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 8469  Review zu: Lord of War - Händler des Todes 21.08.2006

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Ein Review von Marcus Kampfert



Der Handel mit Waffen ist ein dreckiges aber lukratives Geschäft. Und Yuri Orlov ist darin der Beste. Nach bescheidenen Anfängen in New Yorks Stadtteil Little Odessa steigt er gemeinsam mit seinem Bruder Vitali nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zum mächtigsten Waffenschieber der Welt auf. Unmenschliche Diktatoren und legitime Staatsoberhäupter - Yuri versorgt sie alle. Partei ergreift er nicht, so lange die Kasse stimmt. Da heftet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere der Interpol-Agent Jack Valentine an seine Fersen und Ehefrau Ava stellt ihn vor ein Ultimatum. Yuri will sich für die Familie entscheiden, doch seine Kunden sind ihm unangenehm treu ...

Cover Lord of War - Händler des Todes
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Im Handel ab:08.08.2006
Anbieter: SONY Pictures Home Entertainment / MGM Home Entertainment
Originaltitel:Lord of War
Genre(s): Thriller
Action
Regie:Andrew Niccol
Darsteller:Nicolas Cage, Bridget Moynahan, Jared Leto, Shake Tukhmanyan, Jean-Pierre Nshanian, Jared Burke, Eric Uys, David Shumbris, Stewart Morgan, Jasper Lenz, Kobus Marx, Stephan De Abreu, Jeremy Crutchley, Ian Holm, Tanya Finch, Lize Jooste, Yaseen Abdullah, Donald Sutherland, David Harman, Neil Tweddle, Prosper Hakiziman, Chi Zhang Yi, Sajad Khan, John Sferopoulos, Gamiet Peterson, Ethan Hawke, Danie Struwig, Tony Caprari, Jack Niccol, Annelene Terblanche, Stanislav Majer, Yevgeni Lazarev, Zdenek Pechácek, Weston Cage, Larissa Bond, Sammi Rotibi, Gugulethu 'Gugu' Zulu, Debbie Jones, Mirriam Ngomani, Eamonn Walker, Tayo Oyekoya, Dexter Nwanya, Yule Masiteng, Liya Kebede, Jasmine Burgess, Siyamthanda Ndlangalavu, Tanit Phoenix, Kutcha, Konstantin Egorov, Vadim Dobrin, Hlomla Dandala, Tony Kgoroge, Young Bakubas, Jerry Mofokeng, Mzwanele Jafta, Carlin April, Masisi Ndlumbini, Bupe Chanda, Sonni Chidiebere, Sydney Hall, Nalu Tripician, Jonathan Ave, Akin Omotoso, Steve Ruge, Ali Mk, Mohamed Omar, Jean-Michel Richaud, Inna Swann, Steve J. Termath, Patrick Walton Jr., Mikhail Gorbachev
FSK:16
Laufzeit:ca. 117 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.40:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch,
Extras/Ausstattung:
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Audiokommentar von Regisseur Andrew Niccol
  • Entfallene Szenen
  • Making of "Lord of War - Händler des Todes"
  • Ein lukratives Geschäft: Internationaler Waffenhandel
  • Amnesty International Spot mit Nicholas Cage
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Der anamorphe Transfer liegt im Original-Cinemascope von 2.40:1 vor. Die Farbsättigung ist extrem hoch, Überstrahlungen gibt es dennoch nicht. Mittels Filtern wirkt das Geschehen etwas ins Rot-Goldene verzerrt. Der Kontrast allerdings sorgt auf Grund seiner bewusst eingesetzten Steilheit oft dafür, dass helle Bildteile strahlend wirken, dunkle dagegen umliegende Partien teils mit ins tiefe Schwarz reißen. So ist es nicht immer zum Besten bestellt um die Detailtreue, während Konturen stets gut abgegrenzt bleiben. Die Schärfe zeigt sich durch den „groben“ Kontrast beeinflusst und schafft es nicht durchgängig, das zwischendrin sichtbare, hohe Niveau zu halten. Während in der Tiefe durchgehend alle Feinheiten erkennbar sind, zeigen sich die Kanten immer wieder zu weich. Die gelegentlichen Doppelkonturen könnten von der PAL-Umwandlung stammen, da es nicht so aussieht, als ob ein Schärfefilter Verwendung fand. Den Transfer durchzieht ein meist geringfügiges Rauschen, das nur selten blockartige Strukturen aufweist. Dazu kommen Nachzieheffekte, welche sich als Bildruckeln unangenehm bemerkbar machen. Kurioserweise gewöhnt man sich an den etwas ungewöhnlichen Look so sehr, dass man auch die kleinen Makel im Laufe des Films bloß noch selten wahrnimmt. Da es keine halben Punkte gibt – siebeneinhalb wären angebracht – entscheidet sich der Rezensent für die niedrigere volle Punktzahl.

