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 5212  Review zu: Pulp & Style 14.10.2005
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Ein Review von Michael Holland



Fake:
Fa ist sexuell frustriert und verbringt mit dem gut aussehenden Jim eine romantische Nacht. Der ist aber ein Ganove, und von da an geht es in Fas Leben auf einmal nur noch um Sprengstoff, schnelle Autos, geheimnisvolle Eier, Filmklischees und Goldzähne.

Pretty Babe:
40 Grad im Schatten in der australischen Wüste: Es steht schlecht um den einzigen Frisiersalon im Umkreis von 500 Meilen. Doch dann betreten Pretty Babe und ihr Lover den Laden, und die Friseusen erhalten die Chance ihres Lebens.

Hund:
Die Profikiller Viktor und Tony löschen eine Familie aus. Doch ein kleiner Hund erweckt Viktors Mitleid und sie kehren zum Tatort zurück. Dort erwartet sie ein rachsüchtiger Lynchmob aus der Nachbarschaft ...

Cover Pulp & Style
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Im Handel ab:14.10.2005
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH / KurtsFilme GmbH
Originaltitel:Pulp & Style
Genre(s): Action
Komödie
Regie:Sebastian Peterson, Fracine Penrose, Clemens M. Schönborn
Darsteller:Teresa Harder, Dietrich von Schell, Klaus Dahlen, Manfred Richter, Rüdiger Matzeit, Susanne Thürigen, Veronika Toth, Petra Barthel, Manfred Lehmann, Caroline Ruprecht, Hans Paetsch, Lutz Mackensy, Uta Schorn, Ursula Staack, Jeannine Burch, Ben Becker, Gerhard Gutberlet, Robert Viktor Minich, Klaus Tilsner, Hildegard Alex, Harry Merkel, Joe Hennes, Michael Klobe, Cathlen Gawlich, Anne Lebinsky, Frank Wolldach, Susanna Abbassian, Kalle Mews, Astrid Meyerfeldt, Joachim Tomaschewsky, Rolf Kemnitzer, Fritz Roth, Sophie Rois, Barbara Phillipp
FSK:12
Laufzeit:ca. 45 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:Letterbox (1.78:1)
Letterbox (1.66:1)
4:3 Vollbild (1.33:1)
teils s/w
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interviews
  • Audiokommentare der Regisseure
  • versteckter Kurzfilm
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Grundsätzlich gilt: Da es sich um Low Budget-Kurzfilme handelt, welche 1997/98 von Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam gedreht wurden, entspricht die technische Qualität natürlich nicht dem modernen DVD-Standard. Deswegen sind die entsprechenden Wertungen relativ zu betrachten.

Fake!
Hier wären zunächst die kräftigen Farben inklusive eines satten Schwarzwertes lobend zu erwähnen - aber damit hört das Positive auch schon auf. Ansonsten tritt nämlich teils starkes Aliasing auf und könnte der oft zu helle Kontrast wesentlich besser sein (in den Schwarz-Weiß-Einsprengseln leistet er indes meist Hervorragendes). Hinzu gesellen sich dezente Verschmutzungen sowie Dropouts. Zudem bewegt sich die Schärfe häufig jenseits von Gut und Böse, weshalb nur ein weicher Brei zu sichten ist. Das heißt: Wenn man überhaupt etwas sieht, denn heftiges Grieseln reicht grober Körnung freudig beide Hände, was nicht bloß für extreme Unruhe sorgt, sondern außerdem Details bereits im Ansatz verschluckt. Immerhin werden mögliche Kompressionsprobleme auf diese Weise komplett verdeckt.
Einzelwertung: 3 von 10 Punkten

Pretty Babe
Erneut fällt ein zu heller, manchmal deutlich überstrahlender Kontrast ins Auge, welchen auch nicht das Wüsten-Setting erklärt. Doch darüber hinaus haben wir es mit einer wesentlich ruhigeren Optik zu tun, da sich Rauschen nur zurückhaltend zeigt. Unverändert treten aber wieder einige Verschmutzungen sowie dezentes Aliasing auf; Nachzieheffekte sind neu im Programm. Allerdings hat die Schärfe mittlerweile einen deutlichen Sprung nach vorn gewagt und darf als "angenehm", teilweise sogar "sehr gut" bezeichnet werden. Obwohl die Farbgebung allgemein in warmen Tönen schwelgt, überzeugt sie mit recht satter Natürlichkeit. Gerade Gesichter weisen schließlich leichte Blöckchenbildung auf.
Einzelwertung: 5 von 10 Punkten

