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 5109  Review zu: My private Idaho - Special Edition 21.10.2005
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Ein Review von Marcus Kampfert



Der an Narkolepsie leidende Stricher Mike Waters (River Phoenix) sucht in den Straßen von Portland nach seiner Mutter, die er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Die Mutter findet er nicht, dafür aber seine große Liebe: Scott Favor (Keanu Reeves), Sohn des Bürgermeisters der Stadt. Auch wenn Scott seine Liebe nicht so erwidert, wie sich Mike das wünscht, verbindet die beiden doch eine innige Freundschaft. Gemeinsam ziehen sie durch die Stricher- und Drogenszene von Portland. Doch Mikes Schlafattacken werden immer heftiger. Nicht selten überfällt ihn die Krankheit in gefährlichen Situationen, aus denen ihn Scott immer wieder retten muss. Eines Tages beschließen die Freunde, die Stadt zu verlassen, um nach Idaho zu gehen. Dort soll sich Mikes Mutter angeblich aufhalten. In Idaho erfahren sie, dass die Gesuchte mittlerweile in Italien lebt. Mit dem Geld eines exzentrischen Freiers (Udo Kier) gelingt es ihnen, eine Reise nach Europa zu bezahlen. Sie machen sich auf den Weg, müssen in Italien allerdings feststellen, dass Mikes Mutter schon wieder weitergezogen ist. Während Mikes Enttäuschung groß ist, verliebt sich Scott unsterblich in Carmella (Chiara Caselli). Mike kehrt allein in die USA zurück…

Cover My private Idaho - Special Edition
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Im Handel ab:26.09.2005
Anbieter: Universum Film
Originaltitel:My Own Private Idaho
Genre(s): Drama
Regie:Gus Van Sant
Darsteller:River Phoenix, Keanu Reeves, James Russo, William Richert, Rodney Harvey, Chiara Caselli, Michael Parker, Jessie Thomas, Grace Zabriskie, Flea, Tom Troupe, Udo Kier
FSK:16
Laufzeit:ca. 100 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-5 und 1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Digipak mit Schuber
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Interviews
  • Dokumentation "Kings of the Road"
  • Nicht verwendete Szenen
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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Das anamorphe Widescreen-Bild zeigt natürliche, nur bei Außenaufnahmen per Filter in erdige Töne verfremdete Farben. Der Kontrast wirkt bei Innenaufnahmen etwas zu dunkel abgestimmt und schluckt bei gutem Schwarzwert in schlecht ausgeleuchteten Ecken kleine Details. Ansonsten wird das Geschehen aber ausgewogen und verlustfrei abgebildet. Die leicht körnige Vorlage bewirkt, durch einen Hauch von Rauschen auf großen, einfarbigen Flächen (zum Beispiel Screens mit Ortsangaben) begleitet, etwas Unruhe ins Bild. Die Schärfe leidet allerdings nur in Totalen unter diesen Makeln und ist während Nahaufnahmen ohne Einbußen detailreich. Die Kompression wurde recht hoch gewählt, denn die Bitrate liegt bei durchschnittlich lediglich vier Mbps. Bis auf gelegentliches Hell-Dunkel-Flimmern scheint kein Schaden vorhanden zu sein. Diese Maßnahme ist dennoch nicht nachvollziehbar, da keine speicherintensiven Features vorliegen und der Silberling somit nicht voll ausgenutzt wurde. Regelrechte Bildfehler und Artefakte bleiben analog wie digital aus.

