischem Flair sucht, der liegt mit SENNENTUNTSCHI absolut goldrichtig - SLEEPY HOLLOW auf Schweizerdeutsch eben! Einer der Geheimtipps des Jahres 2011!

Die Blu-ray Disc von Constantin Film zeigt SENNENTUNTSCHI in sehr guter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial fällt dagegen mager aus. Hier wären mehr Informationen zu der schwierigen Entstehung des Films wünschenswert gewesen.




Blu-ray Player: Oppo BDP-93EU
AV-Receiver: Yamaha RX-V2067
LED-TV: Toshiba 55YL768G

Center-Speaker: Magnat Quantum 613
Front-Speaker: Magnat Quantum 605
Surround-Speaker: Teufel "The Egg" MO 4 FCR
Subwoofer: Elac SUB 111.2






© DVD-Palace Home Entertainment




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