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 6682  Review zu: Kinsey - Die Wahrheit über Sex 17.08.2005
BMV-Medien

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Ein Review von Michael Holland



20 Jahre lang erträgt Alfred C. Kinsey das Leben, in das ihn sein streng religiöser, puritanisch verbitterter Vater hineingezwungen hat. Dann befreit sich der junge Mann, studiert Biologie und Psychologie, unterrichtet an der Universität von Indiana und heiratet die Naturwissenschaftlerin Clara McMillen (Laura Linney), die mit ihm drei Kinder großzieht. 20 Jahre lang betreibt Kinsey (Liam Neeson) Insektenstudien, bis er auf ein komplexeres, von der Wissenschaft sträflich ignoriertes Forschungsgebiet stößt.

Erstaunt über das sexuelle Informationsdefizit seiner Studenten, beginnt er die menschliche Sexualität mit Hilfe eines engagierten Teams und einer ausgefeilten Interviewtechnik akribisch zu untersuchen. Nachdem er über 18.000 Amerikaner befragt hat, veröffentlicht Kinsey 1948 sein Buch „Das sexuelle Verhalten des Mannes“. Es wird ein riesiger Erfolg und macht den Sexualexperten weltberühmt. Doch als er sich mit ähnlicher Besessenheit seinem nächsten Projekt zuwendet, trifft er nur auf Widerstände. Kinsey unterschätzt das konservative Amerika, das sich gegen ihn erhebt. Aber er unterschätzt auch die menschlichen Emotionen und das Chaos, für die seine Theorien vom Ideal der freien Liebe sorgen...

Cover Kinsey - Die Wahrheit über Sex
Cover vergrößern




Im Handel ab:04.08.2005
Anbieter: 20th Century Fox Home Entertainment
Originaltitel:Kinsey
Genre(s): Drama
Porträt / Biographie
Regie:Bill Condon
Darsteller:Liam Neeson, Laura Linney, Chris O'Donnell, Peter Sarsgaard, Timothy Hutton, John Lithgow, Tim Curry, Oliver Platt, Dylan Baker, Julianne Nicholson, William Sadler, John McMartin, Veronica Cartwright, Kathleen Chalfant, Heather Goldenhersh, Dagmara Dominczyk, Harley Cross, Susan Blommaert, Benjamin Walker, Matthew Fahey, Will Denton, John Krasinski, Arden Myrin, Romulus Linney, Katharine Houghton, David Harbour, Judith J.K. Polson, Leigh Spofford, Jenna Gavigan, Luke MacFarlane, Mike Thurstlic, Jarlath Conroy, Bill Buell, Michelle Federer, Alvin Keith, Amy Wilson, Maryellen Owens, Roderick Hill, Peg Small, Don Sparks, Joe Zaloom, Kate Reinders, Mara Hobel, Lindsay Schmidt, Jason Patrick Sands, Marcel Simoneau, Bobby Steggert, Johnny Pruitt, John Epperson, Jefferson Mays, Mark Mineart, Martin Murphy, Kate Jennings Grant, Barry Del Sherman, Fred Burrell, Michael Arkin, Dan Ziskie, Tuck Milligan, Edwin McDonough, John Ellison Conlee, Arthur French, Chandler Williams, Jaime Roman Tirelli, Draper Shreeve, Philip Kushner, Joseph Badalucco Jr., Henrietta Mantooth, Doris Smith, Reno, Pascale Armand, Sean Skelton, Steven Edward Hart, Clifford David, Randy Redd, Lynn Redgrave, Martin Murphy, Katherine O'Sullivan, Beth Ellen Patrick
FSK:12
Laufzeit:ca. 113 min
Audio:Deutsch: DTS 5.1
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (2.35:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-9
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch,
Extras/Ausstattung:
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Menü mit Soundeffekten
  • Anti-Piraterie-Trailer auf der DVD vorhanden
  • 21 unveröffentlichte Szenen
  • Inside Look (KINGDOM OF HEAVEN und SIDEWAYS)
  • Gag Reel
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb


Ungeachtet der allgemeinen verbalen Offenheit hält sich KINSEY bei der Farbgebung überraschend bedeckt. Zwar wirken die gewählten Töne jederzeit natürlich, könnten aber trotzdem kräftiger gesättigt sein - dem offensichtlich angestrebten Nostalgie-Look hätte es keinen Abbruch getan. Solidarisch geht der Kontrast grundsätzlich jederzeit absolut in Ordnung, neigt aber dennoch manchmal zu einer etwas dunklen Ausprägung. Diese lässt allerdings den Schwarzwert angenehm satt erscheinen, ohne dass er sichtbar Details schlucken würde. Zudem tritt Rauschen nur selten und dezent auf; dafür werden die eingestreuten s/w-Sequenzen von heftigem Grieseln jedoch nicht verschont, was möglicherweise ein beabsichtigtes künstlerisches Element darstellt.

