Startseite   Medien-Datenbank   Reviews   Forum   Shopping   Preisvergleich   Spezial   Impressum  
  Preisvergleich:
  Titelsuche:
Newsflash: Splendid: Die Veröffentlichungen im Februar 2017
Folge DVD-Palace bei Facebook Folge DVD-Palace bei Twitter
Newsletter  
Preissenkungen
von Amazon



Unsere Partner  





Schnäppchen  
Homeland - Die komplette Season 5 [4 DVDs] ...
nur EUR 29.99
Der Gott des Gemetzels ...
nur EUR 6.91
NCIS: Los Angeles - Die sechste Season [6 DVDs] ...
nur EUR 20.00
Die Indianer von Cleveland - DIE TRILOGIE - (Blu-ray) ...
nur EUR 22.91
[Blu-ray] American Horror Story - Season 5 ...
nur EUR 29.99
[Blu-ray] Die Nordsee von oben ...
nur EUR 24.90
Stromberg Box - Staffel 1-5 & der Kinofilm (11 Discs) ...
nur EUR 30.19
[Blu-ray] American Horror Story - Season 4 ...
nur EUR 21.26
[Blu-ray] Paddington ...
nur EUR 9.99
Dragonball Z - Box 7/10 (Episoden 200-230) [6 DVDs] ...
nur EUR 51.99

[ Weitere Schnäppchen ]


DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2011
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2010
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2009
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2008
DVD-Palace Home Entertainment gehört zu den 6.000 besten deutschsprachigen Internet-Adressen 2007
M-DVD.Org V2 - Kompromisslose Audio-, Video- und Cover-Verwaltung


PAL-NTSC-Converter



Bitte unterstütze DVD-Palace und kaufe Deine DVDs und Blu-ray Discs über die folgenden Partnerlinks...


 4955  Review zu: Mein letzter Film 23.11.2005
Medienversand.at

Teile dieses Review mit anderen auf:   Dieses Review bei Facebook empfehlen   Dieses Review bei Twitter empfehlen

Ein Review von Michael Holland



Hannelore Elsner in der Rolle einer erfolgreichen Schauspielerin, die sich nach allem Erreichten von ihrem bisherigen Leben verabschiedet. Während die alternde Diva die letzten Sachen für ein neues Leben packt, hält ein junger Kameramann ihre schonungslose und unbarmherzige Abrechnung mit Leben, Karriere und Männern fest.

Cover Mein letzter Film
Cover vergrößern




Im Handel ab:03.11.2005
Anbieter: Paramount Home Entertainment / Highlight Video
Originaltitel:Mein letzter Film
Genre(s): Drama
Porträt / Biographie
Regie:Oliver Hirschbiegel
Darsteller:Hannelore Elsner, Wanja Mues
FSK:o. A.
Laufzeit:ca. 91 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Anti-Piraterie-Trailer auf der DVD vorhanden
  • Filmografien Darsteller/Regisseur
  • Der besondere Filmtipp
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
Momox.de - Einfach verkaufen.


Um maximale Authentizität zu schaffen, wurde MEIN LETZTER FILM fast ausschließlich mit einer wackeligen Videokamera gedreht. Daran muss man sich gewöhnen - und natürlich beeinflusst diese Entscheidung auch das Bild.

Jedoch bei weitem nicht so negativ, wie man jetzt glauben möchte, denn Highlight hat sich offensichtlich viel Mühe gegeben, um ein ordentliches Ergebnis präsentieren zu können. So fallen während der wenigen "professionell" gefilmten Minuten am Anfang und Ende geradezu perfekte Farben auf: kräftig, aber natürlich. Der im Monolog-Teil über allem liegende Goldschimmer muss demnach als Stilmittel gelten. Darüber hinaus hat der Kontrast zwar oft leichte (überstrahlende helle Flächen, im Dunkeln verschwindende Details) bis deutliche Probleme (0:04:00 - 0:04:05), geht aber generell gerade noch in Ordnung. Ebenfalls sehr erfreut darf man angesichts des satten Schwarzwertes sein. Darüber hinaus kann die Schärfe zwar nicht als "großartig" bezeichnet werden, gibt aber stets erstaunlich viele Details preis. Verschmutzungen oder Beschädigungen sucht man vergebens, selbst Rauschen stört bloß höchst selten und kommt über ein immer sehr dezentes Maß nicht hinaus. Teils deutlich sichtbare Doppelkonturen sind wohl auf Edge Enhancement zurückzuführen. Störende Kompressionsprobleme treten - angesichts einer reinen Videobitrate von 7,42 Mbps wenig verwunderlich - nicht auf.

