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 4594  Review zu: Letzte Ausfahrt Brooklyn 04.04.2005

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Ein Review von Michael Holland



New York 1952:
Auf den Straßen des Arbeiterviertels in Brooklyn herrscht wegen eines Streiks der absolute Ausnahmezustand. Inmitten dieser düsteren Atmosphäre zwingt Streikposten Big Joe den Freund seiner schwangeren Tochter zur Hochzeit, der verheiratete Gewerkschafter Harry (Jerry Orbach) entdeckt seine Homosexualität und die Prostituierte Tralala (Jennifer Jason Leigh) lockt Soldaten in einen Hinterhof, wo sie ihr Bruder niederschlägt und ausraubt.

Cover Letzte Ausfahrt Brooklyn
Cover vergrößern




Im Handel ab:24.03.2005
Anbieter: Paramount Home Entertainment / Highlight Video
Originaltitel:Last Exit to Brooklyn
Genre(s): Thriller / Drama
Regie:Uli Edel
Darsteller:Stephen Lang, Jennifer Jason Leigh, Burt Young, Peter Dobson, Jerry Orbach
FSK:16
Laufzeit:ca. 98 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Ausschnitte aus dem Film "Hubert Selby Jr.: It´ll be better tomorrow"
  • Darsteller und Crew
  • Trailershow
  • Der besondere Filmtipp
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
buch.de - einfach schnell


Das Bild des bereits 1989 gedrehten Films kann auf DVD leider nicht den gewohnten Highlight-Standard bieten. Zwar erweist es sich nicht als wirklicher Makel, dass die Farben sehr ausgebleicht wirken (teils hat man tatsächlich fast das Gefühl, einen S/W-Film zu sehen), da dies der Atmosphäre sehr zuträglich ist und vermutlich so gewollt war. Doch der Kontrast hat offensichtlich Probleme, in den unzähligen Nachtszenen gute Arbeit zu verrichten - manchmal gehen Details in der allgemeinen Düsternis unter, dann scheint das Set wieder zu hell ausgeleuchtet worden zu sein. Dies besitzt auch eindeutige Auswirkungen auf den Schwarzwert, welcher teils zum Gräulichen tendiert oder gar ins Grüne abgleitet.

Ebenfalls nur gerade mal knapp überdurchschnittliche Werte kann die Schärfe verbuchen: Meist wirkt alles wie von einem milchigen Schleier bedeckt und somit zu weich. Außerdem fehlt es Personen und Gegenständen eindeutig an Tiefe; darüber hinaus neigen Hintergründe oder Details schon auf kurze Distanz zum Verschwimmen. Bei schnellen Bewegungen, derer es hier ziemlich viele gibt, treten zusätzlich noch leichte Nachzieheffekte auf. Den Fehlerkatalog runden ein stets präsentes (allerdings nur minimal wahrnehmbares) Rauschen sowie die nicht immer sauber arbeitende Kompression ab. Letzteres ist einerseits in Nahaufnahmen von Gesichtern deutlich sichtbar und andererseits bei Bitraten, die oftmals weit unter fünf MBit liegen, keine wirkliche Überraschung.

Weil all das in der geballten Aufzählung aber weitaus schlimmer klingt, als es praktisch wirklich ist, bleiben hier am Ende noch knappe sechs Punkte übrig.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Ein etwas irritierendes Ergebnis wurde mit dem hier vorliegenden Ton erzielt, bei dem es sich um einen Upmix handelt: Manchmal ist dieser so gut gelungen, dass Stimmen ausschließlich aus dem Center ertönen, meist erfolgt ihre Wiedergabe jedoch auch über die vorderen Lautsprecher. Schön ist, dass immerhin die Rears stets von Dialogen verschont bleiben; weniger toll allerdings, wie wenig Ansprache sie allgemein bekommen. Ein bisschen Musik, hin und wieder mal ein Umgebungsgeräusch, damit erschöpft sich ihre Arbeit leider schon. Echte Räumlichkeit kommt auf Grund der generellen Frontlastigkeit also nicht auf. Zudem darf zwar der Subwoofer teilweise ins Geschehen eingreifen, bleibt dann jedoch seltsam kraftlos: Die Bässe klingen lasch und gehemmt.