Für ein derart junges Master müssen darüber hinaus die selten vorhandenen Verschmutzungen als Minuspunkt gelten, so fein und unauffällig sie auch sein mögen. Zur echten Enttäuschung gerät stellenweise schließlich die Schärfe - zwar kann man dem Bild eine gewisse Plastizität meist nicht absprechen; aber schon auf mittlere Distanz verschwimmt alles deutlich. Gerade Konturen in Gesichtern lassen sich bloß bedingt ausmachen. Dafür arbeitet die Kompression absolut unauffällig, weshalb analoge Defekte ausbleiben.

Insgesamt bewegt sich die Optik irgendwo zwischen sieben und acht Punkten - die eindeutig verbesserungswürdige Schärfe gibt leider den Ausschlag nach unten.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Die deutsche Synchronisation in Dolby Digital 5.1 gefällt vorrangig durch fähige Sprecher. Tatsächlich schwächeln die Stimmen in keiner Hinsicht: Sie sind stets verständlich, gut eingepegelt und werden manchmal sogar szenenbezogen vom Center weg auf die vorderen Lautsprecher gelegt. Damit hätte der Ton allerdings auch schon den Löwenanteil seines Pulvers verschossen, da großartige Surround-Effekte genrebedingt fehlen. Selbst wenn beispielsweise Umgebungsgeräusche auftreten, konzentrieren sich diese fast ausschließlich auf die Front. Lediglich bei bestimmten Score-Einlagen dürfen die Rears einige deutlichere Lebenszeichen senden. Ungeachtet des fehlenden Raumklangs haben wir es letztlich also mit einer angenehmen, unspektakulären Akustik zu tun. Deshalb mag es ehrenhaft sein, zusätzlich noch eine DTS-Spur auf den Silberling zu pressen; trotzdem müsste die generelle Sinnlosigkeit dieses Tuns offen auf der Hand liegen. Wenig überraschend sollte man also keinerlei qualitative Unterschiede erwarten, nur eine formatbedingt höhere Lautstärke.

Im englischen Original (ebenfalls DD 5.1) wirken die Dialoge wie so oft noch einen Tick natürlicher und dem allgemeinen tonalen Geschehen besser angepasst. Somit erfüllt der gebotene Sound seinen Zweck hervorragend und erhält adäquate sechs Punkte.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Nach Einlegen der DVD muss man zunächst einen Anti-Piraterie-Spot sowie die unvermeidliche Trailershow über sich ergehen lassen. Auch die stummen und starren Menüs sorgen nicht gerade für Freude; einzig die Hauptauswahl bietet zumindest Musikuntermalung. Als erstes "richtiges" Extra steht dann endlich ein zweieinhalbminütiger Inside Look des bald auf DVD erhältlichen Blockbusters KÖNIGREICH DER HIMMEL zur Ansicht bereit. Mehr als eine Abfolge von Filmszenen, also quasi einen normalen Trailer, bietet er allerdings nicht. Etwas spannender, weil mit ein paar Interviews angereichert, kommt anschließend das knapp fünf Minuten dauernde Pendant für SIDEWAYS daher.

Nach so viel Werbung wird es Zeit, mehr über KINSEY zu erfahren. Leider zeigen sich die diesbezüglichen Möglichkeiten sehr begrenzt: Vom einst angekündigten (und auf der US-DVD enthaltenen) Audiokommentar ist nämlich weit und breit nichts zu hören. So muss man sich mit einem als "Gag Reel" bezeichneten Zusammenschnitt von mäßig witzigen Outtakes (2:51) und immerhin 21 nicht verwendeten Szenen (insgesamt 23:49), darunter das Originalende, begnügen. Letztere sind teilweise tatsächlich interessant; optional kann man sich von Regisseur Bill Condon die Gründe ihrer Entfernung darlegen lassen.

Positiv vermerkt werden soll abschließend die relative Fülle an Untertiteln: Sämtliche Extras bieten sie (optional) in Deutsch, der Hauptfilm zusätzlich für Hörgeschädigte und als englische Variante. Dennoch bleibt der Verzicht auf den Audiokommentar völlig unverständlich; zudem fehlt das beste Feature der US-Disk - nämlich eine mehr als 80 Minuten dauernde Dokumentation über Alfred C. Kinsey. Dies alles ist höchst ärgerlich und führt zur Abwertung, weshalb bloß drei Punkte verbleiben.

