Ein
Review von Carlito Brigante

Früher war Ken (Jino Kang) Mitglied einer Straßen-Gang. Als er damals gemeinsam mit Tokyo Joe (Bill Duff) ein Auto entführen wollte, ging alles schief: Joe ermordete den Besitzer, nur weil dieser zur falschen Zeit am falschen Ort war – nämlich in seinem Wagen. Und Ken war zu feige, Joe davon abzuhalten. Beim Prozess jedoch sagt Ken gegen Joe aus, und der muss nun für 15 Jahre in den Knast. Ken schwört seinem alten Leben ab und arbeitet von nun an für die gute Seite, er engagiert sich für obdachlose Jugendliche.
Doch dann kommt Joe auf Bewährung frei, und stellt Ken ein Ultimatum: ein Cage-Fight im Untergrund. Und sollte er Ken besiegen, dann wird Joe alles verlieren, was ihm lieb und teuer ist |

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| Im Handel ab: | 10.11.2011 |
| Anbieter: |
Eurovideo Bildprogramm GmbH
/ MIG Film GmbH
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| Originaltitel: | Hand 2 Hand |
| Genre(s): |
Action
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| Regie: | Jino Kang |
| Darsteller: | Jino Kang, Bill Duff, Gina Baretta |
| FSK: | 18 |
| Laufzeit: | ca. 92 min |
| Audio: | Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
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| Bildformat: | 16:9 (1.85:1) anamorph
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| Medien-Typ: | 1 x DVD-9
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| Regionalcode: | 2 |
| Verpackung: | Amaray Case
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| Untertitel: |
Keine Untertitel
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| Extras/Ausstattung: |
- Kapitel- / Szenenanwahl
- Animiertes Menü
- Menü mit Soundeffekten
- Wendecover
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| Zusatzinfos: |
Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild der DVD (1,85:1; anamorph) kommt in mittelmäßiger Qualität daher. Die Schärfe ist manchmal gut, stellenweise aber auch zu detailarm, weshalb das Bild dann oft weich aussieht. Der Kontrast wurde steil gewählt, weshalb es andauernd zu Überstrahlungen in hellen Flächen (oftmals der grelle Himmel) kommt. Das führt aber auch wiederholt zum Verschlucken von Details in dunklen Flächen. Die Farben wurden korrigiert und sehen nun gedämpft und bewusst blass und kraftlos aus. Es gibt ein Bildrauschen, welches in der Intensität schwankt. In manchen Szenen fällt es kaum auf, in anderen, zumeist dunklen, springt es einem regelrecht ins Auge. Auf homogenen Flächen kommen dazu deutliche Kompressionsspuren.
5 von 10 Punkten

Die deutsche Synchro wird in Dolby Digital 5.1 und zusätzlich in DD 2.0 Stereo präsentiert. Die englische OF ist dagegen nur in DD 2.0 Stereo vorhanden.
Die deutsche DD 5.1-Fassung ist ein misslungener Upmix, bei dem man zwar keine Dialoge aus den hinteren Lautsprechern hört, dafür aber Umgebungsgeräusche und Soundeffekte, die dort nichts zu suchen haben. So hört man Türenklappern, Laufgeräusche und sonstige Alltagsgeräusche aus allen fünf Boxen, was ziemlich unnatürlich und letztendlich schwachsinnig klingt. Die Abmischung bleibt sonst aber von Hause aus recht frontlastig. Nur die Musik, die von überall ertönt, soll räumlich wirken, was ihr aber mangels Dynamik und Kraft nicht gelingt. Die englische Originalversion klingt zwar wegen der Stimmen oftmals natürlicher, kommt aber auch leiser und kraftloser daher. Stellenweise hört sich die Tonspur sogar dumpf an. Die deutsche DD 2.0-Spur macht ihre Sache zufriedenstellend.
Es gibt optionale deutsche Untertitel.
5 von 10 Punkten

Einziges Extra ist ein englischsprachiger Originaltrailer.
1 von 10 Punkten

Technisches Fazit: 4 von 10 Punkten
PRISON FIGHTER heißt ja eigentlich HAND 2 HAND (USA, 2011), aber mal wieder hatte der deutsche Verleiher kein Vertrauen in den Originaltitel, Aufmerksamkeit zu erregen und in den Kunden, diesem Titel zu folgen.
Regisseur Jino Kang legte einen astreinen C-Klopper vor, der alle Vorurteile bestätigt: Der Film wurde schnell und günstig runtergekurbelt, hat einen billigen Videolook, ist mit zweifelhaften Gestalten besetzt worden, die allesamt miese Darsteller sind, da sie steif und gekünstelt auftreten, die Locations und Drehorte sind erbarmungswürdig und es hagelt triviale Dialoge („Oh Gott, geht es dir gut? Du bist ja ganz aufgeschlitzt!"). Überhaupt ist die deutsche Synchro wieder Kategorie Z.
Bleiben die Kämpfe, die schließlich das A und O solcher Filme sind oder zumindest sein sollten. Die Zielgruppe will möglichst viele davon und das möglichst brutal und spektakulär. Dumm nur, dass nichts davon eingelöst wird. Die Fights sind erschreckend lahm und eindimensional.
Das Drehbuch ist ein Witz und bloßer Vorwand für diverse Prügeleien. Klischees gibt es hier im Dutzend: Rache, kriminelle Vergangenheit, Neuanfang, illegale Cage-Fights, bla, bla, bla…
Der Film hat keine Spannung, kein Drama, keinen Thrill, keine mitreißende Action, kein gar nichts. So können sich auch 89 Minuten unendlich lang anfühlen.
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