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 3641  Review zu: Re-Animator / Bride Of Re-Animator - 2-Disc Steelbook Edition 03.03.2014
BMV-Medien

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Ein Review von Danny Walch



Nachdem der geniale Wissenschaftler Herbert West und der Medizinstudent Dan Cain in Teil 1 mithilfe eines Serums und zahlreichen makabren Experimenten Tote zurück ins Leben holen, erschaffen sie in Teil 2 aus allen möglichen und unmöglichen Körperteilen neue, höchst bizarre Lebensformen. Als sie ihrer zusammengesetzten „Traumfrau" den letzten Schliff geben, blasen ein Polizist und der reanimierte Kopf von Dr. Carl Hill mit seiner Zombiearmee zum Großangriff ...

Cover Re-Animator / Bride Of Re-Animator - 2-Disc Steelbook Edition
Cover vergrößern




Im Handel ab:28.02.2014
Anbieter: Alive AG / Capelight Pictures
Genre(s): Horror
Regie:Stuart Gordon
Darsteller:Jeffrey Combs, Bruce Abbott, Barbara Crampton, David Gale, Robert Sampson, Gerry Black, Carolyn Purdy-Gordon, Peter Kent, Barbara Pieters, Ian Patrick Williams, Bunny Summers, Al Berry, Derek Pendleton, Gene Scherer, James Ellis, James Earl Cathay, Annyce Holzman, Velvet Debois, Lawrence Lowe, Robert Holcomb, Mike Filloon, Greg Reid, Jack Draheim, Robert Pitzele
FSK:18
Laufzeit:ca. 183 min
Audio:Deutsch: DTS-HD Master Audio 7.1
Deutsch: PCM 2.0
Englisch: PCM 2.0
Bildformat:
Regionalcode:B
Verpackung:Steelbook
Untertitel: Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interviews
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Re-Animator:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 20998 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9



Bride of Re-Animator

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 34000 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9


Beide Filme wurden durch TLE Films im Auftrag von Capelight und unter Zusammenarbeit mit Regisseur Brian Yuzna einer grundlegenden Restauration unterzogen. Dazu wurde von den jeweiligen Kameranegativen der geschnittenen Kinofassungen ein 4K-Scan durchgeführt und durch Material aus den "Sicherheitskopien" der Uncut-Fassungen, welche in 2K gescannt wurden, angereichert. Das Ganze wurde anschließend zusammengeschnitten, wobei das Material der jeweiligen Unrated-Fassungen etas grobkörniger ist und hier und da noch ein paar Defekte aufzuweisen hat. Beide Filme liegen im Format 1,78:1 vor, wobei sie sich bildqualitativ nicht sonderlich stark unterscheiden. Sowohl RE-ANIMATOR als auch BRIDE OF RE-ANIMATOR sind sehr körnige Filme, der Zuschauer muss sich also auf ein Bild mit viel analogem Rauschen einstellen. Man hat auf Filtereinsatz komplett verzichtet, dafür erhält man vor allem in Naheinstellungen eine grandiose Feinzeichnung, welche jedes Detail sauber herausarbeitet. Auf Grund des unterschiedlichen Rauschgrades sind Totalen bisweilen etwas softer. Die Kompression hat bei RE-ANIMATOR noch minimale Fehler aufgrund der relativ geringen Bitrate, bei BRIDE OF RE-ANIMATOR ist sie jedoch perfekt, da die Bitrate hier voll ausgereizt wurde. Die Farben wurden toll restauriert und sind sowohl sehr satt als auch sehr natürlich. Der Kontrast wirkt in manchen dunklen Sequenzen etwas hart, was aber nach Aussage von TLE Films von Regisseur Brian Yuzna so gewünscht wurde, um einen allzu billigen Look zu verhindern. Auf jeden Fall ist der Schwarzwert absolut tadellos und auch der Weißpunkt stimmt ohne zu überstrahlen. Das führt dazu, dass beide Filme in noch nie dagewesener Plastizität und Durchzeichnung zu bewundern sind. Schmutz sowie analoge Defekte wurden vom analogen Ausgangsmaterial bis auf wenige AUsnahmen beim Übergang zu den hineingeschnittenen Unrated-Szenen sorgfältig entfernt.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Re-Animator:

Deutsch: DTS-HD Master Audio 7.1 / 48 kHz / 5012 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) 6,5 / 10 Punkten
Deutsch: LPCM Audio 2.0 / 48 kHz / 2304 kbps / 24-bit 5,5 / 10 Punkten
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 3221 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) 6 / 10 Punkten
Englisch: LPCM Audio 2.0 / 48 kHz / 2304 kbps / 24-bit
Kommentar: DTS Audio 2.0 / 48 kHz / 320 kbps / 24-bit
Kommentar: DTS Audio 2.0 / 48 kHz / 320 kbps / 24-bit
Isolierter Score: DTS Audio 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit



