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 3935  Review zu: Outland - Planet der Verdammten 24.08.2012
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Ein Review von Carlito Brigante



Der Bergwerkkonzern Conam betreibt in ferner Zukunft auf dem Jupitermond Io eine ertragreiche Mine. Polizeioffizier William O'Neil wird nach Io versetzt und stellt fest, dass viele Arbeiter sterben oder Selbstmord begehen, bevor ihr Vertrag abgelaufen ist. Er findet heraus, dass sie unter Drogen standen, die ihre Leistung steigerten.

Cover Outland - Planet der Verdammten
Cover vergrößern




Im Handel ab:20.07.2012
Anbieter: Warner Home Video
Originaltitel:Outland
Genre(s): Science Fiction
Thriller
Regie:Peter Hyams
Darsteller:Sean Connery, Peter Boyle, Frances Sternhagen, James Sikking, Kika Markham, Clarke Peters, Steven Berkoff, John Ratzenberger, Nicholas Barnes, Manning Redwood, Pat Starr, Hal Galili, Angus MacInnes, Stuart Milligan, Eugene Lipinski, Norman Chancer, Ron Travis, Anni Domingo, Bill Bailey, Chris Williams, Marc Boyle, Richard Hammatt, James Berwick, Gary Olsen, Isabelle Lucas, Sharon Duce, P.H. Moriarty, Angelique Rockas, Judith Alderson, Rayner Bourton, Doug Robinson, Julia Depyer, Nina Francoise, Brendan Hughes, Philip Johnston, Norri Morgan
FSK:12
Laufzeit:ca. 110 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0
Italienisch: Dolby Digital 2.0
Französisch: Dolby Digital 2.0
Spanisch: Dolby Digital 2.0
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Bildformat:High Definition (2.40:1) - 1080p
Medien-Typ:1 x Blu-ray BD25
Regionalcode:B
Verpackung:Blu-ray Case
Untertitel: Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Holländisch, Französisch, Spanisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentar (ohne Untertitel)
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das Bild (2,40:1; 1080p) dieser Blu-ray schlägt die alte DVD-Veröffentlichung um Lichtjahre. Der Film kommt mit einem feinen Transfer daher, der allerdings nichts ohne signifikante Schwächen ist. Der Film lebt von seinen vielen dunklen, schwach beleuchteten Szenen, die ihm ein gewisses Flair geben. Er ist nicht nur düster, er ist geradezu dunkel. Das bedingt Szenen, in denen nicht viel zu erkennen ist und die werden hier auch präzise wiedergegeben. Das bedeutet eine Herausforderung für Kontrast und Schwarzwert, was relativ gut gemeistert wird. Das Schwarz ist meist satt, stellenweise aber auch ein bisschen grau und trüb. Die Schärfe schwankt ebenfalls zwischen gut und mäßig und das während des ganzen Films. Besonders augenfällig scheint aber eine (auch andernorts berichtete) Passage zwischen der 76. und 92. Minute zu sein, die durchgehend weicher wirkt. Ob das am Ausgangsmaterial liegt oder ob es Schwierigkeiten beim Scan gab, lässt sich schlecht sagen. Auch bestimmte Effektszenen sehen weicher und schwächer aus.

Das Bild weist auch ein deutlich sichtbares Rauschen auf, welches die Kornstruktur wiedergibt und in seiner Intensität variiert, also auch schon mal kräftiger ausfällt. Das Bild scheint dazu frei von DNR und ähnlichen unsinnigen Maßnahmen zu sein. Statt dessen gibt es den vollen, etwas dreckig und roh wirkenden Filmlook zu bestaunen. Farben werden im ganzen Film verhalten eingesetzt. Oft wird das Produktionsdesign von Schwarz und Weiß (weiße Lampen in Gängen und der Krankenstation, aber auch Betten) dominiert. Dazu kommen einzelne Töne wie das Blau, Gelb, Rot und Grün in den verschiedenen Uniformen der Arbeiter, den rot-grünen Türbeleuchtungen, dem roten Fernrohr der Killer, des grünen Gewächshauses, dem orangefarbenen Bordell oder dem von blauem Laser-Licht bestrahlten Club. All diese Farben sind kräftig, aber nicht zu dominant strahlend, was ihnen Natürlichkeit verleiht. Alles in allem dürfte der Transfer eine sehr gute Wiedergabe der Intentionen der Macher sein, wenn man mal von der einen unscharfen Filmrolle absieht. Die Kompression arbeitet weitgehend unauffällig. Nur vereinzelt gibt es kleinere Unruhen, die aber kaum ins Gewicht fallen.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Italienisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Spanisch: Dolby Digital 2.0 Stereo (2x)

Es gibt optionale deutsche, englische, französische, italienische, spanische, niederländische, dänische, finnische, norwegische und schwedische Untertitel.