Hund
Nicht nur die Schwarz-Weiß-Optik steht für eine künstliche Alterung dieses Segmentes - eine erneut grobe Körnung nebst sichtbarem Grieseln weist zusätzlich darauf hin. Darüber hinaus treten die bereits bekannten, leichten Verschmutzungen auf und überzeugt der Kontrast nicht auf ganzer Linie, da er selten ein tiefes Schwarz hervorbringt. Vielmehr tendiert alles allgemein nur zu verschiedenen Graustufen. Auch Nachzieheffekte bleiben wiederum nicht aus, die Schärfe bewegt sich im mittelmäßigen Bereich.
Einzelwertung: 4 von 10 Punkten

Nach Bildung eines Mittelwertes erhält man somit vier Punkte. Unter Berücksichtigung der eingangs erwähnten Umstände sowie offensichtlicher Verwendung einiger "Fehler" als Stilmittel gibt es aber einen Bonus und letztlich...

Bewertung  5 von 10 Punkten




Alle drei Kurzfilme beinhalten eine deutsche Dolby Digital 2.0 Stereo-Spur. Bei Fake! präsentiert sich diese recht zurückhaltend: Der Score ertönt ziemlich leise und allgemein etwas gedämpft, Effekte sind keine zu hören. Dafür weht manchmal ein Hauch von Bass durchs heimische Wohnzimmer. Als größtes Problem erweist sich allerdings die seitens des Labels angepriesene Vorsynchronisation mit den deutschen Sprechern von Uma Thurman und Bruce Willis, da ihre Stimmen extrem weit über dem Geschehen positioniert wirken. "Realistisch" kann man das in keiner Sekunde nennen.
Einzelwertung: 4 von 10 Punkten

Schon mehr Spaß bereitet da Pretty Babe: Der helle Soundtrack schafft in Verbindung mit vereinzelten akustischen Highlights (beispielsweise ein über die Front fahrendes Auto) ansatzweise angenehmen Raumklang, bei dem der Subwoofer allerdings arbeitslos bleibt. Positiv zudem, wie überzeugend sich Sprache in das sonstige Umfeld einfügt, obwohl sie meist deutlich zu leise abgemischt wurde.
Einzelwertung: 5 von 10 Punkten

Hund erzielt dann schlussendlich das beste Ergebnis: Im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten dynamisch, ordentlich aufgelöst und für teils tolle Umgebungs-Ambienz sorgend, klingt der hier präsentierte Track wirklich gut. Dies natürlich umso mehr, da einige nette Bässe das Ohr erfreuen und Dialoge stets eine gelungene Einheit mit dem tonalen Rest bilden. Auch der überzeugend davon getrennte Off-Erzähler weiß zu gefallen.
Einzelwertung: 6 von 10 Punkten

Bewertung  5 von 10 Punkten




Im animierten und soundunterlegten Menü kann zunächst eine fünf Titel umfassende Trailershow gewählt werden. Darüber hinaus steht zu jedem Kurzfilm ein Audiokommentar des jeweiligen Regisseurs bereit. Die Kreativen wissen offensichtlich um ihre begrenzte Redezeit und tun deshalb alles, so viele Hintergründe, Fakten, Erklärungen oder Anekdoten wie möglich an den Zuschauer zu bringen. Gerade Fracine Penrose spricht ohne Punkt und Komma. Wer immer noch mehr erfahren möchte, sollte sich im Anschluss die Interviews (gesamt 42:12) zu Gemüte führen, da hier die Filmemacher erneut Gelegenheit kriegen, Wissenswertes zu berichten. Genial: Dabei kommt es fast nie zu Überschneidungen mit den Kommentaren!

Wenn man die Credits bis zum Ende laufen lässt (beziehungsweise einfach vorspult), erscheint übrigens eine Maske, welche einen weiteren, poetisch "Mutter, ich mach' mich fertig" benannten Kurzfilm (2:53) freischaltet. Um diesen fragwürdigen Ausbund an Nonsens zu sehen, ist die Eingabe des "KurtCode" erforderlich. Nach Stunden erfolgloser Suche verzweifelt Aufgebende finden diese winzige Zahlenkombination im Amaray, links unter der DVD - oder entscheiden sich gleich für "5878".

