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 5542  Review zu: Schöne tote Mädchen 15.03.2006
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Die Tür eines Zagreber Mietshauses entpuppt sich als wahres Tor zur Hölle. Hier lebt das lesbische Pärchen Iva (Olga Pakalovic) und Maria (Nina Violic) inmitten einer Ansammlung von Außenseitern der Gesellschaft. Doch selbst bei Prostituierten, Ex-Soldaten und Skinheads stoßen die beiden auf Ablehnung. Als sich auch noch ein Nachbar in Iva verliebt, eskaliert die Situation, das Szenario wird zunehmend bedrohlicher und gewalttätiger ...

Bewohner:
Mare und Iva: lesbisches Pärchen, zieht neu in das Haus ein Olga und Blaz: Vermieter, neugierig, müssen alles unter Kontrolle haben Daniel, Sohn von Olga und Blaz: führt ein Lebensmittelgeschäft, in dem alle einkaufen Lidija: Prostituierte Herr Lasic: ehem. Soldat, verprügelt seine Frau, da sie ihm nur zwei Töchter geboren hat Dr. Peric: führt illegale Abtreibungen durch Ivek, Sohn von Dr. Peric: taubstumm, geistert durch das Haus Herr Rukavina: bewahrt seine mumifizierte Frau im Lehnstuhl auf...

Cover Schöne tote Mädchen
Cover vergrößern




Im Handel ab:16.03.2006
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH
Originaltitel:Fine mrtve djevojke
Genre(s): Drama
Thriller
Regie:Dalibor Matanic
Darsteller:Olga Pakalovic, Nina Violic, Kresimir Mikic, Inge Apelt, Ivica Vidovic, Milan Strljic, Mirko Boman, Jadranka Djokic, Boris Miholjevic, Marina Poklepovic, Janko Rakos, Ilija Zovko
FSK:16
Laufzeit:ca. 77 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Spiel mit warmen oder kalten Farben gehört auch hier wieder zu den eingesetzten Stilmitteln, nimmt allerdings - abgesehen von einem gerade bei Hauttönen sehr auffälligen Rotstich - niemals übertriebene Züge an. Dafür zeigt der Kontrast jedoch leichte Schwächen im Sinne dezenter Steilheit - man beachte beispielsweise Timecode 0:38:33. Hier versinkt Olgas Gesicht zu sehr im Dunkel, während das Fenster neben ihr deutlich hell erstrahlt. Insgesamt wird aber Ordentliches geboten; sogar Nachtszenen wirken normalerweise sauber durchzeichnet. Der satte Schwarzwert überzeugt gleichfalls.

Von Rauschen bleibt das Bild nahezu vollkommen verschont; nur Hintergründe grieseln recht offensichtlich vor sich hin. Vereinzelte stehende Muster bleiben zwar nicht aus, aber dafür rangiert die Schärfe durchgängig auf gutem Niveau. Sowohl Close ups als auch Totalen bieten vielerlei Details, recht klare Kanten sowie tolle Plastizität. Selbst Bewegungen führen lediglich zu kaum sichtbaren Stabilitätseinbrüchen.

Negativ muss dagegen angemerkt werden, dass häufig leichte Verschmutzungen des Masters implizierende Blitzer über den Screen huschen. Unauffälliges Aliasing sowie seltene Blöckchenbildung auf homogenen Flächen oder Gesichtern verraten darüber hinaus die Kompression, was angesichts einer mageren Videobitrate von nur 4,91 Mbps allerdings kaum überrascht.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Alle wenig entscheidungsfreudigen Zuschauer dürfen aufatmen: Es steht lediglich eine Tonspur (Deutsch in Dolby Digital 2.0 Stereo) zur Verfügung. Sie nutzt ihre beschränkten Möglichkeiten ganz gut aus, indem beispielsweise Stimmen zum Geschehen passend auf den jeweiligen Frontlautsprecher gelegt werden. Auch eine reiche Umgebungsambienz sowie die recht karg eingesetzte Musikuntermalung sorgen auf Grund klarer, differenzierter Abmischung für Freude. Effekte bleiben genrebedingt allerdings nahezu komplett aus.

Als ganz großes Problem erweist sich aber die Synchronisation. Mit Blick auf die fähigen Sprecher ist zwar keine Kritik angebracht - sie machen ihre Sache bis auf wenige Ausnahmen wirklich tadellos. Dafür klingen Dialoge jedoch immer ziemlich steril; man hört deutlich das Tonstudio. Im schlimmsten Fall scheinen die Stimmen total losgelöst über allem zu schweben, was der Homogenität natürlich sehr schadet.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Die animierte sowie soundunterlegte Hauptauswahl passt sich farblich dem Cover an; alle anderen Menüs greifen diese Idee zwar ebenfalls auf, bleiben jedoch stumm und starr. Ansonsten gibt es noch insgesamt vier Trailer (darunter SCHÖNE TOTE MÄDCHEN) zu bestaunen. Filmspezifische Boni beschränken sich allerdings auf das 21minütige Making Of. Obwohl man es nun nicht gerade als Füllhorn an Informationen bezeichnen kann, weiß dieses Feature bar jeder Werbung und straff montiert Interessantes über den Dreh zu berichten. Sehr empfehlenswert! Deutsche Untertitel stehen natürlich zur Verfügung, was aber leider nicht auch für den Hauptfilm gilt und in Abwertung resultiert. Der fehlende Originalton führt zu weiterem Punktverlust. Schade...