Nur die englische OF liegt in feinstem DTS-HD MA 5.1 vor, während alle anderen Synchros nur in DD 2.0 Stereo vorhanden sind. Im Kino lief, neben der normalen 35mm-Fassung mit Dolby Stereo-Ton, einst eine 70mm-Version dieses Filmes, die eine 6-Track-Tonspur hatte. Darauf konnte man wohl für diese Blu-ray zurückgreifen. Davon profitiert besonders der Bass, der in einigen Szenen (Außenszenen der Mine, Shuttle-Landung, Explosionen, Gewehrschüsse) für einen ziemlich satten, kraftvollen Klang sorgt. Der Raumklang ist nicht ganz und rundum gelungen, wie man es sich gewünscht hätte, da einige Elemente aus den Rears etwas zu leise und verhalten kommen. Hier bleibt der Eindruck ein wenig zu frontlastig. Andere Szenen überzeugen dagegen viel mehr und weisen einen weiten, räumlichen Sound auf, der viele kleine Details beinhaltet. Massenszenen wie in den Schlafräumen der Arbeiter, im Club oder in der Kantine zeigen, wie es sein kann. Dennoch ist dies eine hervorragende Tonspur, die viel Spaß macht und übrigens einst für ihr Sounddesign Oscar®-nominiert war. Gut zur Geltung kommt auch der Score von Jerry Goldsmith (auch ALIEN, FIRST BLOOD, BASIC INSTINCT, TOTAL RECALL), der hier einmal mehr einem Film seinen Stempel aufdrückte und eine fantastische Untermalung schuf.

Die deutsche Fassung in DD 2.0 Stereo kann da naturgemäß nicht mithalten. Sie weist einige Alterserscheinungen auf, kommt aber wenigstens solide daher. Es gibt zwar ein leichtes Hintergrundrauschen hörbar, aber dafür scheint die Spur frei von Unsauberkeiten und Verzerrungen zu sein. Die Dialoge erklingen jedenfalls klar und sauber und die Abmischung aus Dialogen, Filmmusik sowie Soundeffekten ist schön ausgewogen, ohne ein Element zu übertönen.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Die Extras bestehen lediglich aus einem Audiokommentar von Regisseur und Drehbuchautor Peter Hyams und einem Trailer. Beides liegt leider nur in Englisch ohne jegliche Untertitel vor.

Der AK ist aber ziemlich empfehlenswert. Hyams macht zwar immer wieder kurze Pausen, doch wenn er etwas erzählt, ist es auch interessant. Er verrät hier technische Tricks über die Modelle, die Lichtsetzung, die Matte Paintings und andere VFX aus einer Zeit vor CGI. Dazu berichtet er von Vorlieben und Abneigungen. So erfährt man von seiner Bewunderung Sean Connerys, dass die Dreharbeiten zu seinen besten Erfahrungen im Leben gehören, dass er lange Brennweiten, anamorphe Objektive, wenig Licht, viel Schatten und gelegentliche Stille schätzt. Alles in allem sehr spannend.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Regisseur Peter Hyams wollte eigentlich einen Western drehen, dem ihm aber keiner finanzierte, da dieses Genre Anfang der 1980er tot war. Angesagt waren stattdessen Space-Operas, da Filme wie ALIEN und STAR WARS große Erfolge feierten. Also schuf er einfach einen Western im Science-Fiction-Gewand, einen "HIGH NOON in Space" und heraus kam dabei OUTLAND (USA, UK, 1981). HIGH NOON ("12 Uhr Mittags", 1952, R.: Fred Zinnemann, mit Gary Cooper & Grace Kelly) deshalb, weil Hyams, der auch das Drehbuch schrieb, sich thematisch ein wenig bei diesem Western bediente. Auch in OUTLAND steht der Gesetzeshüter am Ende allein da und wartet auf die Ankunft des nächsten Raumschiff-Shuttles mit Profikillern an Bord, die ihn ausschalten sollen, da er die Geschäfte einiger einflussreicher Personen stört.

