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 5653  Review zu: Palindrome 27.12.2005

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Ein Review von Michael Holland



Die dreizehnjährige Aviva Victor hat nur eines im Sinn, nämlich schwanger zu werden und sie unternimmt alles, um dies zu realisieren. Fast gelingt es ihr, doch im letzten Moment durchkreuzen ihre besorgten Eltern diese Pläne. Immer noch fest entschlossen, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, läuft Aviva von Zuhause fort. Aber sie findet sich in einer unbekannten und abenteuerlichen Welt wieder und macht eine Reise, an deren Ende sie nicht mehr die Gleiche sein wird...

Cover Palindrome
Cover vergrößern




Im Handel ab:07.11.2005
Anbieter: Alive AG / Alamode Film
Originaltitel:Palindromes
Genre(s): Drama
Regie:Todd Solondz
Darsteller:Ellen Barkin, Richard Masur, Matthew Faber, Angela Pietropinto, Bill Buell, Emani Sledge, Valerie Shusterov, Hannah Freiman, Will Denton, Rachel Corr, Sharon Wilkins, Shayna Levine, Jennifer Jason Leigh, Hillary Bailey Smith, Danton Stone
FSK:12
Laufzeit:ca. 96 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Leider weist die hier gebotene Optik einige offensichtliche Mängel auf, so zum Beispiel natürliche, aber immer etwas blasse Farben. Auch der Kontrast zeigt häufig störend steiles Verhalten. Wenig überraschend vermag der Schwarzwert meist nicht wirklich zu überzeugen - mal ist er zu dominant, dann wieder arg lasch. Außerdem liegt auf dunklen Szenen stets ein leichter milchiger Schleier. Betrachtet man die Schärfe näher, fällt ihr wechselhaftes Verhalten auf. Manchmal bildet sie Details und Kanten wunderbar ab, um schon im nächsten Moment sehr weiche Ausprägungen zu verzeichnen. Auf lange Distanzen können sowieso keine Einzelheiten mehr wahrgenommen werden.

Wer jetzt glaubt, dies läge am Einsatz eines Rauschfilters, der irrt. Dieser kam nämlich offensichtlich nicht zum Zug, weshalb permanent deutliches bis heftiges (0:33:45 - 0:33:57) Grieseln den Sehgenuss spürbar trübt. Immerhin überdeckt es potenzielle Kompressionsprobleme... Den recht negativen Gesamteindruck runden einfach zu oft auftretende "Blitzer" ab.

Letztlich kann man PALINDROME zwar trotzdem anschauen, ohne sich die Augen zu verderben; dennoch ist hier bloß eine Wertung irgendwo zwischen vier und fünf Punkten möglich. Da die besagten Schärfe-Spielereien wohl als Stilmittel beabsichtigt waren, erfolgt eine knappe Aufrundung.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Auch der Sound bewegt sich nur in durchschnittlichen Gefilden: Während im deutschen Dolby Digital 2.0 Stereo-Track die immens wichtigen Dialoge stets ziemlich deutlich vom tonalen Geschehen losgelöst wirken, punktet das englische Pendant mit einer hörbar realistischeren Sprachwiedergabe. Allerdings geriet diese etwas zu leise und manchmal zusätzlich noch leicht dumpf, was zu Problemen bezüglich der Wahrnehmung führt. Beiden Tracks gemein ist allerdings eine klare, helle Verteilung des Soundtracks auf die Frontlautsprecher. Eingestreute Umgebungsgeräusche lockern das stille Ambiente auf, "echte" Effekte findet man allerdings selten vor. Insgesamt durchaus zufriedenstellend, verbleiben für beide Spuren gerade so noch sechs Punkte.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Neben deutschen Untertiteln für den Hauptfilm bietet das starre, aber immerhin soundunterlegte Hauptmenü nur noch Zugriff auf den Kinotrailer. Schade!

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Wer sich auf einen Film von Todd Solondz einlässt, sollte am besten seine Erwartungshaltung gegen Null herunterschrauben. Dies allerdings nicht, weil Solondz grottigen Leinwandschrott fabriziert, nein - es kommt nur eben immer völlig anders, als man denkt. Dies umso mehr, da sich der Mann allen Regeln widersetzt und unter anderem sogar Protagonisten teils absolut unsympathisch zeichnet. Bestes Beispiel: Dawn Wiener aus WILLKOMMEN IM TOLLHAUS, das hässliche, eigentlich bedauernswerte Mädchen, gleichzeitig aber über weite Strecken ein unerträgliches Gör. Mit ihr beginnt übrigens auch unsere heutige Geschichte, sprich: PALINDROME.

