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 3222  Review zu: Russlands Todeskommandos 03.11.2013
BMV-Medien

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Ein Review von Carlito Brigante



6 Filme auf 2 DVDs: Todeskommando Russland 1 - 6

Russland im Jahr 1942:
Die deutschen Wehrmachtstruppen sind tief in die Sowjetunion eingedrungen und haben Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht. Doch die Rote Armee hat sich von den Rückschlägen des Jahres 1941 erholt und erkämpft sich mit ungebrochener Entschlossenheit Zentimeter um Zentimeter ihrer Heimat zurück. An vorderster Front stehen Leutnant Besfamilnyy und seine Elite-Einheit. Sie sind Kundschafter, die tief ins Feindesland vordringen um Stellungen und Truppenstärke auszuspionieren. Bei einem dieser Einsätze wird Leutnant Fedotov scheinbar getötet, doch wenig später kehrt er zu seinen Freunden zurück. Und er hat Informationen, die entscheidend für den Kriegsverlauf sind, denn die Deutschen haben eine geheime Militärfabrik, in der an neuen Wunderwaffen gearbeitet wird. Doch Fedotovs Vorgesetzte wollen ihm nicht glauben. Nach Stalins offizieller Richtungslinie ist jeder gefangen genommene Soldat automatisch ein Verräter. Und Verrat wird mit dem Tod bestraft. Um Fedotov zu retten, bleibt seinen Freunden nur eine Möglichkeit: Sie müssen die geheime Fabrik der Faschisten finden!

Cover Russlands Todeskommandos
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Im Handel ab:16.05.2013
Anbieter: KNM Home Entertainment / Movie Power
Genre(s): Kriegsfilm
Regie:Vitalij Vorobev, Aleksandr Franskevich, Aleksandr Rogozhkin, Oles Yanchuk
Darsteller:Kirill Pletnev, Ivan Mohovikov, Mihail Prismotrov, Sergey Bezrukov, Nikolay Ivasiv, Pavel Delong, Mykola Boklan, Manfred Schreiner, Dieter Göde, Oleg Prymahenov, Igor Pisnyi
FSK:16
Laufzeit:ca. 515 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Bildformat:Teil 2 und 4: 16:9 (1.78:1) anamorph
Teil 1,3, 5 und 6: 16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:
Verpackung:Doppel Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Wendecover
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