Allen Tracks gemein ist - ungeachtet eines minimalen Grundrauschens sowie generell recht reicher akustischer Untermalung - darüber hinaus der Mangel an Dynamik und Differenziertheit. Hinsichtlich spezifischer Eigenschaften wäre zu erwähnen, dass im englischen Original (Dolby Digital 5.1) Dialoge ziemlich tief in das sie umgebende Ambiente eingebettet sind und somit etwas untergehen. Dafür arbeitet der Score im Vergleich zur deutschen Fassung (ebenfalls DD 5.1) Feinheiten besser heraus. Wieso die Synchronisation aber auch noch als DTS-Spur auf den Silberling gepackt werden musste, ist ein ungelöstes Rätsel - sie bietet zusätzlich lediglich etwas mehr Lautstärke und unrealistisch hallende Stimmen.

Letztlich kann der Sound in keiner Form sonderlich überzeugende Akzente setzen, sondern erfüllt lediglich seinen Zweck. Dafür gibt es adäquat bloß mittelprächtige fünf Punkte.

Bewertung  5 von 10 Punkten




Dass nahezu alle Menüs animiert und soundunterlegt sind, erfreut Auge und Ohr, ist aber quasi fast so selbstverständlich wie die vier Werbefilmchen beinhaltende Trailershow. Als "Der besondere Filmtipp" extra abgelegt wurde der Clip zu RESIDENT EVIL: APOCALYPSE, was mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe doch ein wenig verwundert. Darüber hinaus findet sich in der Hülle ein immerhin vierseitiges Booklet mit Kurzinformationen zu den wichtigsten Darstellern, welche wiederum durch auf der DVD enthaltene Filmografien in Form von Texttafeln ergänzt werden.

Bis hierher also eine nicht gerade umwerfende Ausstattung. Aber wir hätten ja noch deutsch untertitelte Ausschnitte aus dem Film "Hubert Selby, Jr.: It'll be better tomorrow". Dort sprechen einige kreative Leute - unter ihnen LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN-Regisseur Uli Edel - darüber, wie sehr sie das (Gesamt-)Werk des Autors beeinflusste. Obwohl sich der Informationsgehalt dessen in recht engen Grenzen hält, kann man diese fünf Minuten gefahrlos anschauen. Als Herzstück des Bonusmaterials erweist sich dann schließlich das mit fast 43 Minuten ziemlich üppige Making Of. Zwar liegt es auf Grund fortgeschrittenen Alters in relativ schlechter Qualität vor, bietet aber eine Unmenge an Hintergrundwissen: Zu Wort kommen viele am Film Beteiligte ebenso wie Zeitgenossen der damaligen Ereignisse, welche wiederum als Vorlage für diverse Figuren des Buches dienten. Auch Hubert Selby, Jr. selbst darf ausführlich über seinen Roman plaudern; zudem gibt es einen sehr nüchternen Abriss über die Geschichte Brooklyns. Das Ganze ist absolut werbefrei, mit einem eher beobachtenden Kommentar unterlegt, höchst sachlich gesprochen und überaus spannend. Leider fehlen dem in Deutsch gehaltenen Feature jedoch Untertitel - ganz im Gegensatz zum Hauptfilm, wo fairerweise sogar an Hörgeschädigte gedacht wurde.

Insgesamt hätten es ruhig etwas mehr Extras sein dürfen, aber dafür überzeugt die Qualität des Making Of auf ganzer Linie und wird mit entsprechend guten vier Punkten belohnt.

Bewertung  4 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  5 von 10 Punkten


Als Hubert Selby, Jr. 1964 seine "Letzte Ausfahrt Brooklyn" veröffentlichte, war ein Skandal geboren. Die Kritik schrie kollektiv auf, es hagelte Verrisse, in England wurde das Buch sogar wegen Obszönität verboten. In der Tat mangelt es dem Werk nicht an eindeutigen sexuellen Beschreibungen - doch wie so oft ist das nicht die ganze Geschichte.

