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 4397  Review zu: Nobody Knows - Collector's Edition 28.10.2005

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Ein Review von Michael Holland



Beruhend auf einer wahren Begebenheit erzählt NOBODY KNOWS die Geschichte von vier Kindern, die mit ihrer Mutter in einem kleinen Apartment in Tokio leben. Sie sind von der Außenwelt komplett abgeschnitten, dürfen nicht vor die Tür und waren noch nie in der Schule. Eines Tages ist die Mutter verschwunden und für die Kinder beginnt ein Überlebenskampf in einer für sie völlig fremden Welt.

Cover Nobody Knows - Collector's Edition
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Im Handel ab:19.10.2005
Anbieter: Sunfilm Entertainment
Originaltitel:Dare mo shiranai
Genre(s): Drama
Regie:Hirokazu Kore-Eda
Darsteller:Yûya Yagira, Ayu Kitaura, Hiei Kimura, Momoko Shimizu, Hanae Kan, You, Kazumi Kushida, Yukiko Okamoto, Sei Hiraizumi, Ryo Kase, Yuichi Kimura, Kenichi Endo, Susumu Terajima, Takoko Take
FSK:12
Laufzeit:ca. 141 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Japanisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9 und 1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Hardcoverbox
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Biografie/Filmografie Regisseur (Textseiten)
  • Anmerkungen des Regisseurs (Textseiten)
  • Produktionsnotizen (Textseiten)
  • Behind the Scenes
  • Interview mit dem Regisseur
  • Fotogalerie
  • Booklet
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Jede Szene atmet ungeschönten Realismus, welcher direkte Auswirkungen auf das Bild besitzt - hier darf keine tolle Hochglanz-Optik erwartet werden. Stattdessen regieren oft natürliche, aber immer ziemlich triste oder erdige Töne, tritt permanent leichtes bis mittelstarkes Rauschen auf und zeigt der Schwarzwert selten eine wirklich satte Ausprägung. Meist tendiert er zum faden Grau, was die deprimierende Grundstimmung weiter verstärkt.

Darüber hinaus wurde der Kontrast stets etwas zu hell gewählt, was den Farben noch mehr Sättigung nimmt. Auch leichte "Heiligenscheine" um handelnde Personen bleiben nicht aus. Zusätzlich sorgen seltene Blitzer ebenso für Abzüge beim Gesamtergebnis wie ein manchmal unruhig zitternder Bildstand. Bezüglich der Schärfe darf man gleichfalls keine Wunder erwarten: Sie schwankt permanent in ihrem Niveau, weshalb von "sehr gut" bis "viel zu weich" über den Film verteilt so ziemlich alle möglichen Ausprägungen auftreten. Leichte Blöckchenbildung, vor allem auf dunklen Flächen, zeugt abschließend vom Arbeiten der Kompression.

All das klingt natürlich ziemlich furchtbar - betont sei allerdings erneut, wie perfekt ein solch "minderwertiger" Look die traurige, hoffnungslose Atmosphäre betont. Darum bleiben hier mit viel gutem Willen doch noch sechs Punkte übrig.

Bewertung  6 von 10 Punkten




NOBODY KNOWS hat es, wie die meisten anderen Dramen auch, sehr schwer, tonale Highlights zu setzen. Trotzdem kann der deutsche Track in Dolby Digital 5.1 überzeugen: Hier entsteht ein relativ reiches Klangbild aus Umgebungsgeräuschen, Musik und vereinzelten Effekten, welche manchmal sogar ihre Position ändern (man denke an das Flugzeug). Genregemäß hält sich der Subwoofer allerdings sehr bedeckt und ist echter Raumklang auf ein Minimum beschränkt. Kleinere Probleme zeigen sich außerdem bei den eher selten auftretenden Dialogen. Sie scheinen vom Rest des Geschehens losgelöst, was nicht an unfähigen Sprechern, sondern mangelnder Lippensynchronität liegt - bei asiatischen Filmen kein unbekanntes Phänomen. Alles in allem kann man mit dem Gebotenen unter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten trotzdem noch zufrieden sein. Einzelwertung: sechs Punkte.

