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 4993  Review zu: Katze im Sack 05.01.2006
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Ein Review von Michael Holland



Als die Kellnerin Doris zurück in ihr Zugabteil kommt, sitzt dort auf einmal Karl - und stört. Der smarte Draufgänger platzt nicht nur in ihr Abteil und später in ihre Karaokebar, sondern auch in ihre seltsame Affäre mit dem alternden Voyeur Brockmann. Denn als Doris in Leipzig aussteigt, entscheidet sich Karl spontan ihr zu folgen. Obwohl aneinander interessiert, bleiben Karl und Doris gefangen in ihren coolen Rollen und keiner lässt die Katze aus dem Sack. Dabei haben beide nichts zu verlieren, außer einer ungewöhnlichen Wette. Und die führt bis ans Ende einer abenteuerlichen Nacht voller betrunkener Karaokesänger, sexlüsterner Schwestern und fürsorglicher Zuhälter.

Cover Katze im Sack
Cover vergrößern




Im Handel ab:08.12.2005
Anbieter: Eurovideo Bildprogramm GmbH
Originaltitel:Katze im Sack
Genre(s): Drama
Regie:Florian Schwarz
Darsteller:Christoph Bach, Jule Böwe, Walter Kreye, David Scheller, Andrea Cleven, Dirk Borchardt, Torsten Michaelis, Laura Syniawa
FSK:16
Laufzeit:ca. 83 min
Audio:Deutsch: Dolby Digital 5.1
Bildformat:16:9 (1.85:1) anamorph
Medien-Typ:1 x DVD-5
Regionalcode:2
Verpackung:Amaray Case
Untertitel: Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch,
Extras/Ausstattung:
  • Kinotrailer
  • Trailer von anderen Filmen
  • Kapitel- / Szenenanwahl
  • Animiertes Menü
  • Menü mit Soundeffekten
  • Musikvideo(s)
  • Audiokommentar
Zusatzinfos: Infos zum Film bei der OFDb
Infos zum Film bei der IMDb
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KATZE IM SACK ist nicht nur inhaltlich eine unabhängige Produktion, die ihren dokumentarischen Charakter auch aus dem entsprechenden Look zieht, welcher sich wiederum eigentlich jeder objektiven Wertung entzieht. So fällt zunächst ein stetiger Wechsel zwischen teils schon extrem grober Körnung und absolut ruhigen Passagen ins Auge. Auch der Kontrast schwankt immer wieder von "nahezu perfekt" bis "heftig steil", wodurch natürlich Detailverluste oder überstrahlende helle Flächen keine Seltenheit sind. Ganz ähnlich das Farbverhalten: Hin und wieder dominieren sehr natürliche, warme Töne, welche aber abrupt eiskalt oder blass wirken können.

Dafür hält die Schärfe ein durchgehend angenehmes Niveau - in Gesichtern sind meistens selbst Falten zu sichten, Kanten werden scharf abgebildet, in Sachen Plastizität gibt es ebenfalls keine Probleme. Nur auf längere Distanzen neigt alles etwas zum Verschwimmen; trotzdem bleiben Konturen noch einigermaßen deutlich sichtbar (beispielsweise 1:08:59 -> junge Männer im Hintergrund). Leider verschluckt der dominante Schwarzwert fast permanent feine Einzelheiten. Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass eine reine Videobitrate von mäßigen 5,46 Mbps Artefakte nicht konsequent außen vor lässt. So sind beispielsweise flimmernde Bildteile zu beobachten, während sich die Kompression teils als Klötzchenbildung bemerkbar macht.

Unter Berücksichtigung der eingangs erwähnten Umstände bleiben ungeachtet aller Mängel trotzdem solide sechs Punkte übrig.