Gemessen an den Produktionsbedingungen, liegt hier also ein verblüffend gutes Bild vor, welches verdiente sieben Punkte bekommt.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Beim Ton kann man sich extrem kurz fassen: Weil das nahezu vollständig in reiner Monologform präsentierte Geschehen niemals eine einzige Wohnung verlässt (abgesehen von der kurzen Einleitung und Endsequenz), genügt der deutsche Dolby Digital 2.0 Stereo-Ton völlig. Raumklang darf schon allein wegen fehlender musikalischer Untermalung nicht erwartet werden. Treten Effekte auf, sind diese praktisch ungewollter Natur, da sich beim Drehen eben die Umgebung zu Wort meldete. Es geht letztlich ausschließlich um eine klare, verständliche Sprachwiedergabe, welche jederzeit hervorragend gegeben ist. Dafür bleiben gute vier Punkte.

Bewertung  4 von 10 Punkten




Das Amaray enthält ein kleines Booklet mit Filmografien der Darsteller Hannelore Elsner und Wanja Mues sowie des Regisseurs Oliver Hirschbiegel, welche zusätzlich in digitaler Form vorliegen. Hat man den nicht überspringbaren Anti-Piraterie-Spot hinter sich gebracht, erfreut eine animierte und soundunterlegte Hauptauswahl das Auge. Ansonsten herrscht jedoch gähnende Leere: Neben einer vier Titel - darunter MEIN LETZTER FILM - umfassenden Trailershow gibt es lediglich noch, wie von Highlight gewohnt, den "Besonderen Filmtipp" zu sichten - in diesem Fall SCHATTEN DER ZEIT. Immerhin kann Maries Lebensbeichte optional englisch untertitelt werden. Wieso dies allerdings nicht auch in Deutsch möglich ist, bleibt ein Geheimnis.

Man bekommt also nur Standards geboten, obwohl gerade ein ausführliches Interview mit Hannelore Elsner potenziell unglaublich interessant gewesen wäre. Zudem haben des Englischen nicht mächtige hörgeschädigte Zuschauer das Nachsehen, was schade ist, selbst wenn sie vermutlich einen eher geringen Teil der Käuferschaft ausmachen. Deshalb bleibt hier unter dem Strich bloß ein "ungenügend".

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Weibliche Möchtegern-Stars bevölkern (auch) das deutsche Kino in üppiger Auswahl. Darüber hinaus finden sich fast ebenso viele Darstellerinnen, welche den Klischees einer "Diva" entsprechen. Einige Schauspielerinnen, wie zum Beispiel Corinna Harfouch, stehen allerdings kurz davor, besagten negativ behafteten Terminus mit positivem Leben zu erfüllen. Wirklich geschafft hat es bislang aber nur Hannelore Elsner.

Sie büßte über die Jahre nichts von dieser speziellen Grazie ein, nimmt die niederprasselnden Filmpreise mit genau dem richtigen Gleichgewicht aus Glamour und Bescheidenheit entgegen, wählt Rollen klug. Vielleicht liest man Elsners Namen nicht mehr so häufig auf Kinoplakaten wie noch vor einigen Jahren. Wenn sie dann aber auf der Leinwand erscheint, um mit ihrer samtigen Stimme, welche gleichzeitig Zigaretten, Erfahrung, Erotik und Melancholie atmet, die ersten Sätze zu sprechen, hat es Deutschlands einzige wahre Diva in Sekundenschnelle geschafft, das Publikum um den Finger zu wickeln. Schon allein deshalb, weil Elsner es durch ihre Natürlichkeit ungeachtet aller Unnahbarkeit des Stars leicht macht zu glauben, dass sie im Supermarkt um die Ecke Brot und Taschentücher kauft. Sozusagen das kleine Mädchen und die weise Frau, die Heilige und das Miststück, das glamouröse Showgirl und die schüchterne Nachbarin in einem Paket. Eine explosive Mischung, welche sich auch nicht scheut, für den Spaß praktisch über die eigene Leiche zu gehen. Man erinnere sich diesbezüglich an Oskar Roehlers Trash-Granate FAHR ZUR HÖLLE, SCHWESTER!, in der Elsner als vulgäre, hässliche, psychopathische Spät-Hippie-Schlampe dermaßen brillierte, dass sie unter dem Mantel aus grausigem Make-up, unglaublich geschmackloser Frisur, fürchterlicher Kleidung und völlig durchgeknalltem Gehabe - natürlich - förmlich strahlte.

Muss man sich also Sorgen machen, dass MEIN LETZTER FILM misslungen sein könnte? Natürlich nicht, schließlich liefert Elsner hier eine One-Woman-Show. Allerdings sollten potenzielle Zuschauer sich darüber klar sein, was sie erwartet. Wie Marie so treffend einleitet: "Ich packe hier und rede, keiner sollte mehr erwarten." In der Tat trifft diese Aussage den Nagel auf den Kopf. Wir beobachten Marie, den alternden Filmstar, dabei, wie sie mit dem Leben aufräumt. Elsner bewegt sich also anderthalb Stunden in nur wenigen Räumen, um zu reden, lachen, schreien - und wieder zu reden. Darauf muss sich das Publikum einlassen, wird jedoch belohnt, falls es dies wagt.

