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 5739  Review zu: Muxmäuschenstill 31.01.2005
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Mux (Jan Hendrik Stahlberg) hat eine Mission: Der selbst ernannte Weltverbesserer will seinen Mitmenschen wieder Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen - und bläst zum Kampf gegen Fehltritte aller Art: Big Mux is watching you! Mit makellos gebügeltem Hemd verfolgt der Saubermann Schwarzfahrer und Schwimmbad-Pinkler, Falschparker und Graffiti-Sprayer. Mux räumt auf in den Straßen Berlins, begleitet von seinem treuen Gehilfen, dem Ex-Langzeitarbeitslosen Gerd (Fritz Roth), der die Heldentaten mit einer Videokamera dokumentiert. Doch auf seinem Kreuzzug gegen Unrecht und Gleichgültigkeit wird der Westerntaschen-Sheriff bald selbst zum Gesetzesbrecher...

Cover Muxmäuschenstill
Cover vergrößern




Im Handel ab:28.01.2005
Anbieter: Warner Home Video / X Verleih AG / X-Filme
Originaltitel:Muxmäuschenstill
Genre(s): Komödie
Regie:Marcus Mittermeier
Darsteller:Jan Henrik Stahlberg, Fritz Roth, Wanda Perdelwitz, Joachim Kretzer, Ruwen Schneider, Sándor Söth, Engelbert von Nordhausen, Markus Will, Mehmet Yilmaz, Ulrich Meyer, Stefan Raab, Marietta Slomka, Ulrich Wickert
FSK:16
Laufzeit:ca. 92 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Biographien Crew
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentar
  • Fotogalerie
  • Nicht verwendete Szenen
  • Teaser
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


MUXMÄUSCHENSTILL entstand unter abenteuerlichsten Bedingungen, die beispielsweise den Dreh mit Mini-DV-Kameras einschlossen. Entsprechend gruselig sieht das Bild aus: Die primäre Farbe ist grün, von Schärfe kann quasi keine Rede sein, und über den Kontrast sollte man besser auch schweigen. Hinzu kommt, dass selbst bei nur langsamen Kamerabewegungen alles deutlich verwischt. Zum schlechten Schluss tritt szenenweise ziemlich heftiges Grieseln auf. Einen etwas besseren Eindruck hinterlassen die eingestreuten Sequenzen, in denen Gerd mit seiner Videokamera filmt: Diese sind zwar total verwackelt, wie man es eben von eigenen Privataufnahmen kennt, doch zumindest erreicht hier die Schärfe im direkten Vergleich zum Rest ganz angenehme Werte. Insgesamt gibt das unter Berücksichtigung der Umstände und mit viel Wohlwollen noch...

Bewertung  5 von 10 Punkten




Der Sound unterstreicht den semi-dokumentarischen Charakter des Films insofern, dass er auf Spielereien verzichtet. Was bedeutet: Wenn es Umgebungsgeräusche gab, sind diese zu hören, aber eine Nachbearbeitung oder zusätzliches Einfügen von Effekten fand nicht statt. Im Ergebnis dessen hinterlässt die Dolby Digital 5.1-Spur einen ziemlich schwachen Eindruck - die Rears werden nur selten angesprochen, auch der Subwoofer bleibt recht stumm. Überhaupt dienen sämtliche Lautsprecher fast ausschließlich zur räumlichen Musikwiedergabe, da großteils nur der Center arbeitet, um Sprache abzubilden, was leider etwas dumpf geriet. Erwähnt sei an dieser Stelle noch, dass der ebenfalls enthaltene Dolby Digital 2.0-Track zwar noch dunkler, dafür aber auch wesentlich basslastiger daherkommt. Letztlich also ein sehr solider Ton, der nicht vom Hocker reißt, seinen Zweck jedoch gut erfüllt.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Viel gibt's da eigentlich nicht zu sagen: Neben dem originell animierten und soundunterlegten Hauptmenü fällt zunächst der bei Auswahl einzelner Unterpunkte gegebene Bezug zum Film als gute Idee auf. So kann man beispielsweise "unerlaubte Einstellungen" vornehmen, eine nach § 116 BGB "Geheime Fotogalerie" anwählen oder "Missbrauch von Dolby Digital 5.1" üben. Ansonsten gibt es neben Trailer und Teaser zum Film noch die besagte Fotogalerie, welche 30 winzige Bilder zeigt, dafür aber immerhin mit Erklärungen aufwartet. Bei Interesse stehen darüber hinaus vier Biographien auf Texttafeln zur Ansicht bereit. Zu sagen wäre außerdem, dass die acht entfallenen Szenen mit einer Gesamtlänge von etwas mehr als 16 Minuten von "sehr sehenswert" bis hin zu "völlig berechtigt rausgeworfen" quasi die gesamte qualitative Palette abdecken.