TODESKOMMANDO RUSSLAND:
Das Bild liegt zwar in seinem Originalformat von 1,85:1 (anamorph) vor, aber die Qualität an sich ist leider unbefriedigend. Die Schärfe ist mangelhaft, so dass das Bild stets ein wenig unscharf aussieht. Der Kontrast ist steil, so dass die ganze Zeit helle Bildbereiche zu Überstrahlungen neigen. Die Farben sind recht blass, aber ob das ein Gestaltungsmittel sein soll oder ein weiteres Manko, kann nicht verifiziert werden. Es gibt weiterhin ein deutliches Bildrauschen und auch die Kompression sorgt zusätzlich für Unruhen bzw. Blockbildungen in homogenen Flächen.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 2:
Die Schärfe ist ganz gut, aber die Detailzeichnung könnte noch besser sein. So wirkt das Bild (1,78:1; anamorph) auf größeren Bildschirmen ein bisschen weich. Der Kontrast ist recht steil, sodass helle Flächen zu leichtem Überstrahlen neigen. Die Farbwiedergabe ist gut. Es gibt ein leichtes Bildrauschen und die Kompression fällt durch Unruhen in homogenen Flächen auf.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 3:
Das Bild (1,85:1; anamorph) hat bestimmt schon bessere Tage gesehen. Die Schärfe hat Schwächen, sieht das Bild doch stets ein wenig zu weich aus. Die Farben sind zu blass und ausgewaschen. Der Kontrast könnte besser sein, ebenso wie der Schwarzwert. Es gibt zahlreiche analoge Defekte und kleine Verschmutzungen im Bild. Das Hintergrundrauschen ist sichtbar, aber nicht weiter von Belang. Viel schlimmer ist da schon die Kompression, die augenfällig vor sich hin arbeitet und immer wieder durch Blockbildung ins Auge sticht. Auch Nachzieheffekte kann man wiederholt beobachten.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 4:
Das Bild (1,78:1; anamorph) macht keine besonders gute Figur. Die Schärfe ist nur mäßig. Was in Großaufnahmen noch akzeptabel aussieht, wird in Totalen absolut weich und detailarm. Die Farben wurden entsättigt, so dass der ganze Film gewollt blass und ausgewaschen aussieht. Der Kontrast ist ziemlich steil, was helle Flächen überstrahlen und Details in dunklen Szenen verschlucken lässt. Es gibt ein leichtes Rauschen und diverse analoge Defekte wie Dropouts und kleinere Verschmutzungen. Die Kompression macht durch mal mehr, mal weniger, starke Unruhen und Blockbildung auf sich aufmerksam.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 5:
Wer einen Blick auf die Bildqualität des Filmes TODESKOMMANDO RUSSLAND 5 wirft, würde im Leben nicht darauf kommen, dass das Werk tatsächlich im Jahre 2004 entstand. Man hat eher den Eindruck der Film sei mindestens 30 bis 40 Jahre alt. Und es sieht nicht so aus, als ob man den Look alter Kriegsfilme imitieren wollte. Die Schärfe ist bestenfalls mäßig. Stets sieht das Bild (1,85:1; anamorph) weich und detailarm aus. Der Kontrast ist steil, die Farben blass und kraftlos. Der Bildstand ist durchweg unruhig. Das Bild ist ebenfalls übersät von analogen Defekten. Es gibt ein Bildrauschen und auch die Kompression macht sich wiederholt bemerkbar.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 6:
Das Bild (1,85:1; anamorph) des Kriegsfilmes ist bestenfalls ordentlich ausgefallen, aber sicher nicht beeindruckend. Die Schärfe ist mittelprächtig. So sehen Großaufnahmen doch ganz gut und detailreich aus, es offenbaren sich aber Schwächen in weiteren Einstellungen wie Halbtotalen und Totalen, die weich und detailarm aussehen. Der Kontrast ist ein wenig steil, so dass helle Flächen doch zu Überstrahlungen neigen, während in dunklen Flächen Details schon mal verschluckt werden. Die Farben sehen ein bisschen blass und kraftlos aus, doch ob das ein Fehler oder ein gewolltes Stilmittel ist, lässt sich nicht zufriedenstellend verifizieren. Es gibt ein dezentes Rauschen und die Kompression macht vereinzelt durch Unruhen und Blockbildung auf sich aufmerksam. Das Bild weist außerdem zahlreiche kleine analoge Defekte wie Dropouts oder kleinere Kratzer und Verschmutzungen auf, die allerdings nie wirklich ins Auge springen und deshalb nicht massiv stören.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Im Gegensatz zu den Einzelveröffentlichungen gibt es hier für jeden Film nur eine Tonspur, nämlich die mit der deutschen Synchronisation. Es gibt dazu natürlich auch keinerlei Untertitel. Die Tonspuren selbst sind brauchbar, aber sicher keine Offenbarung. Die Dialoge sind verständlich, aber Volumen, Dynamik oder kraftvolle Elemente sollte man nicht erwarten.

Alle sechs Filme haben gemeinsam, dass sie unter einer schlechten Synchro leiden, die streckenweise unterirdisch ausfällt. Sie klingt steril und künstlich, die Stimmenauswahl ist oft absurd und die Betonung der Sprecher schwankt zwischen Unfähigkeit und scheinbar gelangweilter Arbeitsverweigerung.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Keine Extras.