Für einen immerhin 14 Jahre alten Film eine ordentliche Leistung, die mit knappen sieben Punkten belohnt wird.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Der Ton liegt in Deutsch und Englisch jeweils in Dolby Digital 5.1 vor. Da es sich hier allerdings um ein dialoglastiges Drama handelt, ist schon genregemäß kein Soundgewitter zu erwarten. So bietet der Mix das, was man vermuten darf: die räumliche Einbindung des Scores, welcher als einziger Bestandteil etwas Bass spendiert bekommt, eine klare Abbildung von Stimmen, die selbst in der Synchronisation nicht allzu weit vom Gesamtgeschehen abgehoben sind, und Umgebungsgeräusche, welche sich auch mal auf den Rears hören lassen. Selten eingestreute Actioneffekte verpuffen in puncto Dynamik vor allem auf Grund der fehlenden Subwooferunterstützung. Dieser wird so wenig beansprucht, dass man vom Gefühl her einen 5.0-Mix zu hören glaubt. Die Originalspur bietet eine lebendigere, weiträumigere Kulisse und die erwartungsgemäß noch authentischere Einbindung der Stimmen, welche hier erstaunlicherweise wesentlich lauter sind als in der Synchronisation und fast etwas aufdringlich klingen. Im Mittel über beide Spuren reicht es hier noch zu ganz knappen sechs Punkten.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Die Wortlastigkeit des Films zieht sich ebenso durch das Bonusmaterial. Doch wer gewillt ist, auch nach mehr als zwei Stunden noch am Ball zu bleiben, kann in den aufgespielten Extras alle denkbaren Informationen über die Produktion und weit mehr finden!

Das Making Of (42:02) ist keines im herkömmlichen, kommerziellen Sinne, da es praktisch nur aus Interviews mit den Produktionsbeteiligten (Cutter, Kameramänner und Produktionsdesigner) besteht, die sich an die Dreharbeiten erinnern und über den Regisseur, die Darsteller und vieles mehr sprechen. Es sind gelegentlich Filmszenen eingestreut, Bilder vom Set gibt es nur in Form von Stills.

Eine separate Interview-Section, welche gleich drei Stück enthält, informiert über weitere Aspekte rund um die Produktion. Das Erste zeigt Laurie Parker und Rain Phoenix (erstere ist die Produzentin, letztere des Hauptdarstellers jüngste Schwester) knapp 20 Minuten im lockeren Gespräch über den Film und vorrangig den Darsteller River Phoenix. Ein wesentlich umfangreicheres Interview - mehr eine Unterhaltung - folgt mit Gus Van Sant und Todd Haynes (beides Regisseure), welche in über 127 Minuten über Van Sants filmische Visionen plaudern - leider liegt die Aufzeichnung nur als Audiosignal ohne Abwechslung im Bild vor, was die zwei Stunden schwer erträglich macht. Ein weiteres lässt in knapp sieben Minuten noch die Produzenten JT LeRoy und Jonathan Caouette (Romanautorin und Regisseur) zu Wort kommen, die von ihren persönlichen Erfahrungen bei Recherchen über Stricherkids und Problemkinder sprechen. Alles durchaus interessante Gespräche, die durch das Fehlen von untermalenden Bildern aber anstrengend sind.

Doch das war es noch lange nicht, denn darüber hinaus gibt es sieben Deleted Scenes (12:39 Minuten) zu bestaunen, welche weitestgehend aus im Film gekürzten Sequenzen bestehen, aber durchaus sehenswert sind. In der Featurette mit dem Titel "Kings of the Road" beleuchtet Kritiker Paul Arthur rund 45 Minuten lang die im Film vorkommenden Adaptionen von Shakespeares "Henry IV" sowie Orson Welles' "Falstaff" und den Einfluss des Roadmovies plus Westerns auf MY PRIVATE IDAHO. Erstaunlich, was Van Sant alles in seinem Werk untergebracht und interpretiert hat!

Waren alle bisher genannten Extras auf der prallvollen Bonusdisk zu finden, so gilt es nun kurz jene der Filmdisk aufzuführen. Sie hält immerhin noch den Trailer im Original und der deutschen Synchro bereit. Ersterer der inhaltsgleichen Clips bietet dabei die leicht bessere Bildqualität.

Alle Features, abgesehen von den Trailern und gelöschten Szenen, entstanden extra für die DVD-Umsetzung im Jahr 2004! Eine lobenswerte Ausstattung für einen Film, der viel Beachtung verdient, aber wohl nur ein Nischenprodukt bleiben wird.

Es seien noch die teilanimierten und musikuntermalten Menüs, die Untertitelung aller Videofeatures (Ausnahme: Trailer) sowie des Films (sogar für Hörgeschädigte geeignet) und die hochwertige Verpackung im Digipak mit Schuber erwähnt, welche den Release weiter aufwerten. Volle acht Punkte für diesen rundum gelungenen Doppelpack!