Bride of Re-Animator:

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 3473 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 24-bit) 6,5 / 10 Punkten
Deutsch: LPCM Audio 2.0 / 48 kHz / 2304 kbps / 24-bit 5,5 / 10 Punkten
Englisch LPCM Audio 2.0 / 48 kHz / 2304 kbps / 24-bit 6 / 10 Punkten
Kommentar: DTS Audio 2.0 / 48 kHz / 320 kbps / 16-bit
Kommentar: DTS Audio 2.0 / 48 kHz / 320 kbps / 16-bit


Nur für den deutschen Ton beider Filme liegt ein 5.1-Upmix in DTS-HD Master Audio vor. LPCM 2.0 in Stereo gibt es sowohl für die deutsche als auch englische Fassung. Der Upmix hat dabei eher marginale Vorteile. Es wurden dezent Musik und Geräusche nach hinten verlagert, aber selbst dies fällt kaum auf, da alles weiterhin sehr frontlastig klingt und keine Räumlichkeit generieren kann. Die Stereo-Tracks der beiden Sprachen unterscheiden sich gravierend, da es sich nicht um dieselbe Abmischung handelt. Scheinbar gab es bei der deutschen Tonspur keine separate Dialogspur mehr, so dass man mit der eher durchschnittlichen deutschen Originalmischung leben muss. Diese lässt es deutlich an Feindynamik vermissen, klingt durchweg sehr laut und direkt. Feine Abstufungen in den Höhen, Mitten und Bässen gibt es dagegen beim englischen Originalton. Vor allem die Mitten und Bässe kommen hier wesentlich besser zur Geltung. Nimmt man zum Beispiel die Szene zwischen Minute 17 und 18, wo West und Cain einen Schrank vor ein Loch in der Wand schieben, hat das laute, kratzende Schiebegeräusch in der englischen Fassung viel mehr Punch und Volumen im Gegensatz zur lauen deutschen Tonspur. Ein Grund für deren eher durchschnittliche Qualität mag auch die Fokussierung auf die Dialoge sein. Denn diese werden in der deutschen Synchronisation sehr laut und im Verhältnis zum Musik- und Geräuschpegel zu aufdringlich wiedergegeben. Die on set aufgenommenen Originale wirken zwar etwas gedämpfter und leiser, aber wesentlich homogener und wärmer. Alterserscheinungen wie Knacken sind nicht in auffälligem Maß zu hören, Verzerrungen gibt es höchstens dezent bei der Stimmenwiedergabe, wo vor allem die deutsche Tonspur zum leichten Verzerren von S-Lauten tendiert. In der englischen Tonspur von BRIDE OF RE-ANIMATOR ist allerdings während der Dialogwiedergabe ein ANstieg des Hintergrundrauschens zu vernehmen, hier wurden wohl die Dialoge in der Lautstärke angehoben während der Audio-Restauration. Effekte sind durchaus vorhanden, man muss aber schon etwas lauter drehen, um die Kanaltrennung zwischen Rechts- und Links zu orten. Dasselbe gilt auch für das englische Original.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Für beide Filme stehen deutsche und englische Untertitel zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auf den Scheiben folgendes Bonusmaterial, welches übrigens komplett deutsch übersetzt wurde:

Re-Animator:

Die Blu-ray enthält die beiden Audiokommentare, welche anno dazumal für die Elite-Laserdisc erstellt wurden. Der Audiokommentar von Regisseur Stuart Gordon ist eher sachlich und enthält nüchterne Fakten zur Entstehung des Films, Anekdoten sowie Informationen zu Beteiligten. Etwas lockerer ist der Audiokommentar mit Produzent Brian Yuzna und den Darstellern Jeffrey Combs, Barbara Crampton, Bruce Abott sowie Robert Sampson, da die Menschen hier relativ locker miteinander plauschen und Erinnerungen austauschen. Anschließend folgt die 65 Minuten lange Dokumentation "RE-ANIMATOR resurrectus", welche eine wilde, aber informative und amüsante Mixtur aus Interviews und Filmszenen bietet. Es gibt viele Informationen zur Entstehung von RE-ANIMATOR, allerdings sind die Filmszenen und Interviews teilweise sehr schnell geschnitten. Weiter geht es mit vier Interviews mit Regisseur, Produzent (zusammen 47 Min.), Autor (11 Min.), Komponist (14 Min.) sowie einem Redakteur vom Fangoria Magazin (5 Min.), welche noch mehr Informationen zu den verschiedenen Aspekten wie Dreharbeiten, Drehbuch, Musik oder der Popularität des Franchise offenbaren. Die Musikanalyse mit Komponist Richard Band dauert 16 Minuten, in welchen Band den Zuschauer durch verschiedene Filmsequenzen führt und seine Ideen zur Filmmusik erläutert.