Dagegen fällt das japanische Original (ebenfalls in Dolby Digital 5.1) stark ab. Offensichtlich sollte wiederum maximaler Realismus erzielt werden, weshalb vermutlich keinerlei Nachbearbeitung des Tons erfolgte. Daraus resultiert sehr dumpfe und damit akustisch kaum verständliche Sprache, gepaart mit extrem unterdrückter Ambienz. Lediglich einige sporadische Geräusche (wie beispielsweise die fahrende U-Bahn) wirken kraftvoll, aber irgendwie "nach außen getragen". Ungeachtet ihrer Intention enttäuscht diese Spur letztlich über weite Strecken. Einzelwertung: knappe vier Punkte.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Außergewöhnlichen Filmen gebührt eine entsprechende Verpackung - was Sunfilm nicht nur weiß, sondern auch umsetzt. Im vorliegenden Fall kann sich der Käufer (wie schon bei DOLLS) an einer hübschen und nicht zuletzt stabilen Klappbox erfreuen, welche neben zwei DVDs noch ein kleines Booklet beherbergt. Darin berichtet Regisseur Hirokazu Kore-Eda darüber, wie er seine Schauspieler castete. Zusätzlich dürfen die jungen Darsteller ungeachtet ihrer schwierigen Rollen eben einfach Kinder sein und passende Fragen nach dem Lieblingsessen ("Fleisch", "Fisch in Aspik") oder Berufswünschen ("Chef-Konditor", "Jemand, der anderen hilft") beantworten - unglaublich sympathisch!

Auf der Film-Disk wird man von einer zurückhaltend animierten, soundunterlegten Hauptauswahl begrüßt. Während die Kapitelübersicht ebenfalls bewegt und vertont daherkommt, bleibt das Sprachmenü leider stumm und starr. Extras finden sich nirgends, was allerdings nicht wundert, da sie, wie einleitend schon angedeutet, auf einer separaten DVD vorliegen. Das dort plötzlich statische, aber zumindest von Musik begleitete Hauptmenü bietet zunächst die unvermeidliche Trailershow mit sechs Titeln sowie den Originaltrailer. Sodann steht eine relativ große Menge an schriftlich festgehaltenen Informationen bereit: Neben seiner Bio- und Filmografie kann man auch Anmerkungen des Regisseurs lesen, welche sich verstärkt mit den realen Ereignissen hinter diesem Film beschäftigen. Aber auch Betrachtungen zum Dreh oder den Darstellern finden Platz - quasi ein kleiner, niedergeschriebener Audiokommentar. Abgeschlossen werden diese insgesamt 23 Texttafeln von Produktionsnotizen.

Wer sich und seinen Augen nun Erholung gönnen möchte, darf eine 28 Bilder umfassende Fotogalerie genießen. Schließlich wäre da noch Behind the Scenes-Material (7:05), welches auf Grund fehlender Struktur sowie Erläuterungen nicht gerade aussagekräftig ist. Bliebe abschließend bloß ein Interview mit dem Regisseur: Sehr interessant, doch arg kurz (11:46). Immerhin bietet es, wie auch der Hauptfilm, optionale deutsche Untertitel.

In der Endabrechnung eine ziemlich magere Ausstattung - hier bringt wirklich nur die liebevolle Verpackung hauchdünne vier Punkte.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Manchmal sieht man einen Film und vergisst ihn niemals wieder. Gründe dafür kann es viele geben, zum Beispiel: Er war unvorstellbar schlecht. Oder man fühlte sich an die eigene Geschichte erinnert. Bestenfalls arbeitete sich der bewusste Streifen allerdings tief zum existenziellen Zentrum vor, brachte dort etwas zum Schwingen - beziehungsweise riss sogar ein Stück heraus. NOBODY KNOWS gehört zur letztgenannten Kategorie. Selten dürfte ein so stilles Werk derartige Tiefenwirkung entwickelt haben, obwohl grundsätzlich nicht viel passiert. Ohne Action, umfassende Dialoge oder auch nur größere Entwicklungen im Plot vergehen zweieinhalb gleichzeitig herzzerreißende wie nüchterne Stunden, basierend auf einer wahren Story. Natürlich bleibt die erzielte Wirkung großteils den kleinen Protagonisten zuzuschreiben; nicht umsonst wurde Yuya Yagira in Cannes als Bester Darsteller geehrt - obwohl er gerade einmal zwölf Jahre alt ist. Dennoch wäre es nicht die ganze Wahrheit, "nur" auf das intensive Spiel zu fokussieren.

