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 10712  Review zu: Liebe, Sex und Leidenschaft 25.02.2006
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Ein Review von Michael Holland



“Ich habe die Liebe aufgegeben”, sagt der junge Philosoph Martin. Von seiner Ehefrau getrennt und vom Leben gelangweilt, beginnt er eine Affäre mit der jungen Cécilia. Das anfänglich harmlose Abenteuer zwischen dem Denker und dem scheinbar naiven Mädchen entwickelt sich zusehends zu einer „amour fou“: Er will sie besitzen und erniedrigen, sie entzieht sich und betrügt ihn. Martin verfällt ihr immer mehr, bis sein Leben total außer Kontrolle gerät…

Cover Liebe, Sex und Leidenschaft
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Im Handel ab:27.01.2006
Anbieter: Alive AG / Alamode Film
Originaltitel:L'Ennui
Genre(s): Erotik
Drama
Regie:Cédric Kahn
Darsteller:Charles Berling, Sophie Guillemin, Arielle Dombasle, Robert Kramer, Alice Grey, Maurice Antoni, Tom Ouedraogo, Patrick Arrachequesne, Mirtha Caputi Medeiros, Pierre Chevalier, Oury Milshtein, Anne-Sophie Morillon, Marc Chouppart, Cécile Reigher, Antoine Beau, Serge Bozon, Nicole Pescheux, M'mah Maribe, Selijko Zivanovic, Nathalie Besançon, Gérard Arbeix, Karim Grandi, Philippe Rebbot, Rosalie Coly, Estelle Perron, Karima Seddougui, Olga Zekova, Catherine Labbe, Aline Blondeau, Monique Le Mestre, Danielle Moro, Michelle Perrin, Sonia Mekoues, Alice Argentini, Marina De Luca, Catherine Chevalier, Catherine Contou, Bebita Bidounga
FSK:16
Laufzeit:ca. 122 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Französisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case im Schuber
Untertitel: Deutsch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Das Bild weist nur kleine Schwächen auf, welche sich dafür aber in nahezu allen Belangen zeigen. So punkten die Farben zwar stets durch ihre generelle Natürlichkeit, allerdings wirkt die Optik insgesamt oft etwas trist und wenig lebendig. Gerade bei Außenaufnahmen gibt sich der Kontrast meist keine Blöße, dunkle Szenen leiden jedoch häufiger unter verschwindenden Einzelheiten. Beispielsweise ist es dann nicht mehr möglich, schwarze Kleidung von der sie umgebenden Finsternis zu unterscheiden.

Ähnlich indifferent präsentiert sich die Schärfe: Auf den ersten Blick ausnehmend gut, offenbart genaueres Hinschauen doch leichte Detailarmut beziehungsweise Weichzeichnung. Falls daran ein Rauschfilter Schuld trägt, hat er ganze Arbeit geleistet, denn Grieseln bleibt nahezu völlig aus. Negativ fallen dagegen seltene stehende Muster auf. Außerdem neigen Kanten oft zum dezenten Verschwimmen, Kameraschwenks sorgen für zusätzliche Einbrüche des Schärfeverhaltens.

Angesichts einer erstaunlich hohen Videobitrate von 7,36 Mbps muss man sich um kompressionsbedingte Mängel dagegen keine Sorgen machen. Beschädigungen waren dem jungen Master (Produktionsjahr: 1998) ebenfalls fremd, kleinere Verschmutzungen blitzen jedoch manchmal auf. Zudem ist der Bildstand teilweise nicht ganz ruhig.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Erwartungsgemäß wenig Spektakuläres bietet der deutsche Dolby Digital 2.0 Stereo-Ton. Angesichts eines reinen Dialogfilms weiß allerdings primär die Umgebungsambienz in verblüffendem Ausmaß zu beeindrucken: Sie kommt dynamisch, vielfältig und frisch daher. Dafür breitet sich der voluminöse Score zwar kraftvoll auf den vorderen Boxen aus, wirkt aber stets etwas gedrückt und dumpf. Nicht gerade selbstverständliche Bass-Attacken im musikalischen Klangteppich wissen trotzdem sehr zu gefallen. Gleiches gilt für vereinzelte Effekte, obwohl sie manchmal ziemlich steril klingen. Dialoge dürften ebenfalls etwas realistischer in das tonale Umfeld integriert sein, bleiben jedoch jederzeit klar verständlich.

Dagegen kämpft das französische Stereo-Pendant mit realistischeren, aber viel zu leisen Stimmen, welchen oftmals nur schwer zu folgen ist. Kein Wunder - dieser Track erscheint generell schwächer und druckloser. Obwohl im "harten" Deutschen die originale Sprachmelodie zwangsläufig nicht adäquat eingefangen werden kann, sollten darum selbst frankophile Zuschauer in Erwägung ziehen, sich der synchronisierten Fassung zuzuwenden.

Bewertung  4 von 10 Punkten




Außer dem Originaltrailer und teils soundunterlegten, aber starren Menüs findet man leider keinerlei digitale Extras. Immerhin kann der Hauptfilm mit optionalen deutschen Untertiteln angesehen werden und umhüllt ein hübscher Pappschuber das Keep Case. An Stelle der beliebten Trailershow informiert außerdem ein umfangreiches, nett aufgemachtes Booklet über das gesamte DVD-Programm (30 Titel) von Alamode Film.

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Wer auch immer für den deutschen Titel LIEBE, SEX UND LEIDENSCHAFT verantwortlich zeichnet, sollte sich schämen. Im Original ganz simpel L'ENNUI (also "Die Langeweile") benannt, mutiert das vorliegende Werk hierzulande rein namentlich zum schelmischen Mix aus Jugendzeitschriften-Aufklärungsseite und hinterster Regalreihe einer Videothek. Man muss das nicht verstehen, darf es jedoch schade finden, weil sich die potenzielle Zielgruppe vermutlich allein wegen dieser sprachlichen Banalität schaudernd vom Film abwendet - und möglicherweise einiges verpasst.

