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 4976  Review zu: Kiss and Run 14.10.2005

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Ein Review von Michael Holland



"kiss and run" erzählt von einer Handvoll junger Menschen in einer Frankfurter Hochhaussiedlung.

Von Freundschaft, Liebe, Sex und vom Erwachsenwerden, von Zukunftsplänen und -ängsten, von Träumen und Illusionen. Im Mittelpunkt steht EMMA, die eigentlich Schauspielerin ist, aber aus Mangel an Engagements in einer Videothek jobbt. Als Emma am Morgen mit ihrem alten Freund MAX im Fahrstuhl stecken bleibt und dadurch ein wichtiges Casting verpasst, wird ihr klar, dass sich in ihrem kläglichen Leben etwas ändern muss. Und als sie dann auch noch erfährt, dass die Videothek geschlossen werden soll, um einem Sonnenstudio zu weichen, sieht sie einem schwarzen Geburtstag entgegen...

Denn heute nacht um zwölf wird sie fünfundzwanzig, also steinalt - in diesem Alter waren ihre Eltern schon geschieden. Emma träumt von Oscar-Verleihungen und ähnlichen großen Ereignissen, doch tatsächlich bringt sie ihre Tage damit zu, Videos zu sortieren und auf einen Anruf des deutschen Robert de Niro Dominik Schwarz zu warten. Emma fühlt sich wie der Zaungast in ihrem eigenen Leben.

Max und Emma kennen sich schon aus Kindertagen. Max hängt den ganzen Tag bei Emma in der Videothek herum, nervt sie mit gespielten Selbstmordversuchen à la Harold and Maude , philosophiert über Pornos und vergrault mit seinem losen Mundwerk die letzten Kunden. Die Probleme von Max und Emmas besten Freunden CHRISTO und MALIA sind von anderer Art. Die beiden stehen zwei Wochen vor der Hochzeit und plötzlich geht gar nichts mehr. Keine Harmonie, keine Kommunikation und vor allem: kein Sex.

Keinen Sex haben auch Banu und Leo. Und das schon seit sechzehn Jahren, wenn nicht gerade mit sich selbst. Die beiden sind (was sie natürlich nie zugeben würden) noch Jungfrauen. Girls sind das spannendste auf der Welt und Pornos ein Muss, um sich weiterzubilden. Und um sie zu erobern, muss man einiges investieren: Von einem Film animiert, versucht sich Leo schließlich an einem Strip im Heizungskeller...

Cover Kiss and Run
Cover vergrößern




Im Handel ab:26.09.2005
Anbieter: Polyband
Originaltitel:Kiss and Run
Genre(s): Komödie
Romanze
Drama
Regie:Annette Ernst
Darsteller:Maggie Peren, Ken Duken, Micki Bertling, Tatjana Blacher, Zoe Grewers, Anja Herden, Martin Kiefer, Sonya Kraus, Iris Limbarth, Christina Loeb, Michael Munteanu, Christel Niederstenschee, Michael Quast, Sabine Radebold, Marc Radley
FSK:12
Laufzeit:ca. 88 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Bildformat:16:9 (1.78:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Keine Untertitel
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Ganz simpel formuliert: Das Bild enttäuscht über weite Strecken. Dass es teils ziemlich grob gekörnt ist, muss dem Ausgangsmaterial angelastet werden und dürfte sogar beabsichtigt sein; trotzdem verstärkt ein leichtes Rauschen den diesbezüglich schlechten Eindruck. Hinzu gesellt sich der oft harte Kontrast, welcher allerdings nie so steil wird, dass er helle Flächen zum Überstrahlen bringt. Dafür können in dunklen Szenen praktisch keine Einzelheiten mehr ausgemacht werden. Die bestenfalls mittelmäßige Schärfe trägt ihr Übriges bei: Weder Kanten noch Details kommen klar zur Geltung, auch in Sachen Plastizität wäre wesentlich mehr möglich.