Dawn ist nämlich in frühem Alter verstorben. Man munkelt von Selbstmord, Genaues weiß niemand. Fest steht allerdings, dass es ihre Eltern bis zuletzt nicht schafften, dem Kind Liebe entgegenzubringen, was Solondz eine Verwandte folgendermaßen kommentieren lässt: "Ja, wenn sie nicht so dick geworden wäre und zu einem Hautarzt gegangen wäre, dann..." Schwupps, schon stecken wir quasi mittendrin in "Todds traurig-taktloser Talkrunde"! Auch diesmal macht er es dem Publikum schwer, die Hauptperson ins Herz zu schließen. Zu seltsam scheint Aviva, Dawns Cousine, zu sein. Schon im Alter von 13 Jahren wünscht sie sich nichts sehnlicher als ein Baby und tut alles dafür. Der erste Sex: etwa fünf Sekunden lang, völlig unspektakulär, aber dennoch ein durchschlagender Erfolg im Sinne des Kinderwunsches. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Aviva übrigens schon von drei verschiedenen Darstellerinnen gespielt, weitere folgen. Insgesamt acht äußere Hüllen streift der Wechselbalg im Laufe des Films über, ohne Rücksicht auf Haut- und Haarfarbe, Alter oder gar Geschlecht. Ein erst verwirrender, dann als nahezu grenzgenial empfundener Schachzug, welchen Solondz hier lustvoll zelebriert, um zu zeigen: Egal, in welche Verkleidung du dich auch flüchtest - innerlich bleibst du immer der gleiche Mensch. Wo beginnt also Identität beziehungsweise hört sie auf? Man beantworte sich diese Frage selbst.

Solondz hat nämlich weder Zeit noch Lust dazu, Erklärungen abzugeben. Vielmehr macht er sich - wie gewohnt - einen Spaß daraus, Gefühle auf die äußerste Spitze zu treiben und letztlich ad absurdum zu führen. Folgerichtig lauern hinter Anteilnahme oder Sorge mit höhnischem Grinsen Lüge, Selbstgerechtigkeit, Schuld und Bigotterie. Solondz strukturiert seinen albtraumhaften Kosmos, diesen fiesen Gegenentwurf zu Heile-Welt-Vorstadt-Serien, in Kapitel, unterlegt ihn mit kindlichen Farben (Rosa, Hellblau) und schafft so visuell tatsächlich eine heimelige Atmosphäre - unter der allerdings Hässlichkeiten wie die Klinik von Doktor Fleischer (!) brodeln. Den absoluten Gipfel an Zynismus erklimmt PALINDROME allerdings, als Aviva (zur Abwechslung in Gestalt einer hünenhaften Afrikanerin unterwegs) von einer Frau namens Mama Sunshine aufgenommen wird. Deren Haus ist eine gottesfürchtige Bleibe, behinderte Kinder erhalten hier Kekse und singen fromme Lieder. Die irgendwo zwischen religiöser Verehrung und Fanatismus angesiedelte Idylle trübt nur eine Müllhalde direkt nebenan, denn dort werden jede Woche abgetriebene Föten entladen. Und ganz nebenbei plant Papa Sunshine einen Mord, welcher schreckliche Konsequenzen hat.

Solondz' Werk kann man, wie die titelgebenden PALINDROME, drehen und wenden, von vorn oder hinten anschauen - es kommt immer das Gleiche dabei heraus. Nämlich eine bittere, böse, intelligente, perfide, herzerwärmende, abstoßende, experimentelle, anziehende und grenzgängerische Studie menschlichen Befindens. Nicht zuletzt ist der hinterhältige Angriff auf alle Pseudo-Moral allerdings auch umwerfend witzig - vorausgesetzt, man verfügt über ein nachtschwarzes Komikzentrum. Kostprobe gefällig? Einmal erinnert sich Mama Sunshine an ein Mädchen, welches aus ihrem Hort Gottes fliehen wollte. Weil das arme Ding aber keine Beine hatte, kam es nicht sehr weit... Nachdem er seine gerechte Entrüstung ob dieses widerlichen Witzes hinter sich gebracht hat, möge der geneigte Leser darüber nachdenken und erkennen: Lachen ist manchmal der einzige Weg, sich von Würgereiz und beklemmender Atemnot zu befreien. Danke, Mister Solondz!

Zwar präsentiert sich die deutsche DVD-Umsetzung technisch als nicht ganz so bahnbrechend wie der auf ihr verewigte Film und hätte ein paar Extras dringend nötig gehabt, wird dafür aber auch zum fairen Preis angeboten. Wer also seine Sehgewohnheiten richtig über den Haufen werfen oder eigene Grenzen austesten möchte, sollte zugreifen.

Subjektive Filmwertung: 10 von 10 extremen Erfahrungen






© DVD-Palace Home Entertainment




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