Allerdings will der potenzielle cineastische Genuss verdient sein, denn die ersten zehn Minuten dieses Films bestehen aus grauenhaftem pseudointellektuellen beziehungsweise -provokativen Gedöns, wie es für französische Produktionen nahezu Usus ist. Protagonist Martin sprengt auf Grund allgemeinen Missmutes fast eine Party, ausgerichtet von seiner Ex-Frau. Diese berichtet, ihr aktueller Partner habe sie kürzlich verprügelt und dadurch tiefe Liebe bewiesen. Schon klar... Wenige Augenblicke später wird dann über die "Verkommenheit des Vergnügens" referiert sowie Freud zitiert. Schön und gut, aber völlig nichtssagend. Erst mit Betreten des Bordells gewinnt alles so etwas wie klare, interessante Konturen, obwohl häufig recht gestelzte Sprechblasen nach wie vor zum Repertoire gehören.

An diesem Punkt setzt dann beim Zuschauer auch die Subjektivität voll ein, womit LIEBE, SEX UND LEIDENSCHAFT mehr als viele andere Zelluloidprodukte zum klaren Fall von love it or hate it gerät. Soll heißen: Es wird zweifellos schnell klar, worum es geht, da sich diese Geschichte um eine zerstörerische Affäre deutlich an den Originaltitel (zur Erinnerung: "Die Langeweile") anlehnt. Bereits das erste Zusammentreffen von Martin und Cécilia spricht Bände. Wir wissen, dass sie durch ihre sexuelle Gier einen Mann in den Tod getrieben hat. Martin ist dies ebenfalls bekannt; er stellt unzählige Fragen, führt fast ein Verhör. Sie, eher pausbäckige Kindfrau als verführerische Femme fatale, antwortet monoton und desinteressiert. Beide nähern sich sexuell an, ein gefährliches Kräftemessen beginnt. Martin möchte das Mädchen nicht nur körperlich, sondern auch geistig besitzen, weswegen er erniedrigende Machospielchen ersinnt und dabei doch bloß wie ein Hund wirkt, der stolz seine eigene Leine im Maul herumträgt. Cécilia wiederum weiß genau, dass sie jegliche Macht einbüßt, sollte sie Emotionen zeigen oder sich gar hingeben. Also tut sie alles, um möglichst gelangweilt und abweisend zu wirken. Selbst der Sex ist nicht viel mehr als mechanisches Gerammel.

So weit, so gut - und durchaus faszinierend. Allerdings steckt genau darin das große Paradoxon: Die von Martin entwickelte Besessenheit, per definitionem eine unglaublich emotionale Sache, fußt auf Kälte und Distanz. Das straft wiederum den Covertext, welcher behauptet, hier sei "ein leidenschaftlicher, ungestümer Film" zu sehen, aus Sicht der persönlichen Empfindungen Lügen. Was man nämlich serviert bekommt, ist eine höchst kalte, durchkomponierte, sterile Sache, dargeboten von Protagonisten, die jegliche Identifikation verhindern. Leidenschaft blitzt nahezu nirgends auf, Sprache dient als geradezu verzweifeltes Ausdrucksmittel, weshalb tatsächlich permanent geredet wird. Natürlich liegt darin offensichtlich der Sinn des Ganzen verborgen, trotzdem bleiben bloß zwei Möglichkeiten.

Entweder interpretiert man jede Dialogzeile als tiefschürfendes Essay, erfreut sich am erwähnten objektiven Blick "von außen" und kann L'ENNUI unheimlich viel abgewinnen. Oder man schaut als plakativ empfundenen Sexszenen zu, hört hingerotzte hohle Phrasen an und wünscht sich, dass die extreme Nüchternheit durch mehr Gefühl relativiert würde. Frei nach Karlheinz Deschner: "Ohne mein Herz ertrüge ich meinen Kopf nicht. Und ohne meinen Kopf wäre ich schon längst das Opfer meines Herzens geworden." Aber egal, was nun im Einzelfall zutrifft: Der von Celia Cruz dargebotene Titelsong "Melao de Cana" - zu gleichen Teilen in Noten gefasstes Temperament und melodiöse Sehnsucht - okkupiert das Trommelfell dermaßen, dass es schwer sein wird, ihn so schnell wieder zu vergessen. Darüber hinaus gibt es ganz am Ende noch etwas zum Weiterdenken oder gar Beherzigen: "Ich glaube, man sollte sich an der Hoffnungslosigkeit aufrichten." Immerhin...

Eine subjektive Filmwertung als Punktzahl entfällt aus den oben genannten Gründen, zumal der Rezensent mangels Kenntnis des hier verfilmten Romans (Alberto Moravias "La Noia") leider nicht fähig ist zu beurteilen, ob Cédric Kahns Interpretation dessen Geist entspricht. In einem zum Kinostart mit ihm geführten Interview beantwortete der Regisseur die Frage "Kann man aus Ihrer Arbeit Sinn und Zweck herausdestillieren?" allerdings mit: "Ich fürchte, nein." Es dürfen also zumindest allgemeine Zweifel angemeldet und schlimmstenfalls vermutet werden, dass selbst die beherzte Verlegung der Handlung nach 1998 reine Willkür darstellt...

Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich die deutsche DVD technisch nur wenige Blößen gibt und erwartungsgemäß guten Standard bietet. Allerdings dürfte Alamode Film langsam damit anfangen, seinen fast immer spartanisch ausgestatteten Silberlingen ein paar Extras zu gönnen.






© DVD-Palace Home Entertainment




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