Eine simple Addition ergibt am Ende fast 88 Minuten an geballten, spannenden Informationen, nach deren Genuss einem die Ohren klingeln. Davon kann sich manche Hollywoodproduktion eine Scheibe abschneiden! Dass jedoch keinerlei Untertitel ihren Weg auf den Silberling fanden, führt zur Abwertung.

Bewertung  7 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Auf über 100 Festivals war Fake! vertreten, gewann 14 Preise und zählt damit zu den erfolgreichsten Kurzfilmen aller Zeiten - völlig zu Recht. Denn schon nach 30 Sekunden hat dieser wilde Ritt seine Zuschauer komplett in die Tasche gesteckt. Über gerade einmal zwölf Minuten verteilt werden ganz selbstverständlich nahezu alle Genres so gnadenlos wie gekonnt durch den Kakao gezogen. Ob Film Noir, Western, Schnulze, Roadmovie, Heimatfilm, Actioner, Thriller oder Soap - sie müssen samt und sonders Federn lassen. Dazu gesellen sich parodistisch dargebotene Emotionen, audiovisuelle Schräglage sowie willentlich überzogene Darstellungen. Nicht zu vergessen auch die fiesen Seitenhiebe auf dümmliche Werbespots (inklusive eines explodierenden Hundes!) oder ganz gezielt PULP FICTION, welcher hier eine göttliche Neuinterpretation des Plakatmotivs mit Uma Thurman erfährt. Dazu ihre deutsche Synchronstimme, und man ist quasi im cineastischen Himmel. Grandios!
Subjektive Spaßwertung: 10 von 10 Punkten

Als nicht ganz so gelungen erweist sich dann Pretty Babe, eine bissige Satire auf modernes Schickeria-Gehabe, Schönheitswahn und Neid ("Man hat Pretty Babe 2500 Kilometer von hier eine miese Frisur verpasst. Ihr zwei alten Schachteln bringt das wieder in Ordnung, klar?"). Natürlich kann Regisseurin Penrose mit dem Pfund erfahrener Darsteller wie DDR-Star Uta Schorn, Ben Becker beziehungsweise Ursula Staack wuchern, zumal sich diese überaus spielfreudig auf Gedeih und Verderb dem ungewöhnlichen Sujet ausliefern. Aber wie Penrose im Audiokommentar selbst zugibt, wusste sie nicht wirklich, wie das Ganze enden sollte, was man deutlich merkt. Insgesamt wirkt ihr Werk streckenweise unausgegoren und arg bemüht, unterhält aber dennoch ordentlich - vor allem wegen der subtilen Psychothriller-Atmosphäre.
Subjektive Spaßwertung: 7 von 10 Punkten

Mit Hund komplettiert schließlich eine lupenreine Mischung aus schwarzer Komödie und Thriller das Trio. Diese Geschichte um das weiche Herz eines Auftragskillers, welcher urplötzlich dem Lynchpotenzial im braven Bürger ("Vor Gericht? Warum denn vor Gericht?! Die Beiden machen wir doch gleich hier fertig!") gegenübersteht, vermengt zynischen Humor mit Szenen haarscharf am Rande des guten Geschmacks sowie Mut zum hemmungslosen Schwachsinn. Ein gewagter, sozusagen hundsgemeiner Cocktail, welcher theoretisch leicht als unbekömmlicher Genre-Bastard hätte enden können - praktisch aber alles richtig macht, zusätzlich durch nette audiovisuelle Ideen erfreut und erneut zwölf Minuten lang für hervorragende Stimmung sorgt.
Subjektive Spaßwertung: 9 von 10 Punkten

Im Fazit bleibt festzuhalten, dass PULP & STYLE das unmöglich geglaubte Kunststück vollbringt, sowohl beinharte Trash-Fans als auch eingefleischte Freunde der intelligenten Ironie anzusprechen und bestens zu unterhalten. Wahrhaft meisterlich - bitte unbedingt mehr davon!

Subjektive Spaßwertung insgesamt: 9 von 10 Pulpkomödien






© DVD-Palace Home Entertainment




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