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Die Box RUSSLANDS TODESKOMMANDOS enthält auf zwei DVDs folgende sechs Filme:

TODESKOMMANDO RUSSLAND:
„Sekretnoe oruzhie - Nesluzhebnoe zadanie 3“ (Originaltitel; Russland, 2006) oder in Deutsch: TODESKOMMANDO RUSSLAND ist ein Film, den die Welt nicht braucht. Und auch etwas anderes ist sicher: eine „Geheimwaffe“ (= Sekretnoe oruzhie) ist dieser Film ganz sicher auch nicht. Hinter dem großmäuligen Titel verbirgt sich nämlich nichts als ein drittklassiger Kriegsfilm, der auf ganzer Linie versagt. Pathetisch und mit einem Klischeedrehbuch gesegnet, dem Klischeefiguren und Situationen entspringen, dümpelt das Werk vor sich hin. Maue Darsteller murmeln debile Dialoge (die Synchro ist übel!) und stolpern durch schwache Action, die lausig inszeniert wurde, was nicht nur dem mageren Budget anzulasten sein dürfte.

Auch die Ausstattung ist mies, weil alles andere als authentisch. Sogar Fantasieuniformen kommen zum Einsatz. Überhaupt sieht der Film nicht gut aus und kann für das Auge nichts bieten. Der Film weist eine billige Optik auf, weil er auf Video gedreht wurde und auch danach aussieht. Der Look sieht einfach aus ästhetischen Gesichtspunkten unmöglich aus und auch der Rest wurde visuell komplett langweilig gefilmt. Besonders erwähnenswert: Praktisch jede Szene hat im Hintergrund dicke Rauchschwaden zu bieten, was wohl Atmosphäre herstellen soll, auf Dauer aber nur lächerlich, billig und vor allem unmotiviert erscheint.

Nein, die Russen haben schon bessere Genrefilme hervorgebracht. Über TODESKOMMANDO RUSSLAND sollte man schnell und dauerhaft den Mantel des Schweigens hüllen.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 2:
„V IYUNE 41-GO“ (Originaltitel; Russland, 2008) a.k.a. TODESKOMMANDO RUSSLAND 2 hat inhaltlich nichts mit dem Vorgänger des gleichen - deutschen - Namens zu tun. Die Low Budget-Produktion erzählt von einer Gruppe von Aufklärern, angeführt von einem jungen Leutnant, die hinter den feindlichen Linien agiert, um Informationen über die Bewegungen und Stärke des Gegners zu sammeln. Die Gruppe ist wie bei solchen Filmen bunt zusammengewürfelt und besteht sowohl aus unbedarften Anfängern als auch aus erfahrenen Frontsoldaten. Man rauft sich zusammen, um die Aufgabe zu erfüllen und die kriegswichtigen Infos an die eigenen Leute zu übermitteln. Soweit gibt es also nicht viel Neues zu berichten.

Die Actionszenen sind ganz in Ordnung, auch wenn man ihnen die kostengünstige Herkunft ansieht. Da mögen die CGI-Flugzeuge und die Explosion eines Modellzuges nicht immer gelungen sein, man kann darüber hinwegsehen. Dazu gibt es noch den typischen Pathos und ein nicht unbedingt notwendiges „Love Interest“.

TODESKOMMANDO RUSSLAND 2 ist also ein nicht wirklich gelungener WKII-Film, der aber für einen verregneten Sonntagnachmittag allessehenden Kriegsfilm-Afficionados etwas Spaß bringen könnte.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 3:
Der oben angeführte TODESKOMMANDO RUSSLAND (Sekretnoe oruzhie - Nesluzhebnoe zadanie 3, 2006) ist eigentlich der dritte Teil einer Serie, während der als TODESKOMMANDO RUSSLAND 3 (Nesluzhebnoe zadanie, 2004) betitelte Film eigentlich der erste Teil ist. Danke für diese Verwirrung bei der Namensnennung, die ja in Deutschland Tradition hat.