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Man kennt als Durchschnittsbürger ja den alltäglichen Mietshaus-Horror: Nebenan wohnt der alte Mann, welcher bei jeder Form von Lärmbelästigung (Action-DVD + Surroundanlage = direkter Weg ins Verderben) mit der Polizei droht. Davon zeigt sich das soeben eingezogene, noch frisch verliebte Pärchen aber wenig beeindruckt und schreit beim Sex die halbe Etage zusammen. Eine Tür weiter weiß Frau X bereits alles über die zum Einsatz kommenden erotischen Praktiken - kein Wunder, da sie gern an Wänden lauscht und ansonsten bei jedem Wetter stundenlang aus dem Fenster schaut, um Klatsch nicht nur wie ein Schwamm aufzusaugen, sondern auch unermüdlich ihren Anteil zur Verbreitung desselben zu leisten. Und vom General a.D. (zweites Stockwerk, hat Überwachungs-Equipment hinter seiner Gardine installiert) wird jeder unglückselige Tropf angezeigt, der versehentlich eine Kartoffelschale in die Gelbe Tonne fallen lässt. Aber, liebe LeidensgenossInnen, seid froh über diese nichtigen Schrecken, denn wie SCHÖNE TOTE MÄDCHEN nachdrücklich beweist, könnte es noch schlimmer kommen - viel schlimmer.

Dabei scheint Regisseur Dalibor Matanic anfangs vorrangig um einen subtilen Toleranz-Transport bemüht zu sein. Während das protagonistisch tätige lesbische Pärchen eine neue Wohnung besichtigt, wird es von der Vermieterin in Grund und Boden geredet. Doch die scheinbar nette Plaudertasche fragt sich schon Augenblicke danach, "was die beiden da oben eigentlich treiben", um noch etwas später zielsicher potenzielle AIDS-Gefahr zu wittern. Im Kontrast dazu inszeniert Matanic ein paar wirklich stilvolle, niemals billig wirkende Szenen von Erotik zwischen den zwei Frauen und schenkt ihnen darüber hinaus sukzessive vielerlei Facetten. Doch obwohl dieses unaufdringliche Plädoyer gegen Intoleranz niemals aus dem Fokus rutscht, gibt sich das Regie-Talent damit nicht zufrieden. Folglich wird parallel dazu eine ätzende Satire gesponnen, welche mit allen gängigen Mitteln der beißenden Übertreibung einen ungeschönten, vielleicht gar deprimierenden Blick nicht nur auf das heutige Kroatien wirft. Wer zwischen den Zeilen liest, genau hinhört und manches unter die hoffentlich vorhandene politische Vorbildungs-Lupe legt, hat zwangsläufig noch wesentlich mehr davon.

Weil Matanic aber genau weiß, dass mit Honig mehr Fliegen zu fangen sind als bei Einsatz von Essig, verleiht er seinem Werk zusätzlich noch einen - entsprechende Interessen seitens des Zuschauers vorausgesetzt - höchst unterhaltsamen Rahmen. Die hier versammelte Horde von irgendwie kranken Typen könnte wirklich jeder schwarzen Komödie zur Ehre gereichen... Aber selbst das scheint nicht genug; ergo wird das ganze Konglomerat noch mit einer zynischen Thriller-Handlung angereichert. Wer rohe Gewalt nicht ertragen kann, sollte SCHÖNE TOTE MÄDCHEN übrigens möglichst weiträumig umrunden, denn hier geht es stetig düsterer zu und gerade am Ende dann auch ziemlich drastisch zur Sache. Leider ist aber nach bloß 77 Minuten punktgenauer Inszenierung das grausame "Irgendwie schon Happy End" fern aller Hollywood-Verklärung erreicht.

Mehr über diesen grandiosen Genre-Mix zu verraten, wäre sträfliches Spoilern. Darum beschränken wir uns auf eine Empfehlung ohne echte Abstriche - etwas Originelleres, Verschachtelteres, Fieseres, gleichzeitig aber auch Intelligenteres und Fordenderes wird man auf längere Sicht kaum zu sehen bekommen. Schade ist bloß, dass EuroVideo sich bei der DVD-Umsetzung nicht gerade ein adäquates Bein ausgerissen hat. Selbst unter positiver Berücksichtigung des überzeugenden Bildes stoßen deutliche Schwächen beim Ton sowie die lieblose Ausstattung schal auf.

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 schrecklichen Nachbarn






© DVD-Palace Home Entertainment




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