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 6916  Review zu: La mala educación - Schlechte Erziehung 30.03.2005

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Ein Review von Michael Holland



Filmemacher Enrique Goded sucht Inspiration für sein nächstes Projekt, als er unerwarteten Besuch bekommt. Ein junger Mann steht vor seiner Tür und stellt sich als Ignacio vor. Jener Ignacio, mit dem Enrique einst auf dem katholischen Internat der Salesianer eine tiefe Freundschaft verband. Aber dann musste Ignacio die Schule verlassen und die Wege der Freunde trennten sich. Mittlerweile hat er den Namen Ángel angenommen und arbeitet als Schauspieler. Und er hat Enrique eine Geschichte mitgebracht, seine eigene Lebensgeschichte, die er von seinem ehemaligen besten Freund verfilmen lassen will. Ángel selbst möchte die Hauptrolle in der Produktion übernehmen. Zunächst ist Enrique begeistert von der Idee, doch die anschließende Recherche für seinen neuen Film gerät immer mehr zur kriminalistischen Wahrheitssuche, reißt alte Wunden auf und bringt schreckliche Ereignisse aus der Vergangenheit ans Tageslicht...

Cover La mala educación - Schlechte Erziehung
Cover vergrößern




Im Handel ab:15.03.2005
Anbieter: Universum Film
Originaltitel:La Mala educación
Genre(s): Drama
Regie:Pedro Almodóvar
Darsteller:Gael García Bernal, Fele Martínez, Daniel Giménez Cacho, Lluís Homar, Javier Cámara, Petra Martínez, Nacho Pérez, Raúl García Forneiro, Francisco Boira, Juan Fernández, Alberto Ferreiro, Roberto Hoyas, Francisco Maestre, Leonor Watling, Sara Montiel
FSK:12
Laufzeit:ca. 102 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Making Of
  • Bildergalerie
  • Deleted Scenes
  • Internationale Pressehefte
  • Trailershow
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Dass man in einem Almodóvar-Film kräftige bis knallige Farben erwarten darf, sollte dem Fan bekannt sein. Umso schöner, welch überzeugenden und trotz der gewollten Künstlichkeit recht natürlichen Weg sie auf die DVD fanden. Neben dem hervorragenden Schwarzwert gibt sich der Kontrast ebenfalls keinerlei Blößen; zudem fehlen Verschmutzungen, Kratzer oder Dropouts vollständig. Auch sonstige Artefakte treten über die gesamte Laufzeit niemals auf. Hinzu kommt eine weit überdurchschnittliche Schärfe, welche Personen oder Gegenstände in Nahaufnahmen unheimlich plastisch und detailliert erscheinen lässt. Probleme zeigt sie lediglich bei Hintergründen und Abbildungen von Schrift - beide neigen etwas zum Verschwimmen, was aber keinen ernsthaften Makel darstellt. Abgerundet wird die brillante Optik durch nahezu komplette Rauschfreiheit; lediglich ganz vereinzelt tritt marginales Grieseln auf. Dies muss man jedoch fast schon mit der Lupe suchen.

Insgesamt also ein Bild, wie man es sich immer wünschen würde - das bringt verdiente neun Punkte.

Bewertung  9 von 10 Punkten




Wie so oft bei Dramen, hat es der Sound ziemlich schwer, da akustische Wunderwerke nun mal nicht im Sinne des Genres sind. Was auch für den hier vorliegenden deutschen Track in Dolby Digital 5.1 bedeutet, dass er seine Stärken primär in der glasklaren Dialog-Wiedergabe über den Center unter Beweis stellen darf. Allerdings wurden die selten auftretenden Effekte (vorrangig Umgebungsgeräusche) sehr stimmungsvoll integriert und auf sämtliche Lautsprecher verteilt, was in Verbindung mit dem Score manchmal doch zu ganz nettem Raumklang führt. Gleiches gilt für tonale Verfremdungen, beispielsweise Nachhall des Gesprochenen in der Kirche. Bei alldem bleibt der Subwoofer jedoch fast permanent arbeitslos. Positiv sei noch erwähnt, wie gelungen sich die selten eingesetzten Off-Kommentare vom tonalen Rest trennen.

Das spanische Original (gleichfalls in Dolby Digital 5.1) birgt im direkten qualitativen Vergleich lediglich zwei winzige Unterschiede: Neben etwas "abgehobener" wirkenden Stimmen gelingt es ihm, feine Details des Scores besser herauszuarbeiten. Der Rest entspricht den oben getätigten Ausführungen.