TODESKOMMANDO RUSSLAND 3 bzw. "Nesluzhebnoe zadanie" (Russland, 2004) ist ein durchschnittlicher, mäßig spannender Kriegsfilm, der zum Genre nichts Neues beizutragen hat. Die Fronten sind klar verteilt, der Ablauf altbekannt. Auch die Figurenkonstellation kennt man zur Genüge. Es gibt den schweigsamen Denker, den Frischling, den Draufgänger, den Spaßvogel, usw. usw. Neu ist nur die abstruse Story über Waffen SS-Einheiten, die einen Kriegsverbrecher auf der Flucht hinter den russischen Linien begleiten und verteidigen. Die Geschichte spielt sogar im Juni 1945, also nach der Kapitulation der deutschen Truppen. Die Deutschen sind wie immer abgrundtief böse, eindimensionale Darstellungen also garantiert. Entweder sie sind blonde, psychopathische Killer oder feige, weinerliche Muttersöhnchen. Frauen haben hier auch nicht viel zu tun. Es tauchen lediglich zwei (russische) auf und eine davon steht nur herum und wartet auf ihren Liebsten, dazu darf sie ein oder zwei Sätze voller Wehmut flüstern. Die Frauen bei den Nazis haben gar nichts zu tun oder zu sagen. Den Rest machen Stalins Helden, die unter zahlreichen Opfern tapfer die „faschistischen Hunde“ (O-Ton) nach und nach liquidieren.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 4:
PROTIVOSTOYANIE (Russland, 2005), oder nach hiesiger Lesart: TODESKOMMANDO RUSSLAND 4 – DIE KONFRONTATION, ist ein wenig erbaulicher Kriegsfilm aus russischer Fließbandproduktion.

Dieser sichtbar als ein Low Budget-Werk zu identifizierender Film ist von vorne bis hinten ziemlich ärgerlich. Er sieht billig aus, ist schauspielerisch und von der Inszenierung her auf niedrigem, manchmal laienhaftem Niveau und dazu noch langatmig und langweilig.

Der Film zerfällt auffällig in zwei disparate Teile. Erst nach 54 Minuten kommt es zu dem Teil der Geschichte, die groß als Story auf dem Cover beworben wird. Vorher gibt es einen anderen Plot, der in einem Lazarett spielt und wo es sich um einen Mordfall und die Suche nach dem Mörder und Verräter handelt. Es scheint fast so, als ob der Film aus zwei unterschiedlichen Quellen zusammengeschnitten wurde (Zwei unterschiedliche Filme oder eine Serie?). Der ganze Film ist komplett unspannend. Nicht ganz unschuldig sind auch die völlig unpassenden Humoreinlagen. Für einen Kriegsfilm gibt es wenige Actionszenen und selbst die wurden mies oder gar lächerlich inszeniert.

TODESKOMMANDO RUSSLAND 4 ist also gänzlich erbärmlich umgesetzt. Aber es geht noch schlimmer, denn die misslungene deutsche Synchro setzt dem noch einen drauf (siehe auch die Tonbewertung).


TODESKOMMANDO RUSSLAND 5:
Die TODESKOMMANDO RUSSLAND-Filmreihe ist ein Werk des Verleihers KNM, die allein durch die willkürliche Namenswahl bei verschiedenen Filmen aus verschiedenen Quellen entstand.

Hinter TODESKOMMANDO RUSSLAND 5 - DIE HELDENKOMPANIE verbirgt sich kein russisches Werk, sondern ein ukrainischer Kriegsfilm: JELEZNAY SOTNY (Ukraine, 2004). Das Besondere an ihm ist, dass die Gegner nicht die üblichen Nazis sind, sondern die Russen und die Polen, denn der Film spielt nach dem Zweiten Weltkrieg und es geht um die auf der Teheraner Konferenz (1943) beschlossene Aufteilung des Landes und die Deportation von polnisch stämmigen Ukrainern nach Polen und von Polen mit ukrainischen Wurzeln in die Ukraine. Ukrainische Rebellen der UPA, die zuvor noch gegen die Deutschen gekämpft hatten, widersetzen sich dem und liefern sich fortan einen blutigen und verlustreichen Krieg ohne echte Chance mit der russischen Armee, Einheiten des NKWD und polnischen Truppen.