Bewertung  6 von 10 Punkten




Die deutsche Dolby Digital 5.1-Spur entpuppt sich sozusagen als 3.1-Track, denn man muss das Ohr oft quasi an die Rears pressen, um ihre extrem leisen Aktivitäten wahrzunehmen. Selbst die Songs (von "SLUT" und "2raumwohnung" beigesteuert) sowie der Score hinterlassen bloß im vorderen Bereich einen reichen, luftigen Eindruck - rückwärtig herrscht relative Stille. Andererseits erschreckt man sich schon fast, wenn beispielsweise ein fahrender Zug dann doch plötzlich lauthals aus allen Boxen donnert. Überhaupt kann der Film in Sachen Umgebungsambienz nahezu permanent punkten - so beispielsweise mit Autos auf einer Landstraße oder Gemurmel der Gäste in Doris' Kneipe. Insgesamt entsteht so ein realistischer (allerdings frontal konzentrierter) Klangteppich, welcher sich beeindruckend dicht am Leben bewegt. Positionsverändernde Effekte beziehungsweise so dezente wie überzeugende Subwoofer-Einlagen tragen ihr Übriges zum Gelingen bei. Doch auch bei der immens wichtigen Stimmenwiedergabe strauchelt KATZE IM SACK keineswegs. Sämtliche Dialoge passen sich dem sonstigen Geschehen hervorragend an, bleiben jederzeit hervorragend verständlich und betonen weder Höhen noch Tiefen zu stark.

Insgesamt haben wir es also mit einer fast brillanten tonalen Leistung zu tun, die lediglich wegen der auf ziemlich seltsame Weise genutzten hinteren Lautsprecher "bloß" sieben Punkte erhält.

Bewertung  7 von 10 Punkten




Extras sind leider nicht gerade im Übermaß vorhanden: Neben der animierten sowie soundunterlegten Hauptauswahl gibt es im "Specials"-Menü bloß den Kinotrailer und das Musikvideo "Why Pourquoi?" von SLUT, welches wie immer Geschmackssache ist. Darüber hinaus weisen die weiteren Programmtipps auf drei andere EuroVideo-Titel hin. Am interessantesten kommt noch ein Audiokommentar von Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Produzent daher. Dieser liegt sogar in Dolby Digital 2.0 Surround vor, was in Gesprächspausen für ordentlichen (Hintergrund-)Sound sorgt. Leider erweist sich das als wirklich auffällig, da alle vier Kreativen zu häufig in großes Schweigen verfallen. Davon mal abgesehen, bemühen sie sich offensichtlich darum, interessante Details zu enthüllen, verirren sich aber manchmal doch bloß in recht öden Betrachtungen oder gezwungenen Witzchen. Man hat also schon Besseres gehört! Und obwohl der Hauptfilm löblicherweise eine für diese kleine Produktion fast erstaunliche Fülle an Untertiteln bietet (siehe obiges Datenblatt), fehlen sie beim Kommentar leider komplett. Das führt im Sinne hörgeschädigter Zuschauer zur Abwertung, weshalb lediglich zwei Punkte verbleiben.

Bewertung  2 von 10 Punkten





Technisches Fazit:  Bewertung  6 von 10 Punkten


Das Cover, welches dem Kinoplakat entspricht, gibt sich in seiner Unterzeile zunächst offen ("Ein Liebesfilm..."), um direkt danach den Kurs zu ändern ("...für alle, die keine Liebesfilme mögen"). Hmmm. Dies sorgt zunächst für ein paar Fragezeichen beim Zuschauer, welcher allerdings schnell begreift, dass man diesen auf seltsame Art unwahrscheinlich faszinierenden Reigen nicht besser hätte beschreiben können. Denn hier drehen sich drei Menschen nicht bloß im Takt ihres Lebens und damit einhergehender Gefühle, sondern vor allem auch um sich selbst. Man tritt sozusagen den jeweils anderen auf die Füße, rempelt einander an und hält sich trotzdem fest umfasst - in der Hoffnung, geführt zu werden. Hinaus ins Licht, vorbei an allen Tänzern, die schon irgendwo auf der Strecke geblieben sind.