Bewertung  7 von 10 Punkten




LORD OF WAR ist weniger Actionmovie denn vielmehr Thriller oder Satire. Darum werden trotz des effektlastigen Themas nur selten Szenarien kredenzt, welche eine akustische Brillanz aufweisen. Die wenigen aber haben es in sich. Wenn Gewehrkugeln durch das Bild fliegen oder etwas hochgejagt wird, lässt die Vertonung auf Grund der Vehemenz und des Bassdrucks das Heimkino wackeln. Direktionalität sowie Dynamik geben sich hier ein fulminantes Stelldichein und sorgen für tonale Leckerbissen. Außerhalb dieser Szenen wird es wesentlich ruhiger – besonders auf den Rears. Zwar sind immer wieder kleine Umgebungsgeräusche oder weiter entfernte Gewehrsalven vernehmbar, die Auslastung geht jedoch deutlich zurück. Erhalten bleibt aber die breite Stereofront, welche praktisch pausenlos beschallt wird. Der Score ist angemessen in das Geflecht eingewoben. Die Stimmen kommen fast ausschließlich aus dem Center; nur Personen außerhalb des Sichtfeldes werden anderen Kanälen zugeordnet. Hervorstechen kann der Off-Kommentar der Figur Victor Orlov (Nicolas Cage), welcher von der sonoren Lage her stets klar verständlich ist. Andere Stimmen hingegen geraten manchmal eine Spur zu leise. Da kommt das Original ins Spiel, welches durchweg die deutlicher verständlichen Dialoge bietet, sich ansonsten aber nicht von der Synchronisation abhebt.

Bewertung  8 von 10 Punkten




Während in den USA ein Doppeldecker erhältlich ist, müssen wir hierzulande mit einer leicht abgespeckten Single Disk-Variante auskommen. Diese ist allerdings wider Erwarten recht ordentlich bestückt. Der Audiokommentar von Regisseur Andrew Niccol stellt das informativste Extra dar. Von der ersten bis zur letzten Minute werden Fakten und Details zur Produktion sowie realen Hintergründen geboten. Mehrmals bekommt man eine Gänsehaut, wenn Niccol erläutert, dass richtige Waffenhändler am Film mitgewirkt haben – sei es per Storydetails oder durch die Ausstattung mit Waffen (schließlich sind echte AK-47 ja billiger als Repliken)! Deutsche Untertitel, wie sie übrigens auch zu allen anderen Features verfügbar sind, erleichtern das Verständnis des Gesagten. Gleich sieben Deleted Scenes wurden mit einer Laufzeit von guten sieben Minuten zusammengetragen. Leider werden diese nicht kommentiert, jedoch ist wahrscheinlich, dass sie zugunsten der Pace aus dem Film geschnitten wurden. Sie enthalten einige vertiefende Szenen, welche mitunter aber auch die Deutung des Filminhaltes verändert hätten. Das Making Of (20:30 Minuten) ist erfreulich werbefrei und bietet trotz der moderaten Laufzeit eine Fülle an weiteren Fakten rund um die Produktion. Cast & Crew äußern sich in kurzen Statements. Dazu gibt es Szenen vom Set und aus dem Film. Einige Aspekte werden allerdings auch schon im Regiekommentar angesprochen. Die Featurette "Ein lukratives Geschäft: internationaler Waffenhandel" wirft mit einigen Hard-Facts um sich, die von vielen Organisationen wie Amnesty International präsentiert werden. Leider gibt es hier nichts Vertiefendes, sondern nur das, was wir aus den täglichen Nachrichten kennen. Diese fünfzehn Minuten bieten also kaum Neues. Bevor es zur Trailershow des Anbieters geht, die leider keine Vorschau zu LORD OF WAR aufweist, gibt es noch einen Amnesty International-Spot mit Nicolas Cage (00:42 Minuten), welcher für die Organisation wirbt. Ironischerweise – so scheint es jedenfalls - trägt er dabei einen der Anzüge, welcher im Film seine Figur Yuri Orlov bekleidet.