Das Thema lag den Machern sicher am Herzen, deshalb kam am Ende auch ein pathetisch-patriotischer Streifen dabei heraus, der es allerdings westlichen Zuschauern schwermacht, weil dieser in der Regel von den historischen Vorgängen keine Ahnung hat und diese im Film auch nicht viel erklärt werden. Man bekommt auch ein simples Schwarzweißmuster vorgesetzt, nachdem fast alle Ukrainer (abgesehen von Verrätern) die Guten sind, während die Russen und die Polen allesamt fiese, sadistische Bösewichter sind, die nichts als den Tod verdienen.

Leider wirkt der Film wie ein Schnellschuss, der handwerklich nicht besonders überzeugt. Sicher, es ist sichtbar ein Low-Low-Budget-Produkt, aber das ist keine Ausrede dafür, dass Regie, Schauspiel, Kameraarbeit und Schnitt oft mau sind. Der Film wurde holprig inszeniert, steif gespielt, seltsam geschnitten und wirkt stellenweise unfreiwillig komisch. Es gibt keine Spannung und keine wirklich nachvollziehbare Handlung mit einem roten Faden, der man aufmerksam folgen könnte. Die Handvoll Gefechte sind albern und alles andere als authentisch. Da wird kreuz und quer geballert, ohne Sinn für militärisch korrektes Verhalten. Dafür ist der Film ein bisschen rabiat in Sachen Gewalt und in Ansätzen blutig, ohne spekulativ zu sein. Der Look des Filmes lässt eigentlich vermuten er stamme aus den 1960er bis 1980er Jahren, aber er ist tatsächlich von 2004!

Fazit: TODESKOMMANDO RUSSLAND 5 - DIE HELDENKOMPANIE ist ein wenig erbauliches Stück Film, der wohl nur für Allesseher des Genres ansatzweise interessant sein dürfte.


TODESKOMMANDO RUSSLAND 6:
Hinter TODESKOMMANDO RUSSLAND 6, der fünften Fortsetzung einer willkürlich zusammengeschusterten Kriegsfilmreihe, verbirgt sich dieses Mal der Film: NI SHAGU NAZAD! (Originaltitel; Russland, 2007).

Die Handlung beginnt am 21. Juni 1941, dem Vortag des "Unternehmens Barbarossa", und folgt einer Gruppe von russischen Soldaten in den ersten Tagen des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Der Film hat dabei eine Rahmenhandlung, in der sich ein russischer Protagonist in russischer (!) Gefangenschaft befindet und über seine Erlebnisse der letzten Wochen erzählt. Mehr soll hier nicht verraten werden…

NI SHAGU NAZAD! (= Nicht einen Schritt zurück!) ist ein recht patriotisches Werk, welches sich nicht wirklich kritisch mit dem Umstand auseinandersetzt, dass man in den ersten Monaten regelrecht überrannt wurde und der deutschen Armee nur wenig entgegenzustellen hatte. Im Mittelpunkt stehen eher patriotische Aktionen, wie mit nur vier Mann einen scheinbar aussichtslosen Kampf zu führen und dabei praktisch im Alleingang einen deutschen Vormarsch zumindest eine Weile aufhalten zu können. Auch in deutscher Gefangenschaft gibt man nicht auf, sabotiert erbeutete Waffen oder probiert zu flüchten, wann immer sich die Chance dazu bietet. Das Angebot der Deutschen, überzulaufen und von nun an gegen die Russen zu kämpfen, lehnen die aufrechten Helden natürlich ab, im Gegensatz zu anderen, denn nichts ist schlimmer als der Verrat an der Heimat.

Wirklich realistisch ist der Film wohl kaum, einiges wirkt zu sehr wie erbauendes Abenteuer-Geplänkel, trotz aller Brutalitäten und Kriegsverbrechen. Der Aufwand war nicht sehr groß, weshalb es nur kleinere Gefechte und Flugzeuge aus dem Computer gibt. Auch die Deutschen sind mal wieder die eindimensionalen und diabolischen Monster, die es zu vernichten gilt. Dennoch, wer Kriegsfilme mag wird hier ein weiteres brauchbares, weil halbwegs unterhaltsames Werk finden, um seine Sammlung zu komplettieren.






© DVD-Palace Home Entertainment




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