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 4527  Review zu: Nirgendwo in Afrika - Special Edition 13.04.2003
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Ein Review von Louis Anschel



Die jüdische Familie Redlich emigriert 1938 nach Kenia, wo der Anwalt Walter Redlich (MERAB NINIDZE) als Verwalter auf einer Farm arbeitet. Während Ehefrau Jettel (JULIANE KÖHLER), Tochter aus gutbürgerlichem Hause, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blüht ihre einst schüchterne Tochter Regina (LEA KURKA / KAROLINE ECKERTZ) förmlich auf.

Sie lernt die Sprache und Gebräuche und findet im einheimischen Koch Owuor (SIDEDE ONYULO) einen guten Freund. Doch der Verlust von Heimat und Verwandten und die Sprachlosigkeit darüber bedroht die Ehe von Jettel und Walter, und sie finden nur ganz langsam wieder zueinander. Als der Krieg endlich zu Ende ist, wird Walter eine Anstellung als Richter in Frankfurt angeboten. Aber nach all den Jahren, in denen sie das Leben in Kenia schätzen gelernt haben, ist es fraglich, ob Jettel und Regina ihn zurück nach Deutschland begleiten ...

Cover Nirgendwo in Afrika - Special Edition
Cover vergrößern




Im Handel ab:07.11.2002
Anbieter: MC-One
Originaltitel:Nirgendwo in Afrika
Genre(s): Drama
Regie:Caroline Link
Darsteller:Juliane Köhler, Merab Ninidze, Sidede Onyulo, Matthias Habich, Lea Kurka, Karoline Eckertz, Gerd Heinz, Hildegard Schmahl, Maritta Horwarth, Regine Zimmermann, Gabrielle Odinis, Bettina Redlich, Julia Leidl, Mechthild Grossmann, Joel Wajsberg, Miriam Wajsberg, Marian Lösch, Bela Klenze, Peter Lenaeku, Silas Kerati, Kanyaman, Andy Rashleigh, Anthony Bate, David Michaels, Steve Weston, Diane Keen, Andrew Sachs, Ken Brown, Levit Pereira, Steven Price, M.M. Shah, Herbert Knaup
FSK:6
Laufzeit:ca. 135 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:2 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak mit Schuber
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Biographien Crew
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interviews
  • Audiokommentar mit Regisseurin Caroline Link / Darstellerin Juliane Köhler / Produzent Peter Herrmann und Ethnologe Benedict Mirow
  • The Making of "Nirgendwo in Afrika"
  • Die Premiere
  • "Magical Kenia" Beitra
  • Enfallene Szenen mit optionalen Audiokommentar der Regisseurin Caroline Link
  • Interviews mit Juliane Köhler / Mareb Ninidze / Matthias Habich / Sidede Onyulo / Lea Kurka
  • Talkrunde mit Regisseurin Caroline Link sowie Produzent Peter Herrmann und Autorin Stefanie Zweig
  • Casting Videos von Juliane Köhler & Merab Ninidze sowie Lea Kurka & Karoline
  • Storyboard/Film-Vergleich der Heuschreckenszene
  • Diashow mit Audiokommentar von Produzent Peter Herrmann
  • Niki Reisers Filmmusik (Lorey / Nirgendwo in Afrika I / Hänsel und Gretel / Kriegsende)
  • Trailer (Nirgendwo in Afrika / Bella Martha / Good Advice / Knallharte Jungs)
  • Biografien (Juliane Köhler / Merab Ninidze / Matthias Habich / Karoline Eckertz / Lea Kurka / Sidedo Onyulo / Caroline Link / Peter Herrmann / Gernot Roll / Niki Reiser / Stefanie Zweig)
  • Mukutani Foundation (3 Texttafeln)
  • DVD Credits
Zusatzinfos:
  • Nirgendwo in Afrika Website

    Infos zum Film bei der OFDb
    Infos zum Film bei der IMDb
  • buch.de - einfach schnell


    Das Bild (2.35:1 anamorph) ist gut. Nur geringes Hintergrundrauschen ist in dunklen Szenen zu erkennen. Die Schärfe könnte einen Tick besser sein. Ansonsten ist der Transfer gut gelungen. Die Farben sind kräftig und unterstützen die geradezu atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. Häufig spielt der Film im dunklen. Kleinste Details sind auch hier wegen guter Kontrastwerte noch auszumachen. Dropouts und ähnliche Fehler sind nicht vorhanden.

    Bewertung  8 von 10 Punkten




    Der Ton (Deutsch Dolby Digital 5.1) kann ebenfalls auf voller Länge überzeugen. Während die Dialoge klar und deutlich aus dem Center kommen, sind die Front- und Rearspeaker recht häufig mit Nebengeräuschen belegt, die ein räumliches Kinoerlebnis garantieren. Hinzu kommt der Score, der häufig aus afrikanischen Rhythmen besteht und wirklich exzellent abgemischt ist. Hier wird auch der Subwoofer dezent herausgefordert. Das gibt...