Bewertung  8 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Gus Van Sant (DRUGSTORE COWBOY, GOOD WILL HUNTING, FORRESTER - GEFUNDEN!) erzählt mit Vorliebe Geschichten junger Menschen, welche thematisch die typischen Probleme dieses Alters aufgreifen. Ob Homosexualität beziehungsweise die Suche nach der eigenen Ausrichtung, die Verarbeitung von Kindheitstraumata oder schlichtweg unglückliche Liebesbeziehungen, seine Filme haben immer einen melodramatischen Einschlag und neigen gar zur Traurigkeit. Somit bewegen sich seine Werke fernab von den eintönigen, vermeintlich witzigen Teenie-Komödien, um weg von Schönfärbereien die andere Seite der Medaille "Jugend" abzubilden, ohne dabei in abgegriffene Klischees zu verfallen. Darüber hinaus ist er ein Visionär, arbeitet mit einer expliziten, verworrenen sowie metaphorischen Bildsprache und zieht Vergleiche zur Tierwelt, der Natur und Kultur. Ein weiteres Talent ist die hervorragende Darstellerauswahl, denn seine Filme stehen und fallen mit der glaubwürdigen Besetzung. Um auf MY PRIVATE IDAHO zurückzukommen, muss man zuallererst den viel zu früh verstorbenen River Phoenix nennen, welcher hier als erbkranker, homosexueller Stricherjunge wohl die beste Leistung seiner kurzen Karriere zeigt. Aber auch Keanu Reeves weiß als sein Intimfreund hier vor seinem endgültigen Durchbruch mit SPEED (1994) zu überzeugen.

Was allerdings gesagt werden muss ist, dass Herr Van Sant etwas zur Langatmigkeit neigt, die trotz der Laufzeit von "nur" 100 Minuten auch im vorliegenden Streifen auftritt (das liegt vielleicht am eigenverfassten Drehbuch). Zwar wird das dialoglastige Werk immer wieder durch fotografische und inszenatorische Eigenheiten mit geradezu poetischem Charakter aufgewertet (so zum Beispiel die Darstellung des sexuellen Aktes als gestellte Posen in Einzelbildern), doch die Elegie bleibt insgesamt vorrangig. Das Kuriose daran ist, dass dies gleichzeitig auch eine Stärke des Films sein kann, denn so wirkt er noch intensiver und im Endeffekt trauriger, da man quälend langsam auf das letztendliche Schicksal der Protagonisten hingeführt wird. Das Ganze ist in künstlerische, bildgewaltige Szenarien verpackt und entbehrt oft jedwedem Viewing-Standard. Um das alles noch weiter zu fächern, bedient Van Sant sich bei Motiven von Shakespeare (Henry IV) und Orson Welles (Falstaff). Sein Werk ist zeitgleich Drama, Roadmovie und Western; gefühlvoll, voyeuristisch und rücksichtslos.

Der Stil des Regisseurs und die Inhalte seiner Filme sind wohl trotz der illustren Casts nicht unbedingt durchweg massentauglich, da sich viele den angerissenen Themen und deren Umsetzung verschließen (gerade wenn es, wie im vorliegenden Fall, um Homosexualität geht). Die Interessierten jedoch können sich an der kompetenten und hochwertigen DVD-Umsetzung durch Universum Film in Form einer Special Edition mit zwei Silberlingen erfreuen. Bild und Ton sind zumindest besserer Durchschnitt, das anschließende Bonusmaterial ist praktisch werbefrei und gehaltvoll, fast zu viel, um es am Stück zu schauen/hören (der Rezensent teilte die Begutachtung selbst auf zwei Tage ein).






Und das meinen unsere Kollegen...

Fazit: 3,5/5
"My private Idaho" von Gus Van Sant ist ein Film, der die Geister scheidet, denn dem Film sind zum Beispiel gewisse Längen nicht abzuerkennen. Dennoch ist der Film interessant, wobei es sich nicht um leichte Kost handelt. Die "Special Edition" von universum kann überzeugen, auch wenn technisch bestimmt noch ein Tick mehr drinnen gewesen wäre. Die Extras sind aber informativ und die technische Qua [...]
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