Obwohl der Trailer zum Streifen fehlt, zeigt sich die Ausstattung ansonsten recht komplett und informativ. Keine nervigen Werbefeatures und auch kaum Beweihräucherung stören den Content. Obwohl die Laufzeit der Extras kaum mit der von Referenzscheiben mithalten kann, gibt es für diese gute sieben Punkte.

Bewertung  7 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


"Lord of War" - so betitelt ein Diktator seinen Waffenhändler, der alles möglich macht, um den Machtkampf des Redelsführers mit ausreichend Feuerkraft auszustatten. Aber auch andere Staatsoberhäupter und Terroristen sind gute Kunden von Yuri Orlov. Selbst die Amerikaner kaufen Waffen von ihm. So er denn auch das Töten von Männern, Frauen und Kindern ermöglicht, ergreift er jedoch nie Partei, sondern beliefert stattdessen jeden, der bezahlen kann. Osama Bin Laden zählt nur nicht zu seinen Abnehmern, da dieser die Schecks platzen lässt...

Bei alldem hat Yuri Orlov dennoch eine Familie; ein Doppelleben, dass ihm auf dem Höhepunkt seines Könnens zum Verhängnis werden kann, da er der Einzige ist, welcher in seinem Tun bloß etwas sieht, das er eben gut kann und nicht die Geißel des Todes. Er mordet ja nicht mit eigener Hand...

Stilistisch erzählt die Hauptfigur die Geschichte aus dem Off, wobei nur die wichtigsten Stationen der Karriere angerissen und die erfolgreichsten ausgewalzt werden. Die oft stylischen Bilder mit ungewöhnlichen Kamerawinkeln und -fahrten wirken manchmal fast Fehl am Platze, lenken aber etwas vom ernsten Thema ab und sorgen für Unterhaltung.

LORD OF WAR ist ein kontroverses Werk. Es ist sicherlich nicht einfach, mit einem Sujet umzugehen, das in Amerika nicht mal Geldgeber fand. So musste sich der neuseeländische Regisseur Andrew Niccol (GATTACA, S1M0NE) im Ausland nach Geldgebern umsehen. Da er sie finden konnte, hatte er letztendlich auch so ziemlich freie Hand bei der Umsetzung. Herausgekommen ist ein von satirischen wie zynischen Untertönen durchsetzter Thriller, der teilweise einer Dokumentation ähnelt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Story auf Fakten beruht und viele Kriege sowie Diktatoren anführt, welche entweder real sind oder zumindest wahren Begebenheiten sowie Figuren gleichen. Das verschafft dem Film einen Background, der dem Gezeigten und Gesprochenen noch mehr Gänsehautcharakter verleiht. Für die Rolle des skrupellosen – oder besser gewissenlosen – Waffenschiebers Yuri Orlov konnte mit Nicolas Cage ein Schauspieler gewonnen werden, welcher der Figur mit kantigen Onelinern und einer perfekten Coolness genau den "Charme" verpasst, der wohl einen für den Profit über Leichen Gehenden ausmacht. Um aber Kontrapunkte zu setzen und das Ganze nicht zu plakativ sowie böse aussehen zu lassen, treten die Familie mit Eltern, Ehefrau Ava (Bridget Moynahan) samt Kind plus dem Bruder Victor (Jared Leto) auf. Auch der Antagonist, Interpol-Agent Valentine (Ethan Hawke), repräsentiert Gesetz sowie Moral und steht dem Waffenhändler entgegen. Letztendlich scheitern aber alle am Wahn des Protagonisten, jeden noch so brutalen Machthaber mit seinen Waffen ausstatten zu wollen, denn das ist nun mal alles, was er (gut) kann!

Trotz aller Kritik, des Sarkasmus' und den eingestreuten Widerlichkeiten (gleich im Vorspann zum Beispiel bohrt sich eine Gewehrkugel kunstvoll in einen Kinderschädel) ist LORD OF WAR aber ein Werk, das unterhalten soll, was man uneingeschränkt als gelungen betrachten kann. Ob inhaltlich alle mit der Umsetzung und dem Humor klarkommen ist fraglich, denn gerade die Diktatoren und auch die Figur des Yuri Orlov sind schon sehr als hassens-, allenfalls noch bemitleidenswerte Charaktere angelegt. Eine allzu politische Message mit Zeigefingercharakter wird uns - vielleicht glücklicherweise - erspart.

Die Disk kann in punkto Ton und Ausstattung überzeugen. Lediglich das Bild hätte für einen aktuellen Blockbuster durchaus noch besser sein dürfen. Es reicht trotzdem zu sehr guten sieben Punkten in der Gesamtabrechnung.






© DVD-Palace Home Entertainment




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