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 12362  Review zu: Marebito 21.07.2005
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



Den Kameramann Masuoka (Shinya Tsukamoto) treibt eine Obsession: Er will wissen, was echte Angst ist - und wohin sie einen führen kann. In der U-Bahn filmt er zufällig einen bizarren Selbstmord, bei dem sich ein Mann mit einem Messer die Augen aussticht. Gebannt betrachtet Masuoka diese Szene wieder und wieder vor dem Monitor und entdeckt, dass der letzte Blick des Selbstmörders auf einen bestimmten Punkt fixiert ist: auf eine Tür im tiefer gelegenen U-Bahn-Schacht. Masuoka macht sich sofort auf und gelangt durch diese Tür in labyrinthische Katakomben. Dort findet er eine verwilderte junge Frau, die nackt an einen Felsen gekettet ist. Erschreckt und fasziniert zugleich nimmt Masuoka die Frau mit zu sich nach Hause...

Cover Marebito
Cover vergrößern




Im Handel ab:08.08.2005
Anbieter: Alive AG / Alamode Film
Originaltitel:Marebito
Genre(s): Horror
Regie:Takashi Shimizu
Darsteller:Shinya Tsukamoto, Kazuhiro Nakahara, Shun Sugata
FSK:Keine Jugendfreigabe
Laufzeit:ca. 91 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Japanisch: Dolby Digital 2.0
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Interview mit dem Regisseur
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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MAREBITO stellt sich hinsichtlich einer Bildbewertung extrem quer. Da Masuoka die Welt nicht wie ein "normaler" Mensch, sondern meist durch das Auge seines Camcorders wahrnimmt, sind viele entsprechende Aufnahmen zu finden - und weisen natürlich grauenvolle Qualität auf. Andererseits gibt es aber noch den ganzen Rest, auf richtiges Filmmaterial gebannt und wesentlich gelungener.

Zwar wurde dabei der Kontrast oft etwas zu steil gewählt, weswegen helle Flächen überstrahlen oder dunklere Bildteile einfach irgendwo in der Finsternis versacken. Auch leichtes Flimmern müsste nicht unbedingt auftreten. Ansonsten besteht allerdings kaum Grund zur Kritik: Die Farbgebung passt sich geradezu hervorragend der Atmosphäre des jeweiligen Settings an und bietet von kräftigen Werten bis hin zur fast monochromen Abbildung so ziemlich alles. Außerdem gefällt der Schwarzwert stets auf Grund sehr satter Ausprägung. Positiv zu erwähnen bleibt darüber hinaus, dass man Rauschen fast nie wirklich bemerkt und sogar die Schärfe Erstaunliches leistet, was bei asiatischen Filmen keine Selbstverständlichkeit darstellt: Sie bewegt sich trotz massiven Einsatzes der Handkamera stets auf hohem Niveau, geht selbst bei Bewegungen bloß leicht in die Knie und schafft bei ruhigen Sequenzen eine beeindruckend plastische Optik. Zusätzlich kann man bei Nahaufnahmen Bartstoppeln zählen und Schweißtropfen deutlich perlen sehen. Abgerundet wird dieser positive Eindruck durch das Fehlen von Beschädigungen und Verschmutzungen sowie einer unauffällig arbeitenden Kompression.

Aus den beiden genannten, extrem konträren Ergebnissen einfach einen Mittelwert zu bilden, würde MAREBITO bitteres Unrecht tun, weil das Videomaterial ein wichtiges Stilmittel darstellt. Nach Verlagerung der Gewichtung bleiben deshalb trotz allem noch gute...

Bewertung  6 von 10 Punkten




Auch der experimentelle Sound verwehrt eine simple Bewertung. Das liegt vor allem an der recht deutlichen Trennung des akustischen Geschehens in zwei Teile: Während anfangs primär der Subwoofer zwar keine Höhenflüge starten, dafür jedoch permanent bedrohlich vor sich hin grummeln darf, spielt später der Soundtrack eine gewichtige Rolle. Oder eben das, was man hier so nennen darf. Denn letztlich besteht er nicht aus vollständigen Melodien oder gar echter Musik, sondern vereint an- und abschwellende Klangfragmente mit fast disharmonischen Tonfolgen sowie eingestreuten Geräuschen (wie beispielsweise undefinierbarem Platschen). Für finstere Stimmung ist also gesorgt...

Da sich all dies wunderbar auf sämtliche Lautsprecher verteilt und zusätzlich noch ein paar gelungene - manchmal gar positionsverändernde - Effekte geboten werden, steht in der Folge ein toller Raumklang. Hinzu kommt die durchaus gelungene Synchronisation, deren Stimmen stets wunderbar verständlich aus dem Center erschallen und sogar recht realistisch in die Umgebung eingebunden klingen. Schließlich hebt sich der Off-Kommentator davon noch einmal deutlich ab, ohne in Künstlichkeit zu verfallen. Letztlich muss der deutsche Track (Dolby Digital 5.1) somit als wirklich gelungen bezeichnet werden.