Letztlich nutzt der Sound seine arg begrenzten Möglichkeiten also sehr gut aus, wofür es sechs Punkte gibt - mit Tendenz nach oben.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Die Sinnigkeit der Ausstattung darf bezweifelt werden: Neben dem Kinotrailer (in Spanisch und ohne Untertitel) gibt es noch je einen Teaser und TV-Spot. Was hier großspurig "Making Of" genannt wird, kann mit einer Länge von gerade mal etwas mehr als anderthalb Minuten (!) nahezu keinerlei Informationen bieten. Auch die - exakt zwei - Deleted Scenes (0:04:37) sind nicht übermäßig erhellend. Na ja, immerhin beinhaltet die von Musik begleitete Bildergalerie vier separat anwählbare Unterpunkte mit zusammen 86 Fotos. Außerdem gewähren internationale Pressehefte Zuschauern mit DVD-ROM-Laufwerk dann doch einen sehr interessanten Blick hinter die Kulissen inklusive Interview - zumindest, wenn man des Spanischen, Französischen oder Englischen mächtig ist. Abschließend seien natürlich noch die enthaltenen Quasi-Selbstverständlichkeiten erwähnt; konkret bedeutet dies eine Trailershow, soundunterlegte Menüs und wahlweise deutsche Untertitel für Hörgeschädigte während des Hauptfilms. Insgesamt also arg magere und scheinbar ziemlich lustlos zusammengeflickte Extras. Entsprechend verhalten fällt die Wertung aus: ganz knappe drei Punkte!

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  7 von 10 Punkten


Vielleicht könnte man glauben, zur treffenden Charakterisierung von LA MALA EDUCACIÓN genüge es, den Namen Pedro Almodóvars zu nennen. Und tatsächlich ist da etwas Wahres dran; schließlich reiht sich das bislang letzte Werk des Spaniers nahtlos in sein bisheriges Schaffen ein. Aber ganz so leicht kommt der Zuschauer dann doch nicht davon.

Natürlich gibt es auch hier gewisse Standards: den kunstvoll gestalteten Vorspann zum Beispiel, oder die gleichsam hypnotische wie Gänsehaut erzeugende Musik Alberto Iglesias'. Doch selbst Almodóvar wird eben nicht jünger, was für ihn allerdings glücklicherweise eine konsequente und spürbare persönliche Entwicklung bedeutet. So schmückt er LA MALA EDUCACIÓN zwar mit der Schräglage seiner Frühwerke, tupft etwas von der herzzerreißenden Traurigkeit aus TODO SOBRE MI MADRE (ALLES ÜBER MEINE MUTTER) zwischen die Zeilen und vergisst ebenfalls das Sehnsüchtige des Vorgängers HABLE CON ELLA (SPRICH MIT IHR) nicht. Neu ist dagegen eine gewisse Distanz, welche sich nicht nur in Wort und Bild erschöpft, sondern zudem aus der ziemlich artifiziellen Verlagerung des Geschehens auf gleich drei Handlungsebenen - inklusive Film im Film - spricht. Darüber hinaus verbergen fast alle Figuren ihr wahres Ich; sie verstecken es (auch) hinter Frauenkleidern, Priesterroben oder sogar zweifelhaften Identitäten. Natürlich brodelt darunter ein schierer Vulkan aus nahezu überbordenden Emotionen; doch es bedarf einiger Bereitschaft seitens des Zuschauers, diese freizulegen. Fast scheint es, als wollte Almodóvar seine Protagonisten vor weiteren Verletzungen schützen. Dass ihm ein derart idealistisches Unterfangen nicht gelingen kann, weiß er allerdings selbst am besten - weshalb er parallel mit wuchtiger Leidenschaft von Liebe, Leben und Tod erzählt. Diesbezüglich ist also wieder alles beim (genialen) Alten. Ebenfalls ungewöhnlich aber, dass Almodóvar, der nach eigenem Bekunden trotz seiner Homosexualität die Frauen geradezu abgöttisch liebt (was ja allein schon das Gesamtwerk des Enfant terrible unzweifelhaft beweist), diesmal nur eine einzige von ihnen handlungsrelevant auftreten lässt - und zwar bloß ganz kurz, verhärmt und eine Kittelschürze tragend. Ob glamouröse Szenen, Konflikte, Mord oder Erotik: In LA MALA EDUCACIÓN wird alles unter Männern geregelt. Einzig die recht üppige Zahl an Transsexuellen birgt etwas Weiblichkeit, passend zu den oben getätigten Aussagen allerdings wieder verborgen, verletzlich und eben irgendwie "irreal".

Danken muss man Almodóvar aber nicht nur für ein neues, hochgradig aufwühlendes Meisterwerk und seinen eindeutig besten Film, sondern auch das Vertrauen in Hauptdarsteller Gael García Bernal. Er vereint geradezu verbotene äußere Attraktivität mit umwerfendem Talent, stemmt hier jederzeit überzeugend ein ganzes Sammelsurium aus verschiedenen Figuren und dürfte somit schon im frühen Alter die Rolle seines Lebens gespielt haben.

Umso erfreulicher, dass es an Bild und Ton der zugehörigen DVD rein gar nichts Ernsthaftes zu bemängeln gibt. Allein die Extras erwecken nicht gerade den Eindruck, mit Enthusiasmus auf dem Silberling verewigt worden zu sein. Schade - schließlich hat Universum selbst zum Beispiel bei SPRICH MIT IHR gezeigt, wie man es wesentlich besser machen kann.






Und das meinen unsere Kollegen...

Fazit: 3/5
Technisch betrachtet liefert Universum Film eine recht anständige Umsetzung von Pedro Almodovars neuestem Film. Die Qualität der DVD kann sich wirklich sehen lassen. Beim Bonusmaterial versagt die DVD aber völlig, wobei wir hier gar nicht einmal auf den einmintüigen Clip verweisen, der uns als "Making Of" verkauft wird. [...]
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© DVD-Palace Home Entertainment




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