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 2572  Review zu: Overnight 04.08.2010
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Ein Review von Carlito Brigante



Die unglaublichen Hintergründe der Entstehung von DER BLUTIGE PFAD GOTTES über den Aufstieg und Fall Troy Duffys.

Über Nacht vom Barkeeper zum Filmemacher:
Troy Duffy konnte für sein Drehbuch von BOONDOCK SAINTS - DER BLUTIGE PFAD GOTTES, das er als Barkeeper im "J. Sloan's" während der Pausen geschrieben hat, an Harvey Weinstein von MIRAMAX verkaufen. Es hätte der ganz große Durchbruch sein sollen:

1. Troy wird von MIRAMAX 300.000 Dollar für sein Drehbuch erhalten.
2. Der Regiedebütant wird DER BLUTIGE PFAD GOTTES mit einem Budget von 15 Millionen Dollar inszenieren.
3. Gemeinsam mit seiner Band "The Brood" wird er den Soundtrack des Films produzieren.
4. Er wird die Besetzung absegnen und die Endfassung behalten dürfen.
5. Harvey Weinstein wird die Bar "J. Sloan's" aufkaufen, deren Miteigentümer er zusammen mit Troy sein wird.

So zumindest der Plan. Doch es wurde eher zum blutigen Pfad eines Tyrannen...

Cover Overnight
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Im Handel ab:28.05.2010
Anbieter: Alive AG / Capelight Pictures
Originaltitel:Overnight
Genre(s): Dokumentation
Regie:Tony Montana, Mark Brian Smith
Darsteller:Troy Duffy, Harvey Weinstein, Billy Connolly
FSK:16
Laufzeit:ca. 82 min
Audio:Englisch: Dolby Digital 2.0
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Interviews
  • Entfallene Szenen
  • Wendecover
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Die Doku besteht aus unterschiedlichen Quellen und unterschiedlichen Materials (Zelluloid und Video), die entsprechend in der Qualität schwanken. Mal ist die Schärfe ganz gut, mal ist das Bild weich und eher unscharf. Die Farben sind okay, der Kontrast halbwegs ausgewogen. Einige Szenen sind stark verrauscht, andere so gut wie gar nicht. Die Kompression, die immer wieder Spuren hinterlässt, fällt durch Blockbildung auf.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Die Doku liegt ausschließlich im englischen Original mit optionalen deutschen Untertiteln vor. Die DD 2.0-Tonspur bietet auch hier, je nach Schauplatz, eine unterschiedliche Qualität. Älteres Material klingt dabei natürlich unsauberer als neues. Das Hintergrundrauschen schwankt ebenfalls. Die Verständlichkeit ist aber durchweg gut.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Die Extras bestehen aus einem kurzen Interview mit den Regisseuren (ca. 6 min), zwei entfallenen Szenen (ca. 3 min) und einem Trailer. Die Extras liegen alle in Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln vor.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Troy Duffy geht mit seiner Band „The Brood“ von Boston nach Kalifornien, um dort groß rauszukommen. Der Erfolg bleibt aus und so muss jeder einem regulären Job nachgehen. Duffy arbeitet als Barkeeper und schreibt in seiner Freizeit an einem Drehbuch. 1997 passiert das unmögliche. Miramax-Boss Harvey Weinstein bekommt das Script in die Hände und ist davon angetan. Er macht Duffy daraufhin ein unglaubliches Angebot. Er will das Drehbuch für 300 000 Dollar kaufen, Duffy darf Regie führen und das Budget wird 15 Millionen betragen. Seine Band darf die Filmmusik beisteuern, Duffy darf die Besetzung mitbestimmen und hat den Final Cut. Die alte Kneipe von Duffy will Weinstein kaufen und Duffy darf als Teilhaber davon profitieren. Duffy wird mit diesem Deal über Nacht berühmt und steigt zum neuen Shootingstar in Tinseltown auf.