Hyams spielt bewusst mit dem (Western-)Mythos des "Frontier" und verpasste auch sonst seinem Film diverse Anleihen an das von ihm geliebte Genre wie Schwingtüren (zur Kantine und Küche), einen Ersatz-Saloon (der Club), anachronistische Waffen (Schrotflinten), der Titel als Marshall und das blitzende Abzeichen. Dabei ist es auch ein Thriller über Korruption und dunkle Interessen profitgieriger Konzerne sowie ihrer Helfershelfer vor Ort. Diese verdienen mit der Mine einen Haufen Geld und wollen sich nicht von einem Gesetzeshüter mit Gewissen aufhalten lassen. Als aufrechten Marshall wählte man Sean Connery, der in einer unwirtlichen, düsteren, trostlosen und feindlichen Umgebung herausfinden muss, warum es merkwürdige Todesfälle in der Industrieanlage auf dem Jupitermond Io gibt. In den Nebenrollen finden sich James B. Sikking (STAR TREKK III, NARROW MARGIN, HILL STREET BLUES), Frances Sternhagen (MISERY, RAISING CAIN, CHEERS), Peter Boyle (TAXI DRIVER, MONSTER'S BALL), Steven Berkoff (BEVERLY HILLS COP, RAMBO II, THE BORGIAS) und Clarke Peters (THE WIRE, DAMAGES, TREME).

In diesem Sci-Fi-Film gibt es keine Monster und keine Aliens, alles dreht sich nur um die schwere Arbeit in den Minen des Jupiter-Mondes. Der düstere, dreckige, industrielle Look des Filmes wurde von ALIEN inspiriert, wie Hyams freimütig selbst zugibt. Und wenn man sich das Produktionsdesign anschaut, könnten auch beide Filme im gleichen Universum spielen.

Als ehemaliger Kameramann übernimmt Hyams neben der Regiearbeit fast immer selbst den Job des DoP, auch wenn jemand anders genannt wird (der aber nur als Platzhalter fungiert). OUTLAND verfügt, wie viele Hyams-Filme, über eine ansprechende Kameraarbeit mit viel Mut zu Dunkelheit, einigen wenigen Lichtquellen, die nur andeuten und vielen Schatten. Dazu gibt es eine flüssige, dynamische Kameraführung, mit tollen Fahrten durch Gänge, über Tische hinweg, immer durch die ansehnlichen Studiobauten. Überhaupt weist der Film einige wunderschön gebaute Sets auf, wie die Unterkünfte der Minenarbeiter, in denen später auch eine Verfolgungsjagd zu Fuß stattfindet. Der flüssige, ökonomische Schnitt stammt übrigens von Stuart Baird, der zweifellos zu einem der besten seiner Zunft gehört (LETHAL WEAPON 1 & 2, DIE HARD 2, THE LAST BOY SCOUT, CASINO ROYALE, SKYFALL) und der später auch einige Versuche auf dem Regiestuhl wagte (EXECUTIVE DECISION, U.S. MARSHALS, STAR TREK: NEMESIS). Zu sehen gibt es auch einige stattliche visuelle Effekte, die mit zahlreichen Modellen und einem Verfahren namens Intravision realisiert wurden.

Peter Hyams ist ein talentierter Handwerker, dessen Werk oft etwas unterschätzt wird, aber in dessen Filmen immer mal wieder mehr steckt, als man zunächst sieht oder vermutet. Auf sein Konto gingen im Laufe der Jahre kleine Juwelen wie CAPRICORN ONE, 2010, THE PRESIDIO, NARROW MARGIN, TIME COP, SUDDEN DEATH oder THE RELIC. Vom Schwarzenegger-Spektakel END OF DAYS an ging es leider abwärts mit ihm, denn es folgten nur noch enttäuschende Werke wie THE MUSKETEER, BEYOND A REASONABLE DOUBT und A SOUND OF THUNDER als Tiefpunkt. Angekündigt für 2013 ist ja ENEMIES CLOSER, der den Regisseur nach TIME COP und SUDDEN DEATH erneut mit Jean-Claude Van Damme vereint. Da die beiden zusammen einst mit die besten Van Damme-Vehikel erschufen, ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch. Bis dahin kann man sich ja mit den genannten alten Filmen etwas darauf einstimmen.

OUTLAND bietet eine einfache und schnörkellose Geschichte, die effektvoll in Szene gesetzt wurde und deshalb zu einem kleinen Klassiker avancierte, der bis heute nichts von seiner Güte verloren hat. Jetzt, auf Blu-ray sieht er besser denn je aus und lädt deshalb nicht nur für Unwissende und Neulinge zum Entdecken ein, sondern auch für bereits Eingeweihte zum Wiederentdecken. Uneingeschränkte Empfehlung.






© DVD-Palace Home Entertainment




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