Selby, im zarten Alter von 18 Jahren mit Tuberkulose aus der Armee entlassen (also quasi in wertlosem Zustand auf die menschliche Müllhalde geworfen), hatte sich aufgerappelt und war eben nicht gestorben, dafür aber ans Bett gefesselt. Dort schrieb er sich letztlich seine Qual und Wut von der Seele, erfand Protagonisten, die ebenso wie er vom System ausgespuckt worden waren und zu Tätern mutieren, um nicht als Opfer zu enden. Ein Niedergang bar jeder Hoffnung oder Vergebung, umrahmt von Sätzen ohne Punkt und Komma, die einzeln ganze Abschnitte füllen und trotzdem geradezu hektisch anmuten. Kein Wunder, dass allgemein der Glaube vorherrschte, dieses Buch sei unverfilmbar.

1989 hat es ein deutschstämmiger Regisseur, Uli Edel nämlich, trotzdem gewagt - und gewonnen. Beinharte Fans der Vorlage mögen zwar bemängeln, dass diese Verfilmung auf die Coda (im Deutschen "Wo die Welt zu Ende ist") gänzlich verzichtet, was aber auf Grund ihrer in sich vollkommen zerstückelten Struktur zu erwarten war, und vor allem Tralalas Schicksal etwas abmildert. Doch ungeachtet der Gratwanderung, dieses auf der Leinwand adäquat umzusetzen, ohne in Gewaltpornographie abzugleiten: Ist das wirklich der Fall? Schließlich wäre zu hinterfragen, inwiefern für Tralala die endgültige Auslöschung, so grausam und inhuman Selby sie auch beschreibt, nicht eher eine Gnade bedeutet, welche ihr hier versagt wird.

Davon mal abgesehen, bleibt einer der intensivsten und deprimierendsten Filme aller Zeiten, den man nicht nur auf Grund des Themas, sondern auch aus rein cineastischer Sicht in Erinnerung behält. Das ist zum einen das Verdienst des Drehbuchautors Desmond Nakano, dem es gelingt, Selbys Schachtelsprache zu öffnen und zu kürzen, ohne sie ihrer Wirkung zu berauben. Dazu inszeniert Uli Edel kongenial knapp und effizient, aber bombastisch und brachial in den Massenszenen. Warum dieser Mann später nur noch lauwarme Machwerke à la BODY OF EVIDENCE fabrizierte, bleibt ein Rätsel. Darüber hinaus liefert Mark Knopfler, der ohne seine Combo Dire Straits den Soundtrack im Alleingang beisteuerte, einen so wuchtigen wie düsteren Score, welcher einfach unter die Haut geht. In der Szene, die Tralala beim verführerischen Flanieren zeigt, wird die Musik gar eindeutig erotisch - der einzige irgendwie schöne (weil sinnliche) Moment des ganzen Films; übrigens auch im Sprachmenü zu hören und zu sehen. Nicht zuletzt brennen sich abschließend die Darsteller ins Hirn des Zuschauers ein. Gerade Jennifer Jason Leigh schafft es über ihre mutige und gewohnt brillante Performance hinaus, dem zwangsweise abgebrühten Straßenmädchen Tralala wesentlich menschlichere Züge zu verleihen, als es im Buch der Fall ist. Summa summarum also nichts für einen lustigen Abend, aber ein Film, den man zumindest einmal gesehen haben sollte.

Selby, 1928 geboren, starb übrigens erst 2004 - nach weiteren, diesmal aber erfolglosen Arbeiten ("Requiem für einen Traum", "Der Dämon", "Mauern"), Alkohol- und Drogensucht mit anschließendem Gefängnisaufenthalt, drei Ehen, vier Kindern sowie einem langen Leben von der Fürsorge. Wie quasi allen Figuren seines Schaffens war es ihm ebenfalls nicht vergönnt, über die Härte der Welt zu triumphieren.

Hätte er sie noch erlebt, wäre er aber mit der nun endlich auch im Deutschen vorliegenden DVD-Auswertung von LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN sicher zufrieden gewesen: Neben solidem Bild und Ton erfreut die Tatsache, dass sich Highlight tatsächlich die Mühe machte, mit dem Making Of ein wirklich sinniges (jedoch leider nicht untertiteltes) Extra aufzutreiben.






© DVD-Palace Home Entertainment




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