Um den Negativ-Katalog abzurunden, treten permanent heftige Nachzieheffekte auf, sichtet man manchmal deutliches Aliasing und zeigt sich auf unifarbenen Flächen die Kompression - sehr dezent - mittels Blöckchenbildung. Positiv vermerkt sei, neben dem völligen Fehlen von Kratzern oder Verschmutzungen, andererseits die überzeugend satte (wenn auch meist verfremdete) Farbgebung inklusive eines tollen Schwarzwertes.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass hier nicht mit wirklich professionellem Kinofilm-Equipment gedreht wurde, um einen zum Lokalkolorit passenden Look zu schaffen (außerdem ist KISS AND RUN eigentlich ein Fernsehspiel), bleiben in der Endabrechnung extrem wackelige fünf Punkte übrig.

Bewertung  5 von 10 Punkten




So viel Gnade kann man beim deutschen Dolby Digital 2.0 Stereo-Ton nicht mehr walten lassen. Dabei fängt alles ziemlich beeindruckend an: Ein heller, differenzierter Score breitet sich kraftvoll über die Front aus und sorgt sogar für dezente Bässe. Doch schnell folgt die Ernüchterung, gepaart mit dem Erkennen, dass dies nur ein kurzes Aufbäumen war. Natürlich hat der Sound formatbedingt wenig Möglichkeiten, für tollen Raumklang zu sorgen, trotzdem wird nachfolgend einfach viel zu wenig in dieser Richtung geboten beziehungsweise überhaupt ein entsprechendes Bemühen spürbar. Zumindest eine ordentlich ausgearbeitete Geräuschkulisse mit entsprechender Umgebungs-Ambienz wäre angesichts Locations à la Hochhaus-Siedlung möglich gewesen, aber KISS AND RUN verzichtet nahezu komplett darauf. Alles, was man über weite Strecken hört, sind Dialoge. Und selbst hier zeigen sich deutliche Schwächen, da sie zwar generell gut verständlich bleiben, doch immer gepresst, wenig lebendig und zu allem Überfluss sehr leise klingen.

Summa summarum ist es lediglich wenigen Soundtrack-Highlights sowie einigen netten Effekten (wie beispielsweise einer sich akustisch sehr realistisch öffnenden Fahrstuhltür) zu verdanken, dass der Sound letztlich noch arg knappe vier Punkte erhält.

Bewertung  4 von 10 Punkten




Geradezu beschämend wenig (oder besser: gar kein) Wert wurde auf eine vernünftige Ausstattung gelegt. Neben einer animierten und soundunterlegten Hauptauswahl und entsprechenden Menü-Übergängen gibt es lediglich den Kinotrailer in recht fragwürdiger Qualität. Sonst herrscht gähnende Leere - noch nicht einmal Untertitel für den Hauptfilm fanden ihren Weg auf den Silberling.

Bewertung  1 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  4 von 10 Punkten


Maggie Peren - diesen Namen hat so mancher schon mal irgendwo gehört, weiß aber nicht so richtig etwas damit anzufangen. Frau Peren ist eben omnipräsent, aber auf die eher unauffällige Art. Deshalb zur Aufklärung: Hinter der ominösen Gestalt verbirgt sich eine von Deutschlands fleißigsten Drehbuchautorinnen, die - man muss es leider sagen - allerdings nicht immer ein talentiertes Händchen besitzt. Na ja, die desaströse Kleinmädchen-Kicher-Komödien-Fortsetzung MÄDCHEN MÄDCHEN 2 war sicherlich nur eine Auftragsarbeit... Weniger dezent vom Tisch wischen lässt sich aber Perens Hang, dramatische Stoffe mit absolut wasserdichten, teils aufdringlich prätentiösen Botschaften festzuklopfen, bis sie auch der allerletzte Zuschauer begreift. So geschehen bei NAPOLA und ihrem persönlichen Herzensprojekt LIEBES SPIEL, in dem sie auch gleich die Hauptrolle übernahm. Vielleicht dämmert es jetzt einigen Lesern.