Dagegen fällt das japanische Original in DD 2.0 (Mono) leider stark ab. Zwar liegt dessen Volumen-Level deutlich höher, aber davon abgesehen leidet es an seinen beschränkten Möglichkeiten, birgt weniger Bass und schafft natürlich keine echte Räumlichkeit. Außerdem kann von Differenziertheit nie die Rede sein, zumal alles arg dumpf nachhallt. Und um den Fehlerkatalog zu vervollständigen, hat sich noch leichtes Rauschen eingeschlichen.

Insgesamt erhält der Sound daher leider bloß...

Bewertung  6 von 10 Punkten




Schön ist, dass Menüs und Übergänge meist sowohl Animationen als auch Soundunterlegung bieten. Darüber hinaus stehen zwei Alamode Film-Trailer sowie ein teils abenteuerlich gefilmtes Interview mit Regisseur Takashi Shimizu rund um das Thema "Angst" zur Ansicht bereit. Letzteres sollte man unbedingt anschauen! Shimizu erweist sich nämlich nicht nur als eloquent, zurückhaltend und sympathisch; er weiß ebenfalls um die Spielregeln seines bevorzugten Genres: "Furcht und Erschrecken sind nicht dasselbe. Ich mache zwar Horrorfilme, aber ich mag keine brutalen Darstellungen." Abgerundet wird die Ausstattung von deutschen Untertiteln für die Extras und den Hauptfilm.

Alles in allem kein eben üppiger Bonus, aber offensichtlich mit Interesse erstellt. Dafür vergeben wir gerade noch...

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Es erscheint nötig, ein paar Worte zur individuellen Erwartungshaltung zu verlieren. Wer nämlich MAREBITO nur wegen des Covertextes (ausgestochene Augen et cetera - siehe oben) und mit starrem Blick auf das "ab 18"-Siegel leiht beziehungsweise kauft, wird bitter enttäuscht sein. Bei diesem Film handelt es sich nicht um eine Blutorgie! Im Gegenteil: Die Gore-Effekte kann man locker an einer Hand abzählen; sonderliche Härte zeigen sie außerdem auch nie.

Trotzdem hat das Verwehren der Jugendfreigabe durchaus einen Sinn, da MAREBITO tief verstört. Mit welcher Selbstverständlichkeit und Kälte Masuoka den Glauben, sein Leben wäre sinnlos, auf alle anderen Menschen projiziert und entsprechend handelt, geht unter die Haut. Gleiches gilt für einzelne Einstellungen: Beispielsweise erzeugt der Gesichtsausdruck des ermordeten Mädchens, inklusive ihrer Angst und des Unverständnisses, so spontane wie nachhaltige Ganzkörper-Gänsehaut.

Mit Horror von der Stange haben wir es also nicht zu tun - viel eher funktioniert MAREBITO als psychisch belastende Studie in menschlicher Einsamkeit und Anonymität. Schon allein das Cover-Artwork beraubt die abgebildete Frau ihres Gesichtes; ähnliche Motive zeigen sich immer wieder über die Handlung verteilt. Deshalb wäre es der falsche Ansatz, auf äußerliche Schocks und Splatter zu hoffen: Masuoka braucht eine knappe Stunde, um das finstere Geheimnis seines weiblichen Kaspar Hauser zu enthüllen. Bis dato passiert nicht eben viel, dafür könnte man die finstere Atmosphäre quasi schneiden. Was tatsächlich passierte, erfährt man dann circa zehn Minuten vor Schluss - kurz, nahezu beiläufig, überhörbar. Oder stellt dieses Geständnis vielleicht bloß ein Produkt von Masuokas kranker Phantasie dar? Noch über das düstere Ende hinaus verwischen sich Schein und Sein.

In nur vier Tagen für 50.000 Euro abgedreht, mag dieses Werk in Regisseur Takashi Shimizus Schaffen wohl nicht mehr als den Status einer Fingerübung einnehmen - und dennoch entstand ein brillantes, schockierendes Psychodrama. Wieso der Mann mit dem US-Remake (THE GRUDGE) seines eigenen Hits JU-ON fast zeitgleich ein gefälliges Standard-Gruselfilmchen ohne Spannung, Hirn oder Erinnerungswert inszenierte, bleibt rätselhaft. Na ja, von irgendwas muss er wohl leben...

Wer als Horrorfan angesichts Originalität, Intelligenz und eines verstörenden Sujets auf Blut auch mal verzichten kann, sollte sich die jetzt erhältliche deutsche MAREBITO-DVD somit auf jeden Fall näher anschauen. Umso mehr, da mit ihr trotz schwieriger technischer Voraussetzungen eine verblüffend gute Umsetzung gelang.






© DVD-Palace Home Entertainment




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