Satte 16 entfernte Szenen (HD) warten als nächstes darauf, vom Zuschauer betrachtet zu werden. Dabei handelt es sich um die Szenen der Integralfassung von RE-ANIMATOR, welche nur im limitierten Mediabook des Films enthalten ist. Eine weitere entfallene Szene (HD) dagegen kommt in keiner existierenden Fassung vor. Weiter geht es mit drei Minuten an TV-Spots, gefolgt von Multiangle-Storyboard-Vergleichen anhand von drei Szenen. Ebenfalls anwählbar ist eine Tonspur mit dem isolierten Score von RE-ANIMATOR in DTS 5.1. Und zum Abschluss schließlich gibt es noch den Kinotrailer (HD) zum Film.


Bride of Re-Animator:

Auch hier gibt es zwei Audiokommentare von den Laserdiscs. Der erste wird von Regisseur Brian Yuzna, Jeffrey Combs sowie der Effekt-Crew gesprochen, die relativ locker Anekdoten zum Dreh sowie natürlich den aufwändigen Spezialeffekten preisgeben. Der zweite Kommentar von Jeffrey Combs und Bruce Abbott ist eher weniger sachlich, aber dafür lustig und informativ, da beide frei von der Leber weg plaudern. Das 23 Minuten lange Making Of liegt in schlechter VHS-Qualität vor, ist aber ein toller Quell an Aufnahmen vom Set und den Werkstätten, in denen die Spezialeffekte entstanden. Vor allem letzerer Aspekt steht im Mittelpunkt des Features und macht es unbedingt sehenswert. Behind the Scenes-Clips zu zwei Szenen (10 Min.) zeigen weitere Aufnahmen von der Entehung dieser Sequenzen. Der eineinhalbstündige Postcast "120 Jahre Lovecraft" ist auf Deutsch und beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von H.P. Lovecraft. Toller Audio-Beitrag, nicht nur für Fans. Anschließend folgt das 68 Minuten lange Hörspiel "Dark Adventure Radio Theatre präsentiert: Herbert West - Re-Animator", welches auf Englisch und hörenswert ist. Der restaurierte Vorspann zu RE-ANIMATOR wurde von TLE Films nach dem Erscheinen des RE-ANIMATOR Limited Edition Mediabook hergestellt und ist daher als Bonus auf der Blu-ray zur Fortsetzung zu finden. Zum Abschluss gibt es noch die Kinotrailer zu BRIDE OF RE-ANIMATOR sowie RE-ANIMATOR in feiner HD-Auflösung und restaurierter Qualität.

Bewertung  9 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  8 von 10 Punkten


Re-Animator:

RE-ANIMATOR von Regisseur Stuart Gordon ist eine Horror-Komödie aus dem Jahr 1985. Der Film basiert relativ lose auf zwei Episoden der Kurzgeschichtenreihe "Herbert West: Re-Animator" von H.P. Lovecraft aus dem Jahre 1922. Bereits die Literaturvorlage bediente sich deutlich bei Mary Shelleys "Frankenstein", die Filmadaption macht dies umso deutlicher. Der Film handelt von dem überehrgeizigen, egozentrischen und nicht zuletzt skrupellosen Medizinstudenten Herbert West (Jeffrey Combs; FROM BEYOND), der die Wiederbelebung von totem Gewebe erforscht. Da er dabei jede Menge Tabus, medizinische Ethiken sowie Gesetze bricht, forscht er im Stillen. Als er Experimente an seinem verstorbenen Züricher Professor durchführt und das Experiment schiefgeht, muss West nach Amerika fliehen und freundet sich mit dem Medizinstudenten Dan Cain (Bruce Abbott; GOD'S ARMY II)an, nachdem er als Untermieter in dessen Wohnung eingezogen ist. Cain ist ob der schauerlichen Experimente mit totem Gewebe und Leichtenteilen skeptisch, der zu erwartende Ruhm überzeugt ihn dann aber doch, mit West zusammenzuarbeiten. Als ihnen jedoch der fiese Dr. Hill (David Gale; GUYVER) auf die Schliche kommt, eskaliert die Situation und die beiden haben bald nicht nur unliebsame Konkurrenz, sondern auch ihre eigenen missglückten, aber wiederbelebten Experimente am Hals.