Passend dazu beginnt alles mit einer Beerdigung. Kellnerin Doris erweist ihrer Mutter die letzte Ehre, ohne dabei viele Emotionen zu zeigen. Wir erfahren nicht, woran das liegt: War Doris' Mama vielleicht ein schlechter Mensch? Oder verbirgt die junge Frau ganz einfach ihre fragile Seelenlandschaft hinter einer Mauer? Das preisgekrönte Drehbuch schweigt sich glücklicherweise aus und sorgt lieber dafür, dass Doris im Zug Karl begegnet, der eine ebenso nebulöse Gestalt darstellt. Vergangenheit? Unwichtig, Ballast, etwas, das man mit sich schleppt und niemals los wird. Quasi zwingend treffen sich diese zwei Außenseiter wieder und verspüren so etwas wie Anziehung. Das darf natürlich nicht sein! Also bleiben beide völlig cool und gehen lieber eine absurde Wette ein, welche Karl beispielsweise ins Bett einer verdammt jungen Nymphomanin verschlägt. Doris dagegen unterhält weiter eine bizarre Affäre mit Brockmann, einem kaputten Typen, der ihr Vater sein könnte. Voyeurismus und vor allem Verzweiflung jederzeit inklusive. Es soll eine lange Nacht werden, geprägt von Sehnsucht, Betrug, Erniedrigung und Lüge. Drei Menschen, jederzeit bereit, blitzartig vor ihrem eigenen Ich zu fliehen.

Worin da die versprochene Liebe liegt? Man muss schon etwas suchen, um sie zu finden. Wer sich diese Mühe macht, erhält seine Belohnung aber gleich doppelt. Einerseits ist es nämlich absolut erstaunlich, mit welcher Hingabe es KATZE IM SACK tatsächlich gelingt, aus diesen auf Drehbuch-Papier gebannten Figuren reale Personen zu machen - und zwar unter Verwendung eigentlich ganz einfacher Mittel. So beispielsweise einer unruhig flirrenden, aber nie hektischen Kamera, die manchmal an ihren humanen Objekten klebt, sie teils umkreist, hin und wieder auch hässlich erscheinen lässt, dabei jedoch immer selbst kleinste Facetten herausarbeitet. Oder des stimmungsvollen Soundtracks, welcher punktgenau zur Präzisierung so manchen Dialoges dient. Hinzu kommen höchst bemerkenswerte Szenen, während derer sich alle Darsteller auf Gedeih und Verderb dem Sujet ausliefern - etwa dann, wenn Walter "Brockmann" Kreye sich in Karaoke-Manier die blutende Seele aus dem Körper krächzt. Und natürlich diese wunderbare Geschichte, ebenso rau, wild, heftig oder gar abstoßend wie intelligent, verführerisch und ehrlich. Eher gefühlt als gesehen beziehungsweise gehört, opfert sie ihre grundsätzliche Schönheit oft dem Dunkel der Nacht beziehungsweise versteckt diese unter einer dicken Patina aus Einsamkeit, Trauer oder eben Coolness.

Trotzdem (und hier gelangen wir zum zweiten Grund, warum KATZE IM SACK ein etwas anderer Liebesfilm ist) erlaubt der Plot immer wieder Augenblicke größter Zärtlichkeit. So unerwartet sie kommen, so schnell gehen derartige Momente auch wieder; ein Augenzwinkern könnte ihr Tod sein. Wer aber die (Hin-)Gabe besitzt, solche kurzen Einsprengsel tatsächlich zu sehen, wird sogar drei winzige Manifestationen absoluter Wahrheit entdecken, für jede Hauptfigur eine: Karls Blick nach dem Sex. Die zuckenden Mundwinkel von Doris beim ersten Wiedersehen. Und vor allem Brockmanns Gesichtsausdruck, als er auf sein Handy schaut.

"Ein Liebesfilm für alle, die keine Liebesfilme mögen"? Tatsächlich, das unmöglich Geglaubte ist gelungen. KATZE IM SACK entfernt sich so weit vom üblichen Schnulzen-Gedöns, dass letztlich wirklich keinerlei Ähnlichkeiten mehr auftreten. Und dennoch bleiben nicht allein auf dem Screen blutende Herzen, überlebensgroße Gefühle und aufgewühlte Menschen zurück. Gerechterweise liegt dieses grandiose Debüt (!) des Jungregisseurs Florian Schwarz, dem sich alle Türen öffnen sollten (die Auszeichnung mit dem First Steps Award 2004 als "Bester Nachwuchsfilm" spricht wohl für sich), nun als ordentliche DVD vor. Zu wünschen bleibt bei Schwarz' zukünftigen Werken allerdings, dass proportional zum Budget auch die Zahl potenzieller Extras steigt.

Subjektive Filmwertung: 8 von 10 Hoffnungsträgern des deutschen Kinos






© DVD-Palace Home Entertainment




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