Nix zu bemängeln gibt es dagegen am vorliegenden Buch zu KISS AND RUN. Der fertige Film, als TV-Produktion konzipiert, musste zwar leider jahrelang eine unberechtigte, bis heute anhaltende Tingeltangeltour durch diverse Programmkinos hinter sich bringen und wurde nie so recht wahrgenommen. Doch dies ändert nix an seiner Qualität, denn das schier Unmögliche geschah: Aus Perens auf der Berlinale 2000 (!) mit einem Preis bedachten Skript und der inspirierten Regie von Annette Ernst, welche ihrem Nachnamen zum Glück wirklich nur an den richtigen Stellen Ehre macht, entstand eine schlicht brillante deutsche Liebeskomödie. Ja, das geht! Weil KISS AND RUN sich ebenso konsequent von triefigem Hollywood-Kitsch à la Gary Marshall wie typisch teutonischer Moralisierung abwendet und alles das vereint, was deutsche Produktionen normalerweise ängstlich umrunden. Nämlich schnodderigen Witz, fragile Gefühle ohne Übertreibungen, unverkrampfte Darsteller (neben Peren höchstselbst überzeugt ein verdammt attraktiver Ken Duken und beweist Pro Sieben-Fee Sonya Kraus per Minirolle Mut zur Selbstironie), schräge visuelle Ideen sowie herrlich offene Worte am passenden Ort ("Wenn du irgendjemandem sagst, dass mein Casting heute nicht stattgefunden hat, zeige ich jedem das Foto, wie du als Fünfjähriger versucht hast, deinen Schwanz in den Mund zu nehmen!").

Doch ungeachtet aller Frische beziehungsweise positiver Andersartigkeit bleibt - wir kommen zur wahren Großtat von Buch und Regie - die Geschichte um Max und Emma immer dicht am realen Leben. Der Schöne und das sympathische Biest, gefangen in ihren eigenen Existenzen, erdrückt vom öden Frankfurter Plattenbau. Ineinander verliebt, aber zu feige, es sich einzugestehen. Auf Grund ihrer Furcht vor aus Nähe erwachsender Verletzlichkeit pseudo-cool, dazu von neurotischen Freunden umzingelt ("Die Vorstellung, beim Sex Kinder zu zeugen, macht mich krank. Ich habe seit 15 Jahren Sex und auf einmal soll die Sache einen höheren Sinn ergeben? Das ist doch absurd!"). Zwei Menschen, welche der Zuschauer schon lange vor Ablauf der viel zu kurzen 88 Minuten einfach ins Herz schließt. Mit der Folge, dass man quasi aufspringen und protestieren möchte, wenn Emma mal wieder beim Vorsprechen durchfällt, weil ihr der glänzend-glatte Chic fehlt ("zu dick, zu unweiblich, zu großes Gesicht, zu hohe Stimme"). Solche durchaus melancholischen, doch nicht nervigen Untertöne geben dann endgültig den Ausschlag, Peren für dieses Ausnahmebeispiel einer Romantic Comedy zu danken. Zumal sie diesmal für ihre Verhältnisse erstaunlich unaufdringlich tiefer gehende Gedanken einflicht: "Jesus, Emma, hör auf, so viele Filme zu gucken - im wirklichen Leben laufen die Dinge kleiner ab, viel kleiner. Da setzt kein ganzes Orchester ein, wenn was passiert!" Angesichts dessen stört nicht mal das schließlich doch ziemlich übertriebene Finale. Dies sahen die Juroren des Adolf Grimme Preises ähnlich und zeichneten Maggie Peren, Ken Duken sowie Annette Ernst 2005 mit der Trophäe aus. Richtig so!

Schön ist, dass derartige Geheimtipps manchmal tatsächlich den späten Weg auf DVD finden, wenn auch im vorliegenden Fall die Qualität stark zu wünschen übrig lässt - die ganz knapp erreichten vier Punkte zittern wie ein Blatt im Wind. Aber vielleicht entpuppt sich KISS AND RUN durch Mundpropaganda plötzlich als Renner und wird in nicht allzu ferner Zukunft mit einer adäquaten Special Edition gewürdigt?! Man darf ja wohl noch träumen...

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Glücksfällen






© DVD-Palace Home Entertainment




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