Die Grenzen zerfließen: Wo hört der fiktive Charakter Maries auf, wann spricht Elsner als Privatperson beziehungsweise kann sie sich mit dem Gesagten identifizieren? Wir wissen es nicht, erfahren es vermutlich nie. Aber beiden Frauen sind gewisse Dinge gemeinsam. Zum Beispiel ihr Stolz, die atemberaubende Würde, mittels derer hier Monologzeilen à la "Männer stellen sich gern tot, wenn es ernst wird" oder "Natürlich hoffte Paul auf mehr, wie die meisten verheirateten Männer auf mehr hoffen - und wenn sie nur vor dem Fernseher sitzen und hoffen, dass 'ne zweite Person auftaucht" quasi in cineastischen Stein gemeißelt werden. In jedem Satz schwingt Lebenserfahrung mit, das noch so kleinste Fältchen macht sich in der Nahaufnahme praktisch selbstständig, um seine ganz eigene Geschichte zu erzählen, die zwischen den Zeilen schlummert und möglicherweise niemals hätte geweckt werden dürfen. Aber Marie rechnet eben gnadenlos ab - mit den Männern, weinerlichen Verlierern, Lügen, Schmerz, der Schnelligkeit des Lebens, Konsumgier, den Medien, jedoch auch sich selbst. Um frei zu sein. Sie möchte aufstehen, alles hinter sich lassen. Dies soll ihr letzter Film werden, bestimmt für nur wenige Personen, die er etwas angeht. Dann will Marie gehen, die ohnmächtige Stärke ganz für sich nutzen. "Nur ein einziger Koffer diesmal... Ich nehm' nicht viel mit." Wozu auch? Es gibt keine Rückkehr, unnötiger Ballast bleibt - ebenso wie hinderliche Menschen - da, wo er jetzt ist.

Elsner spielt Marie nicht, sondern lebt den Charakter mit jeder Facette ihrer Darstellungskunst und der Lebenserfahrung einer intelligenten, starken Frau. Das hilft problemlos über (um dann doch zu kleineren Problemen zu kommen) die erwähnte, manchmal quälende Statik des Geschehens oder artifizielle Skript-Anwandlungen hinweg. Bodo Kirchhoff lenkt sein (Dreh-)Buch nämlich in eine teils übertrieben einseitig beobachtende beziehungsweise schlicht gestelzte Richtung. Aber solche Details mindern das Sehvergnügen bloß unwesentlich. Schon allein deshalb, weil das deutsche Kino ohne Hannelore Elsner um einiges ärmer wäre. Darum, liebe Frau Elsner: Lassen Sie dies bitte nicht ihren letzten Film gewesen sein!

Highlight macht bei der DVD-Umsetzung des wortlastigen Werkes technisch tatsächlich das Allerbeste aus den arg begrenzten Möglichkeiten, weswegen man ihr diesbezüglich eine klare Empfehlung aussprechen kann. Ein paar spezifische Extras wären allerdings wirklich schön gewesen.

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Lebensbeichten






© DVD-Palace Home Entertainment




  Reviews
Review zu Bram Stoker's Dracula - Deluxe Edition lesen

Review zu Diese zwei sind nicht zu fassen lesen Diese zwei sind nicht zu fassen
Review zu Peanuts - Die neue Serie - Vol. 1 lesen Peanuts - Die neue Serie - Vol. 1
Review zu American Justice - Im Sumpf der Gesetzlosigkeit lesen American Justice - Im Sumpf der Gesetzlosigkeit
Review zu Mara und der Feuerbringer lesen Mara und der Feuerbringer
Review zu Fack Ju Göhte 2 lesen Fack Ju Göhte 2
Review zu The Last Witch Hunter lesen The Last Witch Hunter
Review zu From Dusk Till Dawn - Staffel 2 lesen From Dusk Till Dawn - Staffel 2
Review zu Die Musketiere - Staffel 2 lesen Die Musketiere - Staffel 2
Review zu Arlo & Spot - 3D lesen Arlo & Spot - 3D

[Weitere Reviews]


  News
  •   08.12.2016
  • Splendid: Die Veröffentlichungen im Februar 2017
  • 07.12.2016
  • Sony Pictures: Die Veröffentlichungen im Februar 2017
  • 06.12.2016
  • UHD - lohnt sich der Umstieg schon?
  • 06.12.2016
  • Polyband: Die Veröffentlichungen im Februar 2017
  • 04.12.2016
  • Die aktuellen Blu-ray und DVD-Verkaufscharts (Stand: 04.12.2016)

      [ Weitere News ]