Doch ab hier beginnt der Fall. Das ständige Hofieren und Lobpreisen der Mächtigen in Hollywood schlägt Duffy aufs Gehirn. Er beschimpft Produzenten, Agenten, Schauspieler. Er lässt kein gutes Haar an irgendwem. Er glaubt besser als alle anderen zu sein, nur er weiß wie es läuft, alle anderen sind Idioten, Schwanzlutscher, Cunts, Motherfucker (O-Ton). Genervt zieht das Umfeld die Notbremse. Weinstein und Miramax steigen aus und daraufhin lassen ihn auch alle anderen gnadenlos fallen. Niemand will mehr etwas mit ihm zu tun haben. Er wird bei einigen Firmen nicht mal mehr ins Haus gelassen.

Nach längerer Zeit findet sich ein kleines Independent-Studio, das den Film finanziert (Budget jetzt sechs Mill.) und eine Plattenfirma nimmt die Band unter Vertrag. Doch es gibt kein Happy End. Das Album verkauft sich schlappe 690-mal und so wird die Band gefeuert, woraufhin sie sich auflöst. Alle arbeiten wieder in ihren normalen Jobs. Der Film THE BOONDOCK SAINTS findet nur einen kleinen US-Verleih, der ihn mit fünf Kopien startet, was erwartungsgemäß wenig erfolgreich ist. So landet das Werk schnell in den Videotheken, wo es als Schläfer und Geheimtipp eine Erfolgstour hinlegt. Das bringt Duffy aber gar nichts, denn er verdient nichts daran. Die erfolgreiche Auswertung auf Video, DVD und TV geht an ihm vorbei, weil seine Verträge keinerlei Anteile daran enthalten.

Die Doku OVERNIGHT (USA; 2004) erzählt genau von diesem Aufstieg und Fall eines arroganten Größenwahnsinnigen. Duffy artikuliert sich in einer Mischung aus Selbstsicherheit und Selbstvertrauen, gepaart mit absoluter Selbstüberschätzung und Hochmut. Und da sich das herumspricht, wird aus dem anfänglichen Traumangebot ein Alptraum, weil sich alle abwenden. Doch so interessant dieser Einblick auch ist, es ist keine ganz gelungene Doku. Vieles wird weggelassen und nicht gezeigt. Es klafft eine Lücke in ihr, denn viele Fragen zum Ablauf bleiben unbeantwortet. Warum wurde er genau abserviert? War es sein Ton und seine Umgangsformen? War es, weil er sehr schnell als schwierig galt und keine Kompromisse eingehen wollte? Man kann es sich nur zusammenreimen. In der Doku erscheint Duffy ständig betrunken und feiernd. Die andere Hälfte der Zeit sieht man ihn über die Leute in Hollywood fluchen und herziehen.

Man merkt, dass die Filmemacher keine Profis waren, als der Film entstand. Sie waren Freunde von Duffy, Co-Manager der Band und partizipierten daran. Als sie mit dem Film begannen, dachten sie vermutlich, sie dokumentieren den Aufstieg und Erfolg ihres Kumpels. Doch mit der Zeit, als die Dinge nicht so liefen, wie es Duffy allen stets versprach, bannten sie die Selbstdemontage aufs Band. Später trennten sie sich in gegenseitiger Abneigung und der Film wurde möglicherweise eine Art Abrechnung. Ob der Film einseitig ist oder nicht, lässt sich schwer sagen.

Fakt ist, Troy Duffy kommt in der, manchmal amateurhaft wirkenden, Doku als durch und durch dummes, überhebliches, Proleten-Arschloch rüber, das den Erfolg eigentlich nicht verdient hätte. Mitleid hat man jedenfalls nie. Er hört auf niemanden, außer sich selbst, ist beratungsresistent und behandelt selbst seine Brüder mies. Duffy hatte eine einzigartige Gelegenheit. Er bekam den Schlüssel zum Königreich Hollywood gereicht und er hätte damit seine Karriere und die seiner Freunde antreiben und sichern können. Aber dank seiner unfassbaren Hybris hat er es für alle versaut. Erstaunlich, dass Duffy nach vielen Jahren doch noch etwas auf die Reihe bekam und tatsächlich die Fortsetzung THE BOONDOCK SAINTS II - ALL SAINTS DAY machen durfte. Aber es hätte anders, vor allem einfacher, für ihn laufen können. Wenigstens lässt er sich nicht unterkriegen und wir werden noch einiges von ihm hören. So oder so.






© DVD-Palace Home Entertainment




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