Produziert wurde der Film von Brian Yuzna, einer der großen B-Movie-Ikonen der 1980er und 1990er Jahre. Unter anderem gründete er die spanische Horror- und Fantasy-Filmschmiede Fantastic Factory als Label von Filmax. RE-ANIMATOR ist eine Low Budget-Produktion und das merkt man durchaus aufgrund der relativ klein dimensionierten Ausstattung ohne große Stars. Es handelt sich hierbei um einen charmantem B-Film mit einer absolut gelungenen Mixtur aus Horror und Komödie sowie einigen aberwitzigen Einfällen der Macher. Langeweile kommt hier selten auf. Dabei sind die Splatter-Effekte qualitativ hochwertig und handgemacht von der KNB FX Group, die damals noch in den Kinderschuhen steckte und heute ein renomierter Name in Sachen Spezialeffekte ist. Jeffrey Combs als Herbert West schuf sich mit seiner markant-unterkühlten Performance selbst ein Denkmal und gilt unter Fans heute als Kult. Jahrzehntelang auf dem Index unter Ausschluss der deutschen Öffentlichkeit entwickelte sich RE-ANIMATOR zu einem Kultfilm, der nun endlich rehabilitiert wurde und dank Capelight auch offiziell im Laden erhältlich ist - natürlich ungeschnitten und in bester technischer Qualität.


Bride of Re-Animator:

Fünf Jahre nach RE-ANIMATOR schuf der damalige Produzent Brian Yuzna die Fortsetzung namens BRIDE OF RE-ANIMATOR. Ermöglicht wurde das vor allem durch japanische Gelder, da der Vorgänger in Japan ein Riesenerfolg an den Kinokassen wurde. Die Handlung zeigt, wie Herbert West (Jeffrey Combs) und Dan Cain (Bruce Abbott) nach den Ereignissen in RE-ANIMATOR im peruanischen Bürgerkrieg weiter Experimente an Toten durchführen, aber letztendlich zurück in die USA fliehen müssen. Dort geht Cain einer geregelten Arbeit als Arzt in der Miskatonic Klinik nach, während West nach wie vor an totem Gewebe herumexperimentiert. Als sich Cain mit einer todkranken Krebspatientin anfreundet und sich in sie verliebt, sieht er eine Chance, sie zu retten, indem er mit Wests hilfe ihr Gehirn in einen anderen, gesunden Körper transplantiert. Doch wieder einmal funkt Dr. Hill (David Gale) dazwischen, ein Polizist ermittelt gegen West und Cain nach den Ereignissen des Vorgängers und das Experiment verläuft nicht wie geplant...

Die Fortsetzung greift das bewährte Konzept von RE-ANIMATOR auf: Prickelnder Horror verquickt mit schwarzhumorigen Gags, während die handgemachten Spezialeffekte der KNB FX Group auch heute noch für Verzückung sorgen, auch wenn ein paar der Tricks doch relativ durchschaubar sind - vor allem in der sehr entlarvenden HD-Auflösung. Erneut sorgen verrückte Einfälle im Zuge der verrückten wie grausamen Experimente Herbert Wests für die richtige Würze und Stimmung. Man merkt allerdings, dass die Auftritte des "körperlosen" Dr. Hill erst nachträglich in das Drehbuch integriert wurden. Der Hauptantagonist sollte ursprünglich wohl der Polizist sein. Dennoch geben die Sequenzen mit Dr. Hill BRIDE OF RE-ANIMATOR die nötige Würze, nicht umsonst ist Dr. Hill einer der beliebtesten Charaktere des Franchise. Erneut drückt Jeffrey Combs als größenwahnsinniger Victor Frankenstein-Verschnitt Herbert West dem Film seinen darstellerischen Stempel auf. Auch BRIDE OF RE-ANIMATOR garantiert jede Menge Spaß und Horror, wenngleich der Film im Fahrwasser des ersten Teils schwimmt und kaum neue Wege sucht. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein - besser gut kopiert als schlecht selbst erfunden! Auch die Fortsetzung befand sich lange Jahre auf dem deutschen Index und war für die Öffentlichkeit nur schwer zugänglich. Nachdem der Film im November 2013 vom Index gestrichen wurde, darf er nun in voller, ungeschnittener Pracht in bester Qualität im Heimkino zur Blüte kommen!

Das Blu-ray-Steelbook mit RE-ANIMATOR und BRIDE OF RE-ANIMATOR wurde von Capelight in Zusammenarbeit mit TLE Films in Bild und Ton toll restauriert und mit dem bekannten Bonusmaterial diverser DVD-Auflagen angereichert. Ein wunderbares Set mit den ungeschnittenen Fassungen beider Filme!




Blu-ray Player: Panasonic DMP-BDT500
AV-Receiver: Yamaha RX-V2067
LED-TV: Toshiba 55YL768G

Center-Speaker: Heco Metas XT 31
Front-Speaker: Heco Celan XT 701
Surround-Speaker: Klipsch RB-51
Subwoofer: Elac SUB 111.2






© DVD-Palace Home Entertainment




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