    Bewertung  9 von 10 Punkten




    Die Doppel-DVD hat eine Fülle von Extras zu bieten. Neben dem interessanten Audiokommentar auf Disc 1 geht es auf Disc 2 mit einem sehenswerten "Making Of" weiter, in dem nicht nur Filmausschnitte aneinandergereiht werden. Es wird auf Drehorte, Schauspieler und die Crew näher eingegangen, die den Bericht durch einige kurze Interviews auflockern. "Die Premiere" vermittelt einige Impressionen von der Uraufführung des Films in München. "Magical Kenya" ist ein 15minütiger Bericht über Kenia, in dem man sich über die Schönheit des Landes informieren kann. Die "Entfallenen Szenen" lassen sich wahlweise mit Originalton oder Audiokommentar der Regisseurin auswählen. Wenn ein Regisseur erklärt, weshalb Szenen nicht verwendet wurden, ist das immer eine interessante Sache.

    Weiter geht es mit fünf Interviews, die am Set aufgenommen wurden. Damit gaben sich die Hersteller dieser DVD aber nicht zufrieden. Denn hier kann man auch einem Gespräch zwischen der Regisseurin, den beiden Produzenten und der Autorin Stefanie Zweig zuhören. Der Bonus wird mit einigen Casting-Interviews fortgeführt. Es folgt ein Storyboard/Film-Vergleich mit Audiokommentar der Regisseurin. Eine Diashow von den Drehorten wird vom Kommentar des Produzenten Peter Herrmann begleitet. Dann beschäftigt sich die DVDs mit der Filmmusik. Vier Stücke kann man abrufen und sich anhören. Eine Trailershow wird gefolgt von Texttafeln mit den Biografien von Cast & Crew. Die Extras sind umfangreich und liebevoll gemacht. Ein Award ist hier gerechtfertigt.

    Bewertung  10 von 10 Punkten





    Technisches Fazit:  Bewertung  9 von 10 Punkten


    Für "Nirgendwo in Afrika" gab es – wenn man von einigen Kurzfilmen einmal absieht – den ersten Oscar seit "Die Blechtrommel" für einen deutschen Film. Ist dieser Oscar verdient?

    Mit dem Holocaust hat der Film nichts zu tun. Von ihm hört man nur aus "letzten Briefen", die die Redlichs von ihren jüdischen Verwandten bekommen. Das Grauen, das sich in Deutschland abspielt, wird hier nicht gezeigt. Es findet nur in den Köpfen der Zuschauer statt. Der Film beschäftigt sich mit den Schwierigkeiten, ein Leben in einer völlig neuen Welt, fernab von jeder Zivilisation zu beginnen. Wie schwer muß es fallen, wenn man als Jurist unfreiwillig ein neues Leben als Farmer beginnen muß. So sind auch Jettels erste Worte zu Walter, der seine Frau auf der Farm erwartet: "Hier ist es schön, aber hier können wir doch nicht Leben!"

    Trotz aller Bürden, die die Protagonisten auf sich nehmen müssen, ist der Film mit einer gewissen Leichtigkeit inszeniert. Zwar gibt es einige Metaphern – beispielsweise eine Heuschreckenplage -, die immer wieder zeigen, wie bösartig und feindlich die paradiesisch anmutende Natur sein kann. Dennoch kommt der Humor nicht zu kurz, denn es gibt Abschnitte, über die man sehr wohl Lachen kann. Regina liest den Kindern im Dorf "Hänsel und Gretel" vor. Beim Lesen übersetzt sie den Text in Kesuaheli. Daraufhin verkleidet sie sich als Hexe, und ihre Spielgefährten bekommen Angst!

    Natürlich ist dieser Film gleichzeitig auch eine Romanze. Wie wichtig ist Liebe fernab der Heimat und wie kann sie helfen, daß es einem gut geht – obwohl man vor Heimweh fast umkommt? Auch diese Fragen werden hier gestellt, denn es ist wohl niemandem bewußt, wie sehr man sein Land vermissen kann, wenn man nicht selbst einmal mehrere Jahre im Ausland gelebt hat.

    Hieraus muß natürlich gefolgert werden, daß die Redlichs irgendwann an Rückkehr denken. Auch nach vielen Jahren fühlen sie sich noch als Fremde, als Außenseiter. Das Problem sind weniger die Beziehungen von Afrikanern zu Weißen, denn das der Engländer zu Juden. Regina wird in der Schule ausgegrenzt, obwohl – oder gerade weil – sie nicht nur eine Jüdin, sondern auch eine Musterschülerin ist. Als der Krieg zu Ende geht, stehen die Redlichs vor der gleichen Frage wie alle Emigranten: Sollen sie in die geliebte Heimat, die sie eigentlich hassen müßten, zurückkehren und ein weiteres Mal von vorne anfangen?

    Der Film ist sehr, sehr lang – weit über zwei Stunden. Und dennoch war der Reviewer am Ende enttäuscht, weil "schon" der Abspann lief. Familiengeschichten können sehr spannend sein – vorausgesetzt, sie sind gut erzählt und gut gespielt. Auf "Nirgendwo in Afrika" treffen diese Attribute zu. Der Film ist sogar so gut, daß die Verleihung des Oscars gerechtfertigt ist (ohne ihn jetzt mit "Die Blechtrommel" vergleichen zu wollen). Die hervorragende Ausstattung der DVD dürfte den Entschluß erleichtern, die Scheibe in die eigene Sammlung aufzunehmen.




    BIG X-TRA AWARD


    © DVD-Palace Home Entertainment




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