Schlussendlich hätten wir dann noch den Audiokommentar mit Regisseur, Hauptdarsteller und Andreas aus Leipzig. Letztgenannter wurde von Jan "Mux" Stahlberg einfach auf der Straße angesprochen und gefragt, ob er gern den Film schauen würde. Eine anarchische Idee, welche hervorragend zum Tenor des Werkes passt - der Kommentar an sich überzeugt allerdings nur bedingt. Hier wird einfach viel gelacht, etwas gelobt und letztlich trotz der großen Erheiterung arg trocken informiert. Hinzu kommt, dass Andreas wohl nicht sehr cineastisch begabt ist und nur wenig beitragen kann, was zudem teilweise störend überhebliche Sprüche der beiden anderen Sprechenden nach sich zieht ("Das ist die U-Bahn, Andreas!"). Angesichts der wertungsmindernden Tatsache, dass sowohl hier als auch im Hauptfilm Untertitel gänzlich fehlen, bringt all das am Ende bloß...

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Herr Mux, der unscheinbare Anzugträger mit der spießigen Frisur, geht als Paradebeispiel der alten Weisheit durch, dass ein Fanatiker nur ein Irrer ist, der etwas hat, woran er glaubt - was ihn umso gefährlicher macht. Kleine Ausrutscher bestraft Mux sofort, größere Vergehen bedürfen brachialerer Methoden. Wenn das den Tod des Sünders bedeutet, ist es eben nicht zu ändern.

Ganz schön harter Tobak also, was hier aus sonst so schläfrigen deutschen Landen auf das ahnungslose Publikum losgelassen wurde. Das dachten sich auch diverse Filmförderungen und verweigerten jegliche finanzielle Unterstützung - in der selbstgefälligen Gewissheit, dass "unsoziales Verhalten im Kino kaum interessieren" könne. Da hatte er also wieder zugeschlagen, der teutonische Friede-Freude-Eierkuchen-Habitus. Zum Glück ließ sich Regisseur Marcus Mittermeier davon nicht beirren und zog das Projekt im Alleingang durch - einen Berg Schulden inklusive.

Was am Ende dabei herauskam, war eine der großen Offenbarungen des Kinojahres 2004. Mittermeier findet genau das richtige Maß, seinen Protagonisten gleichzeitig absolut abstoßend und doch auf seltsame Weise liebenswert zu machen. Wer hätte sich schließlich beim Tritt in einen mitten auf dem Fußweg platzierten Hundehaufen oder angesichts eines fiesen Dränglers auf der Autobahn nicht schon oft einen persönlichen Mux gewünscht? Ganz zu schweigen davon, was man im tiefsten Inneren gern mit Vergewaltigern und sonstigen echten Verbrechern machen würde.

Letztlich ist dieser unrettbar überspannte Typ, der sämtliche Moralvorstellungen psychotisch auf die Spitze treibt, doch nur ein Spiegel der unterdrückten negativen Energie ebenso wie des Gerechtigkeitsempfindens, die beide mehr oder weniger in jedem von uns stecken; wenn auch glücklicherweise in (hoffentlich) wesentlich gemäßigterer Form. Garniert mit einer puren Überdosis Schräglage, wird daraus ein hemmungslos perfides Vergnügen, eine schwarzhumorige Attacke auf das Zwerchfell, die in brachialstem Stil sämtliche Grenzen von Schuld und Sühne verschwimmen lässt. Wie man kurz nach dem Kinostart vernehmen konnte, meldete ein Zuschauer gar Interesse an einer Mitarbeit im Unternehmen Mux an... Hatte da die Kunst das Leben kopiert - oder umgekehrt? Wir wissen es nicht, und letztlich ist diese Frage auch müßig, weil sie nichts daran ändert, dass unsere eingefahrene Filmindustrie mehr Werke wie dieses, eben mehr Mut (und vielleicht auch Mux), braucht!

Es sei also dringend empfohlen, der DVD zumindest in der Videothek des Vertrauens eine Chance zu geben. Dass sie in der Gesamtwertung lediglich ein durchschnittliches Ergebnis erzielt, liegt nämlich großteils nur an den eingeschränkten Möglichkeiten, welche aus dem dokumentarischen Stil der Vorlage resultieren.






Und das meinen unsere Kollegen...

Fazit: 2,5/5
"Muxmäuschenstill" ist das Regiedebut von Marcus Mittermeier und ein Film, der viel Enthusiasmus mitbringt, allen Denunzianten den Spiegel vorzuhalten. Auch wenn die technische Seite, dem Film angemessen, nur auf Doku-Niveau angesiedelt ist, so entschädigen der gelungene Audiokommentar und die geschnittenen Szenen. Wer deutsche Filme mit Zündstoff mag, sollte an dieser DVD nicht vorbeigehen. [...]
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© DVD-Palace Home Entertainment




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