Vielmehr kann (und will) darüber hinaus Regisseur Kore-Eda seine im Dokumentarfilm verhafteten Wurzeln nicht leugnen. Wie bei diesem Genre Voraussetzung, wird der Zuschauer niemals mit Wertungen konfrontiert, sondern muss stets selbst entscheiden. Ist die Mutter, welche ihren Nachwuchs hilflos zurücklässt, eine verantwortungslose, miese Schlampe? Möglich. Oder handelt es sich bei dieser Frau doch eher um einen verzweifelten, am eigenen Leben zerbrechenden Menschen, der keinen anderen Ausweg sah? Könnte sein. Aber gehört sie nicht trotzdem vor Gericht gestellt und verurteilt? Vielleicht. Und sollte man nicht auch gleich die Väter anklagen, welche jede Hilfe versagen? Unter Umständen. Kore-Eda entzieht sich jeder eigenen Meinung, er bildet gnadenlos ab und macht die Kamera zum Beobachter. Ihr entgeht kein hoffnungsloses Mienenspiel, kein trauriger Blick oder unendlich müder Seufzer. Als Zuschauer mutiert man so praktisch zum Voyeur, schaut dem Schicksal dieser vier Kinder zu und kann es irgendwann fast nicht mehr ertragen.

Obwohl die obige Abhandlung auf den ersten Blick wenig positiv klingen mag, muss Kore-Eda Respekt dafür gezollt werden, dass er es sich nicht so leicht macht, der Mutter Alleinschuld aufzuerlegen. Natürlich steht die Unverständlichkeit ihres Handelns inklusive aller schrecklichen Konsequenzen außer Frage. Ebenso logisch suchen Menschen angesichts solcher Ereignisse nach Sündenböcken - irgendwie muss man ja weiterleben, sich selbst von nagenden Zweifeln befreien und reglementieren. Doch hier kommt plötzlich ein kleiner, bohrender Stachel ins Spiel: der Titel NOBODY KNOWS. Haben gerade die Nachbarn wirklich nichts gewusst? Kann es tatsächlich sein, dass diese Kinder von ihrer Umwelt absolut unbemerkt lebten? Ganz allgemein gefragt: Wo hören der sicher berechtigte Wunsch nach Privatsphäre und eventuell stupides Scheuklappen-Gehabe auf, um desinteressiertem Wegsehen Platz zu machen? Wie würde man selbst handeln?

Insofern gerät NOBODY KNOWS über die sachliche Analyse ergreifender Geschehnisse hinaus schließlich doch zum bitteren Manifest - oder ist, wie die "Frankfurter Rundschau" auf dem Booklet höchst treffend formuliert, "eines der bleibenden humanistischen Zeugnisse des Kinos überhaupt". Diesem Fazit kann man rein gar nichts hinzufügen, denn Kore-Eda gelingt das schier Unmögliche: Sein Werk birgt, ungeachtet aller Tragik, stets auch Schönheit, Hoffnung, tiefste Menschlichkeit und Respekt vor dem Leben.

Bliebe mit Blick auf die DVD-Umsetzung nur noch zu konstatieren, dass Bild und Ton ihr Übriges zum dokumentarischen Charakter beitragen, was technisch zwar nicht überzeugt, im Handlungs-Kontext aber Großartiges leistet. Nur das Bonusmaterial dürfte für eine Collector's Edition wesentlich vielfältiger und aussagekräftiger sein, obwohl andererseits die Verpackung von offensichtlicher Hingabe zeugt.

Subjektive Filmwertung: 10 von 10 erschütternden Schicksalen






© DVD-Palace Home Entertainment




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