Bewertung  3 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Zugegeben, Bill Condon muss man nicht kennen. Der Mann verdient sich seine Brötchen mit eher fragwürdigen, aber einträglichen Jobs (so beispielsweise als Drehbuchautor der muffigen Mottenkisten-Musical-Verfilmung CHICAGO), um dann alle Jubeljahre selbst einen Film zu inszenieren, der ihm wirklich am Herzen liegt und eben anders ist. Ihm gelang es unter anderem, mit GODS AND MONSTERS nicht nur ein herzzerreißendes Meisterwerk zu drehen und nebenbei Hollywoods einst verteufelter Regie-Legende James Whale das lange überfällige Denkmal zu setzen, sondern auch Brandon Fraser aus der Schublade des ewigen Komödianten zu befreien. Das war 1998.

Zeitsprung nach 2004. Condon hatte mal wieder ein Drehbuch verfasst und machte sich daran, es auf die Leinwand zu bringen. Er rekrutierte ein paar mehr oder weniger bekannte Charakterdarsteller, um erneut einer verkannten Ikone zu huldigen - Alfred C. Kinsey. Am Ende stand nicht nur eine messerscharf beobachtete Charakterstudie, welche Kinsey nie glorifiziert, sondern auch seine Macken, Schwächen und privaten Verfehlungen aufzeigt. Vielmehr geriet dieser Film zum Sittenbild einer ganzen Ära, wobei sich schnell zeigte, dass im Wesentlichen alles beim Alten geblieben war. So bekam Condons Porträt prompt ein R-Rating aufgebürdet; und das, obwohl es zwar für amerikanische Verhältnisse erstaunlich offen mit humanen Trieben umgeht, dabei jedoch stets dezent und subtil - aus europäischer Sicht sogar fast zahm - bleibt. Mal von einer einzigen recht graphischen Szene abgesehen, haben Voyeure also keinen Spaß am bunten Treiben.

Dafür gehört KINSEY zu diesen besonderen Filmen, welche selbst auf sehr lange Sicht nichts von ihrer Aktualität einbüßen. Zwar mag der Forscher bald völlig vergessen (oder im hiesigen Raum sogar niemals bekannt gewesen) sein. Aber im Zuge der Analyse führt sein Weg quer durch Unzulänglichkeiten und Verschwiegenes, wobei er seitens seiner Gesprächspartner immer wieder mit einem bestimmten Zweifel konfrontiert wird: "Bin ich normal?" Die darin verborgen liegende Unsicherheit ob des eigenen sexuellen Tuns, der individuellen Bedürfnisse und schlimmstenfalls unterdrückten erotischen Wünsche dürfte weder heute noch zukünftig als zwischenmenschliches Thema an Bedeutung verlieren... Wie konsequent Buch und Regie auf die oben genannte Frage übrigens stets "JA!" antworten, dabei aber keinerlei belehrende Tendenzen oder gar schwülstige Anwandlungen zeigen, unterstreicht erneut die Qualität dieses Werkes.

Ganz frei von Tadel ist es dennoch nicht: Im großen Finale laufen die vielfältigen Handlungsfäden nämlich nicht mehr ganz parallel und neigen zur hemmungslosen Verwirrung. Dann erhält Liam Neeson Gelegenheit, die aus SCHINDLERS LISTE bekannte, maßlos überzogene "Ich bin so ein schlechter Mensch!"-Performance zu wiederholen, und zudem versinkt die bis dato überzeugend straffe Inszenierung irgendwo im theatralischen Nirwana. Doch Rettung naht selbst hier in Form von Condons Lieblingsschauspielerin Lynn Redgrave. Ihre extra integrierte Minirolle mag man zwar generell unnötig finden; was für eine Präsenz sie allerdings in diesen wenigen Minuten zeigt, und welches Maß an Gänsehaut erzeugenden, wahrhaftigen Emotionen Redgrave dem arg pathetischen Text abringt, beendet knappe zwei Stunden intensives Kino mit einem meisterhaften Paukenschlag.

Warum Fox der deutschen DVD-Umsetzung so wenig Aufmerksamkeit widmete, bleibt letztlich ein allein durch den unverdienten kommerziellen Misserfolg an der Kinokasse erklärbares Rätsel. Für mangelhafte Extras und katastrophal lieblose Menüs entschädigt auch kein ebenso protziger wie überflüssiger DTS-Track...

Subjektive Filmwertung: 9 von 10 bigotten Gesellschaften






Und das meinen unsere Kollegen...

Fazit: 2,5/5
Im Endergebnis erreicht "Kinsey" die Stufe ausreichend bis befriedigend, was die gesamte DVD gut einfängt, legt man sein Augenmerk allerdings nur auf Bild und Ton, liegt sie knapp über befriedigend. "Kinsey" kann man also als eine durchschnittlich gute DVD bezeichnen, mit der man zufrieden sein kann. Der Film selbst ist eine halbwegs authentische Charakterstudie es Wissenschaftlers, wobei besonder [...]
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